 Das „Böse“ bleibt draußen
Mit innovativen Mechanismen zur Gefahrenprävention ist das neue Betriebssystem Windows Vista ein Meilenstein in Sachen Datenschutz, IT-Sicherheit und Jugendschutz.
Eine wichtige Innovation ist die Benutzerkontensteuerung. Bislang hatten die meisten Nutzer grundsätzlich alle administrativen Rechte, damit sie Anwendungen installieren oder Systemeinstellungen ändern konnten. Das hatte zur Folge, dass einerseits häufig versehentlich Daten gelöscht oder zerstört wurden, anderseits aber auch ein Angreifer ebenfalls direkt administrative Rechte, sprich komplette Kontrolle über das System bekam. Durch das Benutzerkontensystem bewegen sich die Nutzer ganz sicher in einem Standardmodus, und erst durch Nennung eines speziellen Passworts können rechtlich befugte Nutzer Anwendungen ausführen.
Eine weitere Besonderheit ist das Sicherheitscenter. Es informiert den Benutzer über den Sicherheitsstatus des Computers und zeigt an, wenn die Firewall-, Antiviren- oder Antispy-Software deaktiviert oder veraltet ist. Das Microsoft Windows-Sicherheitscenter prüft dabei die wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen, die installiert sind - nicht nur die von Microsoft.
Windows Vista verfügt über eine Firewall, die die erste Verteidigungslinie gegen „Malware“ wie Trojaner, Würmer oder Viren bildet. Der Microsoft Windows Defender erkennt Dateien, die Computer ausspionieren, in Echtzeit, beseitigt und blockiert sie; eine wichtige Schutzfunktion für Privatnutzer.
Auch ein Phishing-Filter ist direkt in den Microsoft Internet Explorer 7 integriert und kann jederzeit aktiviert werden. Dadurch ist der Benutzer sicher, dass er im Internet nur Angebote seriöser Unternehmen anklickt. Als zusätzliche Sicherheitsfunktion sorgt der sogenannte Protective Mode dafür, dass die vom Benutzer heruntergeladenen Informationen nicht auf den geschützten Systembereich zugreifen können.
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