Microsoft Deutschland ermittelt Energiesparpotenziale
Anhand von internen Messreihen ist Microsoft Deutschland bestrebt, mögliche Verschwendung von Energien und Ressourcen im Unternehmen aufzudecken und zu beseitigen. Dabei werden sowohl sämtliche Geschäftsprozesse als auch die technologische Ausstattung berücksichtigt – angefangen bei der IT-Infrastruktur bis hin zum elektronischen Equipment jedes einzelnen Mitarbeiters. Eine Auswahl der anvisierten Ziele: intelligentes Energiemanagement (Standby-Modus/Abschalten) von Servern, PCs, Druckern und mobilen Anwendungen, die gerade nicht genutzt werden, Umstellung auf papierlose Arbeitsprozesse, wo immer es möglich ist, Reduzierung von Dienstreisen durch verstärkte Nutzung von internen Kommunikationstechnologien (Office Live Meeting).
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Microsoft ist der Meinung: Umweltschutz beginnt in den eigenen vier Wänden
Mit dem Bau von modernsten Bürogebäuden in vielen Microsoft-Niederlassungen wird die Umwelt nachhaltig geschont. Beispielsweise zählt das Bürogebäude in Unterschleißheim zu den modernsten seiner Art in Europa; bei Microsoft UK kauft der Campus in Thames Valley Park, UK, den benötigten Strom aus 100% erneuerbaren Energien. Auch außerhalb Europas hat man auf Nachhaltigkeit gesetzt: So wurde der Microsoft Campus im Silicon Valley (SVC) im Jahr 2006 um eine neue Photovoltaikanlage ergänzt. Sie besteht aus 2888 Solarmodulen auf den Dächern verschiedener Bürogebäude und besitzt eine Gesamtfläche von fast 10.000 Quadratmetern. Damit erzeugt sie 480 Kilowattstunden – genug, um fast 500 Haushalte mit Strom zu versorgen – und deckt fast 15 Prozent des Energiebedarfs am Campus. Die Anlage in Quincy (Washington), USA, wird von einem Wasserkraftwerk gespeist. Bei der Planung standen Verbesserung der Energieeffizienz, Wassereinsparung und die Nutzung ökologischer Gebäudetechniken im Vordergrund. Das „Building 2“ in Hyderabad, Indien, ist ein modernes Gebäude, in dem die Wände nach Osten und Westen aus massivem Mauerwerk sind, um die Hitzeeinstrahlung zu reduzieren. Doppelt beschichtete Fenster lassen natürliches Tageslicht in die Räume und Sonnenblenden verhindern zu grelles Licht und reduzieren den Energiebedarf der Klimaanlage. In einem Becken mit einer Kapazität von 36.000 Kubikmetern wird Regenwasser gesammelt. Das so entstehende Wasserreservoir wird zur Bewässerung der knapp 200.000 Quadratmeter großen Anlage genutzt und speist zudem eine energieeffiziente, wassergekühlte Klimaanlage. In Räumen, die länger als zehn Minuten nicht benutzt werden, schaltet sich die Beleuchtung automatisch ab.
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