Virtual Server 2005 R2 - Produktübersicht

Veröffentlicht: 12. Nov 2004 | Aktualisiert: 11. Apr 2006

Virtual Server 2005 R2 ist die wirtschaftlichste Servervirtualisierungstechnologie, die für die Windows Server System-Plattform entwickelt wurde. Als Schlüsselkomponente einer Serverkonsolidierungsstrategie ermöglicht Virtual Server eine bessere Hardwarenutzung sowie eine schnellere Konfiguration und Bereitstellung neuer Server.

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EinführungEinführung
Virtual Server 2005 R2-SzenarienVirtual Server 2005 R2-Szenarien
ProduktversionenProduktversionen
Was ist neu in dieser Version?Was ist neu in dieser Version?
Wichtige Funktionen und VorteileWichtige Funktionen und Vorteile
Initiative zur Entwicklung sich selbst verwaltender dynamischer SystemeInitiative zur Entwicklung sich selbst verwaltender dynamischer Systeme

Einführung

Windows Server 2003 und Virtual Server 2005 R2 stellen zusammen eine Virtualisierungsplattform dar, auf der die meisten wichtigen x86-Betriebssysteme in einer Gastumgebung ausgeführt werden können. Die Plattform wird von Microsoft als Host für Windows Server-Betriebssysteme und Windows Server System-Anwendungen genutzt. Administratoren können mit Virtual Server 2005 R2 noch produktiver arbeiten. Eine umfassende COM-API, das VHD-Format (Virtual Hard Drive) für virtuelle Festplatten sowie Unterstützung für virtuelle Netzwerke machen es möglich. Portierbare, vernetzte virtuelle Computer werden vollständig per Skript gesteuert, und auch die Bereitstellung und nachfolgende Änderungen und Konfigurationen können problemlos automatisiert werden.

Darüber hinaus können Administratoren aufgrund der optimalen Abstimmung auf sehr viele bereits vorhandene Verwaltungstools für physikalische Server von Microsoft und anderen Anbietern eine Virtual Server 2005 R2-Umgebung reibungslos verwalten. Microsoft und seine Partner bieten Kunden eine große Auswahl an Produkten und Dienstleistungen zur Ergänzung von Virtual Server 2005 R2, insbesondere für die Planung, Bereitstellung und Verwaltung in der eigenen Umgebung.

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Virtual Server 2005 R2-Szenarien

Für die folgenden vier wichtigen Kundenszenarien ist das Produkt optimal ausgelegt:

Konsolidierung der Verarbeitungslasten von Infrastruktur, Anwendungen und Niederlassungsservern. Virtual Server 2005 R2 eignet sich ideal für die Serverkonsolidierung sowohl im Rechenzentrum als auch in den Niederlassungen. Dadurch können Unternehmen ihre Hardwareressourcen effizienter nutzen. Das Produkt ermöglicht ferner IT-Unternehmen eine Steigerung ihrer allgemeinen Produktivität und die schnelle Bereitstellung neuer Server als Reaktion auf sich ändernde Geschäftsanforderungen.

Konsolidierung und erneute Bereitstellung vorhandener älterer Anwendungen. Virtual Server 2005 R2 ermöglicht die erneute Bereitstellung älterer Betriebssysteme (Windows NT Server 4.0 und Windows 2000 Server) und der dazugehörigen benutzerdefinierten Anwendungen auf neuer Hardware, auf der Windows Server 2003 ausgeführt wird.

Konsolidierung und Automatisierung von Softwaretest- und Entwicklungsumgebungen. Virtual Server 2005 R2 ermöglicht Unternehmen die Konsolidierung ihrer Serverfarmen für Tests und Entwicklung sowie die Automatisierung der Bereitstellung virtueller Computer.

Vereinfachung der Planung einer Wiederherstellung im Notfall. Virtual Server 2005 R2 kann als Teil eines Plans für eine Wiederherstellung im Notfall fungieren, für den die Portabilität und Flexibilität von Anwendungen über Hardwareplattformgrenzen hinweg erforderlich ist.

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Produktversionen

Virtual Server 2005 R2 ist nur in einer Edition verfügbar, der Virtual Server 2005 R2 Enterprise Edition, und zwar als kostenloser Download. Diese Edition kann auf Servern mit bis zu 32 physischen Prozessoren installiert werden.

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Was ist neu in dieser Version?

Virtual Server 2005 R2 bietet die folgenden neuen Funktionen:

Virtual Server-Hostcluster. Durch die Unterstützung von Host-zu-Host-Konnektivität können Sie alle auf einem Host ausgeführten virtuellen Computer in Clustern gruppieren.

iSCSI-Unterstützung. iSCSI-Cluster ermöglichen eine Gast-zu-Gast-Konnektivität auf mehreren physikalischen Computern.

x64-Unterstützung. Virtual Server wird standardmäßig unter einem x64-Windows-Hostbetriebssystem ausgeführt. Dadurch profitieren die Benutzern von mehr Leistung und einem größeren Arbeitsspeicher.

Verbesserte PXE-Systemstarts. Virtual Server bietet nun verbessertes Hyperthreading, eine Unterstützung für „F6/Diskette“ (SCSI-Treiber) und eine Vorkomprimierung für virtuelle Datenträger.

Weitere Verbesserungen. Virtual Server bietet jetzt verbessertes Hyperthreading, Unterstützung für F6 Disk (SCSI-Treiber) und Vorkomprimierung für virtuelle Datenträger.

Leistungsverbesserungen.

Weitere Informationen zum Funktionsumfang von Virtual Server finden Sie im folgenden Abschnitt oder im Reviewer's Guide (in Englisch).

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Wichtige Funktionen und Vorteile

Mit Virtual Server 2005 R2 können Benutzer ihre Hardwareressourcen besser nutzen, die IT-Produktivität steigern und vieles mehr verbessern, was in den folgenden Tabellen erläutert wird.

VorteilBeschreibung
Bessere Nutzung von Hardwareressourcen 

Virtualisierung

Virtualisierung des Betriebssystems und Anwendungsisolation im Rahmen einer vollständig getesteten Microsoft-Lösung.

Umfassende Kompatibilität mit x86-Gastbetriebssystemen: In der Gastumgebung eines virtuellen Computers können die wichtigsten x86-Betriebssysteme ausgeführt werden.

Leistungsoptimierung für Gastbetriebssysteme unter Windows Server: Add-Ins sorgen dafür, dass für Windows Server-Gastbetriebssysteme und bestimmte x86-Betriebssysteme anderer Anbieter mehr CPU- und E/A-Leistung zur Verfügung steht.

x64-Hostunterstützung: Virtual Server wird standardmäßig unter einem x64-Windows-Hostbetriebssystem ausgeführt. Dadurch profitieren die Benutzer von mehr Leistung und einem größeren Arbeitsspeicher.

Verfügbarkeit

Flexible Clusterfunktionen sichern die hohe Verfügbarkeit unternehmenswichtiger Umgebungen und verbessern die Fehlerkorrektur und Hardwareverwaltung.

Gast-zu-Gast: iSCSI-Cluster ermöglichen eine Gast-zu-Gast-Konnektivität auf mehreren physikalischen Computern.

Host-zu-Host: Alle auf einem Host ausgeführten virtuellen Computer können in Clustern gruppiert werden.

Ressourcenverwaltung

Eine auf Richtlinien basierende Steuerung sorgt für eine optimierte Verteilung der Verarbeitungslast.

Zuweisung von CPU-Ressourcen: Unterstützt werden für die Feinsteuerung sowohl Gewichtungs- als auch Begrenzungsmethoden.

Zuweisung von Arbeitsspeicherressourcen: Beim Starten des virtuellen Computers ist eine Größenanpassung des Arbeitsspeichers möglich.

Verbesserte IT-Produktivität und Reaktionsfähigkeit 

Schnelle Bereitstellung

Die vollständig über Skripts erfolgende Steuerung ermöglicht die automatische Bereitstellung und Konfiguration vernetzter virtueller Computer.

VHD-Dateien: Virtuelle Computer werden als VHD-Datei in portierbare virtuelle Festplatten eingekapselt – Konfiguration, Versionsverwaltung und Bereitstellung sind so flexibler denn je.

Virtuelle Netzwerke: In flexiblen Netzwerken können Verbindungen von Gast zu Gast, von Gast zu Host sowie von Gast zu Netzwerk genutzt werden.

Umfassende COM-API: Mit Hilfe dieser API können Umgebungen auf virtuellen Computern vollständig per Skript gesteuert werden.

PXE-Systemstart: Über einen Netzwerkstart können virtuelle Computer genauso wie physikalische Server bereitgestellt werden.

Verwaltung und Migration

Mit bereits vorhandenen Tools für die Serververwaltung können virtuelle Computer verwaltet werden, die unter einem vertrauten Hostbetriebssystem ausgeführt werden.

Virtual Server-Webkonsole: Diese Konsole ermöglicht nach erfolgter Authentifizierung die Verwaltung sowie einen sicheren Clientremotezugriff.

Microsoft Operations Manager 2005 Management Pack für Virtual Server: Das Management Pack bietet die Möglichkeit, Gast /Host-Zuordnungen zu erweitern, um Leistung und Ereignisse besser verwalten zu können.

Microsoft Systems Management Server 2003 SP1: Dieses Produkt meldet zur Bestandserfassung die Beziehungen zwischen virtuellen und physikalischen Computern.

Automated Deployment Services und Virtual Server Migration Toolkit: Stellen Befehlszeilenprogramme zur Verfügung, mit denen physikalisch-zu-virtuell- bzw. virtuell-zu-virtuell-Konvertierungen möglich sind, um den Übergang zu einer virtuellen Computerumgebung zu erleichtern.

Wirtschaftliche und zuverlässige Lösung von einem bewährten Plattformanbieter 

Integrierte Innovation

Für Virtual Server in Verbindung mit Windows Server-Betriebssystemen und Serveranwendungen von Microsoft besteht ein umfassendes Angebot an Tests und Unterstützung.

Für Windows geprüfte Treiber: Virtuelle Computer nutzen die geprüften Gerätetreiber des Windows-Hostbetriebssystems. Dadurch wird eine zuverlässige Geräteunterstützung und umfassende Kompatibilität sichergestellt.

Betriebssystemunterstützung: Microsoft unterzieht Virtual Server gründlichen Tests unter Windows Server 2003 und Windows 2000 Server.

Unterstützung der Windows Server System-Produktfamilie: Die Common Engineering Criteria 2005 von Windows Server System legen fest, dass zur Optimierung der Nutzung von Hardwareressourcen alle Serverprodukte Microsoft Virtual Server 2005 unterstützen werden und dass jedes Produkt in einer virtuellen Instanz ausgeführt werden muss.

Optimale Abstimmung auf Active Directory: Dieses Feature ermöglicht die Delegierung der Verwaltung und einen authentifizierten Gastzugriff.

Support durch erfahrene Partner

Unabhängige Softwareanbieter (Independent Software Vendors, ISVs) und Kunden können ihre Systeme optimal auf Virtual Server abstimmen, um Funktionalität und Verwaltung zu verbessern.

Verwaltungsschnittstelle: Von Anbietern von Verwaltungssoftware werden zahlreiche COM-Verwaltungsschnittstellen bereitgestellt und genutzt.

VHD-Dateien: Für das virtuelle Festplattendateiformat von Microsoft gibt es eine gebührenfreie Lizenz, um ISVs, wie z. B. Anbieter von Sicherheits- und Verwaltungssoftware, eine Integration mit Virtual Server zu ermöglichen.

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Initiative zur Entwicklung sich selbst verwaltender dynamischer Systeme

Im Rahmen der Dynamic Systems Initiative (DSI) engagieren sich Microsoft und seine Partner für die Bereitstellung sich selbst verwaltender dynamischer Systeme. Ziel ist es, IT-Teams bei der Entwicklung besser zu verwaltender Systeme und der Automatisierung sich wiederholender Vorgänge zu unterstützen. Hierdurch können die Kosten reduziert und der Zeitaufwand verringert werden, damit sich die Mitarbeiter proaktiv auf die Aufgaben konzentrieren können, die für das Unternehmen höhere Priorität haben.

Virtual Server 2005 R2 spielt bei dieser Zielsetzung eine wichtige Rolle. Das Programm soll Kunden helfen, ihre IT-gestützten Abläufe zu vereinfachen, die Nutzung von Serverhardware zu verbessern und ihre Rechenzentrumsressourcen flexibler bereitzustellen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Dynamic Systems Initiative-Website.


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