Version: 1.2
Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Outlook Web Access (OWA) für Microsoft Exchange Server. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann Zugriff auf die Sitzungsdaten eines individuellen OWA-Clients erhalten und dadurch eine Erhöhung von Berechtigungen erreichen. Der Angreifer könnte dann innerhalb der OWA-Sitzung eines Benutzers jede Aktion durchführen, zu der dieser Benutzer berechtigt wäre.
Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Exchange Server 2003 und Microsoft Exchange Server 2007 als Hoch bewertet. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem die Überprüfung von HTTP-Sitzungsdaten innerhalb von OWA geändert wird. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern, dieses Sicherheitsupdate so schnell wie möglich zu installieren.
Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 953747 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben.
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Software | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
Erhöhung von Berechtigungen | Hoch | Keine (Weitere Informationen unter Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu diesem Update) | |
Erhöhung von Berechtigungen | Hoch | ||
Erhöhung von Berechtigungen | Hoch | Keine (Weitere Informationen unter Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu diesem Update) |
Nicht betroffene Software
| Betriebssystem |
Microsoft Exchange Server 2000 Service Pack 3 |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Wo befinden sich die
Dateiinformationen?
Die Dateiinformationen befinden sich im
Microsoft Knowledge
Base-Artikel 953747.
Welches sind die bekannten
Probleme, die bei der Installation dieses
Sicherheitsupdates auftreten
können?
Im
Microsoft Knowledge
Base-Artikel 953747werden die derzeit
bekannten Probleme bei der Installation dieses
Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden
auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.
Was ist Outlook Web Access
(OWA)?
Microsoft Outlook Web Access (OWA) ist ein
Dienst von Exchange Server. Durch die Verwendung von OWA
kann ein Server, auf dem Exchange Server ausgeführt wird,
auch als Website fungieren, auf der autorisierte Benutzer
E-Mails lesen oder verfassen, ihre Kalender verwalten und
andere Mailaktionen über das Internet durchführen können.
Weitere Informationen finden Sie im
Überblick über Outlook Web
Access.
Die Liste der in KB953747
aufgeführten Dateien für Exchange 2007 ist sehr lang.
Sind sämtliche Dateien in diesem Update enthalten, und
müssen sie auf meinem System installiert
werden?
Ja. Die Dateien, die im
Microsoft Knowledge
Base-Artikel 953747aufgeführt sind, sind
alle im Update für die verschiedenen Versionen von
Exchange 2007 enthalten und werden mit dem
Update installiert. Wie weiter unten beschreiben, ist
das Wartungsmodell für Exchange 2007 kumulativ,
sodass jedes Update alle bereits veröffentlichten
Problembehebungen und die Dateien aus allen
Vorgängerupdates enthält.
Worin unterscheiden sich die
Wartungsmodelle von Microsoft Exchange Server 2007 und
Microsoft Exchange Server 2003, und wie wirkt sich
dieser Unterschied auf die Updates in diesem Security
Bulletin aus?
Mit der Veröffentlichung von Microsoft
Exchange 2007 ist Microsoft Exchange zu einem neuen
Wartungsmodell übergegangen, das auf Kundenfeedback und
Konsistenz mit den Wartungsmodellen für andere
Microsoft-Produkte basiert. Updates für Exchange 2007
sind auf der Updateebene und auf der Dateiebene kumulativ,
während Updates für Exchange Server 2003 nur auf der
Dateiebene kumulativ sind.
Eine ausführlichere Erklärung zum Wartungsmodell von Microsoft Exchange finden Sie in der Produktdokumentation von Microsoft Exchange Server 2007. Bei Fragen zum neuen Exchange-Wartungsmodell wenden Sie sich an die Microsoft Support Services.
Warum behandelt dieses Update
mehrere gemeldete
Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere
Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum
Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in
Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise
müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die
nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine
Update.
Enthält dieses Update zusätzliche
sicherheitsbezogene Änderungen?
Ja. Neben den Änderungen, die im Abschnitt
„Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ in diesem
Bulletin aufgeführt werden, umfasst dieses Update
zusätzliche Sicherheitsänderungen. Eine vollständige Liste
der Dateien und zusätzlichen Änderungen, die in diesem
Update enthalten sind, finden Sie im
Microsoft Knowledge
Base-Artikel 953747.
Enthält dieses Update auch nicht
sicherheitsrelevante Änderungen?
Ja. Zusätzlich zu den Änderungen, die im
Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“
dieses Bulletins beschrieben sind, enthält dieses Update
aufgrund der kumulativen Natur des Exchange-Wartungsmodells
auch nicht sicherheitsrelevante Änderungen. Eine
vollständige Liste der Dateien und zusätzlichen nicht
sicherheitsrelevanten Änderungen, die in diesem Update
enthalten sind, finden Sie im
Microsoft Knowledge
Base-Artikel 953747.
Wie bei allen Updates empfiehlt Microsoft, unternehmenskritische Anwendungen und Infrastrukturen, die von diesem Update betroffen sein könnten, vor der Bereitstellung zu testen.
Ich verwende eine ältere Version
der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was
soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene
Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen
Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende
ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die
Website
Microsoft Support
Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre
Softwareversion zu ermitteln.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit |
| Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software | |||
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der Datenüberprüfung in Outlook Web Access für Exchange Server – CVE-2008-2247 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der Analyse von Outlook Web Access für Exchange Server – CVE-2008-2248 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 2 | Hoch | Nicht anwendbar | Hoch |
Microsoft Exchange Server 2007 | Nicht anwendbar | Hoch | Hoch |
Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 1 | Nicht anwendbar | Hoch | Hoch |
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der Datenüberprüfung in Outlook Web Access für Exchange Server – CVE-2008-2247 |
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung in den betroffenen Versionen von Outlook Web Access (OWA) für Exchange Server. Ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit könnte zu einer Erhöhung von Berechtigungen auf individuellen OWA-Clients führen, wenn diese eine Verbindung zu Outlook Web Access für Exchange Server herstellen. Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, müsste ein Angreifer einen Benutzer dazu verleiten, eine speziell gestaltete E-Mail zu öffnen, um schädliches Skript innerhalb eines individuellen OWA-Clients auszuführen. Das schädliche Skript könnte dann im Sicherheitskontext der OWA-Sitzung des Benutzers ausgeführt werden und alle Aktionen ausführen, zu denen der Benutzer berechtigt wäre. Der Angreifer könnte z. B. als angemeldeter Benutzer E-Mails lesen, senden und löschen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-2247.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der Datenüberprüfung in Outlook Web Access für Exchange Server – CVE-2008-2247 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | OWA Premium ist von dieser
Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. OWA Premium
ist die OWA-Schnittstelle, die zusätzliche Funktionen
im Rahmen von OWA bereitstellt. Dazu gehören das
Vorschaufenster, die Rechtschreibprüfung, das
gleichzeitige Öffnen der Ordnerliste und des
Posteingangs sowie zusätzliche Funktionen wie
z. B. Regeln. Weitere Informationen zu Outlook
Web Access Light und Outlook Web Access Premium und
den unterschiedlichen Funktionen zwischen den beiden
Versionen finden Sie unter
Clientfunktionen in Outlook
Web Access.
|
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der Datenüberprüfung in Outlook Web Access für Exchange Server – CVE-2008-2247 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der Datenüberprüfung in Outlook Web Access für Exchange Server – CVE-2008-2247 |
Worin genau besteht diese
Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit
bezüglich siteübergreifender Skripterstellung in Outlook
Web Access (OWA) für Exchange Server. Durch Ausnutzen
dieser Sicherheitsanfälligkeit könnte ein Angreifer
Zugriff auf die OWA-Sitzungsdaten eines individuellen
Clients erhalten und dadurch eine Erhöhung von
Berechtigungen erreichen. Der Angreifer könnte dann alle
Aktionen ausführen, zu denen der Benutzer im Rahmen von
OWA berechtigt wäre und z. B. als angemeldeter
Benutzer E-Mails lesen, senden und löschen.
Was ist die Ursache dieser
Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit entsteht
aufgrund einer unzureichenden Prüfung von E-Mail-Feldern
in Outlook Web Access für Exchange Server, wenn E-Mails
innerhalb der OWA-Sitzung eines individuellen Clients
geöffnet werden.
Was ist siteübergreifende
Skripterstellung?
Siteübergreifende
Skripterstellung(XSS) ist eine
Sicherheitsanfälligkeit, die es einem Angreifer
ermöglichen kann, Code in die Websitesitzung eines
Benutzers einzuschleusen. Im Gegensatz zu den
meisten Sicherheitsanfälligkeiten gefährdet XSS
nicht nur die Produkte eines einzelnen Herstellers,
sondern kann jede Software betreffen, die HTML
generiert und keine defensiven Programmierpraktiken
verfolgt.
Wie funktioniert
siteübergreifende
Skripterstellung?
Webseiten enthalten Text- und HTML-Markups,
die vom Server erzeugt und vom Client interpretiert
werden. Server, die statische Seiten erzeugen, haben die
vollständige Kontrolle über die Art und Weise, wie der
Client die vom Server gesendeten Seiten interpretiert.
Server, die dynamische Seiten erzeugen, haben hingegen
keine Steuerungsmöglichkeit über die Interpretation der
Serverausgabe auf der Clientseite. Wenn also nicht
vertrauenswürdige Inhalte in eine dynamische Seite
eingeschleust werden können, verfügen weder Server noch
Client über ausreichend Informationen, um diesen Umstand
zu erkennen und Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese
Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte versuchen, diese
Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem er einen
Benutzer dazu verleitet, eine speziell gestaltete
E-Mail-Nachricht über die OWA-Sitzung eines individuellen
Clients zu öffnen. Die Nachricht kann dann ein
schädliches Skript auslösen, das auf dem System des
individuellen Clients im Kontext der OWA-Sitzung des
Benutzers ausgeführt wird.
Was kann ein Angreifer über diese
Sicherheitsanfälligkeit
erreichen?
Ein Angreifer könnte diese
Sicherheitsanfälligkeit in Outlook Web Access für
Exchange Server verwenden, um schädliches Skript auf dem
System eines individuellen Benutzers im Kontext seiner
OWA-Sitzung auszuführen. Der Angreifer könnte dann als
angemeldeter Benutzer verschiedene OWA-Aktionen
durchführen, z. B. E-Mails lesen, senden oder
löschen.
Für welche Systeme stellt diese
Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko
dar?
Systeme, auf denen Outlook Web Access (OWA)
für Exchange Server installiert ist, können von diesem
Angriff betroffen sein. Das höchste Risiko einer Erhöhung
von Berechtigungen besteht jedoch bei individuellen
OWA-Clients, die eine Verbindung zu Outlook Web Access
für Exchange Server herstellen.
Was bewirkt das
Update?
Das Update behebt die
Sicherheitsanfälligkeit durch ausreichende Prüfung von
E-Mail-Feldern beim Öffnen von E-Mails innerhalb von
OWA.
War diese Sicherheitsanfälligkeit
zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security
Bulletins bereits öffentlich
bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über
diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle
Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der
Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine
Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit
öffentlich bekannt war. Dieses Security Bulletin befasst
sich mit einer vertraulich gemeldeten
Sicherheitsanfälligkeit sowie mit zusätzlichen Problemen,
die bei internen Untersuchungen festgestellt
wurden.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen
vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits
ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der
Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine
Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für
Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine
Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der HTML-Analyse von Outlook Web Access für Exchange Server – CVE-2008-2248 |
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung in den betroffenen Versionen von Outlook Web Access (OWA) für Exchange Server. Ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit könnte zu einer Erhöhung von Berechtigungen auf individuellen OWA-Clients führen, wenn diese eine Verbindung zu Outlook Web Access für Exchange Server herstellen. Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, müsste ein Angreifer einen Benutzer dazu verleiten, eine speziell gestaltete E-Mail zu öffnen, um dadurch schädliches Skript in einem individuellen OWA-Client auszuführen. Das Skript würde im Sicherheitskontext der OWA-Sitzung des Benutzers ausgeführt werden und alle Aktionen ausführen, zu denen der Benutzer berechtigt wäre. Der Angreifer könnte z. B. als angemeldeter Benutzer E-Mails lesen, senden und löschen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-2248.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der HTML-Analyse in Outlook Web Access für Exchange Server – CVE-2008-2248 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | OWA Premium ist von dieser
Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. OWA Premium
ist die OWA-Schnittstelle, die zusätzliche Funktionen
im Rahmen von OWA bereitstellt. Dazu gehören das
Vorschaufenster, die Rechtschreibprüfung, das
gleichzeitige Öffnen der Ordnerliste und des
Posteingangs sowie zusätzliche Funktionen wie
z. B. Regeln. Weitere Informationen zu Outlook
Web Access Light und Outlook Web Access Premium und
den unterschiedlichen Funktionen zwischen den beiden
Versionen finden Sie unter
Clientfunktionen in Outlook
Web Access.
|
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der HTML-Analyse in Outlook Web Access für Exchange Server – CVE-2008-2248 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der HTML-Analyse in Outlook Web Access für Exchange Server – CVE-2008-2248 |
Worin genau besteht diese
Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit
bezüglich siteübergreifender Skripterstellung in Outlook
Web Access (OWA) für Exchange Server. Durch Ausnutzen
dieser Sicherheitsanfälligkeit könnte ein Angreifer
Zugriff auf die OWA-Sitzungsdaten eines individuellen
Clients erhalten und dadurch eine Erhöhung von
Berechtigungen erreichen. Der Angreifer könnte dann alle
Aktionen ausführen, zu denen der Benutzer im Rahmen von
OWA berechtigt wäre und z. B. als angemeldeter
Benutzer E-Mails lesen, senden und löschen.
Was ist die Ursache dieser
Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit entsteht
aufgrund einer unzureichenden HTML-Überprüfung in Outlook
Web Access (OWA) für Exchange Server, wenn E-Mails im
Rahmen der OWA-Sitzung eines individuellen Clients
verarbeitet werden.
Was ist siteübergreifende
Skripterstellung?
Siteübergreifende
Skripterstellung(XSS) ist eine
Sicherheitsanfälligkeit, die es einem Angreifer
ermöglichen kann, Code in die Websitesitzung eines
Benutzers einzuschleusen. Im Gegensatz zu den
meisten Sicherheitsanfälligkeiten gefährdet XSS
nicht nur die Produkte eines einzelnen Herstellers,
sondern kann jede Software betreffen, die HTML
generiert und keine defensiven Programmierpraktiken
verfolgt.
Wie funktioniert
siteübergreifende
Skripterstellung?
Webseiten enthalten Text- und HTML-Markups,
die vom Server erzeugt und vom Client interpretiert
werden. Server, die statische Seiten erzeugen, haben die
vollständige Kontrolle über die Art und Weise, wie der
Client die vom Server gesendeten Seiten interpretiert.
Server, die dynamische Seiten erzeugen, haben hingegen
keine Steuerungsmöglichkeit über die Interpretation der
Serverausgabe auf der Clientseite. Wenn also nicht
vertrauenswürdige Inhalte in eine dynamische Seite
eingeschleust werden können, verfügen weder Server noch
Client über ausreichend Informationen, um diesen Umstand
zu erkennen und Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese
Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte versuchen, diese
Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem er einen
Benutzer dazu verleitet, eine speziell gestaltete
E-Mail-Nachricht über die OWA-Sitzung des Benutzers zu
öffnen. Die Nachricht kann dann ein schädliches Skript
auslösen, das auf dem System des individuellen Clients im
Kontext der OWA-Sitzung des Benutzers ausgeführt
wird.
Was kann ein Angreifer über diese
Sicherheitsanfälligkeit
erreichen?
Ein Angreifer könnte diese
Sicherheitsanfälligkeit in Outlook Web Access für
Exchange Server ausnutzen, um im Kontext der OWA-Sitzung
des Benutzers Remotecode auf dem System eines
individuellen Clients auszuführen und als angemeldeter
Benutzer verschiedene OWA-Aktionen durchführen,
z. B. E-Mails lesen, senden oder löschen.
Für welche Systeme stellt diese
Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko
dar?
Systeme, auf denen Outlook Web Access (OWA)
für Exchange Server installiert ist, können von diesem
Angriff betroffen sein. Das höchste Risiko einer Erhöhung
von Berechtigungen besteht jedoch bei individuellen
OWA-Clients, die eine Verbindung zu Outlook Web Access
(OWA) für Exchange Server herstellen.
Was bewirkt das
Update?
Dieses Update behebt die
Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie die
HTML-Überprüfung in Outlook Web Access für Exchange
Server erfolgt, wenn E-Mails in der Sitzung eines
individuellen OWA-Clients verarbeitet werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit
zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security
Bulletins bereits öffentlich
bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über
diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle
Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der
Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine
Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit
öffentlich bekannt war. Dieses Security Bulletin befasst
sich mit einer vertraulich gemeldeten
Sicherheitsanfälligkeit sowie mit zusätzlichen Problemen,
die bei internen Untersuchungen festgestellt
wurden.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen
vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits
ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der
Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine
Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für
Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine
Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheitbietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Updateund Office Updateverfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Centerverfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalogheruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 2.1 |
Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 2 | Ja |
Microsoft Exchange Server 2007 | Ja |
Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 1 | Ja |
Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und höher, Office XP und höher, Exchange Server 2003 und höher und SQL Server 2000 und höher bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUSFP | SMS 2003 mit ITMU | SCCM 2007 |
Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 2 | Ja | Ja | Ja | Ja |
Microsoft Exchange Server 2007 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updateserhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Servicesunterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager (SCCM) 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur SCCM 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.0enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates |
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Microsoft Exchange Server 2003 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellungin diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
Bereitstellung |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Microsoft Exchange Server 2003 Service
Pack 2:
|
Installieren ohne neu zu starten | Microsoft Exchange Server 2003 Service
Pack 2:
|
Protokolldatei aktualisieren | KB950159.log |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung |
|
Neustart erforderlich? | Nein, für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu möglichen Gründen für einen Neustart des Computers finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
HotPatching | Nicht anwendbar |
Informationen zur Deinstallation | Microsoft Exchange Server 2003 Service
Pack 2:
|
Dateiinformationen | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 2: HKEY_LOCAl_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Exchange Server 2003\SP3\KB950159\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft Exchange-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/extract[:path] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis:Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellungin diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabellein diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Microsoft Exchange Server 2007 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellungin diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Microsoft Exchange Server 2007:
Microsoft Exchange Server 2007 Service
Pack 1:
|
Installieren ohne neu zu starten | Microsoft Exchange Server 2007:
Microsoft Exchange Server 2007 Service
Pack 1:
|
Protokolldatei aktualisieren | Für Microsoft Exchange Server 2007:
Für Microsoft Exchange Server 2007
Service Pack 1:
|
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung |
|
Neustart erforderlich? | Nein, für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu möglichen Gründen für einen Neustart des Computers finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
HotPatching | Nicht anwendbar |
Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie zum Entfernen dieses Updates die Option Softwarein der Systemsteuerung. |
Dateiinformationen | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Für Microsoft Exchange Server 2007:
Für Microsoft Exchange Server 2007
Service Pack 1:
|
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/q[n|b|r|f] | Legt die Ebene des Benutzereingriffs
fest.
|
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Protokolloptionen | |
/l[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x|+|!|*] <LogFile> | i – Statusmeldungen
|
/log <LogFile> | Entspricht /l* <Protokolldatei> |
Hinweis:Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellungin diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
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| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabellein diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
| • | Michael Jordan von Context Information Security für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der OWA-Datenüberprüfung (CVE-2008-2247) und die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung bei der OWA-Analyse (CVE-2008-2248) |
| • | Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website. |
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
| • | V1.0 (8. Juli 2008): Bulletin veröffentlicht. |
| • | V1.1 (9. Juli 2008): Der Link auf weiterführende Informationen für OWA Premium im Abschnitt zu den schadensbegrenzenden Faktoren wurde für beide Sicherheitsanfälligkeiten geändert. |
| • | V1.2 (16. Juli 2008): Microsoft Exchange Server 2000 Service Pack 3 wurde als nicht betroffene Software hinzugefügt. Außerdem wurden in den Abschnitten „Schadensbegrenzende Faktoren“ Links zu zusätzlichen Informationen bezüglich Outlook Web Access Light und Outlook Web Access Premium hinzugefügt. Abschließend wurde die entsprechende Software unter der Überschrift „Windows Server Update Services“ in dem Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung aktualisiert. |