Patchverwaltungsprozess

Einführung

Aktualisiert: 1. Juni 2007

Auf dieser Seite
ModulübersichtModulübersicht
ZielsetzungZielsetzung
Geltungsbereich:Geltungsbereich:
Verwendung dieses ModulsVerwendung dieses Moduls
Updateverwaltung: ÜbersichtUpdateverwaltung: Übersicht
SicherheitsterminologieSicherheitsterminologie
Wie Microsoft Software nach der Veröffentlichung behebtWie Microsoft Software nach der Veröffentlichung behebt
Die Bedeutung einer proaktiven UpdateverwaltungDie Bedeutung einer proaktiven Updateverwaltung
Anforderungen für eine erfolgreiche UpdateverwaltungAnforderungen für eine erfolgreiche Updateverwaltung
Effektive ProzesseEffektive Prozesse
Tools und TechnologienTools und Technologien
Effektive ProjektmanagementverfahrenEffektive Projektmanagementverfahren
Der Vierphasenansatz zur UpdateverwaltungDer Vierphasenansatz zur Updateverwaltung
Verwandte RessourcenVerwandte Ressourcen
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Modulübersicht

Dieses Modul bietet eine Einführung in die Updateverwaltung. Es wird erläutert, warum die Updateverwaltung für Unternehmenssysteme unerlässlich ist. Sie erhalten einen Überblick über die Sicherheitsterminologie und die häufigsten Sicherheitslücken und Arten von Bedrohungen. Weiterhin werden in diesem Modul die Verfahren beschrieben, mit denen Softwareupdates bei Microsoft entwickelt und veröffentlicht werden, und wie sich dies auf die bei einer proaktiven Sicherheitsupdateverwaltung erforderlichen Schritte auswirkt. Abschließend wird der von Microsoft empfohlene vierphasige Updateverwaltungsprozess vorgestellt, der in den nachfolgenden Modulen näher erläutert wird.

Ziel dieses Moduls ist, die grundlegenden Aspekte der Updateverwaltung in Umgebungen mit einem Microsoft Windows-Betriebssystem vorzustellen und die wichtigsten Tools, Technologien und Verfahren zu beschreiben, die Microsoft für diese Aufgabe empfiehlt.

Zielsetzung

Themenbereiche:

Überprüfen Sie Ihre IT-Verwaltung auf Sicherheit und Kosten bei Sicherheitsmängeln.

Machen Sie sich mit dem Begriff „Updateverwaltung“ und den wichtigsten Sicherheitsbegriffen vertraut.

Analysieren Sie die wichtigsten Sicherheitslücken und deren Schweregrad gemäß der Klassifikation von Microsoft, der Bedrohungskategorien und der Arten der derzeit vorhandenen Angreifer.

Sehen Sie, welche Schritte Microsoft zum Beheben von Softwarefehlern nach der Veröffentlichung unternimmt, und lernen Sie die Microsoft-Terminologie für Softwareupdates kennen.

Anhand von Beispielen können Sie die Wichtigkeit einer proaktiven Sicherheitsupdateverwaltung einschätzen.

Bestimmen Sie die für Ihre Umgebung am besten geeigneten Tools und Technologien für die Updateverwaltung.

Lernen Sie die Grundelemente des vierphasigen Updateverwaltungsprozesses kennen.

Geltungsbereich:

Die Informationen in diesem Modul gelten für alle Produkte und Technologien von Microsoft.

Verwendung dieses Moduls

Dieses Modul bietet eine Einleitung in die Sicherheitsupdateverwaltung. Es werden die wichtigsten Begriffe und Konzepte, Tools und Technologien vorgestellt, und Sie erhalten einen Überblick über den empfohlenen vierphasigen Updateverwaltungsprozess. Anhand einiger in der Vergangenheit erfolgten Angriffe auf Systeme wird beispielhaft aufgezeigt, wie diese Angriffe mithilfe einer angemessenen proaktiven Sicherheitsupdateverwaltung hätten vermieden werden können.

Empfehlungen für eine erfolgreiche Arbeit mit diesem Modul:

Lesen Sie das Kapitel über den MOF-Überblick (möglicherweise in englischer Sprache) unter http://www.microsoft.com/technet/itsolutions/cits/mo/mof/mofpm.mspx. In dieser Veröffentlichung werden Ursprung und Entwicklungszweck des Microsoft Operations Framework (MOF) beschrieben. Ferner enthält das Dokument eine Zusammenfassung des Prozess-, Team- und Risikomodells. Außerdem sind Links zu anderen MOF-Whitepapers enthalten, in denen das MOF-Prozessmodell, die Dienstverwaltungsfunktionen (Service Management Functions, SMFs) von MOF und das MOF-Teammodell behandelt werden, sowie ein Leitfaden für effektive IT-Prozesse. Die drei folgenden SMFs sind für die Updateverwaltung besonders wichtig: Änderungsmanagement, Konfigurationsverwaltung und Versionsverwaltung.

Lesen Sie das Whitepaper zur Standardisierung des Patchverfahrens unter http://www.microsoft.com/technet/security/topics/patchmanagement/stdpatex.mspx (möglicherweise in englischer Sprache). In diesem Dokument werden die Verbesserungen in allen Microsoft-Produktgruppen aufgeführt, mit denen eine regelmäßige und vollständige Aktualisierung von Systemen erleichtert und standardisiert werden soll. Das Whitepaper dient außerdem als Wegweiser für die Planung des Updateverwaltungsprozesses und zeigt auf, wie Sie von den zukünftigen Verbesserungen profitieren können.

Lesen Sie den Artikel zur Bereitstellung von Microsoft Windows Server Update Services, der bei Microsoft-TechNet unter folgender Adresse heruntergeladen werden kann: http://www.microsoft.com/windowsserversystem/updateservices/default.mspx (möglicherweise in englischer Sprache).

Lesen Sie die Einführung zu Microsoft Baseline Security Analyzer, die unter der folgenden Adresse gespeichert ist: http://www.microsoft.com/mbsa.

Lesen Sie den Artikel zu SMS 2003-Konzepten und den SMS 2003 Planungs- und Bereitstellungsleitfaden unter http://www.microsoft.com/smserver/techinfo/productdoc/default.asp (möglicherweise in englischer Sprache).

Lesen Sie die folgenden vier Module, in denen der vierphasige Updateverwaltungsprozess ausführlich beschrieben wird:

Updateverwaltungsphase 1: Bewerten

Updateverwaltungsphase 2: Bestimmen

Updateverwaltungsphase 3: Evaluieren und Planen

Updateverwaltungsphase 4: Bereitstellen

Ausführlicheres Referenzmaterial finden Sie in den technischen Bibliotheken für WSUS und SMS. Diese Bibliotheken befinden sich unter:

Technische Bibliothek für Windows Server Update Services (WSUS)

Technische Bibliothek für Systems Management Server 2003

Updateverwaltung: Übersicht

Updateverwaltung ist der Prozess, mit dem vorläufige Softwareversionen in der Produktionsumgebung bereitgestellt und gewartet werden. Mit diesem Prozess können Effizienz und Effektivität der Betriebsabläufe aufrechterhalten, Sicherheitslücken geschlossen und die Stabilität der Produktionsumgebung gewährleistet werden.

Wenn ein Unternehmen kein vertrauenswürdiges Niveau für Betriebssysteme und Anwendungssoftware festlegen und aufrechterhalten kann, kann eine Anzahl von Sicherheitslücken auftreten, die im Ernstfall zu Umsatzeinbußen und Verlust geistigen Eigentums führen können. Um diese Bedrohung zu minimieren, müssen Sie über ordnungsgemäß konfigurierte Systeme verfügen, aktuelle Software verwenden und die empfohlenen Softwareupdates installieren.

Beim Bestimmen der möglichen finanziellen Auswirkungen einer unzureichenden Updateverwaltung sollten Sie die folgenden Punkte berücksichtigen:

Ausfallzeiten:

Welche Kosten werden in Ihrer Umgebung durch Computer-Ausfallzeiten verursacht? Was geschieht, wenn unternehmenswichtige Systeme unterbrochen werden? Bestimmen Sie die Opportunitätskosten, die in dieser Zeit durch Produktivitätsverluste von Endbenutzern, fehlende Transaktionen auf unternehmenswichtigen Systemen sowie Geschäftseinbußen entstehen. Die meisten Angriffe bringen Ausfallzeiten mit sich, die entweder durch den Angriff selbst oder die erforderlichen Wiederherstellungsmaßnahmen verursacht werden. Manche Angriffe führen zu einem mehrtägigen Ausfall von Computern.

Zeit für die Wiederherstellung:

Welche Kosten verursacht die Behebung eines weitreichenden Problems in Ihrer Umgebung? Was kostet die Neuinstallation eines Computers? Was wäre, wenn alle Computer neu installiert werden müssen? Bei zahlreichen Sicherheitsangriffen ist eine vollständige Neuinstallation erforderlich, um sicherzustellen, dass im Rahmen des Angriffs keine Hintertüren verbleiben (die zukünftige Angriffe ermöglichen).

Fragwürdige Datenintegrität:

Welche Kosten entstehen bei Beschädigung der Datenintegrität für die Wiederherstellung der Daten aus der letzten Sicherung? Wie wirkt es sich auf den Ruf des Unternehmens aus, wenn die Richtigkeit der Daten von Kunden oder Partnern bestätigt werden muss?

Glaubwürdigkeitsverlust:

Welche Kosten entstehen, wenn Sie die Glaubwürdigkeit bei Ihren Kunden verlieren? Was kostet Sie der Verlust eines oder mehrerer Kunden?

Negative Schlagzeilen:

Welche Auswirkungen haben negative Schlagzeilen auf Ihr Unternehmen? Um wie viel könnte Ihr Aktienkurs oder Unternehmenswert fallen, wenn Sie als unzuverlässiger Geschäftspartner angesehen werden? Welche Auswirkungen hätte ein unzureichender Schutz vertraulicher Kundendaten, zum Beispiel Kreditkartennummern?

Rechtskosten:

Welche Rechtskosten entstehen, wenn Dritte nach einem Angriff rechtliche Schritte gegen Sie einleiten? Unternehmen, die wichtige Dienste erbringen, wurden bereits aufgrund ihrer fehlenden Updateverwaltung verklagt.

Diebstahl geistigen Eigentums:

Welche Kosten entstehen bei Diebstahl oder Beschädigung des geistigen Eigentums Ihres Unternehmens?

Die Bewertung und Aufrechterhaltung der Softwareintegrität in einer vernetzten Umgebung mithilfe eines bewährten Updateverwaltungsprogramms ist ein erster Schritt in Richtung optimaler Informationssicherheit, unabhängig von allen physischen Zugriffbeschränkungen auf einen Computer.

Sicherheitsterminologie

In diesem Abschnitt werden die wichtigsten Begriffe aufgeführt, die den an der Sicherheitsupdateverwaltung beteiligten Mitarbeitern bekannt sein sollten. Tabelle 1 enthält eine Beschreibung der wichtigsten Sicherheitsbegriffe, die in diesen Modulen verwendet werden.

Tabelle 1: Wichtige Sicherheitsbegriffe

BegriffDefinition

Sicherheitslücke

Software, Hardware, Verfahrensschwächen, Funktionen oder Konfigurationen, die während eines Angriffs als Schwachstelle ausgenutzt werden können. Wird manchmal auch Anfälligkeit genannt.

Bedrohung

Eine Gefahrenquelle.

Angreifer

Personen oder Prozesse, die über eine Sicherheitslücke einen Angriff auf ein System unternehmen, der die Sicherheitsrichtlinie verletzt.

Angriff

Ein Angreifer versucht eine Sicherheitslücke für unerwünschte Zwecke auszunutzen.

Gegenmaßnahme

Softwarekonfigurationen, Hardware oder Verfahrensweisen, die das Risiko in einer Computerumgebung verringern. Wird auch Schutzvorrichtung oder Risikominderung genannt.

Sicherheitslücken

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie eine Software für einen Angriff anfällig werden kann. Tabelle 2 enthält einige typische Sicherheitslücken von Software.

Tabelle 2: Softwaresicherheitslücken

BegriffDefinition

Pufferüberlauf (Überlauf)

Ein nicht überprüfter Puffer in einem Programm kann Programmcode mit neuen Daten überschreiben. Wenn der Programmcode mit ausführbarem Code überschrieben wird, kann ein Angreifer über das Programm beliebige Aktionen ausführen.

Rechteerhöhung (Ausweitung)

Ermöglicht Benutzern oder Angreifern, unter bestimmten Umständen höhere Rechte zu erlangen.

Überprüfungsfehler (Quellcode)

Fehlerhafte Daten können zu unbeabsichtigten Ergebnissen führen.

MSRC-Schweregrade für Sicherheitslücken

Das Microsoft Security Response Center (MSRC) verwendet Schweregradsklassifikationen, mit denen die Dringlichkeit von Sicherheitslücken und der entsprechenden Softwareupdates ermittelt werden kann. Tabelle 3 zeigt die vom MSRC verwendeten Klassifikationen, mit der der Schweregrad von Sicherheitslücken bestimmt wird.

Tabelle 3: Schweregrade für Sicherheitslücken

BewertungDefinition

Kritisch

Über diese Sicherheitslücke könnte sich ein Internetwurm ohne Aktion des Benutzers ausbreiten.

Wichtig

Eine solche Sicherheitslücke könnte zum Verlust von Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit von Benutzerdaten oder zum Verlust der Integrität oder Verfügbarkeit von Verarbeitungsressourcen führen.

Mittel

Eine Sicherheitslücke, deren Ausnutzbarkeit wesentlich durch Faktoren wie Standardkonfiguration, Überwachung oder Schwierigkeit der Ausnutzung eingeschränkt ist.

Niedrig

Ein Sicherheitslücke, die nur extrem schwer auszunutzen ist oder deren Auswirkungen minimal sind.

Weitere Informationen zu den MSRC-Schweregraden für Sicherheitslücken finden Sie im Microsoft Security Response Center-Sicherheitsbulletin zum Schweregradsbewertungssystem unter der folgenden Adresse: http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/rating.mspx (möglicherweise in englischer Sprache).

Bedrohungskategorien

Microsoft hat das in Tabelle 4 zusammengefasste STRIDE-Modell entwickelt, mit dem Bedrohungen von Software kategorisiert werden. Diese Kategorien werden oft in Microsoft-Sicherheitsbulletins zur Beschreibung von Sicherheitslücken verwendet.

Tabelle 4: Das STRIDE-Modell für Bedrohungskategorien

BegriffDefinition

Vortäuschung einer Identität

Illegaler Zugriff unter Verwendung fremder Authentifizierungsdaten, zum Beispiel Benutzername oder Kennwort.

Datenmanipulation

Böswillige Verfälschung von Daten.

Nichtanerkennung

Bezieht sich auf Benutzer, die die Durchführung einer Aktion abstreiten, und das Gegenteil kann nicht bewiesen werden (Unleugbarkeit bezieht sich auf die Fähigkeit eines Systems, Bedrohungen durch Nichtanerkennung zu begegnen, und umfasst Techniken wie das Signieren für ein empfangenes Paket, sodass der signierte Beleg als Beweismaterial verwendet werden kann).

Offenlegung von Informationen

Personen erlangen unberechtigten Zugriff auf Informationen, indem sie beispielsweise ohne die entsprechenden Berechtigungen auf Dateien zugreifen.

DoS-Angriff (Denial-of-Service)

Ein direkter Versuch, legitime Benutzer an der Verwendung eines Systems oder Diensts zu hindern.

Rechteerhöhung (Ausweitung)

Auf diese Weise erhalten nicht berechtigte Benutzer Zugriff mit den entsprechenden Berechtigungen. Ein Beispiel für Rechteerhöhung ist ein nicht berechtigter Benutzer, der eine Möglichkeit findet, sich zur Administratorengruppe hinzuzufügen.

Hinweis: Weitere Informationen zum STRIDE-Modell und zur Schulung von Entwicklern bei Microsoft für das Schreiben von sicherem Code finden Sie in der zweiten Ausgabe des Buchs Writing Secure Code von Michael Howard und David LeBlanc, Redmond, WA, Microsoft Press, 2002 unter der Adresse: http://www.microsoft.com/mspress/books/5957.asp (möglicherweise in englischer Sprache).

Darüber hinaus finden Sie zusätzliche nützliche Informationen auf einer Partner-Website unter:

http://www.cl.cam.ac.uk/~rja14/tcpa-faq.html

Angreifer

Böswillige Bedrohungen sind Angriffe von innerhalb oder außerhalb eines Netzwerks, mit dem Zweck einem Unternehmen zu schaden oder den Betrieb zu unterbrechen. Nicht böswillige Bedrohungen entstehen gewöhnlich durch schlecht geschulte Mitarbeiter, die sich Sicherheitsbedrohungen und -lücken nicht bewusst sind. In Tabelle 5 sind verschiedene böswillige Bedrohungen durch Angreifer aufgeführt.

Tabelle 5: Angreifer

BegriffDefinition

Virus

Ein schädliches Programm, das Computerdateien infiziert, indem es Kopien von selbstreplizierendem Code einfügt und wichtige Dateien löscht, Änderungen am System vornimmt oder andere Aktionen durchführt, mit denen Daten auf dem Computer oder der Computer selbst beschädigt werden. Ein Virus hängt sich selbstständig an ein Wirtsprogramm an.

Wurm

Ein sich selbst vervielfältigendes Programm, oft ähnlich schädlich wie ein Virus, das sich von Computer zu Computer ausbreiten kann, ohne zunächst Dateien zu infizieren.

Trojanisches Pferd

Software oder E-Mail, die scheinbar nützliche und harmlose Funktionen bietet, tatsächlich jedoch zerstörerische Zwecke verfolgt oder Hackern Zugriff gewährt.

E-Mail-Bombe

Eine böswillige E-Mail, die von einem unverdächtigen Absender stammt. Wenn der Empfänger die Nachricht öffnet oder das Programm ausführt, führt die E-Mail-Bombe böswillige Aktionen auf dem Computer durch.

Angreifer

Eine Person oder ein Unternehmen, das einen Angriff durchführt.

Adware

Eine Softwareanwendung beziehungsweise ein Programm, bei dessen Ausführung Werbebanner oder Popupfenster angezeigt werden. Adware wird als „Spyware“ betrachtet, die ohne Wissen des Benutzers installiert wird.

Spyware

Software, die (in der Regel zu Werbezwecken) unbemerkt Benutzerdaten über die Internetverbindung des Benutzers ohne dessen Kenntnis sammelt. Spywareanwendungen werden in der Regel als versteckte Komponente von aus dem Internet herunterladbaren Freeware- oder Sharewareprogrammen gebündelt. Die Mehrzahl der Shareware- und Freewareprogramme enthält jedoch keine Spyware. Nach der Installation überwacht die Spyware die Internetaktivitäten des Benutzers und übermittelt diese Informationen im Hintergrund an eine andere Person. Durch Spyware können auch Informationen zu E-Mail-Adressen und sogar Kennwörtern oder Kreditkartennummern gesammelt werden. Spyware ähnelt einem trojanischen Pferd insofern, als dass Benutzer das Produkt bei der Installation eines anderen Produkts unwissentlich mitinstallieren. Benutzer werden oft Opfer von Spyware, wenn sie bestimmte, heute verfügbare Peer-to-Peer-Produkte zum Dateiaustausch herunterladen.

Hinweis: Während automatische Bedrohungen wie Viren bestimmte Sicherheitslücken ausnutzen, kennt ein Angreifer, der es auf Ihr Unternehmen abgesehen hat, solche Einschränkungen nicht. Er versucht mit allen möglich Mitteln, in eine Umgebung einzudringen.

Gesteuerte Angriffe können lokal oder remote ausgeführt werden und können eine umfangreiche Suche nach einer von vielen Sicherheitslücken beinhalten, einschließlich Sicherheitslücken in der Software, schwachen Kennwörtern, schwachen Sicherheitskonfigurationen und Sicherheitslücken in Sicherheitsrichtlinien oder Schulung.

Wie Microsoft Software nach der Veröffentlichung behebt

Microsoft sieht sich verpflichtet, seine Kunden vor Sicherheitslücken zu schützen. Im Rahmen dieser Bemühungen veröffentlicht Microsoft regelmäßig Softwareupdates. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Whitepaper zur vertrauenswürdigen Datenverarbeitung unter http://www.microsoft.com/mscorp/twc/twc_whitepaper.mspx (möglicherweise in englischer Sprache).

Für jede Produktgruppe von Microsoft gibt es eine eigenständige technische Arbeitsgruppe, die für Probleme mit dem veröffentlichten Produkt Softwareupdates entwickelt.

Wenn Microsoft auf eine Sicherheitslücke aufmerksam geworden ist, wird diese durch das MSRC und die entsprechenden Produktgruppen bewertet und überprüft. Die technischen Arbeitsgruppen der Produktgruppen erstellen und testen dann ein Sicherheitsupdate, um den Mangel zu beheben, während das MSRC sich mit der Person austauscht, die die Sicherheitslücke entdeckt hat. Informationen zur Sicherheitslücke werden in Form eines Sicherheitsbulletins veröffentlicht, das die Einzelheiten des Sicherheitsupdates enthält.

Die Softwareupdates werden dann über das Microsoft Download Center und andere Dienste verteilt, darunter:

Automatische Updates:

Microsoft Windows Update

Microsoft Office Update

Microsoft Update

Vom Benutzer initiierte (benutzerdefinierte) Udates

Microsoft Systems Management Server (SMS) 2003

Microsoft Windows Server Update Service (WSUS)

Das MSRC sendet ein entsprechendes Sicherheitsbulletin, wenn das Softwareupdate verfügbar ist.

Hinweis: Sicherheitsupdates werden für mehrere Betriebssystem- und Anwendungsversionen entwickelt. Wie viel Unterstützung Sie für unterschiedliche Softwareversionen erwarten können, finden Sie in den Microsoft-Produktsupportlebenszyklen unter:

http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;[LN];lifecycle.

In der Regel stehen Sicherheitsupdates für unterstützte Produkte nicht nur für das aktuelle Service Pack, sondern auch für die vorhergehende Version zur Verfügung. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Überprüfen Sie daher den Produksupportlebenszyklus für Ihr Produkt.

Microsoft empfiehlt seinen Kunden, die jeweils geeignetste Updateverwaltungslösung einzusetzen. Im Allgemeinen ist WSUS für einfache Updateverwaltungsszenarien gedacht, während Systems Management Server (SMS) 2003 umfangreichere Updateverwaltungsanforderungen erfüllt. In Tabelle 6 wird dargestellt, welches Produkt Kunden typischerweise für welche Unternehmensgröße wählen:

Tabelle 6: Unternehmensgröße

KundentypSzenarioKundenentscheidung

Große bis mittlere Unternehmen

Das Unternehmen strebt eine einzige, flexible Updateverwaltungslösung mit erweiterter Steuerungsebene an, mit deren Hilfe alle Windows-Betriebssysteme und Anwendungen aktualisiert (und verteilt) werden können. Darüber hinaus sollte die Lösung ein integriertes Asset Management beinhalten.

SMS 2003

Große bis mittlere Unternehmen

Das Unternehmen strebt eine Updateverwaltungslösung an, die nur die einfache Aktualisierung von Microsoft-Software umfasst und zunächst Windows 2000, später auch Office 2003, Office XP, Exchange Server 2000 (und höher) und SQL Server 2000 (und höher) unterstützt.

WSUS1

Kleinunternehmen

Das Unternehmen verfügt über mindestens einen Windows Server und einen IT-Administrator.

WSUS1

Kleinunternehmen

Alle anderen Szenarien

Microsoft Update oder Windows Update 2

Kunden

Alle anderen Szenarien

Microsoft Update oder Windows Update 2

1. Kunden können ein anderes Aktualisierungstool oder einen manuellen Aktualisierungsprozess für Betriebssystemversionen und Anwendungen verwenden, die von WSUS oder Microsoft Update nicht unterstützt werden.

2. Microsoft Update ist ein neuer, im Web gehosteter Aktualisierungsdienst, der Updates für zusätzliche Microsoft-Software anbietet. Microsoft Update wird zusammen mit der Veröffentlichung von WSUS verfügbar sein. Windows Update ist weiterhin verfügbar.

Softwareupdate-Terminologie

Tabelle 7 zeigt die aktuellen Standardbegriffe von Microsoft für Softwareupdates, die seit dem 30. Juni 2003 gültig sind. Beachten Sie, dass der Begriff „Patch“ von Microsoft nicht mehr im Sinne eines Softwareupdates verwendet wird, außer als Bestandteil des Begriffs „Sicherheitspatch“ oder in der Beschreibung von Verfahren zur Updateverwaltung (dies entspricht der in der Softwareindustrie allgemein gebräuchlichen Terminologie).

Tabelle 7: Microsoft-Terminologie für Softwareupdates

BegriffDefinition

Sicherheitspatch

Ein für die breite Öffentlichkeit verfügbares Korrekturprogramm für eine bestimmte Sicherheitslücke in einem bestimmten Produkt. Ein Sicherheitspatch wird oft mit einem Schweregrad gekennzeichnet. Dies bezieht sich auf den MSRC-Schweregrad der Sicherheitslücke, die durch den Sicherheitspatch behoben wird.

Kritisches Update

Ein für die breite Öffentlichkeit verfügbares Korrekturprogramm für einen bestimmten kritischen, nicht sicherheitsrelevanten Softwarefehler.

Update

Ein für die breite Öffentlichkeit verfügbares Korrekturprogramm für einen bestimmten nicht kritischen, nicht sicherheitsrelevanten Softwarefehler.

Hotfix

Ein einzelnes Paket aus einer oder mehreren Dateien zur Behebung eines Problems in einem Produkt. Hotfixes beziehen sich auf eine ganz bestimmte Kundensituation. Sie sind nur für Kunden mit Microsoft-Supportvertrag verfügbar und dürfen ohne schriftliche Zustimmung von Microsoft nicht an Dritte weitergegeben werden. Die Begriffe QFE (Quick Fix Engineering-Update), Patch und Update wurden in der Vergangenheit als Synonyme für Hotfixes verwendet.

Updaterollup

Ein Sammlung von Sicherheitspatches, kritischen Updates, Updates und Hotfixes, die kumulativ oder für eine einzelne Produktkomponente wie Microsoft Internet Information Server (IIS) oder Microsoft Internet Explorer angeboten werden. Dadurch wird die Bereitstellung mehrerer Softwareupdates vereinfacht.

Service Pack

Eine kumulative Sammlung von Hotfixes, Sicherheitspatches, kritischen Updates und Updates seit der Veröffentlichung des Produkts, einschließlich vieler gelöster Probleme, die nicht durch andere Softwareupdates verfügbar gemacht wurden. Service Packs können auch eine begrenzte Anzahl von Kundenwünschen enthalten, etwa Änderungen an der Oberfläche oder Funktionen. Service Packs werden allgemein verteilt und mehr als jedes andere Softwareupdate von Microsoft getestet.

Integriertes Service Pack

Die Kombination eines Produkts mit einem Service Pack in einem Paket.

Feature Pack

Eine Veröffentlichung neuer Funktionen, mit der die Funktionalität eines Produkts erweitert wird. Die Funktionen fließen gewöhnlich in die nächste Produktversion mit ein.

Hinweis: Da diese Definitionen neu sind, werden sie in verschiedenen bestehenden Ressourcen und Tools noch nicht gemäß der oben stehenden Tabelle berücksichtigt.

Die Bedeutung einer proaktiven Updateverwaltung

Es gibt im Zusammenhang mit Microsoft-Produkten eine Reihe veröffentlichter Angriffe und Sicherheitslücken. Viele Unternehmen mit proaktiver Updateverwaltung waren von diesen Angriffen nicht betroffen, weil sie auf die von Microsoft vorab zur Verfügung gestellten Informationen reagiert haben.

In Tabelle 8 sind einige in der Vergangenheit erfolgten Angriffe mit ihrem Datum aufgeführt. In allen Fällen veröffentlichte das MSRC vorher eine Warnung, in der auf die Sicherheitslücke und deren Beseitigung hingewiesen wurde (etwa durch Softwareupdates und andere Gegenmaßnahmen). In der letzten Spalte der Tabelle ist die Anzahl der Tage angegeben, die Unternehmen Zeit hatten, die MSRC-Empfehlungen zu implementieren und den Angriff zu vermeiden.

Tabelle 8: Beispiele für Angriffe in der Vergangenheit und zugehörige MSRC-Sicherheitsbulletins

AngriffDatum der öffentlichen EntdeckungMSRC-SchweregradMSRC-BulletinDatum des MSRC-BulletinsTage verfügbar vor dem Angriff

Zotob

14. August 2005

Kritisch

MS05-039

9. August 2005

5

Trojan.Kaht

5. Mai 2003

Kritisch

MS03-007

17. März 2001

49

SQL Slammer

24. Januar 2003

Kritisch

MS02-039

24. Juli 2002

184

Sasser

1. Mai 2004

*

MS04-011

15. Mai 2004

14

Blaster

12. August 2003

*

MS03-026

27. August 2003

25

Klez-E

17. Januar 2002

*

MS01-020

29. März 2001

294

Nimda

18. September 2001

*

MS00-078

17. Oktober 2000

336

Code Red

16. Juli 2001

*

MS01-033

18. Juni 2001

28

*Bulletin wurde vor der Zuordnung eines MSRC-Schweregrads veröffentlicht

Ziel dieses Leitfaden ist es, Ihnen bei der Vermeidung zukünftiger Angriffe behilflich zu sein. Achten Sie besonders auf die Spalte „Tage verfügbar vor dem Angriff“.

Hinweis: Eine proaktive Updateverwaltung ist eine effektive Maßnahme zur Eingrenzung von Angriffen, die bekannte Sicherheitslücken ausnutzen. Die obige Tabelle enthält keine zielgerichteten, vorsätzlichen Angriffe von Personen innerhalb oder außerhalb des betroffenen Unternehmens, die mit krimineller Absicht gezielt nach Sicherheitslücken suchen und diese ausnutzen.

Um die Möglichkeiten von MSRC-Bulletins für Unternehmen zu veranschaulichen, die für eine sichere Umgebung sorgen möchten, werden in den folgenden Abschnitten kurz zwei Angriffe aus der Vergangenheit beschrieben:

Code Red

SQL Slammer-Würmer

Vermeiden von Angriffen, Beispiel 1: Code Red

Code Red ist ein Wurm, der sich sehr schnell verbreitet hat und ein großes Schadenspotenzial aufweist. Am 16. Juli 2001 breitete sich die ursprüngliche Version in nur neun Stunden auf 250.000 Computern aus. Zu den zahlreichen Auswirkungen des Wurms zählten die Verlangsamung der Internetgeschwindigkeit, der Ausfall und die Manipulation von Webseiten sowie Unterbrechungen geschäftlicher und privater Anwendungen, zum Beispiel E-Mail und E-Commerce.

Code Red nutzte einen Pufferüberlauf in IIS als Sicherheitslücke, um Code auf Webservern auszuführen. IIS sind unter Microsoft Windows Server 2000 standardmäßig installiert und werden von vielen Anwendungen genutzt.

Einige Unternehmen vermieden einen Angriff durch Code Red, indem sie den Anweisungen des Sicherheitsbulletins MS01-033 des MSRC folgten, die am 18. Juni 2001 veröffentlicht wurden, 28 Tage, bevor Code Red in Umlauf kam.

Weitere Informationen zu diesem Sicherheitsbulletin, einschließlich technischer Informationen und Gegenmaßnahmen, finden Sie unter folgender Adresse:

http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/ms01-033.mspx.

Vermeiden von Angriffen, Beispiel 2: SQL Slammer

SQL Slammer (oder Sapphire) ist ein Wurm, der auf Systeme mit Microsoft SQL Server 2000 und Microsoft Data Engine (MSDE) 2000 gerichtet ist. Er führt sowohl im Internet als auch im privaten, internen Netzwerk zu hohem Netzwerkverkehr, wodurch er sich effektiv wie ein Denial-of-Service-Angriff (scheinbar unbeabsichtigt) verhält.

Am Freitag, dem 24. Januar 2003, verursachte SQL Slammer etwa um 21:30 Uhr PST (Pacific Standard Time) einen dramatischen Anstieg des weltweiten Netzwerkverkehrs. Eine Analyse des Wurms SQL Slammer zeigt Folgendes:

Der Wurm benötigte etwa 10 Minuten, um sich weltweit auszubreiten, was ihn bis heute zum mit Abstand schnellsten Wurm macht.

Anfangs verdoppelte sich die Anzahl der betroffenen Computer alle 8,5 Sekunden.

Zur Spitzenzeit (etwa 3 Minuten nach Aktivierung des Wurms) scannten die infizierten Computer über 55 Millionen IP-Adressen pro Sekunde.

Der Wurm infizierte mindestens 75.000 Server (wahrscheinlich beträchtlich mehr).

SQL Slammer nutzte eine Sicherheitslücke in einem Pufferüberlauf aus. Diese wurde zuerst im Microsoft-Sicherheitsbulletin MS02-039 (Juli 2002) veröffentlicht, 184 Tage bevor der Angriff startete. Noch einmal erwähnt wurde die Sicherheitslücke im Sicherheitsbulletin MS02-061. Mit beiden Bekanntmachungen wurde ein Sicherheitspatch angeboten sowie geeignete Gegenmaßnahmen veröffentlicht.

Weitere Informationen zu diesem Sicherheitsbulletin, einschließlich technischer Informationen und Gegenmaßnahmen, finden Sie unter folgender Adresse:

http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/ms02-039.mspx.

Aus SQL Slammer gewonnene Erkenntnisse

Eine der Herausforderungen bei der Vermeidung von SQL Slammer für die betroffenen Unternehmen war die außerordentlich hohe Verbreitung der MSDE und sogar die von SQL Server, da sie von vielen anderen Produkten installiert und genutzt werden.

Der SQL-Slammer-Angriff hebt drei wichtige Punkte im Zusammenhang mit Sicherheitslücken hervor:

Ein guter Überblick über alle in Ihrer Umgebung eingesetzten Computer, Produkte und Technologien ist unabdingbar für eine erfolgreiche Updateverwaltung.

Für einen wirksamen Angriff sind keine Sicherheitslücken in wertvollen Beständen erforderlich. SQL Slammer erreichte sein Ziel über einfache, anfällige Computer innerhalb desselben Netzwerks, auf denen wichtige Vorgänge wirksam unterbrochen wurden.

Die einmalige Bereitstellung eines Sicherheitspatches ist möglicherweise nicht ausreichend, um eine Sicherheitslücke zu beheben. Regelmäßige Analysen auf ein erneutes Auftreten von Sicherheitslücken in Verbindung mit der Behandlung der daraus resultierenden Vorfälle sind gleichermaßen wichtig.

Anforderungen für eine erfolgreiche Updateverwaltung

Die Updateverwaltung ermöglicht Unternehmen, die Bereitstellung von Softwareupdates zu steuern. Jedes Unternehmen, das seine Betriebsumgebung aktualisieren möchte, sollte Folgendes sicherstellen:

Effektive Prozesse mit Personen, die ihre Rolle und Verantwortlichkeiten kennen

Tools und Technologien, die für eine effektive Updateverwaltung am besten geeignet sind

Effektive Projektmanagementverfahren

Effektive Prozesse

MOF, das MOF-Prozessmodell, die MOF-Dienstverwaltungsfunktionen (Service Management Functions, SMFs) und das MOF-Teammodell unterstützen effektive IT-Prozesse. Die drei folgenden SMFs sind für die Updateverwaltung besonders wichtig: Änderungsmanagement, Konfigurationsverwaltung und Versionsverwaltung.

Tools und Technologien

In diesem Abschnitt werden die automatisierten Tools besprochen, mit denen Unternehmen aller Größen Softwareupdateinstallationen verwalten und steuern können. Für die Updateverwaltung in Windows-basierten Systemen stehen Unternehmen drei grundlegende Technologien von Microsoft zur Verfügung.

Windows Server Update Services

Systems Management Server 2003

Windows Server Update Services (WSUS)

WSUS ist ein kostenloses Tool, mit dem Sie einen Dienst installieren können, der alle wichtigen Updates, Sicherheitsupdates und Service Packs herunterlädt, sobald diese auf der Microsoft Windows Update Website unter der folgenden Adresse bereitgestellt werden: http://update.microsoft.com.

Wenn Sie diese Updates genehmigt haben, stellt WSUS sie automatisch auf allen vorkonfigurierten Servern zur Verfügung, auf denen Microsoft Windows Server™ 2003 und Windows 2000 ausgeführt werden, sowie auf allen Desktops, auf denen Windows XP Professional und Windows Vista ausgeführt werden.

Die Priorität von Sicherheitsupdates wird vom Microsoft Security Response Center (MSRC) festgelegt. Eine Übersicht zu MSRC und den im Entscheidungsprozess verwendeten Regeln finden Sie unter http://www.microsoft.com/security/msrc/default.mspx (möglicherweise in englischer Sprache).

WSUS bietet Folgendes:

Mehr Updates für Microsoft-Produkte in mehr Kategorien

Updates können nach Produkt und Typ automatisch von Microsoft Update heruntergeladen werden

Erweiterte Sprachunterstützung für Kunden weltweit

Maximierte Bandbreiteneffizienz durch den intelligenten Hintergrundübertragungsdienst BITS 2.0 (BITS 2.0 wird nicht von Update Services installiert und ist unter Microsoft Update verfügbar)

Updates können auf ausgewählten Computern und Computergruppen installiert werden

Möglichkeit der Überprüfung vor der Installation, ob Updates für den jeweiligen Computer geeignet sind – eine Funktion, die bei wichtigen Updates und Sicherheitsupdates automatisch ausgeführt wird

Flexible Bereitstellungsoptionen

Berichterstattungsfunktionen

Flexible Datenbankoptionen

Datenmigrations- und Import-/Exportfunktionen

Erweiterbarkeit über die Anwendungsprogrammierschnittstelle (Application Programming Interface, API)

Die Funktionen von WSUS können in zwei Gruppen eingeteilt werden: serverseitige und clientseitige Funktionen. Das folgende Diagramm zeigt die zwei verschiedenen Gruppen von WSUS-Funktionen:

Funktionen auf ServerseiteFunktionen auf Clientseite

Updates für Windows, Office, Exchange Server und SQL Server, mit zusätzlichem längerfristigem Produktsupport

Leistungsstarke und erweiterbare Verwaltung des Diensts „Automatische Updates“

Bestimmte Updates können für den automatischen Download festgelegt werden

Selbstständige Aktualisierung für Clientcomputer

Vom Administrator genehmigte automatisierte Aktionen für Updates

Automatisches Erkennen von geeigneten Updates

Bestimmen der Anwendbarkeit von Updates vor der Installation

Zielgruppenadressierung

Replikatsynchronisierung

Berichterstellung

Erweiterbarkeit

WSUS ermöglicht IT-Administratoren die Bereitstellung aktueller Updates auf Systemen mit Microsoft Windows Server™ 2003 und Windows 2000 sowie auf allen Desktops mit Windows XP Professional und Windows Vista. Mit WSUS können Sie die Verteilung von Updates, die auf Microsoft Updates veröffentlicht werden, auf Computern Ihres Netzwerks komplett steuern.

Die WSUS-Serverkomponente wird innerhalb der Unternehmensfirewall auf einem Computer mit Microsoft Windows 2000 Server mit Service Pack 4 (SP4) oder dem Betriebssystem Windows Server 2003 installiert. Der WSUS-Server bietet Administratoren die erforderlichen Funktionen zum Verwalten und Verteilen von Updates mit einem webbasierten Tool für WSUS 2.0, auf das von jedem Windows-Computer innerhalb des Unternehmensnetzwerks über Internet Explorer zugegriffen werden kann, oder über MMC für WSUS 3.0, auf das vom MMC-Snap-In auf jedem Windows-Computer des Unternehmensnetzwerks zugegriffen werden kann. Beachten Sie, dass für WSUS 3.0 MMC 3.0 erforderlich ist. Darüber hinaus kann ein Windows Server Update Services-Server als Updatequelle für andere Windows Server Update Services-Server dienen.

Die WSUS-Clientcomputerkomponente kann auf Computern mit den Betriebssystemen Windows Vista, Windows XP, Windows 2000 mit SP3 und Windows Server 2003 ausgeführt werden. Mithilfe von automatischen Updates können Server- und Clientcomputer Updates von Microsoft Update oder von einem WSUS-Server empfangen.

WSUS bietet weder Scan- noch Überprüfungsfunktionen. Daher erfordert eine WSUS-basierte Updateverwaltungslösung zusätzlich das Tool Microsoft Baseline Security Analyzer 2.0.

Hinweis: Diese Seite enthält eine Zusammenfassung der WSUS-Produktübersicht. Die vollständige Produktübersicht für WSUS 2.0 finden Sie hier und für WSUS 3.0 hier.

Verwandte Links

Datenblatt

WSUS 2.0

WSUS 3.0

Schritt-für-Schritt-Leitfäden

WSUS 2.0

WSUS 3.0

Bereitstellungsleitfaden

WSUS 2.0

WSUS 3.0

Betriebshandbuch

WSUS 2.0

WSUS 3.0

In den folgenden Modulen wird die Verwendung von WSUS und MBSA bei der Updateverwaltung zusammengefasst:

Updateverwaltungsphase 1: Bewerten

Updateverwaltungsphase 2: Bestimmen

Updateverwaltungsphase 3: Evaluieren und Planen

Updateverwaltungsphase 4: Bereitstellen

Ausführlichere Informationen zur Verwendung von WSUS und MBSA zur Unterstützung der Updateverwaltung finden Sie unter Technische Bibliothek für Windows Server Update Services (WSUS).

Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) 2.0.1

Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) 2.0.1 ist ein einfach zu bedienendes Tool, mit dessen Hilfe kleine und mittlere Unternehmen ihre Sicherheit entsprechend den Sicherheitsempfehlungen von Microsoft bewerten können. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Verfügbarkeit von MBSA 2.0.1.

MBSA 2.0.1 erkennt Produkte, die derzeit von Microsoft Update, dem zentralen Katalog für Updates für Microsoft-Produkte, unterstützt werden. Microsoft Update ersetzt Windows Update. Windows Update aktualisiert nur Produkte für Microsoft Windows-Betriebssysteme. Microsoft Update hostet die Erkennungslogik für MBSA 2.0.1 und andere Tools.

MBSA 2.0.1 scannt nach fehlenden Sicherheitsupdates, ermittelt, ob auf einem Computer allgemein bewährte Sicherheitsmethoden (zum Beispiel sichere Kennwörter) umgesetzt sind und identifiziert Konfigurationsoptionen, die ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellen. Mit entsprechender Konfiguration kann MBSA Updates finden, die auf einem WSUS-Server bereits genehmigt, aber noch nicht installiert wurden.

MBSA 2.0.1 scannt nach administrativen Sicherheitsrisiken in Microsoft Windows Vista, Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Microsoft Internet Information Services (IIS) 5.0, 5.1 und 6.0, Microsoft Internet Explorer 5.01, 5.5 und 6.0 (einschließlich Internet Explorer 6.0 für Windows XP SP2 und Internet Explorer 6.0 für Windows Server 2003), Microsoft SQL Server 7.0 und SQL Server 2000 und Microsoft Office 2000, Office XP und Office 2003. Beachten Sie, dass MBSA 2.0.1 nur Scans für Windows Vista unterstützt. Die kommende Version 2.1 von MBSA unterstützt lokale Scans für Windows Vista-Systeme.

MBSA 2.0.1 enthält im Vergleich zur vorhergehenden Version 1.2.1 viele Verbesserungen und neue Funktionen. Es wird empfohlen, MBSA 2.0 zu verwenden. Zum Herunterladen von MBSA besuchen Sie die MBSA-Homepage unter folgender Microsoft-Website:
http://www.microsoft.com/technet/security/tools/mbsahome.mspx

MBSA 2.0.1 umfasst die folgenden wichtigen Funktionen:

Schweregradsbewertungen

Lokale und remote durchgeführte Scans für Microsoft Office XP und spätere Sicherheitsupdates

Zusätzliche Hilfestellung für das Suchen nach Updates und das Ergreifen geeigneter Maßnahmen

CVE-IDs für unterstützte Updates

Verbesserter Hilfeinhalt

Kompatibilität mit Windows Server Update Services

Automatische Registrierung von Microsoft Updates und Agent-Update

Erkennen von Updates auf Windows XP Embedded und auf 64-Bit-Versionen von Microsoft Windows

Obwohl MBSA auf Domänen- bzw. Subnetzebene ermitteln kann, welche Punkte zur Sicherung eines bestimmten Computers erforderlich sind, enthält es keine Methode, die Updates an diese Computer zu verteilen oder die Computer zu konfigurieren. Aus diesem Grund sollte für eine Updateverwaltungslösung MBSA zusammen mit WSUS verwendet werden. MBSA enthält jedoch Informationen zum Beheben von gefundenen Sicherheitslücken, einschließlich Verweise auf Artikel in der Knowledge Base und in Whitepapers.

MBSA 2.0.1 bietet eine grafische Oberfläche zur Anzeige von Berichten für jeden Computer sowie eine Befehlszeile für Skripts. MBSA kopiert eine XML-Datei aus dem Microsoft Download Center. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass für neue sicherheitsrelevante Softwareupdates eine aktuelle Liste mit detaillierten Beurteilungen verwendet wird.

Weitere Informationen zu MBSA finden Sie unter folgender Adresse http://www.microsoft.com/mbsa (möglicherweise in englischer Sprache).

Systems Management Server 2003

Microsoft Systems Management Server (SMS) 2003 ist das bevorzugte Tool für das Bereitstellen und Verwalten von Softwareupdates für eine große Anzahl von Clients. Es enthält die folgenden Funktionen, die für eine erfolgreiche Bereitstellung unerlässlich sind:

Inventurfunktionen zum Bestimmen, wie viele Computer bereitgestellt wurden, sowie zum Identifizieren ihrer Standorte und Rollen

Inventurfunktionen zum Ermitteln, welche Softwareanwendungen und Softwareupdates bereits installiert wurden und welche auf den bereitgestellten Computern noch installiert werden müssen

Planungsfunktionen, mit denen Softwareupdates außerhalb der normalen Arbeitszeiten oder zu einem Zeitpunkt bereitgestellt werden können, an dem der Geschäftsbetrieb am wenigsten gestört wird

Statusberichte, mit denen Administratoren den Installationsstatus überwachen können

Die SMS 2003-Programme zur Inventurüberprüfung sind für die effektive Verwaltung von Softwareupdates besonders wichtig. Für jeden Clientcomputer wird mithilfe dieser Programme eine Inventurliste der anwendbaren und installierten Updates erstellt. Dabei wird eine automatisierte Ermittlungslogik eingesetzt. Die damit gewonnenen Daten werden in die Inventur von Systems Management Server aufgenommen. Mit den webbasierten Berichterstattungsfunktionen wird ein umfassender Statusbericht angezeigt. Die Inventurdaten werden in der Regel auf die Punkte eingeschränkt, zu denen Sicherheitsbulletins von Microsoft veröffentlicht werden.

SMS 2003 enthält die folgenden Tools (die auch im SMS 2.0 Software Update Services Feature Pack verfügbar sind):

Sicherheitsupdate-Inventurprogramm

Microsoft Office-Inventurprogramm für Updates

Softwareupdateverteilungs-Assistent

Inventurprogramm für Microsoft Updates

Hinweis: Beta 2 der nächsten SMS-Version namens System Center Configuration Manager 2007 ist jetzt unter http://www.microsoft.com/technet/sms/2007/evaluate/download.mspx (möglicherweise in englischer Sprache) als Download verfügbar. Verbesserungen wurden vor allem in den Bereichen Einfachheit, Konfiguration, Bereitstellung und Sicherheit vorgenommen. Dadurch wurde die Systembereitstellung, die Automatisierung von Aufgaben, die Kompatibilitätsverwaltung und die richtlinienbasierte Sicherheitsverwaltung in Configuration Manager 2007 sehr vereinfacht, was Unternehmen wiederum erhöhte Flexibilität ermöglicht.

Sicherheitsupdate-Inventurprogramm

Das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm baut auf den SMS-Inventurfunktionen auf und nutzt die MBSA-Funktionalität, um jeden Client auf Sicherheitsupdates zu überprüfen. Die so gewonnenen Daten werden in die SMS-Inventurliste eingefügt. Die webbasierten Berichterstattungsfunktionen bieten umfassende Statusberichte. Dieses Programm ist nicht standardmäßig auf SMS-Standorten installiert. Es ist jedoch Bestandteil der Softwareupdate-Überprüfungsprogramme von SMS 2003 und kann von der folgenden Adresse heruntergeladen werden: http://www.microsoft.com/smserver/downloads/2003/default.asp.

Microsoft Office-Inventurprogramm für Updates

Das Microsoft Office-Inventurprogramm für Updates nutzt das vorhandene Microsoft Office-Inventurprogramm, um SMS-Clients automatisch und kontinuierlich auf installierte oder anwendbare Office-Updates zu überprüfen. Dieses Tool ist Bestandteil der SMS 2003 SP1-Überprüfungstools. Die Daten werden konvertiert und in die SMS-Inventurliste eingefügt. Sie können mithilfe der webbasierten Berichterstattung auch angezeigt werden. Dieses Programm ist nicht standardmäßig auf SMS-Standorten installiert. Es ist jedoch Bestandteil der Softwareupdate-Überprüfungsprogramme von SMS 2003 und kann von der folgenden Adresse heruntergeladen werden: http://www.microsoft.com/smserver/downloads/2003/default.asp.

Softwareupdateverteilungs-Assistent

Der Softwareupdateverteilungs-Assistent vergleicht die verfügbaren Updates mit der Inventurliste des Clientcomputers, um fehlende und zuvor installierte Updates zu finden. Nur erforderliche Updates werden installiert, redundante oder nicht erforderliche Updates werden ignoriert oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Dadurch wird die Systembelastung verringert.

Der Softwareupdateverteilungs-Assistent verfügt über die folgenden Funktionen:

Basierend auf der Grundlage neuer Informationen zu Softwareupdates wird der Softwareupdatestatus aller Clients der Inventurliste hinzugefügt.

Als fehlend erkannte Updates werden überprüft und autorisiert.

Pakete und Ankündigungen werden für jedes Update oder jede Gruppe von Updates angepasst.

Updateankündigungen werden mit SMS-Verteilungsfunktionen an Computer verteilt.

Benachrichtigungen im Stil von Windows Update und umfassende Benutzerfreundlichkeit.

Verwendung von Timern, mit denen Benutzer Anwendungen speichern und schließen, Updates optional auf einen späteren Zeitpunkt verschieben oder auf den Neustart Ihres Systems verzichten können.

Weitere Informationen zu SMS 2003 finden Sie unter folgender Adresse: http://www.microsoft.com/smserver.

In den folgenden Modulen wird die Verwendung von SMS 2003 bei der Updateverwaltung zusammengefasst:

Updateverwaltungsphase 1: Bewerten

Updateverwaltungsphase 2: Bestimmen

Updateverwaltungsphase 3: Evaluieren und Planen

Updateverwaltungsphase 4: Bereitstellen

Ausführlichere Informationen zur Verwendung von SMS 2003 zur Unterstützung der Updateverwaltung finden Sie unter Technische Bibliothek für Systems Management Server 2003.

Vergleich der Tools und Technologien

In Tabelle 10 werden die Funktionen von SMS 2003 und WSUS verglichen.

Tabelle 10: Updateverwaltungsfunktionen

FunktionWSUSSMS 2003

Unterstützte Plattformen für Inhalt

Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP

Windows NT 4.0, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP, Windows 98

Unterstützte Inhaltstypen

Windows 2000 (und höher), Exchange 2000 (und höher), SQL Server 2000 (und höher), Office XP (und höher) mit erweitertem Support

Alle Sicherheitspatches, Service Packs und Updates für die oben genannten Plattformen Unterstützt auch Installationen von Sicherheitspatches, Updates und Anwendungen für Anwendungen von Microsoft und anderen Anbietern

Übermittlung von Inhalten an die Systeme

Ja, für Microsoft-Inhalt

Ja

Optimierung der Netzwerkbandbreite

Ja, für die Updatebereitstellung

Ja, für die Updatebereitstellung und die Serversynchronisierung

Steuerung der Patchverteilung

Einfach

Erweitert

Patchinstallation und Flexibilität bei der Zeitplanung

Vom Administrator (automatisch) oder Benutzer (manuell) gesteuert

Vom Administrator gesteuert mit allgemeinen Zeitplanungsfunktionen

Statusberichterstattung zur Patchinstallation

Ja, für Microsoft-Inhalt

Umfassend: Installationsstatus, Ergebnis und Einzelheiten zur Kompatibilität

Bereitstellungsplanung

Nicht anwendbar

Ja

Bestandsverwaltung.

Nicht anwendbar

Ja

Kompatibilitätsüberprüfung

Ja

Ja

Effektive Projektmanagementverfahren

Für optimale Ergebnisse sollten Sie die in diesem Modul umrissene Updateverwaltung als Projekt mit einem effektiven Updateverwaltungsprozess behandeln.

Viele Unternehmen haben ihre eigenen Vorgehensweisen, die alle mit der in diesem Modul vorgegebenen Anleitung kompatibel sein sollten. Microsoft empfiehlt für Anleitungen zur Projektverwaltung die Verwendung von Microsoft Solutions Framework (MSF). Weitere Informationen zu MSF finden Sie unter http://www.microsoft.com/technet/solutionaccelerators/msf/default.mspx (möglicherweise in englischer Sprache).

Der Vierphasenansatz zur Updateverwaltung

Der von Microsoft empfohlene Updateverwaltungsprozess ist ein vierphasiger Prozess zum Verwalten von Softwareupdates, mit dem Ihr Unternehmen in die Lage versetzt werden soll, die Bereitstellung und Wartung vorläufiger Softwareversionen in der Produktionsumgebung zu steuern.

Der Prozess besteht aus den folgenden vier Phasen:

Bewerten

Das Verfahren beginnt mit einer Beurteilung der Gegebenheiten in Ihrer Produktionsumgebung, der möglichen Sicherheitsbedrohungen und Sicherheitslücken, sowie der Frage, ob Ihr Unternehmen auf neue Softwareupdates vorbereitet ist.

Weitere Informationen zur Bewertungsphase finden Sie im Modul Updateverwaltungsphase 1: Bewerten.

Bestimmen

Das Ziel der Bestimmungsphase besteht darin, neue Softwareupdates zuverlässig zu erkennen, zu bestimmen, ob ein Update für die Produktionsumgebung relevant ist und ob es sich um eine reguläre Aktualisierung oder einen Notfall handelt.

Weitere Informationen zur Bestimmungsphase finden Sie im Modul Updateverwaltungsphase 2: Bestimmen.

Evaluieren und Planen

In der Evaluierungs- und Planungsphase wird entschieden, ob ein bestimmtes Update bereitgestellt wird und welche Schritte hierzu erforderlich sind. Darüber hinaus wird die Aktualisierung in einer an die Produktionsumgebung angelehnten Umgebung getestet, um sicherzustellen, dass unternehmenswichtige Systeme und Anwendungen durch die Bereitstellung nicht beeinträchtigt werden.

Weitere Informationen zur Evaluierungs- und Planungsphase finden Sie im Modul Updateverwaltungsphase 3: Evaluieren und Planen.

Bereitstellen

Ziel der Bereitstellungsphase ist die erfolgreiche Einführung des genehmigten Softwareupdates in der Produktionsumgebung, sodass alle bestehenden Vereinbarungen zum Servicelevel (Service Level Agreements, SLAs) eingehalten werden.

Weitere Informationen zur Bereitstellungsphase finden Sie im Modul Updateverwaltungsphase 4: Bereitstellen.

In Abbildung 1 wird das Verfahren mit den vier Phasen aufgezeigt.

Abbildung 1

Abbildung 1: Der von Microsoft empfohlene vierphasige Updateverwaltungsprozess

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Dieser vierphasige Prozess basiert auf dem MOF-Änderungsmanagement, der Versionsverwaltung und den Dienstverwaltungsfunktionen (SMFs) zur Konfigurationsverwaltung. Informationen dazu finden Sie unter folgender Adresse: http://www.microsoft.com/technet/itsolutions/cits/mo/default.mspx (möglicherweise in englischer Sprache).

Verwandte Ressourcen

Informieren Sie sich über weitere Sicherheitslösungen des Microsoft Solutions for Security and Compliance (MSSC)-Teams.

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Patchverwaltung mit SMS 2003