Microsoft Deutschland GmbHInterview mit Achim Berg im Handelsblatt (18. Mai 2007) |
Was spricht für Köln als neuem
Microsoft-Standort?
Microsoft Deutschland ist in den vergangenen
Jahren in NRW überproportional
gewachsen, deshalb investieren
wir in den Ausbau unseres
Standortes in der Rheinschiene. Die
Kölner Innenstadt mit dem Rheinauhafen
und dem attraktiven neuen Gebäude,
das genau zu unseren Anforderungen
passt, war für uns die interessanteste
Option. Besonders wichtig
ist uns dabei die Möglichkeit, mit einer
Reihe von Partnern zusammen
zu ziehen.
|
Wie sind die Bedingungen für
Software-Entwicklung in Köln?
Köln ist für die Software-Entwicklung
ein attraktiver Standort. Köln ist
aber nicht nur für unsere Partnerunternehmen
attraktiv. Als Universitätsstadt
und einer der wichtigsten deutschen
Medienstandorte ist sie vor allem
für den Nachwuchs und kreative
Köpfe interessant – und davon lebt
die IT-Branche. Werden Sie neue Jobs schaffen?
Zur Zeit betreuen in unserer NRW-Geschäftsstelle
mehr als 200 Mitarbeiter
im Vertrieb und Service Kunden.
In den kommenden zwei Jahren soll
der Standort um rund 100 Mitarbeiter
wachsen – durch Neueinstellungen
wie durch den Wechsel von Funktionen
der Microsoft-Zentrale in Unterschleißheim
nach NRW. Zudem
rechnen wir in den kommenden fünf
Jahren konservativ mit bis zu 500
neuen Arbeitsplätzen am Kölner
Standort bei Microsoft und unseren
Partnerunternehmen. Wie konkret ist das?
Wir sind mit einer Reihe unserer
Partner im Gespräch. Sie haben großes
Interesse daran, Microsoft-Kunden
gemeinsam mit uns am neuen
Standort im Kölner Rheinauhafen zu
betreuen. Das ist jedoch keine Entscheidung,
die ein mittelständisches
Unternehmen von heute auf morgen
treffen kann. Auch wir haben uns mit
der Frage des neuen Standortes mehr
als zwei Jahre beschäftigt. Mittelfristig
planen wir die Ansiedlung von 40
bis 60 Partnern am neuen Microsoft-Standort in Köln. Zur Handelsblatt-Homepage |