Microsoft Security Bulletin MS08-056 – Mittel

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office kann Offenlegung von Informationen ermöglichen (957699)

Veröffentlicht: 14. Okt 2008 | Aktualisiert: 12. Nov 2008

Version: 1.1

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office. Die Sicherheitsanfälligkeit kann eine Offenlegung von Informationen ermöglichen, wenn ein Benutzer auf eine speziell gestaltete CDO-URL klickt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann in den Browser des Benutzers ein clientseitiges Skript injizieren, das Inhalte vortäuschen, Informationen offenlegen oder Aktionen ausführen kann, zu denen ein Benutzer auf der betroffenen Website berechtigt ist.

Dieses Sicherheitsupdates wurde für unterstützte Editionen von Microsoft Office XP als Mittel eingestuft.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit durch Aufheben der Registrierung des CDO-Protokolls. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt „Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten“.

Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die Installation des Updates.

Bekannte Probleme. Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software 

Office Suite und andere SoftwareMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden

Microsoft Office XP Service Pack 3
(KB956464)

Offenlegung von Informationen

Mittel

Keine

Nicht betroffene Software 

Office und andere Software

Microsoft Office 2000 Service Pack 3

Microsoft Office 2003 Service Pack 2

Microsoft Office 2003 Service Pack 3

Microsoft Office System 2007

Microsoft Office System 2007 Service Pack 1

Microsoft Office Excel/PowerPoint/Word Viewer 2003

Excel/PowerPoint/Word Viewer 2003 Service Pack 3

Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007

Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 1

Microsoft Works 8.0

Microsoft Works 8.5

Microsoft Works 9.0

Microsoft Works Suite 2005

Microsoft Works Suite 2006

Microsoft Office 2004 für Mac

Microsoft Office 2008 für Mac

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Ich habe nicht die gesamte betroffene Software installiert, dafür aber andere Microsoft Office-Anwendungen. Warum wird mir dieses Sicherheitsupdate angeboten?
Die Sicherheitsanfälligkeiten, die in diesem Sicherheitsupdate beschrieben werden, existieren innerhalb von Microsoft Office, können aber nicht mit einer der Anwendungen ausgenutzt werden, die in der Tabelle der nicht betroffenen Software aufgeführt sind. Von den in der Tabelle „Nicht betroffene Software“ aufgeführten Microsoft Office-Anwendungen werden einige der gleichen Dateien verwendet wie von den Anwendungen, die unter der betroffenen Software aufgeführt sind, für die dieses Sicherheitsupdate gilt. Wir empfehlen die Installation des Updates, um zu vermeiden, dass das Sicherheitsupdate erneut angeboten wird.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit im Content-Disposition-Header – CVE-2008-4020Bewertung des Gesamtschweregrads

Microsoft Office XP Service Pack 3

Mittel
Offenlegung von Informationen

Mittel
Offenlegung von Informationen

Sicherheitsanfälligkeit im Content-Disposition-Header – CVE-2008-4020

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit in Office vor, die durch die Verarbeitung von Dokumenten mit dem CDO-Protokoll (cdo:) und dem „Content-Disposition: Attachment“-Header verursacht wird. Diese Dokumente können im Webbrowser falsch dargestellt werden, was zu siteübergreifender Skripterstellung führen kann.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-4020.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im Content-Disposition-Header – CVE-2008-4020

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf „Hoch“ gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im Content-Disposition-Header – CVE-2008-4020

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Deaktivieren Sie den CDO-Protokollhandler
Das Deaktivieren des betroffenen Protokolls trägt zum Schutz vor Angriffen bei, mit denen diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Um den betroffenen Dienst zu deaktivieren, heben Sie die Registrierung dieser drei Registrierungsschlüssel auf:

'HKLM\SOFTWARE\Classes\PROTOCOLS\Handler\cdo'
'HKLM\SOFTWARE\Classes\CDO'
'HKCR\PROTOCOLS\Handler\cdo'

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit im Content-Disposition-Header – CVE-2008-4020

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit, die sich auf die Offenlegung von Informationen bezieht. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann in den Browser des Benutzers ein clientseitiges Skript injizieren, das Inhalte vortäuschen, Informationen offenlegen oder Aktionen ausführen kann, zu denen ein Benutzer auf der betroffenen Website berechtigt ist.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 260519 beschrieben der „Content-Disposition: Attachment“-Header bereitgestellt wird, soll ein Protokoll ein Dialogfeld „Dateidownload“ öffnen und nicht den Inhalt anzeigen. Das CDO-Protokoll (cdo:) verarbeitet diesen Header nicht richtig und zeigt immer den Inhalt an.

Was ist siteübergreifende Skripterstellung?
Die siteübergreifende Skripterstellung (XSS) ist eine Sicherheitsanfälligkeitsklasse, die es einem Angreifer ermöglichen kann, Skriptcode in die Websitesitzung eines Benutzers einzuschleusen. Von der Sicherheitsanfälligkeit können Webserver betroffen sein, die dynamisch HTML-Seiten generieren. Wenn diese Server Browsereingaben in den dynamischen Seiten einbetten, die sie an den Browser zurücksenden, können die Server manipuliert werden, schädliche Inhalte in die dynamischen Seiten aufzunehmen. Dadurch kann ein schädliches Skript ausgeführt werden. Webbrowser können dieses Problem ausweiten, da sie von „vertrauenswürdigen“ Sites ausgehen und Cookies verwenden, um die besuchten Websites stets im gewohnten Zustand zu erhalten. Bei einem XSS-Angriff werden keine Websiteinhalte modifiziert. Stattdessen wird ein neues, schädliches Skript eingefügt, das im Browser im Kontext ausgeführt werden kann, der mit einem vertrauenswürdigen Server verknüpft ist.

Wie funktioniert siteübergreifende Skripterstellung?
Webseiten enthalten Text- und HTML-Markups. Text- und HTML-Markups werden vom Server erzeugt und vom Client interpretiert. Wenn also nicht vertrauenswürdige Inhalte in eine dynamische Seite eingeschleust werden, verfügen weder Server noch Client über ausreichend Informationen, um die eingeschleusten Inhalte zu erkennen und Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Der Angreifer kann Inhalte vortäuschen, Informationen offenlegen oder Aktionen ausführen, die ein Benutzer auf der betroffenen Website vornehmen kann.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er den Benutzer dazu verleitet, auf einen Hyperlink zu einer Site zu klicken, die vom Benutzer als vertrauenswürdig eingestuft wurde und auf der das „Content-Disposition: Attachment“-Kennzeichen verwendet wird, welches wiederum dem Angreifer ermöglicht, Inhalte wie HTML-Seiten bereitzustellen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Hauptsächlich sind Systeme gefährdet, auf denen Microsoft Office XP Service Pack 3 ausgeführt wird.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Registrierung des CDO-Protokolls aufgehoben wird.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war. Dieses Security Bulletin befasst sich mit einer vertraulich gemeldeten Sicherheitsanfälligkeit sowie mit zusätzlichen Problemen, die bei internen Untersuchungen festgestellt wurden.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.1

Office XP Service Pack 3

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Hinweis: Für Benutzer, die ältere Software verwenden, die nicht von MBSA 2.0.1, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird: Besuchen Sie die Website Microsoft Baseline Security Analyzer und sehen Sie im Abschnitt Support für ältere Produkte nach, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUSFPSMS 2003 mit ITMUConfiguration Manager 2007

Office XP Service Pack 3

Ja

Ja

Ja

Ja

Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Office XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

officeXP-kb956464-fullfile-enu /q:a

Installieren ohne neu zu starten

officeXP-kb956464-fullfile-enu /r:n

Protokolldatei aktualisieren

Nicht anwendbar

Weitere Informationen

Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben.

Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterabschnitt Office-Funktionen für Administratorinstallationen in diesem Abschnitt.

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 957699.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

Office-Funktionen

Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.

ProduktFunktion

ACCESS, FP, OUTLOOK, PPT, ACCESSRT, PUB

ProductFiles

PIPC1, PROPLUS, PRO, SBE, STD, STDEDU

ProductFiles

Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.

Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.

Um die aktuelle Version von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 3.1 Redistributable

Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 2000 und Windows NT 4.0

Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 95, Windows 98, Windows 98 SE und Windows Millennium Edition

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/q

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/q:u

Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden.

/q:a

Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden.

/t:Pfad

Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

/c

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben

/c:Pfad

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/r:n

Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen.

/r:I

Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet.

/r:a

Startet das System nach der Installation immer neu.

/r:s

Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu.

/n:v

Keine Versionsüberprüfung – das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift „Microsoft Baseline Security Analyzer“ in dem Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installiertem Programm werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

NetAgent Co., Ltd für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im Content-Disposition-Header (CVE-2008-4020).

Support

Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (14. Oktober 2008): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (12. November 2008): In dem Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates wurden die Informationen zur Deinstallation korrigiert, um darauf hinzuweisen, dass dieses Sicherheitsupdate nicht deinstalliert werden kann.


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang