Microsoft Security Bulletin MS09-031 – Hoch

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft ISA Server 2006 kann Erhöhung von Berechtigungen verursachen (970953)

Veröffentlicht: 14. Jul 2009

Version: 1.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Internet Security and Acceleration (ISA) Server 2006. Die Sicherheitsanfälligkeit kann die Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Angreifer erfolgreich ein Benutzerkonto mit Administratorberechtigungen für einen ISA Server nachahmt, das für Radius-Einmalkennwort-Authentifizierung und Authentifizierungsdelegierung mit eingeschränkter Kerberos-Delegierung konfiguriert ist.

Dieses Sicherheitsupdate wird für Microsoft Internet Security and Acceleration (ISA) Server 2006 als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem Anforderungen abgelehnt werden, die nicht mit Radius OTP authentifiziert werden können. Weitere Informationen zu der Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern, dieses Sicherheitsupdate so schnell wie möglich zu installieren.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 970953 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Wenn die derzeit bekannten Probleme und empfohlenen Lösungen nur auf bestimmte Veröffentlichungen dieser Software zutreffen, werden in diesem Artikel Verknüpfungen zu weiteren Artikeln bereitgestellt.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

SoftwareMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006
(KB970811)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006-Unterstützungsupdate
(KB970811)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Service Pack 1
(KB971143)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Nicht betroffene Software

Software

Microsoft Forefront Threat Management Gateway Medium Business Edition

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2000 Enterprise Edition mit Service Pack 2

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2000 Standard Edition mit Service Pack 2

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Enterprise Edition Service Pack 3

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Standard Edition Service Pack 3

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Wo befinden sich die Dateiinformationen?  
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Juli. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit bezüglich Radius OTP-Umgehung – CVE-2009-1135Bewertung des Gesamtschweregrads

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006-Unterstützungsupdate

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Service Pack 1

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Radius OTP-Umgehung – CVE-2009-1135

In der ISA Server 2006-Authentifizierung liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Erhöhung von Berechtigungen vor, wenn diese mit Radius OTP konfiguriert ist. Die Sicherheitsanfälligkeit kann einem nicht authentifizierten Benutzer ermöglichen, auf eine beliebige, im Internet veröffentlichte Ressource zuzugreifen. Mit Kenntnis der Benutzernamen von Administratorkonten kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über Systeme erlangen, die die Webpublishing-Regeln von ISA Server 2006 zur Authentifizierung verwenden. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1135.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Radius OTP-Umgehung – CVE-2009-1135

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Wenn der ISA Server nicht für Radius-Einmalkennwort-Authentifizierung und Authentifizierungsdelegierung mit eingeschränkter Kerberos-Delegierung eingerichtet ist, ist er nicht anfällig.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Radius OTP-Umgehung – CVE-2009-1135

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Deaktivieren Sie Ausweichen auf grundlegende Authentifizierung für formularbasierte ISA-Authentifizierung zusammen mit Radius OTP

1.

Benutzer, die die ursprünglich veröffentlichte Version von Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 ausführen, sollten den im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938966 verfügbaren Hotfix installieren. Benutzer, die Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006-Unterstützungsupdate und Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Service Pack 1 ausführen, müssen den Hotfix nicht installieren.

2.

Führen Sie das im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938966 im Abschnitt Informationen nach Installation des Hotfix verfügbare Microsoft Visual Basic-Skript gemäß den Anweisungen im Artikel aus.

Auswirkung der Problemumgehung: ISA Server lässt keine grundlegende Authentifizierung von Clients zu, die von diesem Weblistener bedient werden.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

1.

Bearbeiten Sie das im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938966 im Abschnitt Informationen nach Installation des Hotfix verfügbare Microsoft Visual Basic-Skript, um "Const SE_VPS_VALUE = true" in "Const SE_VPS_VALUE = false" zu ändern.

2.

Speichern Sie das Skript, und führen Sie es dann aus.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Radius OTP-Umgehung – CVE-2009-1135

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext eines gültigen Benutzers Zugang zu veröffentlichten Ressourcen erhalten, ohne sich beim ISA Server authentifizieren zu müssen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit? 
ISA Server 2006 versucht, Anforderungen mit der Standard-HTTP-Methode zu authentifizieren.

Was ist Radius-Einmalkennwort-Authentifizierung?  
Weitere Informationen dazu, wie ISA Server 2006 in Verbindung mit Radius-Einmalkennwort-Authentifizierung verwendet wird, finden Sie in dem TechNet-Artikel „Authentifizierung in ISA Server 2006“.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann u. U. Benutzerkonten nachahmen. Wenn ein Angreifer erfolgreich ein Benutzerkonto nachahmen kann, hat er u. U. Zugriff auf die Ressourcen des nachgeahmten Benutzers. Wenn ein Angreifer ein Administratorkonto nachahmt, kann er Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten auf Systemen hinter der ISA Server 2006-Sicherheitsbegrenzung erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss ein Angreifer nur den Benutzernamen kennen, den er nachahmen möchte. Ein Angreifer kann dann jenen Benutzernamen verwenden und versuchen, auf eine Ressource zuzugreifen, die durch ein ISA Server 2006-System vom Netzwerk getrennt ist.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme mit ISA Server 2006, die mit formularbasierter Authentifizierung konfiguriert sind, die anhand eines Radius OTP-Servers überprüft werden und in der Webpublishing-Regel eingeschränkte Kerberos-Delegierung verwenden, sind hauptsächlich durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet.

Was bewirkt das Update?  
ISA Server 2006 lehnt jetzt Anforderungen ab, die nicht mit Radius OTP authentifiziert werden können.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows-Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Hinweis: Am 1. August 2009 stellt Microsoft den Support für Office Update und das Inventurprogramm für Office-Update ein. Verwenden Sie Microsoft Update, um weiterhin die aktuellen Updates für Microsoft Office-Produkte zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie in Informationen zum Microsoft Office Update: Häufig gestellte Fragen (FAQs).

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.1

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006-Unterstützungsupdate

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Service Pack 1

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUSFPSMS 2003 mit ITMUConfiguration Manager 2007

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006-Unterstützungsupdate

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Service Pack 1

Nein

Nein

Ja

Ja

Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Microsoft Application Compatibility Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Microsoft Application Compatibility Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Internet Security and Acceleration Server 2006 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Internet Security and Acceleration Server 2006:
ISA2006-RTM-KB970811-X86-enu /quiet

 

Für Internet Security and Acceleration Server 2006-Unterstützungsupdate:
ISA2006-SUPP-KB970811-X86-enu /quiet

 

Für Internet Security and Acceleration Server 2006 Service Pack 1:
ISA2006-SP1-KB971143-X86-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Internet Security and Acceleration Server 2006:
ISA2006-RTM-KB970811-X86-enu /norestart

 

Für Internet Security and Acceleration Server 2006-Unterstützungsupdate:
ISA2006-SUPP-KB970811-X86-enu /norestart

 

Für Internet Security and Acceleration Server 2006 Service Pack 1:
ISA2006-SP1-KB971143-X86-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

Siehe die Tabelle Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate unten

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

HotPatching

Nicht relevant.

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 970811.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Internet Security and Acceleration Server 2006:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Micro HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\Microsoft ISA Server 2006 Security Update KB970811

Für Internet Security and Acceleration Server 2006-Unterstützungsupdate:
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\Microsoft ISA Server 2006\5.0.5721\Security Update KB970811

Für Internet Security and Acceleration Server 2006 Service Pack 1:
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\Microsoft ISA Server 2006 Security Update KB971143

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/quiet

Stiller Modus, kein Benutzereingriff

/passive

Unbeaufsichtigter Modus – nur Fortschrittsanzeige

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/promptrestart

Fordert den Benutzer ggf. zum Neustart auf.

/forcerestart

Computer nach der Installation immer neu starten.

/l*v <Protokolldatei>

Schreibt Update-Protokolldatei in <Protokolldatei>.

REINSTALL=all REINSTALLMODE=omus

Neuinstallation des Pakets.

/help

Befehlszeilenoptionen anzeigen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Weitere Informationen:

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (14. Juli 2009): Bulletin veröffentlicht.


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