Microsoft Security Bulletin MS09-008 – Hoch

Sicherheitsanfälligkeiten in DNS- und WINS-Server können Spoofing ermöglichen (962238)

Veröffentlicht: 10. Mrz 2009 | Aktualisiert: 12. Mai 2009

Version: 2.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten und zwei öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Windows DNS-Server und Windows WINS-Server. Diese Sicherheitsanfälligkeiten können einem Remoteangreifer ermöglichen, für Internet bestimmten Netzwerkverkehr auf seine eigenen Systeme umzuleiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000 Server, Windows Server 2003 und Windows Server 2008 als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem korrigiert wird, wie Windows DNS-Server Abfragen zwischenspeichert und überprüft, und indem geändert wird, wie Windows DNS-Server und Windows WINS-Server WPAD- und ISATAP-Registrierung verarbeiten. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294781.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 962238 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates unter Umständen auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software 

DNS-ServerWINS-ServerMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden

DNS-Server unter Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4
(961063)

Siehe Zeile unten

Spoofing

Hoch

MS08-037

Siehe Zeile oben

WINS-Server unter Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4
(961064)

Spoofing

Hoch

MS08-034

DNS-Server unter Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2
(961063)

Siehe Zeile unten

Spoofing

Hoch

MS08-037

Siehe Zeile oben

WINS-Server unter Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2
(961064)

Spoofing

Hoch

MS08-034

DNS-Server unter Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
(961063)

Siehe Zeile unten

Spoofing

Hoch

MS08-037

Siehe Zeile oben

WINS-Server unter Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
(961064)

Spoofing

Hoch

MS08-034

DNS-Server unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
(961063)

Siehe Zeile unten

Spoofing

Hoch

MS08-037

Siehe Zeile oben

WINS-Server unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
(961064)

Spoofing

Hoch

MS08-034

DNS-Server unter Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme*
(961063)

Nicht anwendbar

Spoofing

Hoch

MS08-037

DNS-Server unter Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme*
(961063)

Nicht anwendbar

Spoofing

Hoch

MS08-037

*Die Server Core-Installation von Windows Server 2008 ist betroffen. Für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 gilt dieses Update mit der gleichen Bewertung des Schweregrads. Dabei spielt es keine Rolle, ob Windows Server 2008 mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Nicht betroffene Software

Betriebssystem

Windows 2000 Professional Service Pack 4

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Weshalb wurde dieses Security Bulletin am 12. Mai 2009 überarbeitet? 
Microsoft hat dieses Security Bulletin überarbeitet, um MS08-066 als Bulletin, das durch dieses Update ersetzt wird, zu entfernen, um ein Erkennungsproblem zu beheben. Das Problem führte dazu, dass das Update MS08-066 den betroffenen Systemen, die Windows Server 2003 in einer nicht DNS-Serverrolle ausführen, nicht richtig angeboten werden konnte. Infolge dieser Änderung wird das Update MS08-066 möglicherweise betroffenen Systemen mit Windows Server 2003 angeboten, denen es zuvor nicht angeboten wurde. Microsoft empfiehlt Benutzern, denen das Update MS08-066 angeboten wurde, dieses Update so schnell wie möglich zu installieren.

Wo befinden sich die Dateiinformationen?  
Die Dateiinformationen befinden sich im Microsoft Knowledge Base-Artikel 962238.

Weshalb enthält dieses Bulletin zwei Updates für jedes betroffene Betriebssystem?  
Dieses Bulletin enthält zwei durch die KB-Nummer identifizierte Updates für jedes betroffene Betriebssystem, da die zum Beheben der Sicherheitsanfälligkeiten erforderlichen Änderungen sich in separaten Komponenten befinden. Benutzer müssen das Sicherheitsupdatepaket 961063 für jeden DNS-Server und 961064 für jeden WINS-Server in ihrer Umgebung installieren.

Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?  
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für März. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Abfragen – CVE-2009-0233Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Antworten – CVE-2009-0234Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. WPAD-Registrierung – CVE-2009-0093Sicherheitsanfälligkeit in WINS-Server bzgl. WPAD-Registrierung – CVE-2009-0094Bewertung des Gesamtschweregrads

Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Hoch

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme*

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme*

Hoch
Spoofing

Hoch
Spoofing

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

*Die Server Core-Installation von Windows Server 2008 ist betroffen. Für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 gilt dieses Update mit der gleichen Bewertung des Schweregrads. Dabei spielt es keine Rolle, ob Windows Server 2008 mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Abfragen – CVE-2009-0233

Im Windows DNS-Server liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Spoofing vor. Durch diese Sicherheitsanfälligkeit kann ein nicht authentifizierter Remoteangreifer Antworten schnell und zuverlässig vortäuschen und Datensätze im DNS-Servercache einfügen, um auf diese Weise den Internetverkehr umzuleiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0233.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Abfragen – CVE-2009-0233

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Sites, auf denen SSL/TLS verwendet wird, sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Abfragen – CVE-2009-0233

Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Abfragen – CVE-2009-0233

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Im Windows DNS-Server liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Spoofing vor. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebige Adressen im DNS-Cache einfügen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
In Windows DNS-Server werden bestimmte Antworten auf speziell gestaltete Abfragen nicht zwischengespeichert. Dadurch lassen sich die nachfolgenden, vom DNS-Server verwendeten Transaktions-IDs besser vorhersagen.

Was ist DNS (Domain Name System)?  
DNS (Domain Name System) ist eine dem Branchenstandard entsprechende Suite von Protokollen, einschließlich TCP/IP. DNS wird mit zwei Softwarekomponenten implementiert: dem DNS-Server und dem DNS-Client (oder Auflösung). Beide Komponenten werden als Hintergrunddienstanwendungen ausgeführt. Netzwerkressourcen werden anhand numerischer IP-Adressen identifiziert, doch an diese IP-Adressen können Netzwerkbenutzer sich nur schwer erinnern. Die DNS-Datenbank enthält Datensätze, die benutzerfreundliche alphanumerische Namen für Netzwerkressourcen (z. B. www.microsoft.com) den IP-Adressen zuordnen, die von jenen Ressourcen für die Kommunikation verwendet werden. Auf diese Weise handelt DNS als Gedächtnisstütze, mit deren Hilfe Netzwerkbenutzer sich einfacher an Netzwerkressourcen erinnern können. Weitere Informationen sowie logische Diagramme, in denen die Zusammenarbeit von DNS mit anderen Windows-Technologien illustriert wird, finden Sie im Artikel Was ist DNS?.

Was ist ein DNS-Cache?  
Der DNS-Cache (Domain Name System) ist ein Dienst, der die Antworten auf DNS-Abfragen speichert, damit nicht wiederholt dieselben Informationen abgefragt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im TechNet-Artikel zum DNSCache oder im TechNet-Artikel zum DNS-Chacheauflösungsdienst. Weitere Informationen zum DNS-Cache-Poisoning finden Sie im TechNet-Artikel zur Angriffsermittlung.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebige Adressen im DNS-Cache einfügen. Dies wird auch als DNS-Cache-Poisoning bezeichnet.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer könnte spezielle Abfragen an einen anfälligen DNS-Server senden. Gleichzeitig kann der Angreifer auf eine Weise antworten, die es ihm ermöglicht, falsche oder irreführende DNS-Daten einzufügen. Der Angreifer könnte anschließend den Internetverkehr von einer legitimen zu einer selbst gewählten Adresse umleiten.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Von dieser Sicherheitsanfälligkeit sind Windows DNS-Server betroffen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt diese Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Windows DNS-Server speziell gestaltete Abfragen überprüft.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Antworten – CVE-2009-0234

Im Windows DNS-Server liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Überprüfung von Antworten vor. Die Sicherheitsanfälligkeit kann einem nicht authentifizierten Remoteangreifer ermöglichen, einem DNS-Server speziell gestaltete Abfragen zu senden, um die vom DNS-Server verwendeten Transaktions-IDs besser vorherzusagen und folglich Internetverkehr von legitimierten Orten umzuleiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0234.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Antworten – CVE-2009-0234

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Sites, auf denen SSL/TLS verwendet wird, sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Antworten – CVE-2009-0234

Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Antworten – CVE-2009-0234

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Im Windows DNS-Server liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Spoofing vor. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann einem nicht authentifizierten Remoteangreifer ermöglichen, die vom DNS-Server verwendeten Transaktions-IDs besser vorherzusagen, um so DNS-Cache-Poisoning und Umleitung von Internetverkehr zu vereinfachen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Speziell gestaltete DNS-Antworten werden von Windows DNS-Server nicht richtig zwischengespeichert. Dies führt dazu, dass der DNS-Server unnötige Lookups durchführt, was wiederum dazu führt, dass die vom DNS-Server verwendeten nachfolgenden Transaktions-IDs besser vorhergesagt werden können.

Was ist DNS (Domain Name System)?  
DNS (Domain Name System) ist eine dem Branchenstandard entsprechende Suite von Protokollen, einschließlich TCP/IP. DNS wird mit zwei Softwarekomponenten implementiert: dem DNS-Server und dem DNS-Client (oder Auflösung). Beide Komponenten werden als Hintergrunddienstanwendungen ausgeführt. Netzwerkressourcen werden anhand numerischer IP-Adressen identifiziert, doch an diese IP-Adressen können Netzwerkbenutzer sich nur schwer erinnern. Die DNS-Datenbank enthält Datensätze, die benutzerfreundliche alphanumerische Namen für Netzwerkressourcen (z. B. www.microsoft.com) den IP-Adressen zuordnen, die von jenen Ressourcen für die Kommunikation verwendet werden. Auf diese Weise handelt DNS als Gedächtnisstütze, mit deren Hilfe Netzwerkbenutzer sich einfacher an Netzwerkressourcen erinnern können. Weitere Informationen sowie logische Diagramme, in denen die Zusammenarbeit von DNS mit anderen Windows-Technologien illustriert wird, finden Sie im Artikel Was ist DNS?.

Was ist ein DNS-Cache?  
Der DNS-Cache (Domain Name System) ist ein Dienst, der die Antworten auf DNS-Abfragen speichert, damit nicht wiederholt dieselben Informationen abgefragt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im TechNet-Artikel zum DNSCache oder im TechNet-Artikel zum DNS-Chacheauflösungsdienst. Weitere Informationen zum DNS-Cache-Poisoning finden Sie im TechNet-Artikel zur Angriffsermittlung.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit in Verbindung mit anderen Sicherheitsanfälligkeiten des DNS-Cache erfolgreich ausnutzt, kann den DNS-Cache mit schädlichen Daten infizieren und Internetverkehr umleiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann viele speziell gestaltete Abfragen an den DNS-Server senden. Als Folge davon würde der DNS-Server unnötige Lookups durchführen und eine bessere Vorhersage nachfolgender Transaktions-IDs ermöglichen, die vom Server verwendet werden.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Von dieser Sicherheitsanfälligkeit sind Windows DNS-Server betroffen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt diese Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Windows DNS-Server Antworten zwischenspeichert und überprüft.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. WPAD-Registrierung – CVE-2009-0093

In Windows DNS-Servern, auf denen dynamische Updates verwendet werden und bei denen ISATAP und WPAD sind nicht bereits in DNS registriert sind, liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Man-in-the-Middle-Angriffen vor. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann einem remote authentifizierten Angreifer ermöglichen, einen Webproxy vorzutäuschen, und dadurch Internetverkehr zu einer Adresse nach Wahl des Angreifers umzuleiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0093.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. WPAD-Registrierung – CVE-2009-0093

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Wenn WPAD und ISATAP bereits auf DNS registriert sind, kann ein Angreifer nicht auch noch WPAD registrieren.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. WPAD-Registrierung – CVE-2009-0093

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Erstellen Sie eine WPAD.DAT-Proxy-Autokonfigurationsdatei auf einem Host namens WPAD in Ihrer Organisation, um Webbrowser an den Proxy Ihrer Organisation umzuleiten

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine WPAD.DAT-Proxy-Autokonfigurationsdatei zu erstellen:

1.

Erstellen Sie eine WPAD.DAT-Datei, die sich an die Spezifikationen für die automatische Konfiguration von Proxys hält. Weitere Informationen zu PAC-Dateien (Proxy Auto-Configuration) einschließlich einer Beispieldatei finden Sie in folgendem MSDN-Artikel.

2.

Platzieren Sie die WPAD.DAT-Datei im Stammverzeichnis eines Webservers in Ihrer Organisation, und stellen Sie sicher, dass die Datei anonym angefordert werden kann.

3.

Erstellen Sie einen MIME-Typ für die WPAD.DAT-Datei auf dem Webserver von „application/x-ns-proxy-autoconfig“.

4.

Erstellen Sie die entsprechenden Einträge im DHCP- oder DNS-Server Ihrer Organisation, um die Erkennung des WPAD-Servers zu ermöglichen.

Weitere Informationen zum Registrieren von WPAD finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934864.

Auswirkung der Problemumgehung: Keine

Häufige Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. WPAD-Registrierung – CVE-2009-0093

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Im Windows DNS-Server liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Spoofing vor. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Internetverkehr umleiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Der Windows DNS-Server überprüft nicht richtig, wer WPAD-Einträge auf dem DNS-Server registrieren darf. Standardmäßig ermöglicht ein DNS-Server jedem Benutzer, in der DNS-Datenbank eine Registrierung für WPAD zu erstellen, wenn die Namensregistrierung nicht bereits vorhanden ist.

Was ist Web Proxy Auto-Discovery (WPAD)?  
Die Web Proxy Auto-Discovery (WPAD)-Funktion befähigt Webclients, Proxyeinstellungen ohne Benutzereingriff automatisch zu erkennen. Die WPAD-Funktion stellt den Hostnamen „wpad“ dem vollqualifizierten Domänennamen voran und entfernt so lange Unterdomänen, bis es einen WPAD-Server findet, der zum Domänennamen passt. Weitere Informationen finden Sie unter WinHTTP AutoProxy Support.

Was ist DNS (Domain Name System)?  
DNS (Domain Name System) ist eine dem Branchenstandard entsprechende Suite von Protokollen, einschließlich TCP/IP. DNS wird mit zwei Softwarekomponenten implementiert: dem DNS-Server und dem DNS-Client (oder Auflösung). Beide Komponenten werden als Hintergrunddienstanwendungen ausgeführt. Netzwerkressourcen werden anhand numerischer IP-Adressen identifiziert, doch an diese IP-Adressen können Netzwerkbenutzer sich nur schwer erinnern. Die DNS-Datenbank enthält Datensätze, die benutzerfreundliche alphanumerische Namen für Netzwerkressourcen (z. B. www.microsoft.com) den IP-Adressen zuordnen, die von jenen Ressourcen für die Kommunikation verwendet werden. Auf diese Weise handelt DNS als Gedächtnisstütze, mit deren Hilfe Netzwerkbenutzer sich einfacher an Netzwerkressourcen erinnern können. Weitere Informationen sowie logische Diagramme, in denen die Zusammenarbeit von DNS mit anderen Windows-Technologien illustriert wird, finden Sie im Artikel Was ist DNS?.

Was ist Dynamisches Update?  
Dynamisches Update befähigt DNS-Clientcomputer, ihre Ressourceneinträge auf einem DNS-Server zu registrieren und dynamisch zu aktualisieren, wenn Änderungen auftreten. Dadurch wird die Notwendigkeit manueller Verwaltung von Zonendatensätzen verringert, besonders für Clients, die oft Speicherorte verschieben oder ändern und mithilfe von DHCP eine IP-Adresse erhalten. Weitere Informationen finden Sie in dem TechNet-Artikel Dynamisches Update.

Was ist ISATAP?
ISATAP (Intra-Site Automatic Tunnel Addressing Protocol) stellt innerhalb eines IPv4-Intranets IPv6-Konnektivität bereit. Weitere Informationen zu ISATAP finden Sie unter RFC4214: ISATAP (Intra-Site Automatic Tunnel Addressing Protocol).

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann den legitimen Webproxy und vortäuschen und Internetverkehr abfangen oder umleiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Wenn ein Angreifer „WPAD“ in der DNS-Datenbank registriert und damit auf eine vom Angreifer kontrollierte IP-Adresse zeigt, könnte der Angreifer Man-in-the-Middle-Angriffe (MITM) gegen alle Browser durchführen, die darauf konfiguriert sind, mithilfe von WPAD Proxyserver-Einstellungen zu entdecken.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Von dieser Sicherheitsanfälligkeit sind Windows DNS-Server betroffen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt diese Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Windows DNS-Server auf Anforderungen zur WPAD-Namensauflösung reagieren.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2009-0093 zugewiesen.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit in WINS-Server bzgl. WPAD-Registrierung – CVE-2009-0094

In Windows WINS-Servern liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Man-in-the-Middle-Angriffen vor. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann einem remote authentifizierten Angreifer ermöglichen, einen Webproxy vorzutäuschen, und dadurch Internetverkehr zu einer Adresse nach Wahl des Angreifers umzuleiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0094.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in WINS-Server bzgl. WPAD-Registrierung – CVE-2009-0094

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Wenn WPAD und ISATAP bereits für WINS-Server registriert sind, kann ein Angreifer diese nicht ebenfalls registrieren.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in WINS-Server bzgl. WPAD-Registrierung – CVE-2009-0094

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Erstellen Sie eine WPAD.DAT-Proxy-Autokonfigurationsdatei auf einem Host namens WPAD in Ihrer Organisation, um Webbrowser an den Proxy Ihrer Organisation umzuleiten

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine WPAD.DAT-Proxy-Autokonfigurationsdatei zu erstellen:

1.

Erstellen Sie eine WPAD.DAT-Datei, die sich an die Spezifikationen für die automatische Konfiguration von Proxys hält. Weitere Informationen zu PAC-Dateien (Proxy Auto-Configuration) einschließlich einer Beispieldatei finden Sie in folgendem MSDN-Artikel.

2.

Platzieren Sie die WPAD.DAT-Datei im Stammverzeichnis eines Webservers in Ihrer Organisation, und stellen Sie sicher, dass die Datei anonym angefordert werden kann.

3.

Erstellen Sie einen MIME-Typ für die WPAD.DAT-Datei auf dem Webserver von „application/x-ns-proxy-autoconfig“.

4.

Erstellen Sie die entsprechenden Einträge im DHCP- oder DNS-Server Ihrer Organisation, um die Erkennung des WPAD-Servers zu ermöglichen.

Weitere Informationen zum Registrieren von WPAD finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934864.

Auswirkung der Problemumgehung: Keine

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in WINS-Server bzgl. WPAD-Registrierung – CVE-2009-0094

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Im Windows WINS-Server liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Spoofing vor. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Internetverkehr umleiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Der Windows WINS-Server überprüft nicht richtig, wer WPAD- oder ISATAP-Einträge auf dem DNS-Server registrieren darf. Standardmäßig ermöglicht ein WINS-Server jedem Benutzer, in der WINS-Datenbank eine Registrierung für WPAD oder ISATAP zu erstellen, wenn die Namensregistrierung nicht bereits vorhanden ist.

Was ist Web Proxy Auto-Discovery (WPAD)?  
Die Web Proxy Auto-Discovery (WPAD)-Funktion befähigt Webclients, Proxyeinstellungen ohne Benutzereingriff automatisch zu erkennen. Die WPAD-Funktion stellt den Hostnamen „wpad“ dem vollqualifizierten Domänennamen voran und entfernt so lange Unterdomänen, bis es einen WPAD-Server findet, der zum Domänennamen passt. Weitere Informationen finden Sie unter WinHTTP AutoProxy Support.

Was ist WINS?
WINS wurde speziell entworfen, um NetBIOS über TCP/IP (NetBT) zu unterstützen. WINS ist erforderlich für jede Umgebung, in der Benutzer auf Ressourcen mit NetBIOS-Namen zugreifen. Wenn Sie WINS in einem solchen Netzwerk nicht verwenden, können Sie mithilfe ihres NetBIOS-Namens keine Verbindung zu einer Remotenetzwerkressource herstellen, es sei denn, Sie verwenden Lmhosts-Dateien. Außerdem können Sie u. U. keine Datei- und Druckfreigabeverbindungen einrichten. Weitere Informationen finden Sie in dem TechNet-Artikel WINS.

Was ist ISATAP?
ISATAP (Intra-Site Automatic Tunnel Addressing Protocol) stellt innerhalb eines IPv4-Intranets IPv6-Konnektivität bereit. Weitere Informationen zu ISATAP finden Sie unter RFC4214: ISATAP (Intra-Site Automatic Tunnel Addressing Protocol).

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die legitime Webproxy- oder ISATAP-Route vortäuschen und Internetverkehr abfangen oder umleiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Wenn ein Angreifer WPAD oder ISATAP in der WINS-Datenbank registriert und auf eine IP-Adresse zeigt, die davon kontrolliert wird, kann der Angreifer Man-in-the-Middle-Angriffe (MITM) gegen alle Browser durchführen, die darauf konfiguriert sind, mithilfe von WPAD Proxyserver-Einstellungen zu entdecken.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Von dieser Sicherheitsanfälligkeit sind Windows WINS-Server betroffen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt diese Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Windows WINS-Server auf Anforderungen zur WPAD- und ISATAP-Namensauflösung reagieren.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2009-0094 zugewiesen.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.1

Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Ja

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme

Ja

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUSFPSMS 2003 mit ITMUConfiguration Manager 2007

Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Hinweis für Windows Server 2008: Microsoft Systems Management Server 2003 mit Service Pack 3 enthält Unterstützung für Windows Server 2008-Verwaltbarkeit.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows 2000 Server (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

DNS-Server unter Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4:
Windows2000-KB961063-x86-enu /quiet

WINS-Server unter Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4:
Windows2000-KB961064-x86-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

DNS-Server unter Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4:
Windows2000-KB961063-x86-enu /norestart

WINS-Server unter Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4:
Windows2000-KB961064-x86-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

DNS-Server unter Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4:
kb961063.log

WINS-Server unter Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4:
kb961064.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

DNS-Server unter Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB961063$\Spuninst.

WINS-Server unter Microsoft Windows 2000 Server Service Pack 4:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB961064$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 962238.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

DNS-Server unter Microsoft Windows Service Pack 4:  
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB961063\Filelist

WINS-Server unter Microsoft Windows Service Pack 4:  
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB961064\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

DNS-Server unter allen unterstützten 32-Bit Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-kb961063-x86-enu /quiet

WINS-Server unter allen unterstützten 32-Bit Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-kb961064-x86-enu /quiet

 

DNS-Server unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003.WindowsXP-KB961063-x64-enu /quiet

WINS-Server unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003.WindowsXP-KB961064-x64-enu /quiet

 

DNS-Server unter allen unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-KB961063-ia64-enu /quiet

WINS-Server unter allen unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-KB961064-ia64-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

DNS-Server unter allen unterstützten 32-Bit Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-kb961063-x86-enu /norestart

WINS-Server unter allen unterstützten 32-Bit Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-kb961064-x86-enu /norestart

 

DNS-Server unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003.WindowsXP-KB961063-x64-enu /norestart

WINS-Server unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003.WindowsXP-KB961064-x64-enu /norestart

 

DNS-Server unter allen unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-KB961063-ia64-enu /norestart

WINS-Server unter allen unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-KB961064-ia64-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB961063.log
KB961064.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

HotPatching

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.

Informationen zur Deinstallation:

DNS-Server unter Windows Server 2003:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB961063$\Spuninst.

WINS-Server unter Windows Server 2003:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB961064$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 962238.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

DNS-Server unter allen unterstützten Editionen von Windows Server 2003:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB961063\Filelist

WINS-Server unter allen unterstützten Editionen von Windows Server 2003:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB961064\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:Pfad

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Server 2008 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

DNS-Server unter allen unterstützten 32-Bit Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB961063-x86 /quiet

 

DNS-Server unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB961063-x64 /quiet

Installieren ohne neu zu starten

DNS-Server unter allen unterstützten 32-Bit Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB961063-x86 /quiet /norestart

 

DNS-Server unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB961063-x64 /quiet /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

HotPatching

Nicht relevant.

Informationen zur Deinstallation:

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 962238.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?, /h, /help

Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.

/quiet

Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.

/norestart

Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

Kevin Day für die Zusammenarbeit mit uns an der Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Abfragen (CVE-2009-0233) und der Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Antworten (CVE-2009-0234).

Dave Dagon vom Georgia Tech Information Security Center für die Zusammenarbeit mit uns an der Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Abfragen (CVE-2009-0233) und der Sicherheitsanfälligkeit in DNS-Server bzgl. Überprüfung von Antworten (CVE-2009-0234).

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (10. März 2009): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (11. März 2009): Es wurde erklärt, dass CVE-2009-0093 nicht für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 gilt. Dem Abschnitt „Bekannte Probleme“ in der Kurzzusammenfassung wurde eine Verknüpfung zum Microsoft Knowledge Base-Artikel 962238 hinzugefügt. Es wurde erklärt, welche Systeme hauptsächlich durch CVE-2009-2033 gefährdet sind. Außerdem wurde eine Danksagung für CVE-2009-0233 und CVE-2009-0234 aktualisiert.

V2.0 (12. Mai 2009): MS08-066 wurde als Bulletin, das durch dieses Update in der Tabelle Betroffene Software ersetzt wird, entfernt. Infolge dieser Änderung wird das Update MS08-066 möglicherweise betroffenen Systemen mit Windows Server 2003 angeboten, denen es zuvor nicht angeboten wurde. Microsoft empfiehlt Benutzern, denen das Update MS08-066 angeboten wurde, dieses Update so schnell wie möglich zu installieren.


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang