Microsoft Security Bulletin MS08-059 – Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit im RPC-Dienst des Host Integration Servers kann Remotecodeausführung ermöglichen (956695)

Veröffentlicht: 14. Okt 2008 | Aktualisiert: 29. Okt 2008

Version: 1.2

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Host Integration Server. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Angreifer eine speziell gestaltete RPC-Anforderung (Remote Procedure Call, Remoteprozeduraufruf) an ein betroffenes System sendet. Benutzer, die die empfohlenen Vorgehensweisen befolgen und das SNA RPC-Dienstkonto mit weniger Benutzerrechten auf dem System konfigurieren, sind u. U. weniger stark betroffen als Benutzer, die das SNA RPC-Dienstkonto mit administrativen Benutzerrechten konfigurieren.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Host Integration Server 2000, Microsoft Host Integration Server 2004 und Microsoft Host Integration Server 2006 als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit durch Überprüfen der RPC-Anforderungen. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt „Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten“.

Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 956695 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben und Lösungen für diese Probleme empfohlen. Wenn die derzeit bekannten Probleme und empfohlenen Lösungen nur auf bestimmte Veröffentlichungen dieser Software zutreffen, werden in diesem Artikel Verknüpfungen zu weiteren Artikeln bereitgestellt.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

SoftwareMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden

Microsoft Host Integration Server 2000 Service Pack 2 (Server)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Host Integration Server 2000 Administrator Client

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Host Integration Server 2004 (Server)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Host Integration Server 2004 Service Pack 1 (Server)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Host Integration Server 2004 (Client)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Host Integration Server 2004 Service Pack 1 (Client)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Host Integration Server 2006 für 32-Bit-Systeme

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Host Integration Server 2006 für x64-basierte Systeme

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Wo befinden sich die Dateiinformationen?  
Die Dateiinformationen befinden sich im Microsoft Knowledge Base-Artikel 956695.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit in HIS bei Befehlsausführung – CVE- 2008-3466Bewertung des Gesamtschweregrads

Microsoft Host Integration Server 2000 Service Pack 2

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Host Integration Server 2000 Administrator Client

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Host Integration Server 2004

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Host Integration Server 2004 Service Pack 1

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Host Integration Server 2006

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit in HIS bei Befehlsausführung – CVE- 2008-3466

Im SNA RPC-Dienst (Remote Procedure Call, Remoteprozeduraufruf) für Host Integration Server liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete RPC-Anforderung erstellt. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-3466.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in HIS bei Befehlsausführung – CVE- 2008-3466

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte erlangen wie das SNA-Dienstkonto, wie während der Installation des Host Integration Server angegeben. Benutzer, die die empfohlenen Vorgehensweisen befolgen und das SNA RPC-Dienstkonto mit weniger Benutzerrechten auf dem System konfigurieren, sind u. U. weniger stark betroffen als Benutzer, die das SNA-Dienstkonto mit administrativen Benutzerrechten konfigurieren.

Für Systeme mit Microsoft Host Integration Server 2000 Administrator Client oder dem Microsoft Host Integration Server 2004 Client erstellt bzw. startet die Standardinstallation nicht den SNA RPC-Dienst (Remote Procedure Call, Remoteprozeduraufruf), in dem die Sicherheitsanfälligkeit vorliegt. Die Dateien werden jedoch standardmäßig installiert und können gestartet werden. Deshalb wird Benutzern dringend empfohlen, das Update zu installieren, wenn sie über eine anfällige Version des Produkts verfügen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in HIS bei Befehlsausführung – 2008-3466

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Konfigurieren Sie bei Host Integration Server 2004 und Host Integration Server 2006 den HIS/SNA-Dienst nicht für die Ausführung mit einem Administratorkonto.

Beim Installieren von Host Integration Server werden Administratoren aufgefordert, ein Konto anzugeben, mit dem der SNA RPC-Dienst ausgeführt wird. Benutzer sollten die empfohlenen Vorgehensweisen befolgen und ein Konto ohne Administratorrechte auswählen.

Der SNA-Dienst kann mit dem Konfigurationsprogramm im Host Integration Server-Ordner im Startmenü darauf konfiguriert werden, ein Konto mit geringeren Berechtigungen zu verwenden.

Hinweis: Diese Problemumgehung ist nicht für Host Integration Server 2000 verfügbar.

Auswirkung der Problemumgehung. Keine. Den empfohlenen Vorgehensweisen zufolge soll der SNA-Dienst mit einem Konto ohne Administratorrechte ausgeführt werden.

Deaktivieren Sie den SNA RPC-Dienst für Host Integration Server 2000, Host Integration Server 2004 und Host Integration Server 2006.

1.

Um den betroffenen Dienst zu deaktivieren, ändern Sie den SnaRpcService-Dienst in „Deaktiviert“. Mit diesem Dienst werden Leistungsindikatoren hinzugefügt und die Bindungen aktualisiert, wenn einem Server Verknüpfungsdienste oder zusätzliche SNA-Serverdienste hinzugefügt werden.

2.

Sobald diese Konfigurationsaufgaben abgeschlossen sind, deaktivieren Sie den SNA RPC-Dienst.

Auswirkung der Problemumgehung: Änderungen an normalen Laufzeitvorgängen und zusätzliche Konfigurationsänderungen, z. B. das Hinzufügen von Verbindungen, sind nicht vom SNA RPC-Dienst abhängig. Wenn jedoch Verknüpfungsdienste oder Knoten hinzugefügt werden, während dieser Dienst deaktiviert ist, werden die zugehörigen Leistungsindikatoren nicht hinzugefügt. Der SNA MngAgent-Dienst muss wiederverwertet werden, damit die Konfigurationsänderungen in SNA-Manager widergespiegelt werden. Die Sammlung von Leistungsdaten ist nicht betroffen, wenn der SNA RPC-Dienst deaktiviert ist.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in HIS bei Befehlsausführung – CVE- 2008-3466

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Speziell gestaltete RPC-Anforderungen ermöglichen nicht authentifizierten Remotebenutzern, die Authentifizierung innerhalb des SNA RPC-Diensts zu umgehen.

Was ist RPC?  
RPC (Remote Procedure Call oder Remoteprozeduraufruf) ist ein Protokoll, das ein Programm zum Anfordern eines Dienstes von einem Programm verwenden kann, das sich auf einem anderen Computer in einem Netzwerk befindet. RPC unterstützt die Interoperabilität, da das Programm, das RPC verwendet, die Netzwerkprotokolle nicht kennen muss, die die Kommunikation unterstützen. In RPC stellt das anfordernde Programm den Client und das den Dienst anbietende Programm den Server dar.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer kann versuchen, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem er eine speziell gestaltete RPC-Nachricht erstellt und diese über den RPC TCP/UDP-Port, der von Host Integration Server dynamisch zugewiesen wird, an ein betroffenes System sendet.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Alle Systeme, auf denen der betroffene Microsoft Host Integration Server installiert ist, sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem der Zugriff auf die administrativen Funktionen eingeschränkt wird, die durch RPC verfügbar gemacht werden.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.1

Microsoft Host Integration Server 2000 Service Pack 2

Ja

Microsoft Host Integration Server 2000 Administrator Client

Ja

Microsoft Host Integration Server 2004

Ja

Microsoft Host Integration Server 2004 Service Pack 1

Ja

Microsoft Host Integration Server 2006

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUSFPSMS 2003 mit ITMUConfiguration Manager 2007

Microsoft Host Integration Server 2000 Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Host Integration Server 2000 Administrator Client

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Host Integration Server 2004

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Host Integration Server 2004 Service Pack 1

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Host Integration Server 2006

Nein

Nein

Ja

Ja

Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Microsoft Host Integration Server 2000 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für Microsoft Host Integration Server 2000 Service Pack 2:
HIS2000-KB956695-SRV-SP2-ENU /quiet

Für Microsoft Host Integration Server 2000 Administrator Client:
HIS2000-KB956695-ADM-SP2-ENU /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für Microsoft Host Integration Server 2000 Service Pack 2:
HIS2000-KB956695-SRV-SP2-ENU /norestart

Für Microsoft Host Integration Server 2000 Administrator Client:
HIS2000-KB956695-ADM-SP2-ENU /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung.

Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Host Integration Server 2000-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter „Software“ möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 268800.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 956695.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Microsoft Host Integration Server 2000 Service Pack 2:
HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\Microsoft Host Integration Server 2000 Hotfix [Weitere Informationen finden Sie im KB-Artikel 956695.]

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen Setup.exe
OptionBeschreibung

/help oder /h oder /?

Hilfe und Kurzübersicht.

Installationsmodi 

/passive oder /s

Passive Installation. Nur die Statusleiste wird angezeigt.

/quiet

Automatische Installation.

/u

Deinstallation.

Neustartoptionen 

/norestart

Neustart unterdrücken.

/forcerestart

Neustart nach jeder Installation.

/promptrestart

Aufforderung vor dem Neustart. Diese Option kann nicht mit der Option /quiet verwendet werden.

/warnrestart[:x]

Warnt den Benutzer, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. Die standardmäßige Sekundenzahl kann über die Befehlszeile geändert werden (d. h. /warnrestart:60).

Besondere Optionen 

/log logfile

Protokollierungsinformationen in eine Protokolldatei am angegebenen Pfad. Verwendet immer eine ausführliche MSI-Protokollierung und erweitert die vorhandene Datei.

/w

Deaktiviert den Assistenten.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die Installationsoption /U zum Deinstallieren.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Microsoft Host Integration Server 2004 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für Microsoft Host Integration Server 2004 (Server):
HIS2004-KB956695-SRV-ENU /quiet

Für Microsoft Host Integration Server 2004 Service Pack 1 (Server):
HIS2004-KB956695-SRV-SP1-ENU /quiet

 

Für Microsoft Host Integration Server 2004 (Client):
HIS2004-KB956695-CLI-ENU /quiet

Für Microsoft Host Integration Server 2004 Service Pack 1 (Client):
HIS2004-KB956695-CLI-SP1 /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für Microsoft Host Integration Server 2004 (Server):
HIS2004-KB956695-SRV-ENU /norestart

Für Microsoft Host Integration Server 2004 Service Pack 1 (Server):
HIS2004-KB956695-SRV-SP1-ENU /norestart

 

Für Microsoft Host Integration Server 2004 (Client):
HIS2004-KB956695-CLI-ENU /norestart

Für Microsoft Host Integration Server 2004 Service Pack 1 (Client):

HIS2004-KB956695-CLI-SP1 /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung.

Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Host Integration Server 2004-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter „Software“ möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 268800.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 956695.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Microsoft Host Integration Server 2004 (Server):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\Microsoft Host Integration Server 2004 Hotfix [Vor-SP1]

 

Microsoft Host Integration Server 2004 Service Pack 1 (Server):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\Microsoft Host Integration Server 2004 SP1 Hotfix [Weitere Informationen finden Sie im KB-Artikel 956695.]

 

Microsoft Host Integration Server 2004 (Client):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\Microsoft Host Integration Server 2004 Hotfix [Weitere Informationen finden Sie im KB-Artikel 956695.]

 

Microsoft Host Integration Server 2004 Service Pack 1 (Client):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\Microsoft Host Integration Server 2004 SP1 Hotfix [Weitere Informationen finden Sie im KB-Artikel 956695.]

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen Setup.exe
OptionBeschreibung

/help oder /h oder /?

Hilfe und Kurzübersicht.

Installationsmodi 

/passive oder /s

Passive Installation. Nur die Statusleiste wird angezeigt.

/quiet

Automatische Installation.

/u

Deinstallation.

Neustartoptionen 

/norestart

Neustart unterdrücken.

/forcerestart

Neustart nach jeder Installation.

/promptrestart

Aufforderung vor dem Neustart. Diese Option kann nicht mit der Option /quiet verwendet werden.

/warnrestart[:x]

Warnt den Benutzer, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. Die standardmäßige Sekundenzahl kann über die Befehlszeile geändert werden (d. h. /warnrestart:60).

Besondere Optionen 

/log logfile

Protokollierungsinformationen in eine Protokolldatei am angegebenen Pfad. Verwendet immer eine ausführliche MSI-Protokollierung und erweitert die vorhandene Datei.

/w

Deaktiviert den Assistenten.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die Installationsoption /U zum Deinstallieren.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Microsoft Host Integration Server 2006 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für Microsoft Host Integration Server 2006 x86 Edition:
HIS2006-KB956695-x86-ENU /quiet

Für Microsoft Host Integration Server 2006 x64 Edition:
HIS2006-KB956695-x64-ENU /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für Microsoft Host Integration Server 2006 x86 Edition:
HIS2006-KB956695-x86-ENU /norestart

Für Microsoft Host Integration Server 2006 x64 Edition:
HIS2006-KB956695-x64-ENU /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung.

Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Host Integration Server 2006-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter „Software“ möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 268800.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 956695.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Windows\CurrentVersion\Uninstall\Microsoft Host Integration Server 2006 Hotfix [Weitere Informationen finden Sie im KB-Artikel 956695.]

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen Setup.exe
OptionBeschreibung

/help oder /h oder /?

Hilfe und Kurzübersicht.

Installationsmodi 

/passive oder /s

Passive Installation. Nur die Statusleiste wird angezeigt.

/quiet

Automatische Installation.

/u

Deinstallation.

Neustartoptionen 

/norestart

Neustart unterdrücken.

/forcerestart

Neustart nach jeder Installation.

/promptrestart

Aufforderung vor dem Neustart. Diese Option kann nicht mit der Option /quiet verwendet werden.

/warnrestart[:x]

Warnt den Benutzer, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. Die standardmäßige Sekundenzahl kann über die Befehlszeile geändert werden (d. h. /warnrestart:60).

Besondere Optionen 

/log logfile

Protokollierungsinformationen in eine Protokolldatei am angegebenen Pfad. Verwendet immer eine ausführliche MSI-Protokollierung und erweitert die vorhandene Datei.

/w

Deaktiviert den Assistenten.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die Installationsoption /U zum Deinstallieren.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

Stephen Fewer von Harmony Security in Zusammenarbeit mit iDefense VCP für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in HIS bei Befehlsausführung (CVE-2008-3466).

Support

Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (14. Oktober 2008): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (15. Oktober 2008): Dem Abschnitt „Bekannte Probleme“ in der Kurzzusammenfassung wurde ein Verweis auf den Microsoft Knowledge Base-Artikel 956695 hinzugefügt. Außerdem wurde der Titel der „Sicherheitsanfälligkeit in HIS bei Befehlsausführung – CVE-2008-3466“ im Abschnitt Danksagungen korrigiert.

V1.2 (29. Oktober 2008): Die Auswirkung der Problemumgehung, die sich mit dem Deaktivieren des SNA RPC-Diensts befasst, wurde korrigiert.


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