Microsoft Security Bulletin MS09-011 – Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft DirectShow kann Remotecodeausführung ermöglichen (961373)

Veröffentlicht: 14. Apr 2009 | Aktualisiert: 22. Apr 2009

Version: 1.1

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft DirectX. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete MJPEG-Datei öffnet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit indem korrigiert wird, wie DirectShow Mediendateien dekomprimiert. Weitere Informationen zu der Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software 

BetriebssystemKomponenteMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
DirectX 8.1    

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

DirectX 8.1

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-033

DirectX 9.0    

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-033

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-033

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-033

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-033

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-033

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-033

*Das Update für DirectX 9.0 gilt auch für DirectX 9.0a, DirectX 9.0b und DirectX 9.0c.

Nicht betroffene Software

Betriebssystem

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

DirectX

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Wo befinden sich die Dateiinformationen?  
Die Dateiinformationen befinden sich im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961373.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für April. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit bei der MJPEG-Dekomprimierung – CVE-2009-0084Bewertung des Gesamtschweregrads
DirectX 8.1  

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

DirectX 9.0  

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 mit DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 mit DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2 mit DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2003 x64 Edition and Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 with DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme mit DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

*Das Update für DirectX 9.0 gilt auch für DirectX 9.0a, DirectX 9.0b und DirectX 9.0c.

Sicherheitsanfälligkeit bei der MJPEG-Dekomprimierung – CVE-2009-0084

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die Remotecodeausführung ermöglicht und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Microsoft DirectShow unterstützte Formatdateien verarbeitet. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Codeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete MJPEG-Datei öffnet. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0084.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in der MJPEG-Dekomprimierung – CVE-2009-0084

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer Website zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise aufgefordert, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Nachdem der Benutzer auf den Link geklickt hat, wird er dazu aufgefordert, verschiedene Aktionen auszuführen. Nur nachdem diese Aktionen ausgeführt wurden, kann ein Angriff erfolgen.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in der MJPEG-Dekomprimierung – CVE-2009-0084

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Deaktivieren Sie die Decodierung von MJPEG-Inhalt in Quarz.dll

Gehen Sie wie folgt vor, um den Registrierungsschlüssel zu ändern:

Hinweis: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Verwenden der interaktiven Methode

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf: HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{301056D0-6DFF-11D2-9EEB-006008039E37}

3.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Exportieren.

4.

Geben Sie in das Dialogfeld „Registrierungsdatei exportieren“ den Namen MJPEG_Decoder_Backup.reg ein, und klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Dadurch wird im Ordner „Eigene Dateien“ standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt.

5.

Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie über das Dialogfeld „Löschen des Schlüssels bestätigen“ aufgefordert werden, den Registrierungsschlüssel zu löschen, klicken Sie auf Ja.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

1.

Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Registrierungsschlüssel. Verwenden Sie hierzu ein verwaltetes Bereitstellungsskript, das folgende Befehle enthält:
Regedit.exe /e MJPEG_Decoder_Backup.reg HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{301056D0-6DFF-11D2-9EEB-006008039E37}

2.

Speichern Sie anschließend Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG, z. B. Disable_MJPEG_Decoder.reg:
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[-HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{301056D0-6DFF-11D2-9EEB-006008039E37}]

3.

Führen Sie mit dem folgenden Befehl das oben genannte Registrierungsskript an einer erhöhten Eingabeaufforderung auf dem Zielcomputer aus:
Regedit.exe /s Disable_MJPEG_Decoder.reg

Auswirkung der Problemumgehung: Wiedergabe des MJPEG-Inhalts ist deaktiviert.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Verwenden der interaktiven Methode

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Importieren.

3.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf MJPEG_Decoder_Backup.reg und dann auf Öffnen.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her:
Regedit.exe /s MJPEG_Decoder_Backup.reg

Heben Sie die Registrierung von quartz.dll auf

Um die Registrierung dieser DLL aufzuheben, führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe –u %WINDIR%\system32\quartz.dll

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe –u %WINDIR%\syswow64\quartz.dll

Auswirkung der Problemumgehung: Windows Media Player kann keine AVI- oder WAV-Dateien abspielen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe %WINDIR%\system32\quartz.dll

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe %WINDIR%\syswow64\quartz.dll

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bei der MJPEG-Dekomprimierung – CVE-2009-0084

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Die Microsoft DirectShow-Komponente verarbeitet speziell gestaltete komprimierte Dateien nicht richtig.

Was ist DirectX?  
Microsoft DirectX ist eine Funktion des Windows-Betriebssystems. Sie wird für Streaming Media auf Microsoft Windows-Betriebssystemen verwendet, um Grafiken und Klänge zu ermöglichen, wenn Spiele gespielt oder Videos wiedergegeben werden.

Was ist DirectShow?  
DirectX besteht aus einer Sammlung von APIs (Application Programming Interfaces) auf niedriger Ebene, die von Windows-Programmen zur Multimediaunterstützung verwendet wird. Innerhalb von DirectX führt die DirectShow-Technologie clientseitige Audio- und Videoabfrage sowie Audio- und Videobearbeitung und -darstellung durch.

Microsoft DirectShow dient zum Streaming von Medien auf Betriebssystemen von Microsoft Windows. DirectShow wird verwendet, um qualitativ hochwertige Multimedia-Datenströme zu erfassen und wiederzugeben. Falls vorhanden, erkennt und verwendet es automatisch Hardware zur Video- und Audiobeschleunigung, kann jedoch auch auf Systemen ohne Beschleunigungshardware eingesetzt werden. DirectShow ist auch in andere DirectX-Technologien integriert. Einige Beispiele für Anwendungen, die Sie mit DirectShow erstellen können, umfassen DVD-Player, Anwendungen zur Bearbeitung von Videos, Anwendungen zum Konvertieren von AVI in ASF, MP3-Player und Anwendungen zum digitalen Erfassen von Videos.

Was ist eine MJPEG-Datei?  
Eine MJPEG-Datei ist eine Mediendatei, in der einige JPEG-Bilder miteinander verbunden sind, um einen Videostream zu erstellen. Der MJPEG-Videostream kann dann in eine AVI oder eine andere gängige, für die Videowiedergabe formatierte Datei eingefügt werden.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete MJPEG-Datei öffnet oder speziell gestalteten Streaming-Inhalt von einer Website oder einer beliebigen Anwendung erhält, die Webinhalte übermittelt.

Bei einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine Mediendatei an den Benutzer sendet, in die eine speziell gestaltete MJPEG-Datei eingebettet ist, und dann den Benutzer dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit speziell gestaltetem Inhalt einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt das Problem indem korrigiert wird, wie DirectShow Mediendateien dekomprimiert.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.1

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Ja

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUSFPSMS 2003 mit ITMUConfiguration Manager 2007

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Nein

Ja

Ja

Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows 2000 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:
Windows2000-DirectX8-KB961373-x86-ENU /quiet

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windows2000-DirectX9-KB961373-x86-ENU /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:
Windows2000-DirectX8-KB961373-x86-ENU /norestart

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windows2000-DirectX9-KB961373-x86-ENU /norestart

Protokolldatei aktualisieren

kb961373.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe in den folgenden Ordnern:

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:
%Windir%\$NTUninstallKB961373_DX8$\Spuninst

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
%Windir%\$NTUninstallKB961373_DX9$\Spuninst

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 961373.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:  
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\DirectX 8\SP0\KB961373_DX8\Filelist

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\DirectX 9.0b\SP0\KB961373_DX9\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsXP- KB961373-x86-ENU /quiet

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP mit DirectX 9.0 DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB961373-x64-ENU /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP Service Pack 3 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsXP- KB961373-x86-ENU /norestart

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP mit DirectX 9.0 DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB961373-x64-ENU /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB961373.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB961373$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 961373.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB961373\Filelist

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP mit DirectX 9.0 DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB961373\Filelist

Hinweis Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:Pfad

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsServer2003-KB961373-x86-ENU /quiet

 

Für alle unterstützten x64-basierten-Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0 DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB961373-x64-ENU /quiet

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsServer2003-KB961373-ia64-ENU /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsServer2003-KB961373-x86-ENU /norestart

 

Für alle unterstützten x64-basierten-Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0 DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB961373-x64-ENU /norestart

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsServer2003-KB961373-ia64-ENU /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB961373.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB961373$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 961373.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB961373\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:Pfad

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

Piotr Bania von Kryptos Logic für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in der MJPEG-Dekomprimierung (CVE-2009-0084)

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (14. April 2009): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (22. April 2009): Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0 wurde zur Tabelle „Nicht betroffene Software“ hinzugefügt. Dies ist lediglich eine Informationsänderung.


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