Microsoft ist einer öffentlichen Meldung über eine Phishing-Methode nachgegangen, von der Browser im Allgemeinen betroffen sind, so auch Internet Explorer.
In der Meldung wird das Szenario mehrerer, einander überlappender Browserfenster beschrieben, von denen einige keine Angaben zu ihrer Herkunft enthalten. Ein Angreifer könnte den Benutzer durch die Anordnung der Fenster dazu verleiten, ein manipuliertes Dialogfeld oder Popupfenster für vertrauenswürdig zu halten. Wenn ein Benutzer eine schädliche Website besucht, könnte er zu einer vertrauenswürdigen Website umgeleitet werden. Der Angreifer könnte daraufhin ein überlappendes Fenster in Form eines Dialogfelds öffnen und einen Phishing-Angriff unternehmen. Der Benutzer würde dabei zur Eingabe persönlicher Daten in dem von der manipulierten Website geöffneten Dialogfeld aufgefordert. Er könnte zur Ansicht verleitet werden, das Dialogfeld sei von der vertrauenswürdigen Website geöffnet worden, und daher persönliche Daten angeben. Diese Daten würden jedoch an die schädliche Website gesendet.
Kunden, die schon jetzt unsere allgemeinen Anleitungen zur Vermeidung von Spoofing- und Phishing-Angriffen befolgen, sind durch dieses Problem weniger gefährdet. Wenn ein Fenster oder ein Dialogfeld über keine Adressleiste verfügt und kein Schloss angezeigt wird, mit dem sich das Zertifikat der Website überprüfen lässt, liegen nicht genügend Informationen vor, um das Fenster oder Dialogfeld als vertrauenswürdig einstufen zu können. Die allgemeinen Anleitungen von Microsoft zur Vermeidung von Spoofing-Angriffen finden Sie auf der Website Sicherheit zu Hause.
Wir legen unseren Kunden auch weiterhin die Installation von Windows XP SP2 und die Befolgung unserer Anleitung „Schützen Sie Ihren PC“, also die Aktivierung einer Firewall, nahe. Dazu gehört auch die Aktivierung der automatischen Updates und die Installation von Antivirussoftware. Weitere Informationen finden Sie auf der Website Schützen Sie Ihren PC.
Kunden, die befürchten, Opfer dieser Phishing-Methode geworden zu sein, können sich an die Support Services wenden. Die Support Services sind in Nordamerika kostenlos unter der PC-Sicherheits-Hotline erreichbar (1866-PCSAFETY). Kunden außerhalb der USA erreichen die Support Services über die auf der Microsoft-Website Hilfe und Support – Sicherheit zu Hause beschriebenen Wege.
Ressourcen:
| • | Sie können uns über das Formular auf folgender Website Ihr Feedback zukommen lassen. |
| • | Technischer Support ist in den USA und Kanada über die Microsoft Support Services erhältlich. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf internationale Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website. |
| • | Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten. |
Verzichtserklärung:
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Revisionen:
| • | 21. Juni 2005: Empfehlung veröffentlicht |