Die administrativen Vorlagen der Gruppenrichtlinien enthalten registrierungsbasierte Einstellungen, mit denen das Verhalten und das Erscheinungsbild von Computern in einer Umgebung festgelegt wird. Diese Einstellungen betreffen auch das Verhalten von Betriebssystemkomponenten und Anwendungen. Sie können hunderte dieser Einstellungen konfigurieren und durch Importieren zusätzlicher ADM-Dateien weitere Einstellungen hinzufügen. In diesem Kapitel werden die administrativen Vorlagen aufgeführt, die unter dem Knoten „Computerkonfiguration“ der in diesem Handbuch definierten Gruppenrichtlinien enthalten sind. Außerdem werden die administrativen Vorlagen aufgeführt, die sich unter dem Knoten „Benutzerkonfiguration“ befinden. In diesem Kapitel werden nicht alle Einstellungen beschrieben, die in den administrativen Vorlagen für Microsoft® Windows® XP und Microsoft Windows Server™ 2003 zur Verfügung stehen. Das Kapitel enthält jedoch Anleitungen zu allen Einstellungen, die für die Sicherheit von Computern mit den genannten Betriebssystemen relevant sind. Einige Einstellungen werden nicht erläutert und gelten speziell für Anwendungskompatibilität, Taskplaner, Windows Installer, Windows Messenger und Windows Media® Player. Frühere Versionen dieses Handbuchs enthielten Informationen zu administrativen Vorlagen für Office XP. Microsoft Office 2003 verfügt über eine Vielzahl von neuen Funktionen und Änderungen in Bezug auf die im Lieferumfang des Produkts enthaltenen administrativen Vorlagen. Weitere Informationen zu diesen Änderungen finden Sie im Abschnitt „Weitere Informationen“ am Ende dieses Kapitels. Auf dieser Seite
ComputerkonfigurationseinstellungenFür Computer, die Mitglieder einer Active Directory®-Verzeichnisdienstdomäne sind, gelten die folgenden Konfigurationseinstellungen. Informationen zu Benutzerkonfigurationseinstellungen finden Sie weiter unten in diesem Kapitel. NetMeetingMit Microsoft NetMeeting® können über das Netzwerk Ihrer Organisation virtuelle Besprechungen durchgeführt werden. Die Gruppenrichtlinieneinstellungen für NetMeeting können im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\ Remotedesktop-Freigabe deaktivierenMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie die Remotedesktop-Freigabefunktion von NetMeeting deaktivieren. Bei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung ist die Konfiguration von NetMeeting zur automatischen Beantwortung von eingehenden Aufrufen und zur Remotesteuerung des lokalen Desktops durch den Benutzer nicht möglich. Für die Einstellung Remotedesktop-Freigabe deaktivieren sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitBei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung können Benutzer die Remotedesktop-Freigabefunktion von NetMeeting nicht verwenden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Remotedesktop-Freigabe deaktivieren auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungBenutzer können die Remotedesktop-Freigabe über NetMeeting nicht konfigurieren. Es ist jedoch möglich, dass sie weiterhin die Windows-Funktionen „Remoteunterstützung“ und „Remotedesktop“ verwenden können, falls diese Funktionen aktiviert sind. Computereinstellungen für Internet ExplorerMicrosoft Internet Explorer ist der in Windows XP und Windows Server 2003 enthaltene Webbrowser. Viele seiner Funktionen können durch Gruppenrichtlinien verwaltet werden. Die Computer-Gruppenrichtlinieneinstellungen für Internet Explorer können im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\ Automatische Installation von Internet Explorer-Komponenten deaktivierenMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie verhindern, dass Internet Explorer beim Aufrufen einer Website durch die Benutzer die für diese Website erforderlichen Komponenten automatisch herunterlädt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, werden Benutzer bei jedem Besuch der entsprechenden Websites aufgefordert, die erforderlichen Komponenten herunterzuladen und zu installieren. Mit dieser Richtlinieneinstellung kann der Administrator festlegen, welche Komponenten von Benutzern installiert werden dürfen. Für die Einstellung Automatische Installation von Internet Explorer-Komponenten deaktivieren sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitWebsite-Operatoren können in böswilliger Absicht Komponenten mit schädlichem Code hosten. Dieser Code kann u. U. von Benutzern in Ihrer Organisation versehentlich heruntergeladen und auf den Computern in Ihrer Umgebung ausgeführt werden. Mögliche Folgen sind die Offenlegung vertraulicher Daten, Datenverlust und Instabilität. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Automatische Installation von Internet Explorer-Komponenten deaktivieren auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungVon Internet Explorer können automatisch keine Komponenten heruntergeladen werden, wenn die Benutzer Websites besuchen, für die diese Komponenten benötigt werden. Periodische Überprüfungen auf Softwareaktualisierungen von Internet Explorer deaktivierenBei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung kann Internet Explorer nicht mehr feststellen, ob eine neuere Browserversion verfügbar ist, und die entsprechende Benachrichtigung an die Benutzer entfällt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, überprüft Internet Explorer alle 30 Tage (Standardeinstellung), ob Updates vorhanden sind. Wenn eine neue Version verfügbar ist, werden die Benutzer benachrichtigt. Diese Richtlinieneinstellung hilft dem Administrator, die Kontrolle über die Internet Explorer-Version zu behalten, da Benutzer nicht mehr über neue verfügbare Browserversionen informiert werden. Für die Einstellung Periodische Überprüfungen auf Softwareaktualisierungen von Internet Explorer deaktivieren sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitObwohl Microsoft alle Patches und Service Packs vor ihrer Veröffentlichung gründlich testet, möchten manche Organisationen die gesamte Software auf den verwalteten Computern genau überwachen. Durch Aktivierung der Einstellung Periodische Überprüfungen auf Softwareaktualisierungen von Internet Explorer deaktivieren können Sie sicherstellen, dass Updates für Internet Explorer nicht automatisch heruntergeladen und auf den Computern installiert werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Periodische Überprüfungen auf Softwareaktualisierungen von Internet Explorer deaktivieren auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungHotfixes und Service Packs können nicht automatisch von Internet Explorer heruntergeladen und installiert werden. Administratoren müssen daher ein anderes Verfahren verwenden, um Softwareupdates automatisch auf alle verwalteten Computer zu verteilen. Softwareupdatebenachrichtigungen beim Programmstart deaktivierenDiese Richtlinieneinstellung verhindert, dass Benutzer benachrichtigt werden, wenn Programme, die Microsoft Software Distribution Channel verwenden, neue Komponenten installieren. Software Distribution Channel ist eine Möglichkeit zur dynamischen Aktualisierung von Software mit OSD-Technologien (Open Software Distribution). Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, werden Benutzer nicht benachrichtigt, wenn ihre Programme über Software Distribution Channels aktualisiert werden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, erhalten Benutzer eine Benachrichtigung, bevor ihre Programme aktualisiert werden. Diese Richtlinieneinstellung ist für Administratoren vorgesehen, die die Programme der Benutzer ohne Benutzereingriff über Software Distribution Channels aktualisieren möchten. Für die Einstellung Softwareupdatebenachrichtigungen beim Programmstart deaktivieren sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitOrganisationen, die OSD-Tools und -Technologien verwenden, ziehen es möglicherweise vor, dass die Benutzer nicht über die Installation von Patches und Service Packs auf ihren Computern benachrichtigt werden, damit diese den Installationsvorgang nicht vorzeitig abbrechen können. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Softwareupdatebenachrichtigungen beim Programmstart deaktivieren auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungDie Benutzer werden nicht benachrichtigt, wenn Softwareupdates über OSD-Technologien bereitgestellt werden. Proxyeinstellungen pro Computer vornehmen (anstelle von pro Benutzer)Bei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung können benutzerspezifische Proxyeinstellungen nicht vom Benutzer geändert werden. Die Benutzer müssen die Zonen verwenden, die für alle Benutzer eines Computers erstellt wurden. Für die Einstellung Proxyeinstellungen pro Computer vornehmen (anstelle von pro Benutzer) sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitWenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, können die Benutzer desselben Computers ihre eigenen Proxyeinstellungen festlegen. Mit dieser Richtlinieneinstellung soll sichergestellt werden, dass die Gültigkeit von Proxyeinstellungen auf einem Computer einheitlich bleibt und nicht je nach Benutzer variiert. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Proxyeinstellungen pro Computer vornehmen (anstelle von pro Benutzer) auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungAlle Benutzer werden gezwungen, die für den Computer definierten Proxyeinstellungen zu verwenden. Sicherheitszonen: Benutzer können keine Sites hinzufügen oder entfernenMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie die Einstellungen für die Siteverwaltung von Sicherheitszonen deaktivieren. (Um die Einstellungen für die Siteverwaltung von Sicherheitszonen anzuzeigen, klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf Sites). Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, können die Benutzer den Zonen „Vertrauenswürdige Sites“ und „Eingeschränkte Sites“ Websites hinzufügen oder aus diesen Zonen entfernen. Außerdem können sie die Einstellungen in der Zone „Lokales Intranet“ ändern. Für die Einstellung Sicherheitszonen: Benutzer können keine Sites hinzufügen/entfernen sind folgende Werte möglich:
Hinweis: Bei Aktivierung der Einstellung Sicherheitsseite deaktivieren unter SicherheitsanfälligkeitWenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, können Benutzer nach Belieben Websites zu den Zonen „Vertrauenswürdige Sites“ und „Eingeschränkte Sites“ hinzufügen oder aus diesen Zonen entfernen und Einstellungen in der Zone „Lokales Intranet“ ändern. Diese Konfiguration kann es ermöglichen, dass diesen Zonen Sites hinzugefügt werden, die schädlichen mobilen Code hosten, der von den Benutzern ausgeführt werden kann. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Sicherheitszonen: Benutzer können keine Sites hinzufügen/entfernen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungDie Benutzer können die vom Administrator vorgenommenen Einstellungen für die Siteverwaltung von Sicherheitszonen nicht ändern. Wenn die Benutzer Sites zu diesen Sicherheitszonen von Internet Explorer hinzufügen oder aus diesen Zonen entfernen müssen, müssen sie von einem Administrator konfiguriert werden. Sicherheitszonen: Benutzer können keine Einstellungen ändernMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie die Schaltfläche Stufe anpassen und den Zonenschieberegler „Sicherheitsstufe“ auf der Registerkarte Sicherheit im Dialogfeld Internetoptionen deaktivieren. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, können Benutzer die Sicherheitszoneneinstellungen ändern. Mit dieser Richtlinieneinstellung kann verhindert werden, dass die vom Administrator vorgenommenen Richtlinieneinstellungen für Sicherheitszonen geändert werden. Für die Einstellung Sicherheitszonen: Benutzer können keine Einstellungen ändern sind folgende Werte möglich:
Hinweis: Bei Aktivierung der Einstellung Sicherheitsseite deaktivieren unter SicherheitsanfälligkeitBenutzer, die die Internet Explorer-Sicherheitseinstellungen ändern, ermöglichen dadurch u. U. die Ausführung von gefährlichen Codetypen aus dem Internet und den Websites, die im Browser in der Zone für eingeschränkte Sites aufgeführt werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Sicherheitszonen: Benutzer können keine Einstellungen ändern auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungDie Benutzer können für Internet Explorer-Zonen keine Sicherheitseinstellungen konfigurieren. Sicherheitszonen: Die Einstellungen für Sicherheitszonen statisch festlegenDurch diese Richtlinieneinstellung wird Benutzern erlaubt, Änderungen an einer Sicherheitszone vornehmen, die für alle Benutzer des betreffenden Computers gültig sind. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, können die Benutzer desselben Computers ihre eigenen Sicherheitseinstellungen festlegen. Mit dieser Richtlinieneinstellung wird sichergestellt, dass die Gültigkeit von Sicherheitszoneneinstellungen auf demselben Computer einheitlich bleibt und nicht je nach Benutzer variiert. Für die Einstellung Sicherheitszonen:Die Einstellungen für Sicherheitszonen statisch festlegen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitBenutzer, die die Internet Explorer-Sicherheitseinstellungen ändern, ermöglichen dadurch u. U. die Ausführung von gefährlichen Codetypen aus dem Internet und den Websites, die im Browser in der Zone für eingeschränkte Sites aufgeführt werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Sicherheitszonen: Die Einstellungen für Sicherheitszonen statisch festlegen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungDie Benutzer können für Internet Explorer-Zonen keine Sicherheitseinstellungen konfigurieren. Absturzerkennung deaktivierenMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie die Absturzerkennung in der Add-On-Verwaltung in Internet Explorer verwalten. Bei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung hat ein Absturz in Internet Explorer ähnliche Auswirkungen wie ein Absturz auf einem Computer, auf dem Windows XP Professional mit Service Pack 1 (SP1) oder eine frühere Version ausgeführt wird: Die Windows-Fehlerberichterstattung wird aufgerufen. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, ist die Absturzerkennung in der Add-On-Verwaltung aktiviert. Für die Einstellung Systemabsturzermittlung deaktivieren sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitIn einem Absturzbericht können vertrauliche Informationen aus dem Computerspeicher enthalten sein. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Systemabsturzermittlung deaktivieren auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungInformationen zu den durch Internet Explorer-Add-Ons verursachten Abstürzen werden nicht an Microsoft gesendet. Wenn Abstürze häufig und wiederholt auftreten und Sie sich zur Problembehandlung an den Support wenden müssen, sollte die Einstellung vorübergehend auf Deaktiviert gesetzt werden. Benutzern nicht erlauben, Add-Ons zu aktivieren oder zu deaktivierenDurch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob Benutzer die Möglichkeit haben, Add-Ons mithilfe des Befehls „Add-Ons verwalten“ zuzulassen oder zu verweigern. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung auf Aktiviert einstellen, können Benutzer Add-Ons nicht über den Befehl „Add-Ons verwalten“ aktivieren oder deaktivieren. Einzige Ausnahme ist der Fall, wenn ein Add-On ausdrücklich so in der Richtlinieneinstellung Add-On-Liste eingegeben wurde, dass Benutzer das Add-On weiterhin über den Befehl „Add-Ons verwalten“ verwalten können. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung auf Deaktiviert setzen, kann der Benutzer Add-Ons aktivieren bzw. deaktivieren. Hinweis: Weitere Informationen zur Verwaltung von Internet Explorer-Add-Ons in Windows XP SP2 finden Sie im Knowledge Base-Artikel 883256, „Verwalten von Internet Explorer-Add-Ons in Windows XP Service Pack 2“, unter http://support.microsoft.com/?kbid=883256. Für die Einstellung Aktivierung bzw. Deaktivierung von Add-Ons für Benutzer nicht zulassen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitBenutzer installieren häufig Add-Ons, die von der Sicherheitsrichtlinie einer Organisation nicht zugelassen sind. Solche Add-Ons können ein Sicherheits- und Vertraulichkeitsrisiko für Ihr Netzwerk darstellen. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Aktivierung bzw. Deaktivierung von Add-Ons für Benutzer nicht zulassen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungBei Aktivierung der Einstellung Aktivierung bzw. Deaktivierung von Add-Ons für Benutzer nicht zulassen können Benutzer ihre eigenen Internet Explorer-Add-Ons nicht aktivieren bzw. deaktivieren. Wenn in Ihrer Organisation Add-Ons verwendet werden, kann diese Konfiguration u. U. Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter haben. Internet Explorer\Internetsystemsteuerung\SicherheitsseiteDie Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Internet Explorer-Sicherheitsseite können im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\ Die einzelnen Richtlinieneinstellungen für die Sicherheitsseite werden ausführlich in den Windows XP- und Windows Server 2003-Hilfesystemen sowie auf der Microsoft-Website dokumentiert. Diese Informationen werden daher in diesem Handbuch nicht wiederholt. Sie sollten die folgenden allgemeinen Richtlinien berücksichtigen. SicherheitsanfälligkeitWenn Sie Benutzern erlauben, ihre eigenen Sicherheitseinstellungen in Internet Explorer zu konfigurieren, können die Computer anfälliger für schädliche Software (Malware) werden. Darüber hinaus können die Benutzer alle für das Unternehmen eingerichteten Standardsicherheitsrichtlinien umgehen. GegenmaßnahmeVerwenden Sie die Einstellungen im Gruppenrichtlinienknoten Internet Explorer\Internetsystemsteuerung\Sicherheitsseite, um angemessene Werte für Sicherheitszonen und sicherheitszonenspezifisches Verhalten festzulegen. Mögliche AuswirkungUnter Windows XP SP2 und Windows Server 2003 SP1 werden mehrere neue Richtlinieneinstellungen zur Sicherung der Internet Explorer-Zonenkonfiguration in der gesamten Umgebung eingeführt. Die Standardwerte für diese Richtlinieneinstellungen bieten eine höhere Sicherheit als früheren Windows-Versionen. Sie müssen diese Richtlinieneinstellungen jedoch u. U. an Ihre lokale Umgebung anpassen. Möglicherweise möchten Sie z. B. der Zone „Vertrauenswürdige Sites“ Ihre Geschäftspartner oder Lieferanten hinzufügen und Änderungen an den Zonenlisten durch die Benutzern verhindern. Internet Explorer\Internetsystemsteuerung\Seite "Erweitert"Die Einstellungen in diesem Abschnitt der administrativen Vorlage entsprechen den Einstellungen, die in Internet Explorer im Dialogfeld Internetoptionen auf der Registerkarte Erweitert verfügbar sind. Die folgenden zwei Richtlinieneinstellungen sind sowohl unter Windows Server 2003 mit SP1 als auch unter Windows XP mit SP2 verfügbar. Ausführen oder Installieren von Software zulassen, selbst wenn die Signatur ungültig istMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie festlegen, ob heruntergeladene Software durch Benutzer installiert oder ausgeführt werden kann, wenn die Signatur ungültig ist. Eine ungültige Signatur kann darauf hinweisen, dass die Datei manipuliert wurde. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, werden Benutzer aufgefordert, Dateien mit einer ungültigen Signatur zu installieren oder auszuführen. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, können Benutzer Dateien mit einer ungültigen Signatur nicht ausführen oder installieren. Für die Einstellung Installation bzw. Ausführung von Software zulassen, auch wenn die Signatur ungültig ist sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitMicrosoft ActiveX®-Steuerelemente und Dateidownloads verfügen häufig über digitale Signaturen, die sowohl für die Integrität der Datei als auch die Identität des Signaturgebers (Erstellers) der Software bürgen. Mit solchen Signaturen wird sichergestellt, dass Software unverändert heruntergeladen wird und dass Sie den Signaturgeber eindeutig identifizieren können. So können Sie entscheiden, ob Sie genügend Vertrauen in die Software haben, um sie auszuführen. Die Gültigkeit von nicht signiertem Code kann nicht überprüft werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Installation bzw. Ausführung von Software zulassen, auch wenn die Signatur ungültig ist auf Deaktiviert, damit Benutzer keine nicht signierten ActiveX-Komponenten ausführen können. Mögliche AuswirkungLegitimierte Software und Steuerelemente können u. U. über eine ungültige Signatur verfügen. Solche Software sollte sorgfältig in einer isolierten Umgebung getestet werden, bevor Sie deren Verwendung im Netzwerk Ihrer Organisation zulassen. Ausführung aktiver Inhalte von CDs auf Computern zulassenMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie festlegen, ob aktive Inhalte von CDs auf den Benutzercomputern ausgeführt werden können. Organisationen mit hohen Sicherheitsanforderungen können dadurch die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen oder anderen aktiven Inhalten, die auf einer CD bereitgestellt werden, verhindern. Für die Einstellung Ausführung aktiver Inhalte von CDs auf Computern zulassen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitBenutzer können die Sicherheitsrichtlinien der Organisation versehentlich umgehen, wenn sie Inhalte ausführen, die auf einer CD und nicht über das Netzwerk bereitgestellt wurden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Ausführung aktiver Inhalte von CDs auf Computern zulassen auf Deaktiviert. Durch diese Konfiguration wird die Ausführung von aktiven Inhalten, die auf CDs gespeichert sind, verhindert. Mögliche AuswirkungBei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung funktionieren Anwendungen, die von einer CD installiert werden sollten, möglicherweise nicht einwandfrei. Browsererweiterungen von Drittanbietern zulassen(Diese Richtlinieneinstellung ist nur unter Windows Server 2003 verfügbar.) Benutzer können Browsererweiterungen von Drittanbietern installieren, die als Browserhilfsobjekte (BHOs) bezeichnet werden. Durch die Einstellung Browsererweiterungen von Drittanbietern zulassen wird festgelegt, ob installierte BHOs beim Starten von Internet Explorer geladen werden. Für die Einstellung Browsererweiterungen von Drittanbietern zulassen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitBrowsererweiterungen von Drittanbietern stellen ein Sicherheitsrisiko dar, da sie u. U. Sicherheitsanfälligkeiten oder sogar schädlichen Code enthalten. Außerdem kann ihre Installation gegen die Sicherheitsrichtlinien der Organisation verstoßen. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Browsererweiterungen von Drittanbietern zulassen auf Deaktiviert. Mögliche AuswirkungWenn Sie die Einstellung Browsererweiterungen von Drittanbietern zulassen auf Deaktiviert setzen, können von Benutzern Browsererweiterungen von Drittanbietern installiert werden. Diese werden jedoch nicht beim Starten von Internet Explorer geladen. Diese Konfiguration kann den Arbeitsablauf für Benutzer beeinträchtigen oder zu Anfragen beim Helpdesk führen. Auf gesperrte Serverzertifikate überprüfen(Diese Richtlinieneinstellung ist nur unter Windows Server 2003 verfügbar.) Wenn eine SSL-Verbindung (Secure Sockets Layer) zwischen dem Browser und einem Remoteserver hergestellt wurde, übergibt der Server dem Clientcomputer ein Zertifikat, das in der anfänglichen Sicherheitsaushandlung verwendet werden soll. Bei Aktivierung der Einstellung Auf gesperrte Serverzertifikate überprüfen prüft Internet Explorer, ob das übergebene Zertifikat in der Zertifikatsperrliste des Ausstellers enthalten ist. Für die Einstellung Auf gesperrte Serverzertifikate überprüfen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitBenutzer können versehentlich mit einem Server kommunizieren, dessen Zertifikat abgelaufen ist oder durch den Aussteller gesperrt wurde. Eine solche Situation kann zur Offenlegung von Informationen oder sogar zu Angriffen führen, wenn der Remoteserver beeinträchtigt wurde. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Auf gesperrte Serverzertifikate überprüfen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungBei Aktivierung der Einstellung Auf gesperrte Serverzertifikate überprüfen erhalten Benutzer u. U. eine Warnmeldung für Websites, die sie zuvor als vertrauenswürdig eingestuft haben. Stellen Sie den Benutzern alle notwendigen Informationen zur Verfügung, damit sie beim Surfen im Internet fundierte Vertrauensentscheidungen treffen können. Signaturen von übertragenen Programmen überprüfen(Diese Richtlinieneinstellung ist nur unter Windows Server 2003 verfügbar.) Heruntergeladene Programme können mit Microsoft Authenticode®-Technologie signiert werden, wodurch an ausführbare Objekte (z. B. Programme und ActiveX-Steuerelemente) eine digitale Signatur gebunden wird. Bei Aktivierung der Einstellung Signaturen von übertragenen Programmen überprüfen ermittelt Internet Explorer die digitale Signatur der ausführbaren Programme und zeigt deren Identitäten an, bevor sie heruntergeladen werden. Für die Einstellung Signaturen von übertragenen Programmen überprüfen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitBenutzer können versehentlich ungeeignete oder schädliche Inhalte herunterladen. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Signaturen von übertragenen Programmen überprüfen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungBei Aktivierung der Einstellung Signaturen von übertragenen Programmen überprüfen werden Benutzern die Identitätsinformationen zu ausführbaren und signierten Programmen angezeigt. Verschlüsselte Seiten nicht auf der Festplatte speichern(Diese Richtlinieneinstellung ist nur unter Windows Server 2003 verfügbar.) Wenn Internet Explorer Seiten von einem Remoteserver abruft, werden die Seiten als temporären Dateien im Cache von Internet Explorer gespeichert. Diese Funktion verbessert die Leistung und ermöglicht das Vorwärts- und Zurückblättern in der Verlaufsliste des Browsers, ohne dass eine erneute Verbindung zum Host hergestellt werden muss. Für die Einstellung Verschlüsselte Seiten nicht auf der Festplatte speichern sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitZwischengespeicherte Seiten von SSL-gesicherten Verbindungen können vertrauliche Informationen (z. B. Kennwörter oder Kreditkartennummern) enthalten. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Verschlüsselte Seiten nicht auf der Festplatte speichern auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungDie über SSL-Verbindungen abgerufenen Seiten werden nicht zwischengespeichert. Diese Konfiguration kann dazu führen, dass eine erhöhte Netzwerkbandbreite in Anspruch genommen wird, da die bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung zwischengespeicherten Seiten nun von den Benutzerbrowsern erneut heruntergeladen werden müssen. Leeren des Ordners "Temporary Internet Files" beim Schließen des Browsers(Diese Richtlinieneinstellung ist nur unter Windows Server 2003 verfügbar.) Die von Internet Explorer abgerufenen Seiten werden als temporäre Dateien im Cache von Internet Explorer gespeichert. Internet Explorer verwaltet diesen Cache gemäß der Einstellungen im Dialogfeld Einstellungen für temporäre Internetdateien. Nach dem Herunterladen einer Datei oder eines Objekts wird es im Cache gespeichert, bis es von Internet Explorer entfernt wird. Für die Einstellung Leeren des Ordners "Temporary Internet Files" beim Schließen des Browsers sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitVertrauliche Informationen können im Ordner \Temporary Internet Files aufbewahrt werden, nachdem ein Benutzer Internet Explorer beendet und sich abgemeldet hat. Ein anderer Benutzer kann auf diese Dateien zugreifen, wenn er denselben Computer verwendet. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Leeren des Ordners "Temporary Internet Files" beim Schließen des Browsers auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungInternet Explorer verwendet den Ordner \Temporary Internet Files als Cache, um die Browserleistung zu verbessern. Bei Deaktivierung dieser Funktion wird von den Benutzern möglicherweise mehr Zeit und Bandbreite beim Surfen im Internet in Anspruch genommen. Internet Explorer\SicherheitsfunktionenDer Abschnitt Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Internet Explorer\Sicherheitsfunktionen der administrativen Vorlagen von Windows enthält mehrere Richtlinieneinstellungen, die verschiedene Sicherheitsfunktionen steuern, die Internet Explorer 6.0 unter Windows Server 2003 SP1 und Windows XP SP2 hinzugefügt wurden. Jede dieser Richtlinieneinstellungen enthält drei untergeordnete Einstellungen:
Sicherheitseinschränkung für BinärverhaltenInternet Explorer enthält dynamische binäre Verhaltensweisen. Hierbei handelt es sich um Komponenten, die spezifische Funktionalität für die HTML-Elemente einkapseln, an die sie angefügt wurden. Das Binärverhalten wird nicht durch Sicherheitseinstellungen von Internet Explorer gesteuert und funktioniert daher auf Webseiten in der Zone „Eingeschränkte Sites“. Windows XP SP2 und Windows Server 2003 SP1 verfügen über eine neue Internet Explorer-Sicherheitseinstellung für Binärverhalten. Durch die neue Sicherheitseinstellung wird das Binärverhalten in der Zone „Eingeschränkte Sites“ standardmäßig deaktiviert. Darüber hinaus bietet sie eine allgemeine Vorbeugung gegen Sicherheitsanfälligkeiten im Binärverhalten von Internet Explorer. Neben den oben beschriebenen Einstellungen Internet Explorer-Prozesse, Prozessliste und Alle Prozesse ermöglicht die Einstellung Sicherheitseinschränkung für Binärverhalten, individuelle Verhaltensweisen mithilfe der Einstellung Vom Administrator zugelassenes Verhalten zuzulassen. Zur Steuerung dieses Binär- und Skriptverhaltens können Sie nun für die entsprechenden Zonen die Einstellung Vom Administrator zugelassenes Verhalten wählen und anschließend mit dieser Einstellung die individuellen Verhaltensweisen festlegen, die in jeder Zone ausgeführt werden können. SicherheitsanfälligkeitWebseiten können fehlerhafte oder schädliche Verhaltensweisen aufrufen, die Instabilität und Beeinträchtigungen verursachen. GegenmaßnahmeDeaktivieren Sie jegliche Möglichkeit zur Verwendung von Binärverhalten. Wahlweise können Sie in der Einstellung Vom Administrator zugelassenes Verhalten mehrere zulässige Verhaltensweisen angeben. Mögliche AuswirkungAnwendungen, die auf Binärverhalten beruhen, funktionieren u. U. nicht einwandfrei, wenn die für diese Anwendungen erforderlichen Verhaltenweisen deaktiviert wurden. Sicherheitseinschränkung für MK-ProtokollDurch diese Richtlinieneinstellung wird das selten verwendete MK-Protokoll blockiert, um die Angriffsfläche des Computer zu verringern. Einige ältere Webanwendungen rufen mithilfe des MK-Protokolls Informationen aus komprimierten Dateien ab. SicherheitsanfälligkeitIm MK-Protokollhandler oder in Anwendungen, die diesen Handler aufrufen, liegen möglicherweise Sicherheitsanfälligkeiten vor. GegenmaßnahmeDa das MK-Protokoll selten verwendet wird, sollte es blockiert werden, sofern es nicht erforderlich ist. Deaktivieren Sie den Zugriff auf das MK-Protokoll für alle Prozesse. Mögliche AuswirkungWenn Sie diese Einstellung vornehmen, können die Ressourcen, die das MK-Protokoll verwenden, nicht ausgeführt werden. Sie sollten deshalb sicherstellen, dass keine Ihrer Anwendungen das MK-Protokoll verwendet. Sperrung der Zone des lokalen ComputersBeim Öffnen einer Webseite in Internet Explorer wird das Seitenverhalten entsprechend der Internet Explorer-Sicherheitszone, zu der die Seite gehört, eingeschränkt. Es sind mehrere mögliche Sicherheitszonen vorhanden, wobei zu jeder Zone andere Einschränkungen gehören. Die Sicherheitszone für eine Seite wird durch den Seitenstandort bestimmt. Seiten, die sich z. B. im Internet befinden, werden normalerweise der Internetsicherheitszone zugewiesen, die strengen Einschränkungen unterliegt. Möglicherweise sind für diese Seiten bestimmte Vorgänge (z. B. der Zugriff auf die lokale Festplatte) nicht zulässig. Seiten, die sich im Netzwerk der Organisation befinden, werden normalerweise der Intranetsicherheitszone zugewiesen, die weniger strengen Einschränkungen unterliegt. Die genauen Einschränkungen, die mit den meisten dieser Zonen verbunden sind, können vom Benutzer in Internet Explorer im Menü Extras über die Option Internetoptionen festgelegt werden. In den Vorgängerversionen von Windows XP SP2 und Windows Server 2003 SP1 wurde der Inhalt im lokalen Dateisystem als sicher eingestuft und der Zone des lokalen Computers zugewiesen. (Dies galt jedoch nicht für den von Internet Explorer zwischengespeicherten Inhalt.) Der dieser Sicherheitszone zugewiesene Inhalt konnte normalerweise mit relativ wenigen Einschränkungen in Internet Explorer ausgeführt werden. Mit der Einführung der genannten Service Packs bietet die Standardkonfiguration von Internet Explorer nun zusätzlichen Schutz für den Benutzer, da die Zone des lokalen Computers gesperrt wird. SicherheitsanfälligkeitAngreifer versuchen häufig, die Zone des lokalen Computers anzugreifen, um ihre Berechtigungsebene zu erhöhen und den Computer zu manipulieren. Viele dieser Sicherheitsanfälligkeiten, die die Zone des lokalen Computers betreffen, wurden durch weitere Änderungen in Internet Explorer unter Windows XP SP2 verringert. Diese Änderungen wurden in Internet Explorer unter Windows Server 2003 SP1 integriert. Angreifer können jedoch weiterhin Möglichkeiten finden, um die Zone des lokalen Computer anzugreifen. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Sperrung der Zone des lokalen Computers auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungInternet Explorer-basierte Anwendungen, die lokale HTML verwenden, werden u. U. nicht ordnungsgemäß ausgeführt, wenn Sie die Einstellung Sperrung der Zone des lokalen Computers auf Aktiviert setzen. Die Ausführung von lokaler HTML, die in anderen Anwendungen gehostet wird, unterliegt den weniger strengen, in früheren Versionen von Internet Explorer verwendeten Einstellungen für die Zone des lokalen Computers, es sei denn, die Anwendung verwendet die Einstellung „Sperrung der Zone des lokalen Computers“. Konsistente Mime-VerarbeitungInternet Explorer verwendet MIME-Daten (Multipurpose Internet Mail Extensions), um Vorgehensweisen für die Verarbeitung von Dateien zu ermitteln, die von einem Webserver heruntergeladen werden. Durch die Einstellung Konsistente Mime-Verarbeitung wird festgelegt, ob Internet Explorer erfordert, dass alle von Webservern bereitgestellten Dateitypinformationen konsistent sind. Der MIME-Typ einer Datei ist z. B. Text/Klartext. Die MIME-Daten zeigen jedoch an, dass es sich um eine ausführbare Datei handelt. Daraufhin ändert Internet Explorer seine Erweiterung, um die Ausführbarkeit widerzuspiegeln. Durch diese Möglichkeit wird sichergestellt, dass sich ausführbarer Code nicht als anderer, vertrauenswürdiger Datentyp ausgeben kann. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, untersucht Internet Explorer alle empfangenen Dateien und setzt eine konsistente MIME-Verarbeitung durch. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, erfordert Internet Explorer für keine der empfangenen Dateien konsistente MIME-Daten und verwendet die von der Datei bereitgestellten MIME-Daten. Hinweis: Diese Einstellung steht mit der Sicherheitsfunktion für MIME-Sniffing in Verbindung, ohne diese jedoch zu ersetzen. SicherheitsanfälligkeitEin schädlicher Webserver kann durch die Verwendung eines nicht ausführbaren MIME-Typs ausführbaren Inhalt übermitteln. Benutzer können anschließend dazu verleitet werden, den Inhalt zu öffnen und auszuführen. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Konsistente Mime-Verarbeitung auf Aktiviert . Mögliche AuswirkungBei Aktivierung dieser Einstellung und bei Bereitstellung von falschen MIME-Typinformationen durch den Server können Anwendungen, die eine korrekte Angabe des MIME-Typs für heruntergeladene Objekte erfordern, nicht ausgeführt werden. Sicherheitsfunktion für MIME-SniffingBeim MIME-Sniffing wird zur Kontextermittlung der Inhalt einer MIME-Datei untersucht und festgestellt, ob es sich um eine Datendatei, eine ausführbare Datei oder einen anderen Dateityp handelt. Durch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob MIME-Sniffing in Internet Explorer verhindert, dass eine Datei eines Typs zu einem gefährlicheren Dateityp heraufgestuft wird. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, ist beim MIME-Sniffing die Heraufstufung einer Datei eines bestimmten Typs zu einem gefährlicheren Dateityp nicht möglich. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung auf Deaktiviert setzen, ist beim MIME-Sniffing in Internet Explorer-Prozessen die Heraufstufung einer Datei eines bestimmten Typs zu einem gefährlicheren Dateityp möglich. Die Heraufstufung einer Textdatei zu einer ausführbaren Datei ist z. B. eine gefährliche Heraufstufung, da sämtlicher Code in der vermeintlichen Textdatei ausgeführt wird. SicherheitsanfälligkeitEine schädliche Website kann einen Inhaltstyp mit einer MIME-Beschriftung bereitstellen, die angibt, dass es sich um sicheren Inhalt handelt. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Sicherheitsfunktion für MIME-Sniffing für Alle Prozesse auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungBei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung können Anwendungen nicht ausgeführt werden, deren ordnungsgemäßes Funktionieren auf falsch beschrifteten MIME-Typen beruht. ObjektzwischenspeicherungsschutzIn früheren Versionen von Internet Explorer konnte eine Webseite auf ein zwischengespeichertes Objekt von einer anderen Website verweisen. Mit der Einstellung Objektzwischenspeicherungsschutz können Sie solche Verweise auf zwischengespeicherte Objekte verhindern. SicherheitsanfälligkeitEin schädlicher Server kann ein Objekt auf einen Benutzercomputer herunterladen und anschließend über Code auf einer anderen Website (vielleicht sogar in einer anderen Internet Explorer-Zone) aktivieren. Ein Angreifer kann diese Methode verwenden, um Skripts zu erstellen, die Ereignisse oder Inhalt in einem anderen Frame ausspionieren, z. B. Kreditkartennummern oder vertrauliche Daten, die in einem anderen Frame eingegeben werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Objektzwischenspeicherungsschutz für Internet Explorer-Prozesse auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungFehlerfreie Anwendungen sollten nicht auf domänenübergreifendem Objektzugriff beruhen. Andernfalls können solche Anwendungen bei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung nicht ausgeführt werden. Sicherheitseinschränkungen für SkriptfensterInternet Explorer ermöglicht Skripts, verschiedene Arten von Fenstern per Programm zu öffnen, in der Größe anzupassen und neu zu positionieren. Die Einstellung Sicherheitseinschränkungen für Skriptfenster schränkt Popupfenster ein und verhindert die Anzeige von Fenstern, deren Titel- und Statusleisten für den Benutzer nicht sichtbar sind oder in denen die Titel- und Statusleisten von anderen Fenstern ausgeblendet sind. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wendet Windows diese Einschränkungen auf Windows Explorer- und Internet Explorer-Prozesse an. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren bzw. deaktivieren, können Skripts weiterhin Popupfenster sowie Fenster, die andere Fenster verbergen, erstellen. Es gibt viele Tools von Drittanbietern, mit denen Popupfenster in Internet Explorer gesteuert werden können. Die Einschränkung von Popupfenstern durch diese Tools funktioniert auf ähnliche Wiese wie diese Einstellung. Popupblocker von Drittanbietern beeinflussen diese Einstellung normalerweise nicht. Umgekehrt hat die Einstellung auch keine Auswirkungen auf solche Blocker. SicherheitsanfälligkeitWebsites von zweifelhaftem Ruf passen die Größe von Fenstern an, um andere Fenster zu verbergen oder um Benutzer zur Interaktion mit einem Fenster zu veranlassen, das schädlichen Code enthält. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Sicherheitseinschränkungen für Skriptfenster für Internet Explorer-Prozesse auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungBei Aktivierung dieser Einstellung werden Webanwendungen, die das Ändern der Größe oder Position von Fenstern erfordern, u. U. nicht ordnungsgemäß ausgeführt. Schutz vor ZonenanhebungInternet Explorer versieht jede Webseite, die geöffnet wird, mit Einschränkungen. Diese Einschränkungen hängen vom Standort der Webseite ab (z. B. Internetzone, Intranetzone oder Zone des lokalen Computers). Webseiten auf einem lokalen Computer haben die wenigsten Sicherheitsbeschränkungen und befinden sich in der Zone des lokalen Computers. Dadurch wird die Sicherheitszone des lokalen Computers zum vorrangigen Ziel für Angreifer. Bei Aktivierung der Einstellung Internet Explorer-Prozesse – Schutz vor Zonenanhebung können alle Zonen vor der Zonenanhebung durch Internet Explorer-Prozesse geschützt werden. Durch diese Vorgehensweise wird verhindert, dass in einer Zone ausgeführter Inhalt die erhöhten Berechtigungen einer anderen Zone erhält. SicherheitsanfälligkeitSchädliche Webseiten können versuchen, für sich selbst eine Zonenanhebung durchzuführen. Hierbei sollen die Berechtigungen für die aktuelle Zone auf die höheren Berechtigungen einer anderen Zone angehoben werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Schutz vor Zonenanhebung für Internet Explorer-Prozesse auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungKeine. ActiveX-Installation einschränkenMit dieser Einstellung können Sie die Aufforderungen zum Installieren von ActiveX-Steuerelementen für Internet Explorer-Prozesse blockieren. Bei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung werden Benutzer nicht dazu aufgefordert, ein ActiveX-Steuerelement manuell zu installieren, falls eine Seite ein solches Element enthält. Die Benutzerinstallation des Steuerelements der Webseite ist nicht möglich. Bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung werden die Aufforderungen zum Installieren von ActiveX-Steuerelementen nicht blockiert. SicherheitsanfälligkeitBenutzer installieren häufig Software wie z. B. ActiveX-Steuerelemente, die von den Sicherheitsrichtlinien ihrer Organisation nicht zugelassen sind. Solche Software kann für Netzwerke ein beträchtliches Sicherheits- und Datenschutzrisiko darstellen. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung ActiveX-Installation einschränken für Internet Explorer-Prozesse auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungBei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung können Benutzer autorisierte, legitime ActiveX-Steuerelemente nicht installieren. Dazu zählen auch die Steuerelemente, die von Windows Update verwendet werden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, stellen Sie sicher, dass Sicherheitsupdates (z. B. WSUS, Windows Server Update Services) auf andere Weise bereitgestellt werden können. Weitere Informationen zu WSUS finden Sie auf der Seite Windows Server Update Services – Produktüberblick (in englischer Sprache) unter www.microsoft.com/windowsserversystem/updateservices/evaluation/overview.mspx. Dateidownload einschränkenBei Aktivierung der Richtlinieneinstellung Dateidownload einschränken werden die Aufforderungen zum Herunterladen von Dateien, die nicht vom Benutzer initiiert wurden, für Internet Explorer-Prozesse blockiert. SicherheitsanfälligkeitUnter bestimmten Umständen können Websites ohne Benutzereingriff Aufforderungen zum Herunterladen von Dateien einleiten. Dieses Verfahren kann es Websites ermöglichen, nicht autorisierte Dateien auf den Benutzercomputern zu speichern, wenn sie auf die falsche Schaltfläche klicken und das Herunterladen akzeptieren. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Dateidownload einschränken für Internet Explorer-Prozesse auf Aktiviert . Mögliche AuswirkungKeine. Es besteht kein Anlass für die Übertragung einer Datei auf die Arbeitsstation eines Benutzers durch eine Website, wenn der Benutzer diesen Vorgang nicht angefordert hat. Add-On-VerwaltungDiese Richtlinieneinstellung ermöglicht Ihnen zusammen mit der Richtlinie Add-On-Liste, Internet Explorer-Add-Ons zu steuern. Standardmäßig ist in der Einstellung für die Add-On-Liste eine Liste von Add-Ons festgelegt, die durch eine Gruppenrichtlinie zugelassen oder verweigert werden können. Durch die Einstellung Alle Add-Ons sperren, soweit diese nicht explizit in der Add-On-Liste aufgeführt sind wird sichergestellt, dass alle Add-Ons verweigert werden, es sei denn, sie sind ausdrücklich in der Einstellung Add-On-Liste aufgeführt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, lässt Internet Explorer nur Add-Ons zu, die explizit in der Richtlinieneinstellung Add-On-Liste aufgeführt und zugelassen sind. Bei Deaktivierung dieser Einstellung können Benutzer über die Add-On-Verwaltung beliebige Add-Ons zulassen oder verweigern. Sie sollten erwägen, sowohl die Einstellung Alle Add-Ons sperren, soweit diese nicht explizit in der Add-On-Liste aufgeführt sind als auch die Add-On-Liste zu verwenden, um zu steuern, welche Add-Ons in Ihrer Umgebung verwendet werden können. Durch diese Vorgehensweise wird sichergestellt, dass nur autorisierte Add-Ons verwendet werden. SicherheitsanfälligkeitFehlerhafte oder schädliche Add-Ons können die Benutzercomputer destabilisieren oder beeinträchtigen. GegenmaßnahmeLegen Sie für die Einstellung Add-On-Liste eine Liste der vertrauenswürdigen Internet Explorer-Add-Ons fest, auf die die Benutzer Zugriff haben sollten. Setzen Sie anschließend die Einstellung Alle Add-Ons sperren, soweit diese nicht explizit in der Add-On-Liste aufgeführt sind auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungWird die Einstellung Alle Add-Ons sperren, soweit diese nicht explizit in der Add-On-Liste aufgeführt sind auf Aktiviert gesetzt, können Benutzer keine eigenen Add-Ons installieren oder konfigurieren. NetzwerkprotokollsperrungUnter Windows Server 2003 SP1 und Windows XP SP2 können Administratoren die Ausführung von aktivem Inhalt verhindern, der über bestimmte Netzwerkprotokolle heruntergeladen wird. Administratoren können in der Einstellung Netzwerkprotokollsperrung einzelne Protokolle (einschließlich HTTP und HTTPS) angeben und dadurch steuern, über welche Protokolle aktiver Inhalt heruntergeladen werden darf. SicherheitsanfälligkeitBenutzer können schädlichen Inhalt von nicht vertrauenswürdigen Quellen herunterladen und ausführen. GegenmaßnahmeLegen Sie mit der Einstellung Eingeschränkte Protokolle pro Sicherheitszone fest, über welche Protokolle der Inhalt in die jeweilige Zone heruntergeladen werden kann. Setzen Sie anschließend die Einstellung Netzwerkprotokollsperrung für Internet Explorer-Prozesse auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungDie Ausführung von Anwendungen oder die Verwendung von Seiten mit aktivem Inhalt ist für Benutzer u. U. nicht möglich, wenn zonenspezifische Einschränkungen festgelegt werden. Sie müssen die Anwendungen in jeder Zone gründlich testen, um deren ordnungsgemäße Funktionsweise bei Aktivierung der Protokollsperrung sicherzustellen. InternetinformationsdiensteMicrosoft Internet Information Services (IIS) 6.0, der integrierte Webserver von Windows Server 2003, erleichtert die Freigabe von Dokumenten und Daten in einem unternehmenseigenen Intranet und im Internet. Die IIS-Einstellung kann im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\ IIS-Installation verhindernIIS 6.0 wird unter Windows Server 2003 nicht standardmäßig installiert. Sie können die Einstellung IIS-Installation verhindern aktivieren, um die Installation von IIS auf Computern in Ihrer Umgebung zu verhindern. Für die Einstellung IIS-Installation verhindern sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitFrühere Versionen von IIS und Anwendungen, die IIS für den Zugriff auf das Netzwerk benötigten, hatten einige schwerwiegende Sicherheitsanfälligkeiten, die von Remotebenutzern ausgenutzt werden konnten. Zwar ist IIS 6.0 wesentlich sicherer als seine Vorläufer, doch gibt es möglicherweise neue Sicherheitsanfälligkeiten, die noch entdeckt und veröffentlicht werden müssen. Unternehmen sollten daher eventuell sicherstellen, dass IIS nur auf den als Webserver vorgesehenen Computern installiert werden kann. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung IIS-Installation verhindern auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungSie können keine Windows-Komponenten oder Anwendungen installieren, die IIS benötigen. Aufgrund dieser Gruppenrichtlinieneinstellung wird Benutzern, die Windows-Komponenten oder Anwendungen installieren, die IIS erfordern, eventuell keine Fehlermeldung oder Warnung angezeigt, die besagt, dass IIS nicht installiert werden kann. Diese Richtlinieneinstellung hat keine Auswirkungen auf einem Computer, auf dem IIS bereits installiert ist. TerminaldiensteDie Windows Server 2003-Komponente „Terminaldienste“ beruht auf der soliden Grundlage des Anwendungsservermodus der Windows 2000-Terminaldienste und umfasst nun die neuen Client- und Protokollfunktionen von Windows XP. Mit den Terminaldiensten können Sie Windows-basierte Anwendungen bzw. den Windows-Desktop selbst auf praktisch jeden Computer übertragen, sogar auf Computer, auf denen Windows nicht ausgeführt werden kann. Durch die Terminaldienste von Windows Server 2003 können die Softwarebereitstellungsfunktionen eines Unternehmens für verschiedene Szenarien erweitert werden, da sie eine sehr flexible Anwendungs- und Verwaltungsinfrastruktur ermöglichen. Wenn ein Benutzer eine Anwendung unter Terminalserver ausführt, erfolgt die Ausführung auf dem Server, und nur die für Tastatur, Maus und Bildschirm benötigten Daten werden über das Netzwerk übertragen. Jedem Benutzer wird nur die eigene individuelle Sitzung angezeigt, die vom Betriebssystem des Servers transparent verwaltet wird. Darüber hinaus wird jede Sitzung unabhängig von den anderen Clientsitzungen ausgeführt. Die Gruppenrichtlinieneinstellungen für Terminalserver können im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis Eintrag konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\ Abmelden von Administratoren in Konsolensitzung verweigernDiese Richtlinieneinstellung gibt an, ob ein Administrator, der eine Verbindung mit der Konsole eines Servers herstellen möchte, einen derzeit bei der Konsole angemeldeten Administrator abmelden kann. Die Konsolensitzung wird auch als Sitzung 0 bezeichnet. Der Zugriff auf die Konsole kann erfolgen, wenn Sie den Parameter „/console“ im Dialogfeld „Remotedesktopverbindung“ des Feldes für den Computernamen oder über die Befehlszeile eingeben. Für die Einstellung Abmelden von Administratoren in Konsolensitzung verweigern sind folgende Werte möglich:
Bei Aktivierung der Einstellung Abmelden von Administratoren in Konsolensitzung verweigern kann ein Administrator, der eine Verbindung zum Computer hergestellt hat, von keinem Benutzer abgemeldet werden. Bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung kann ein Administrator von einem anderen Administrator abgemeldet werden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, kann ein Administrator von einem anderen Administrator abgemeldet werden. Die Berechtigung kann jedoch auf der Richtlinienebene für den lokalen Computer gesperrt werden. Diese Richtlinie ist hilfreich, wenn der derzeit verbundene Administrator nicht von einem anderen Administrator abgemeldet werden möchte. Wenn ein Administrator bei hergestellter Verbindung abgemeldet wird, gehen alle nicht gespeicherten Daten verloren. SicherheitsanfälligkeitEin Angreifer, der eine Terminalserversitzung einrichten konnte und Administratorrechte erworben hat, kann das Zurückgewinnen der Kontrolle über den Computer erschweren, indem er die Abmeldung eines Administrators erzwingt, der sich über die Konsolensitzung 0 beim Server anzumelden versucht. Der Wert dieser Gegenmaßnahme wird dadurch verringert, dass ein Angreifer, der genügend Rechte zum Abmelden anderer Benutzer erlangt hat, praktisch bereits die vollständige Kontrolle über den Computer besitzt. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Abmelden von Administratoren in Konsolensitzung verweigern auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungEin Administrator ist nicht in der Lage, andere Administratoren zwangsweise aus der Konsolensitzung 0 abzumelden. Berechtigungsanpassung für lokale Administratoren nicht zulassenMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie die Rechte von Administratoren in Bezug auf die Anpassung der Sicherheitsberechtigungen im Terminaldienste-Konfigurationsprogramm festlegen. Bei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung können Administratoren keine Änderungen an den Sicherheitsbeschreibungen für Benutzergruppen auf der Registerkarte Berechtigungen im Terminaldienste-Konfigurationsprogramm vornehmen. In der Standardkonfiguration können Administratoren solche Änderungen vornehmen. Bei Aktivierung der Einstellung Berechtigungsanpassung für lokale Administratoren nicht zulassen kann die Registerkarte Berechtigungen im Terminaldienste-Konfigurationsprogramm nicht zur Anpassung der Sicherheitsbeschreibungen pro Verbindung oder zur Änderung der Standardsicherheitsbeschreibungen für eine vorhandene Gruppe verwendet werden. Alle Sicherheitsbeschreibungen sind dann schreibgeschützt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, erhalten Serveradministratoren über die Registerkarte Berechtigungen im Terminaldienste-Konfigurationsprogramm die vollen Lese-/Schreibzugriff auf die Sicherheitsbeschreibungen für Benutzer. Für die Einstellung Berechtigungsanpassung für lokale Administratoren nicht zulassen sind folgende Werte möglich:
Hinweis: Die beste Methode zur Verwaltung des Benutzerzugriffs besteht darin, Benutzer der Gruppe „Remotedesktopbenutzer“ hinzuzufügen. SicherheitsanfälligkeitEin Angreifer, der auf einem Server, auf dem die Terminaldienste ausgeführt werden, administrative Berechtigungen erlangt hat, kann Berechtigungen mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm ändern. Auf diese Weise kann er andere Benutzer an der Herstellung einer Serververbindung hindern und einen Denial-of-Service herbeiführen. Der Wert dieser Gegenmaßnahme wird dadurch verringert, dass ein Angreifer, der Administratorrechte erlangt hat, bereits vollständige Kontrolle über den Computer übernommen hat. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Berechtigungsanpassung für lokale Administratoren nicht zulassen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungDie Registerkarte Berechtigungen im Terminaldienste-Konfigurationsprogramm kann nicht zur Anpassung von Sicherheitsbeschreibungen pro Verbindung oder zur Änderung der Standardsicherheitsbeschreibungen für eine vorhandene Gruppe verwendet werden. Regeln für Remoteüberwachung von Terminaldienste-Benutzersitzungen festlegenDiese Richtlinieneinstellung gibt die zulässige Remoteüberwachungsstufe für eine Terminalserversitzung an. Die Remoteüberwachung kann mit oder ohne Erlaubnis des Benutzers der Sitzung eingerichtet werden. Mit dieser Einstellung können Sie eine von zwei Remoteüberwachungsstufen auswählen: Bei Sitzung anzeigen kann der Remoteüberwachungsbenutzer eine Sitzung beobachten. Bei Vollzugriff kann der Remoteüberwachungsbenutzer in die Sitzung eingreifen. Wenn Sie die Einstellung Regeln für Remoteüberwachung von Terminaldienste-Benutzersitzungen festlegen aktivieren, können Administratoren entsprechend den festgelegten Regeln von einem Remotestandort aus in die Terminaldienstesitzung eines Benutzers eingreifen. Wählen Sie in der Liste „Optionen“ die gewünschte Überwachungs- und Berechtigungsstufe aus, um diese Regeln festzulegen. Wählen Sie Keine Remoteüberwachung zulassen, um die Remoteüberwachung zu deaktivieren. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, kann der Serveradministrator die Remoteüberwachungsregeln mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm festlegen. Standardmäßig erhalten die Remoteüberwachungsbenutzer mit Erlaubnis des Sitzungsbenutzers Vollzugriff. Für die Einstellung Regeln für Remoteüberwachung von Terminaldienste-Benutzersitzungen festlegen sind folgende Werte möglich:
Hinweis: Diese Einstellung ist sowohl im Knoten „Computerkonfiguration“ als auch im Knoten „Benutzerkonfiguration“ vorhanden. Wenn diese Einstellung an beiden Stellen konfiguriert ist, hat die Einstellung unter „Computerkonfiguration“ Vorrang vor derselben Einstellung unter „Benutzerkonfiguration“. SicherheitsanfälligkeitEin Angreifer, der Administratorrechte auf dem Server erlangt, kann mithilfe der Remoteüberwachungsfunktion der Terminaldienste die Aktionen anderer Benutzer beobachten. In einer solchen Situation können vertrauliche Daten offen gelegt werden. Der Wert dieser Gegenmaßnahme wird dadurch verringert, dass ein Angreifer, der Administratorrechte erlangt, bereits vollständige Kontrolle über den Computer übernommen hat. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Regeln für Remoteüberwachung von Terminaldienste-Benutzersitzungen festlegen auf Aktiviert, und wählen Sie die Option Keine Remoteüberwachung zulassen. Mögliche AuswirkungAdministratoren können die Remoteüberwachungsfunktion nicht zur Unterstützung anderer Terminaldienstebenutzer verwenden. Client/Server-DatenumleitungTerminaldienste ermöglichen, dass Daten und Ressourcen vom Client und Server umgeleitet werden können. Die von einer Serveranwendung gedruckten Daten können z. B. an den Client umgeleitet werden, oder die Zwischenablage des Clients kann in Serveranwendungen verwendet werden. Mit den Einstellungen im Gruppenrichtlinienabschnitt „Client/Server-Datenumleitung“ können Sie festlegen, welche Umleitungstypen zulässig sind. Die Einstellungen für Terminalserver-Datenumleitung können im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\ Zeitzonenumleitung zulassenDurch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob der Clientcomputer seine Zeitzoneneinstellungen an die Terminalserversitzung umleiten kann. In der Standardeinstellung ist die Zeitzone der Sitzung mit der Zeitzone des Servers identisch, und der Clientcomputer kann seine Zeitzoneninformationen nicht umleiten. Bei Aktivierung der Einstellung Zeitzonenumleitung zulassen können Clients, die zur Zeitzonenumleitung in der Lage sind, ihre Zeitzoneninformationen an den Server senden. Die aktuelle Sitzungszeit wird dann auf Grundlage der Serverbasiszeit berechnet. Die aktuelle Sitzungszeit ist die Serverbasiszeit plus Clientzeitzone. Derzeit sind Remotedesktopverbindung und Windows CE 5.1 die einzigen Clients, die die Zeitzonenumleitung durchführen können. Sitzung 0, die Konsolensitzung, hat stets die Zeitzone und Einstellungen des Servers. Stellen Sie eine Verbindung mit der Sitzung 0 her, um die Uhrzeit und Zeitzone des Computers zu ändern. Bei Deaktivierung der Einstellung Zeitzonenumleitung zulassen findet keine Zeitzonenumleitung statt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, wird auf Gruppenrichtlinienebene keine Zeitzonenumleitung festgelegt, und die Zeitzonenumleitung ist in der Standardkonfiguration ausgeschaltet. Wenn ein Administrator diese Richtlinieneinstellung ändert, wird das durch die neue Einstellung festgelegte Verhalten nur bei neuen Verbindungen angezeigt. Sitzungen, die schon vor der Änderung begonnen wurden, müssen beendet werden und eine neue Verbindung herstellen, damit die neue Einstellung wirksam wird. Microsoft empfiehlt, dass sich alle Benutzer nach dem Ändern dieser Richtlinieneinstellung vom Server abmelden. Für die Einstellung Zeitzonenumleitung zulassen sind folgende Werte möglich:
Hinweis: Die Zeitzonenumleitung ist nur möglich, wenn eine Verbindung zu einem Terminalserver der Windows Server-Produktfamilie hergestellt wird. SicherheitsanfälligkeitZeitzonendaten können ohne direkten Benutzereingriff von der Terminalserversitzung des Benutzers an den lokalen Computer des Benutzers umgeleitet werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Zeitzonenumleitung zulassen auf Deaktiviert. Mögliche AuswirkungEine Zeitzonenumleitung ist nicht möglich. Zwischenablageumleitung nicht zulassenDurch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob Zwischenablageinhalt (Zwischenablageumleitung) zwischen einem Remotecomputer und einem Clientcomputer in einer Terminalserversitzung freigegeben werden kann. Mit dieser Einstellung können Sie die Umleitung von Zwischenablagedaten zwischen dem Remotecomputer und dem lokalen Computer verhindern. Standardmäßig lassen die Terminaldienste die Zwischenablageumleitung zu. Bei Aktivierung der Einstellung Zwischenablageumleitung nicht zulassen können die Benutzer keine Zwischenablagedaten umleiten. Bei Deaktivierung dieser Einstellung lassen die Terminaldienste die Umleitung von Zwischenablagedaten immer zu. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, wird auf Gruppenrichtlinienebene keine Zwischenablageumleitung definiert. Administratoren können die Zwischenablageumleitung jedoch weiterhin mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm deaktivieren. Für die Einstellung Zwischenablageumleitung nicht zulassen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitDaten können ohne direkten Benutzereingriff von der Terminalserversitzung des Benutzers an den lokalen Computer des Benutzers umgeleitet werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Zwischenablageumleitung nicht zulassen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungEine Zwischenablageumleitung ist nicht möglich. Audioumleitung zulassenDurch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob Benutzer auswählen können, auf welchem Computer die Audioausgabe des Remotecomputers während einer Terminalserversitzung wiedergegeben werden soll. Benutzer können im Dialogfeld Remotedesktopverbindung auf der Registerkarte Lokale Ressourcen auf die Optionsschaltfläche Sounds auf dem Remotecomputer klicken, um auszuwählen, ob Sounds auf dem Remotecomputer oder auf dem lokalen Computer wiedergegeben werden sollen. Die Benutzer können die Audiowiedergabe auch deaktivieren. Wenn über die Terminaldienste eine Verbindung zu einem Server unter Windows Server 2003 hergestellt wird, können die Benutzer die Audioumleitung standardmäßig nicht anwenden. Dagegen können Benutzer, die eine Verbindung mit einem Computer unter Windows XP Professional herstellen, die Audioumleitung standardmäßig anwenden. Bei Aktivierung der Einstellung Audioumleitung zulassen können Benutzer die Audioumleitung anwenden. Bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung können Benutzer die Audioumleitung nicht anwenden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, wird auf Gruppenrichtlinienebene keine Audioumleitung definiert. Administratoren können die Audioumleitung jedoch weiterhin mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm aktivieren oder deaktivieren. Für die Einstellung Audioumleitung zulassen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitDaten können ohne direktes Eingreifen des Benutzers von der Terminalserversitzung des Benutzers zum lokalen Computer des Benutzers umgeleitet werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Audioumleitung zulassen auf Deaktiviert. Mögliche AuswirkungEine Audioumleitung ist nicht möglich. COM-Anschlussumleitung nicht zulassenDurch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob die Umleitung von Daten vom Remotecomputer an die Kommunikationsports des Clients in einer Terminalserversitzung verhindert wird. Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie die Benutzer daran hindern, während einer Terminalserversitzung Daten an Peripheriegeräte mit COM-Anschlüssen umzuleiten oder lokale COM-Anschlüsse zuzuordnen. In der Standardeinstellung lassen die Terminaldienste die Umleitung von COM-Anschlüssen zu. Bei Aktivierung der Einstellung COM-Anschlussumleitung nicht zulassen können Benutzer die Serverdaten nicht an den lokalen COM-Anschluss umleiten. Bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung lassen die Terminaldienste die COM-Anschlussumleitung immer zu. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, wird auf Gruppenrichtlinienebene keine COM-Anschlussumleitung definiert. Administratoren können die COM-Anschlussumleitung jedoch weiterhin mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm deaktivieren. Für die Einstellung COM-Anschlussumleitung nicht zulassen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitDaten können ohne direktes Eingreifen des Benutzers von der Terminalserversitzung des Benutzers zum lokalen Computer des Benutzers umgeleitet werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung COM-Anschlussumleitung nicht zulassen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungEine Umleitung von COM-Anschlüssen ist nicht möglich. Clientdruckerumleitung nicht zulassenDurch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob Clientdrucker in Terminalserversitzungen zugeordnet werden können. Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie verhindern, dass Druckaufträge vom Remotecomputer an die lokalen Computer der Benutzer (Clients) umgeleitet werden. Standardmäßig lassen Terminaldienste die Zuordnung von Clientdruckern zu. Bei Aktivierung der Einstellung Clientdruckerumleitung nicht zulassen können Benutzer Druckaufträge vom Remotecomputer nicht an einen lokalen Clientdrucker in Terminalserversitzungen umleiten. Bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung können Benutzer Druckaufträge über eine Clientdruckerzuordnung umleiten. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, wird auf Gruppenrichtlinienebene keine Clientdruckerzuordnung definiert. Administratoren können die Clientdruckerzuordnung jedoch weiterhin mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm deaktivieren. Für die Einstellung Clientdruckerumleitung nicht zulassen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitDaten können ohne direktes Eingreifen des Benutzers von der Terminalserversitzung des Benutzers zum lokalen Computer des Benutzers umgeleitet werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Clientdruckerumleitung nicht zulassen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungEine Druckerumleitung ist nicht möglich. LPT-Anschlussumleitung nicht zulassenDurch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob die Datenumleitung an parallele Anschlüsse (LPT) von Clients während einer Terminalserversitzung verhindert werden soll. Mit dieser Einstellung können Sie verhindern, dass Benutzer lokale LPT-Anschlüsse zuordnen, um Daten vom Remotecomputer an lokale Peripheriegeräte mit LPT-Anschlüssen umzuleiten. Standardmäßig lassen die Terminaldienste die Umleitung von LPT-Anschlüssen zu. Bei Aktivierung der Einstellung LPT-Anschlussumleitung nicht zulassen können Benutzer die Serverdaten in einer Terminalserversitzung nicht an ihren lokalen LPT-Anschluss umleiten. Bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung lassen die Terminaldienste die LPT-Anschlussumleitung immer zu. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, wird auf Gruppenrichtlinienebene keine LPT-Anschlussumleitung definiert. Administratoren können die Umleitung an lokale LPT-Anschlüsse jedoch weiterhin mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm deaktivieren. Für die Einstellung LPT-Anschlussumleitung nicht zulassen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitDaten können ohne direktes Eingreifen des Benutzers von der Terminalserversitzung des Benutzers zum lokalen Computer des Benutzers umgeleitet werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung LPT-Anschlussumleitung nicht zulassen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungEine Umleitung von LPT-Anschlüssen ist nicht möglich. Laufwerkumleitung nicht zulassenStandardmäßig werden Clientlaufwerke von den Terminaldiensten bei Herstellung der Verbindung automatisch zugeordnet. Zugeordnete Laufwerke werden in der Sitzungsordnerstruktur in Windows Explorer oder unter Arbeitsplatz im Format <Laufwerkbuchstabe> auf <Computername> angezeigt. Mit der Einstellung Laufwerkumleitung nicht zulassen können Sie dieses Verhalten außer Kraft setzen. Bei Aktivierung der Einstellung Laufwerkumleitung nicht zulassen wird die Clientlaufwerkumleitung in Terminalserversitzungen verhindert. Bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung wird die Clientlaufwerkumleitung immer zugelassen. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, wird auf Gruppenrichtlinienebene keine Clientlaufwerkumleitung definiert. Administratoren können die Umleitung von Clientlaufwerken dennoch weiterhin mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm deaktivieren. Für die Einstellung Laufwerkumleitung nicht zulassen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitDaten können ohne direktes Eingreifen des Benutzers von der Terminalserversitzung des Benutzers zum lokalen Computer des Benutzers umgeleitet werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Laufwerkumleitung nicht zulassen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungEine Laufwerkumleitung ist nicht möglich. Standardclientdrucker nicht als Standarddrucker in einer Sitzung festlegenDurch diese Richtlinieneinstellung wird verhindert, dass die Terminaldienste den Standardclientdrucker als Standarddrucker für Terminalserversitzungen angeben. Standardmäßig wird der Standardclientdrucker von den Terminaldiensten automatisch als Standarddrucker festgelegt. Diese Einstellung kann die Standardkonfiguration außer Kraft setzen. Bei Aktivierung der Einstellung Standardclientdrucker nicht als Standarddrucker in einer Sitzung festlegen kann der Terminalserver den Standardclientdrucker nicht als Standarddrucker für die Sitzung festlegen. Der Standarddrucker wird stattdessen auf dem Server festgelegt. Bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung wird der Standardclientdrucker immer als Standarddrucker verwendet. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, wird die Standarddruckereinstellung nicht auf Gruppenrichtlinienebene erzwungen. Administratoren können den Standarddrucker für Clientsitzungen dennoch weiterhin mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm konfigurieren. Für die Einstellung Standardclientdrucker nicht als Standarddrucker in einer Sitzung festlegen sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitDaten können ohne direktes Eingreifen des Benutzers von der Terminalserversitzung des Benutzers zum lokalen Computer des Benutzers umgeleitet werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie diese Einstellung auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungWährend der Terminalserversitzung wird der Standarddrucker eines Clientcomputers nicht als Standarddrucker verwendet. Verschlüsselung und SicherheitDie Einstellungen für Verschlüsselung und Sicherheit von Terminalserver können im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\ Verschlüsselungsstufe der Clientverbindung festlegenDurch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob für alle zwischen dem Client und dem Remotecomputer während einer Terminalserversitzung gesendeten Daten eine Verschlüsselungsstufe erzwungen wird. Wenn Sie die Einstellung Verschlüsselungsstufe der Clientverbindung festlegen aktivieren, können Sie die Verschlüsselungsstufe für alle Verbindungen zum Server festlegen. In der Standardeinstellung ist die Verschlüsselung auf „Höchste Stufe“ eingestellt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird über die Gruppenrichtlinie keine Verschlüsselungsstufe erzwungen. Administratoren können die Verschlüsselungsstufe auf dem Server jedoch mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm festlegen. Für die Einstellung Verschlüsselungsstufe der Clientverbindung festlegen sind folgende Werte möglich:
Wichtig: Wenn die FIPS-Konformität bereits durch die Gruppenrichtlinie Systemkryptografie: FIPS-konformen Algorithmus für Verschlüsselung, Hashingund Signatur verwenden aktiviert wurde, können Sie die Verschlüsselungsstufe weder mit dieser Richtlinieneinstellung noch mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm ändern. SicherheitsanfälligkeitWenn Terminalserver-Clientverbindungen mit einer niedrigen Verschlüsselungsstufe zugelassen werden, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ein Angreifer den abgefangenen Terminaldienste-Netzwerkverkehr entschlüsseln kann. GegenmaßnahmeLegen Sie für die Einstellung Verschlüsselungsstufe der Clientverbindung festlegen den Wert Höchste Stufe fest. Mögliche AuswirkungClients, die keine 128-Bit-Verschlüsselung unterstützen, können keine Terminalserversitzungen einrichten. Clients bei der Verbindungsherstellung immer zur Kennworteingabe auffordernDurch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob die Terminaldienste den Client immer zur Eingabe eines Kennworts auffordern, wenn eine Verbindung hergestellt werden soll. Mithilfe dieser Richtlinieneinstellung können sie für Benutzer, die sich bei Terminaldiensten anmelden, eine Aufforderung zur Kennworteingabe erzwingen, auch wenn die Benutzer das Kennwort bereits im Remotedesktopverbindungsclient eingegeben haben. Standardmäßig lassen die Terminaldienste die automatische Benutzeranmeldung zu, wenn das Benutzerkennwort im Remotedesktopverbindungsclient eingegeben wurde. Bei Aktivierung der Einstellung Clients bei der Verbindungsherstellung immer zur Kennworteingabe auffordern können sich Benutzer nicht automatisch bei den Terminaldiensten anmelden, auch wenn sie das Kennwort im Remotedesktopverbindungsclient eingegeben haben. Sie werden aufgefordert, ein Kennwort einzugeben, um sich anzumelden. Bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung können sich Benutzer immer automatisch bei den Terminaldiensten anmelden, wenn sie das Kennwort im Remotedesktopverbindungsclient eingegeben haben. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, wird auf Gruppenrichtlinienebene keine automatische Anmeldung definiert. Administratoren können die Aufforderung zur Eingabe eines Kennworts jedoch weiterhin mit dem Terminaldienste-Konfigurationsprogramm erzwingen. Für die Einstellung Clients bei der Verbindungsherstellung immer zur Kennworteingabe auffordern sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitDie Benutzer können sowohl ihren Benutzernamen als auch ihr Kennwort speichern, wenn sie eine neue Verknüpfung für eine Remotedesktopverbindung erstellen. Der Server, auf dem die Terminaldienste ausgeführt werden, gestattet u. U. den Benutzern, die diese Funktion verwendet haben, sich ohne Eingabe des Kennworts anzumelden. In diesem Fall kann ein Angreifer, der physischen Zugriff auf den Computer des Benutzers erlangt hat, über die Verknüpfung für die Remotedesktopverbindung eine Verbindung mit einem Terminalserver herstellen, obwohl er das Kennwort des Benutzers nicht kennt. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Clients bei der Verbindungsherstellung immer zur Kennworteingabe auffordern auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungBenutzer müssen beim Einrichten von neuen Terminalserversitzungen immer ihr Kennwort eingeben. RPC-SicherheitsrichtlinieDie Einstellung für die RPC-Sicherheit von Terminalserver kann im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Terminaldienste\Verschlüsselung und Sicherheit\RPC-Sicherheitsrichtlinie Sicherer Server (Sicherheit erforderlich)Durch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob für einen Terminalserver eine sichere RPC-Kommunikation (Remote Procedure Call, Remoteprozeduraufruf) mit allen Clients erforderlich ist oder ob eine ungesicherte Kommunikation möglich ist. Mit dieser Einstellung können Sie die Sicherheit der RPC-Kommunikation mit Clients erhöhen, da nur authentifizierte und verschlüsselte Anforderungen zugelassen werden. Bei Aktivierung der Einstellung Sicherer Server (Sicherheit erforderlich) werden vom Terminalserver nur Anforderungen von RPC-Clients akzeptiert, die sichere Anforderungen unterstützen. Eine ungesicherte Kommunikation mit nicht vertrauenswürdigen Clients wird nicht zugelassen. Bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung werden vom Terminalserver alle Anforderungen unabhängig von der Sicherheitsstufe für den gesamten RPC-Datenverkehr akzeptiert. Allerdings wird bei RPC-Clients, die nicht auf die Anforderung antworten, eine ungesicherte Kommunikation zugelassen. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, ist die ungesicherte Kommunikation zulässig. Für die Einstellung Sicherer Server (Sicherheit erforderlich) sind folgende Werte möglich:
Hinweis: Verwenden Sie die RPC-Schnittstelle für die Verwaltung und Konfiguration der Terminaldienste. SicherheitsanfälligkeitDurch ungesicherte RPC-Kommunikation wird der Server Man-in-the-Middle-Angriffen und Datenoffenlegungsangriffen ausgesetzt. Ein Man-in-the-Middle-Angriff findet statt, wenn ein Eindringling Pakete zwischen einem Client und Server abfängt und sie vor dem Austausch ändert. In der Regel ändert der Angreifer die Informationen in den Paketen, damit entweder der Client oder der Server empfindliche Daten offenlegt. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Sicherer Server (Sicherheit erforderlich) auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungClients, die sicheren RPC nicht unterstützen, können den Server nicht remote verwalten. SitzungenZusätzliche Einstellungen für RPC-Sicherheit von Terminalserver können im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Terminaldienste\Verschlüsselung und Sicherheit\Sitzungen Zeitlimit für getrennte Sitzungen festlegenDurch diese Richtlinieneinstellung wird ein Zeitlimit für getrennte Terminalserversitzungen festgelegt. Mit dieser Einstellung wird angegeben, wie lange eine getrennte Sitzung auf dem Server maximal aktiv bleibt. Standardmäßig können die bei Terminaldienste angemeldeten Benutzer die Verbindung mit einer Remotesitzung ohne Abmeldung und Beenden der Sitzung trennen. Wenn die Verbindung einer Sitzung getrennt ist, können weiterhin Programme ausgeführt werden, obwohl der Benutzer nicht mehr aktiv verbunden ist. Standardmäßig bleiben diese getrennten Sitzungen für eine unbegrenzte Zeit auf dem Server bestehen. Sie können die Einstellung Zeitlimit für getrennte Sitzungen festlegen aktivieren, um nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums getrennte Sitzungen auf dem Server zu löschen. Wählen Sie Nie, um das Standardverhalten zu erzwingen und getrennte Sitzungen für eine unbegrenzte Zeit bestehen zu lassen. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird auf Gruppenrichtlinienebene kein Zeitlimit für getrennte Sitzungen definiert. Für die Einstellung Zeitlimit für getrennte Sitzungen festlegen sind folgende Werte möglich:
Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung gilt nicht für Konsolensitzungen, z. B. Remotedesktopsitzungen mit Computern, auf denen Windows XP Professional ausgeführt wird. Diese Richtlinieneinstellung ist sowohl im Knoten „Computerkonfiguration“ als auch im Knoten „Benutzerkonfiguration“ vorhanden. Wenn diese Einstellung an beiden Stellen konfiguriert ist, hat die Einstellung unter „Computerkonfiguration“ Vorrang vor derselben Einstellung unter „Benutzerkonfiguration“. SicherheitsanfälligkeitJede Terminalserversitzung beansprucht die Systemressourcen. Wenn über einen längeren Zeitraum getrennte Sitzungen nicht zwangsweise beendet werden, können die Ressourcen des Servers knapp werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Zeitlimit für getrennte Sitzungen festlegen auf Aktiviert, und wählen Sie im Listenfeld Getrennte Sitzung beenden die Option 1 Tag. Mögliche AuswirkungDie Sitzungen von Benutzern, die es vergessen, sich von Terminalserversitzungen abzumelden, werden nach 24 Stunden Inaktivität zwangsweise beendet. Erneute Verbindung nur vom ursprünglichen Client zulassenMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie verhindern, dass Benutzer der Terminaldienste über einen anderen Computer als den ursprünglichen Clientcomputer, auf dem die Sitzung eingerichtet wurde, neue Verbindungen zu getrennten Sitzungen herstellen. Standardmäßig können die Benutzer mithilfe der Terminaldienste auf beliebigen Clientcomputern eine neue Verbindung mit getrennten Sitzungen herstellen. Bei Aktivierung der Einstellung Erneute Verbindung nur vom ursprünglichen Client zulassen können Benutzer nur über den ursprünglichen Clientcomputer eine neue Verbindung zu getrennten Sitzungen herstellen. Wenn ein Benutzer versucht, auf einem anderen Computer eine Verbindung mit der getrennten Sitzung herzustellen, wird stattdessen eine neue Sitzung erstellt. Bei Deaktivierung dieser Einstellung können Benutzer über einen beliebigen Computer eine Verbindung zu einer getrennten Sitzung herstellen. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, werden auf Gruppenrichtlinienebene keine Sitzungsregeln für erneue Verbindungen definiert. Für die Einstellung Erneute Verbindung nur vom ursprünglichen Client zulassen sind folgende Werte möglich:
Wichtig: Diese Einstellung wird nur bei Citrix ICA-Clients unterstützt, die bei Verbindungsherstellung eine Seriennummer angeben. Die Einstellung wird ignoriert, wenn der Benutzer die Verbindung über einen Windows-Client herstellt. Diese Einstellung ist sowohl im Knoten „Computerkonfiguration“ als auch im Knoten „Benutzerkonfiguration“ vorhanden. Wenn diese Einstellung an beiden Stellen konfiguriert ist, hat die Einstellung unter „Computerkonfiguration“ Vorrang vor derselben Einstellung unter „Benutzerkonfiguration“. SicherheitsanfälligkeitStandardmäßig können Benutzer die Verbindung zu getrennten Terminalserversitzungen über einen beliebigen Computer wiederherstellen. Bei Aktivierung dieser Einstellung wird sichergestellt, dass Benutzer die Verbindung nur über den Computer wiederherstellen können, mit dem die Verbindung ursprünglich eingerichtet wurde. Der Wert dieser Gegenmaßnahme wird dadurch verringert, dass sie nur für Benutzer erzwungen wird, die über Citrix ICA-Clients eine Verbindung herstellen. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Erneute Verbindung nur vom ursprünglichen Client zulassen auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungBenutzer, die über Citrix ICA-Clients eine Verbindung herstellen, können getrennte Sitzungen nur über den Computer wiederherstellen, mit dem sie die Sitzung eingerichtet haben. Windows ExplorerDie Windows Explorer-Einstellung kann im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\ Geschützten Modus für Shellprotokoll deaktivierenMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie den Funktionsumfang für das Shellprotokoll festlegen. Bei voller Protokollfunktionalität können Anwendungen Ordner öffnen und Dateien starten. Durch den geschützten Modus wird die Funktionalität eingeschränkt, und Anwendungen können nur eine begrenzte Anzahl von Ordnern öffnen. Wenn dieses Protokoll im geschützten Modus ausgeführt wird, können Anwendungen keine Dateien öffnen. Microsoft empfiehlt, dass dieses Protokoll zur Erhöhung der Sicherheit von Windows im geschützten Modus ausgeführt wird. Bei Aktivierung der Einstellung Geschützten Modus für Shellprotokoll deaktivieren ermöglicht das Protokoll, dass beliebige Anwendungen alle Ordner oder Dateien öffnen können. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird das Protokoll im geschützten Modus ausgeführt, und Anwendungen können nur eine begrenzte Anzahl von Ordnern öffnen. Für die Einstellung Geschützten Modus für Shellprotokoll deaktivieren sind folgende Werte möglich:
SicherheitsanfälligkeitBei voller Shellprotokollfunktionalität können Anwendungen Dateien und Ordner öffnen. Dadurch kann versehentlich schädliche Software aufgerufen werden, und Informationen können unerlaubt offen gelegt werden. Möglicherweise wird auch ein Denial-of-Service ausgelöst. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Geschützten Modus für Shellprotokoll deaktivieren auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungBei Aktivierung der Einstellung Geschützten Modus für Shellprotokoll deaktivieren können Webseiten, für die die Verwendung des Shellprotokolls erforderlich ist, nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden. Windows MessengerMit Windows Messenger können Sofortnachrichten an andere Benutzer in einem Computernetzwerk gesendet werden. Den Nachrichten können Dateien und andere Anlagen hinzugefügt werden. Die empfohlene Windows Messenger-Einstellung kann im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\ Ausführung von Windows Messenger nicht zulassenMit der Einstellung Ausführung von Windows Messenger nicht zulassen kann Windows Messenger deaktiviert werden. Sie können diese Einstellung auf Aktiviert setzen, um die Verwendung von Windows Messenger zu verhindern. Hinweis: Wenn Sie diese Einstellung auf „Aktiviert“ setzen, ist die Verwendung von Windows Messenger durch Remoteunterstützung und die Verwendung von MSN® Messenger durch Benutzer nicht möglich. Windows UpdateWindows Update wird für das Herunterladen von Sicherheitsfixes, wichtigen Updates, aktuellen Hilfedateien, Treibern und Internetprodukten verwendet. Die Windows Update-Einstellungen können im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\ Automatische Updates konfigurierenDurch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, ob Computer in Ihrer Umgebung Sicherheitsupdates und andere wichtige Downloads über den automatischen Updatedienst von Windows empfangen sollen. Bei Aktivierung der Einstellung Automatische Updates konfigurieren kann von Windows erkannt werden, wann die Computer online sind. Daraufhin wird über die bestehende Internetverbindung die Windows Update-Website nach Updates für die Computer durchsucht. Bei Deaktivierung dieser Richtlinieneinstellung müssen die Updates manuell von der Windows Update-Website (unter http://windowsupdate.microsoft.com) heruntergeladen und installiert werden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, wird auf Gruppenrichtlinienebene keine Verwendung von automatischen Updates definiert. Administratoren können Automatische Updates allerdings weiterhin über die Systemsteuerung konfigurieren. Für die Einstellung Automatische Updates konfigurieren sind folgende Werte möglich:
Klicken Sie auf Aktiviert, um diese Einstellung zu aktivieren, und wählen Sie dann eine der Optionen (2, 3 oder 4). Wenn Sie Option 4 auswählen, können Sie einen regelmäßigen Zeitplan setzen. Wenn kein Zeitplan angegeben ist, werden alle Installationen täglich um 3 Uhr morgens ausgeführt. SicherheitsanfälligkeitObwohl Windows Server 2003 und Windows XP vor der Veröffentlichung gründlich getestet wurden, ist es möglich, dass erst nach der Auslieferung der Produkte Probleme entdeckt werden. Mit der Einstellung Automatische Updates konfigurieren können Sie sicherstellen, dass auf den Computern in Ihrer Umgebung immer die neuesten wichtigen Betriebssystemupdates und Service Packs installiert sind. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Automatische Updates konfigurieren auf Aktiviert, und wählen Sie im Listenfeld Automatische Updates konfigurieren den Wert 4. Updates automatisch downloaden und laut angegebenem Zeitplan installieren. Mögliche AuswirkungWichtige Betriebssystemupdates und Service Packs werden automatisch heruntergeladen und täglich um 3 Uhr morgens installiert. Kein automatischer Neustart für geplante Installationen automatischer UpdatesDiese Richtlinieneinstellung sorgt dafür, dass der Dienst „Automatische Updates“ zum Abschluss einer geplanten Installation darauf wartet, dass die Computer von den angemeldeten Benutzern neu gestartet werden. Wenn Sie die Einstellung Kein automatischer Neustart für geplante Installationen automatischer Updates aktivieren, erfolgt im Rahmen von geplanten Installationen kein automatischer Computerneustart durch den Dienst „Automatische Updates“. Stattdessen werden die Benutzer vom Dienst „Automatische Updates“ benachrichtigt, dass die Computer zum Abschluss der Installation neu gestartet werden müssen. Automatische Updates kann bis zum Neustart der betreffenden Computer keine weiteren Updates ermitteln. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, werden Benutzer vom Dienst „Automatische Updates“ benachrichtigt, dass der Computer zum Abschluss einer Installation in 5 Minuten automatisch neu gestartet wird. Für die Einstellung Kein automatischer Neustart für geplante Installationen automatischer Updates sind folgende Werte möglich:
Hinweis: Diese Einstellung ist nur wirksam, wenn Sie „Automatische Updates“ für die Durchführung von automatischen Updateinstallationen konfiguriert haben. Wenn Sie die Einstellung Automatische Updates konfigurieren auf Deaktiviert gesetzt haben, ist diese Einstellung wirkungslos. SicherheitsanfälligkeitEinige Updates erfordern, das die aktualisierten Computer zum Abschluss einer Installation neu gestartet werden. Wenn der Computer nicht automatisch neu gestartet werden kann, wird das letzte Update nicht vollständig installiert. Weitere Updates können in diesem Fall erst nach dem Neustart auf den Computer heruntergeladen werden. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Kein automatischer Neustart für geplante Installationen automatischer Updates auf Deaktiviert. Mögliche AuswirkungBei Aktivierung dieser Richtlinieneinstellung werden die Betriebssysteme auf den Servern in der Umgebung automatisch neu gestartet. Bei wichtigen Servern kann dies zu einem zwar vorübergehenden, jedoch unerwarteten Denial-of-Service führen. Geplante Installationen automatischer Updates erneut planenDurch diese Richtlinieneinstellung wird festgelegt, wie lange Automatische Updates (nach dem Start) wartet, bevor eine geplante Installation ausgeführt wird, die zuvor übersprungen wurde. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wird die zuvor übersprungene Installation eine bestimmte Anzahl von Minuten nach dem nächsten Start des Computers ausgeführt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, werden geplante und zuvor übersprungene Installationen zusammen mit der nächsten geplanten Installation ausgeführt. Für die Einstellung Geplante Installationen automatischer Updates erneut planen sind folgende Werte möglich:
Hinweis: Diese Einstellung ist nur wirksam, wenn Sie „Automatische Updates“ für die Durchführung von automatischen Updateinstallationen konfiguriert haben. Wenn Sie die Einstellung Automatische Updates konfigurieren auf Deaktiviert gesetzt haben, ist diese Einstellung wirkungslos. SicherheitsanfälligkeitWenn für Automatische Updates nicht eine Wartezeit von einigen Minuten nach dem Neustart erzwungen wird, haben die Computer in der Umgebung möglicherweise nicht genügend Zeit, um alle auf ihnen ausgeführten Anwendungen und Dienste zu starten. Durch Angeben einer ausreichend langen Wartezeit nach dem Neustart kann verhindert werden, dass bei Installationen von Updates Konflikte mit der Startprozeduren des Computers auftreten. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Geplante Installationen automatischer Updates erneut planen auf Aktiviert, und wählen Sie den Wert „10 Minuten“. Mögliche AuswirkungAutomatische Updates wird erst zehn Minuten nach dem Neustart des Computers ausgeführt. Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angebenMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie einen Intranetserver angeben, um Updates von der Microsoft Update-Website zu hosten. Anschließend kann dieses Updatedienstverzeichnis verwendet werden, um automatische Updates der Computer in Ihrem Netzwerk durchzuführen. Der Client für Automatische Updates durchsucht diesen Dienst auf gültige Updates für die Computer im Netzwerk. Zur Verwendung der Einstellung Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben müssen Sie zwei Servernamen angeben: den Server, auf dem der Client für Automatische Updates die Updates ermittelt und herunterlädt, und den Server, auf den aktualisierte Arbeitsstationen ihre Statistiken hochladen. Sie können in beiden Fällen den gleichen Server verwenden. Bei Aktivierung der Einstellung Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben wird der Client für Automatische Updates angewiesen, zum Suchen und Herunterladen von Updates anstelle einer Verbindung mit Windows Update eine Verbindung zum angegeben Microsoft-Updatedienstserver im Intranet herzustellen. Mit dieser Konfiguration können Endbenutzer potenzielle Probleme mit der Firewall vermeiden. Darüber hinaus bietet sie die Möglichkeit, Updates vor der Bereitstellung zu testen. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, stellt der Client für Automatische Updates eine direkte Verbindung mit der Windows Update-Website her (sofern Automatische Updates nicht durch die Gruppenrichtlinie oder durch eine Benutzereinstellung deaktiviert wurde). Für die Einstellung Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben sind folgende Werte möglich:
Hinweis: Wenn Sie die Einstellung Automatische Updates konfigurieren auf Deaktiviert gesetzt haben, ist diese Einstellung wirkungslos. SicherheitsanfälligkeitStandardmäßig wird von Automatische Updates versucht, Updates von der Microsoft Windows Update-Website zu herunterzuladen. Manche Unternehmen möchten vor der Bereitstellung der Updates überprüfen, ob alle neuen Updates mit ihrer jeweiligen Umgebung kompatibel sind. Darüber hinaus werden durch die Konfiguration eines internen Software Update Services-Servers (SUS oder Softwareaktualisierungsdienste) Perimeterkomponenten wie Firewalls, Router und Proxyserver sowie externe Netzwerkverbindungen entlastet. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben auf Aktiviert. Geben Sie anschließend im Dialogfeld Eigenschaften den Namen des internen Updateservers und den Namen des Statistikservers an. Mögliche AuswirkungWichtige Updates und Service Packs müssen vom IT-Personal der Organisation vorausschauend verwaltet werden. SystemDie empfohlene System-Computereinstellung kann im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\System Autoplay deaktivierenMit Autoplay wird der Lesevorgang von einem Laufwerk unmittelbar nach dem Einlegen eines Mediums gestartet. Auf dem Medium gespeicherte Setupdateien oder Audiodaten werden dann automatisch ausgeführt bzw. abgespielt. Bei Aktivierung der Einstellung Autoplay deaktivieren wird die Autoplay-Funktion unterdrückt. Autoplay ist für einige Wechseldatenträger (z. B. Disketten- oder Netzlaufwerke) bereits in der Standardeinstellung deaktiviert. Für CD-ROM-Laufwerke ist die Funktion jedoch standardmäßig aktiviert. Hinweis: Autoplay kann mit dieser Einstellung nicht für Computerlaufwerke aktiviert werden, für die diese Funktion bereits in der Standardeinstellung deaktiviert ist (z. B. Disketten- oder Netzlaufwerke). SicherheitsanfälligkeitEin Angreifer kann diese Funktion ausnutzen, um ein Programm zu starten, mit dem ein Clientcomputer oder Daten auf dem Computer beschädigt werden können. GegenmaßnahmeSetzen Sie die Einstellung Autoplay deaktivieren auf Aktiviert. Mögliche AuswirkungBenutzer müssen die auf Wechselmedien bereitgestellten Setup- oder Installationsprogramme manuell starten. AnmeldungDie empfohlenen Anmeldungs-Computereinstellungen können im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor in folgendem Verzeichnis konfiguriert werden: Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\System\Anmeldung Willkommenseite für "Erste Schritte" bei der Anmeldung nicht anzeigenMit dieser Richtlinieneinstellung wird der Begrüßungsbildschirm ausgeblendet, der von Microsoft Windows 2000 Professional und Windows XP Professional bei jeder Anmeldung des Benutzers angezeigt wird. Benutzer können den Begrüßungsbildschirm weiterhin über das Startmenü anzeigen. Die Einstellung Willkommenseite für "Erste Schritte" bei der Anmeldung nicht anzeigen gilt nur für Windows 2000 Professional und Windows XP Professional. Sie hat keinen Einfluss auf die Einstellung Konfiguration des Servers unter Windows 2000 Server oder Windows Server 2003. Für die Einstellung Willkommenseite für "Erste Schritte" bei der Anmeldung nicht anzeigen sind folgende Werte möglich:
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