Visual Studio Management Day

28. November 2012

 

Track A

Track B

Track C

9:00 - 9:10

Opening

Vortrag Einzelheiten
Abstract

A new set of software lifecycle practices has evolved, often called Lean Startup or Customer Development, and has been growing from Silicon Valley into the mainstream of enterprises worldwide. The central tenet is that business experimentation for customer fit is the core value of lifecycle, and that the key to success is the effectiveness of rapid iteration to allow build/measure/learn and accumulate validated learning with minimum viable products. Unlike in the past, when business, development and operations were managed as three separate lifecycles, they now need to be managed as one. To succeed in the new world, the business hypothesis needs to be elevated to a core of the development process and measurement practice needs to change to focus on actionable learning.

Speaker

Sam GuckenheimerSam Guckenheimer is the Product Owner of Microsoft Visual Studio product line and an author of Agile Software Engineering with Microsoft Visual Studio, from Concept to Continuous Feedback. He has 30 years of experience as architect, developer, tester, product manager, project manager and general manager in the software industry worldwide. In his current capacity as product owner, Sam acts as the chief customer advocate for the Visual Studio line, responsible for the end-to-end external design of the next releases of these products.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

In der Theorie wissen wir, dass es wichtig ist, kontinuierlich Mehrwert für den Kunden zu erzeugen und den Kunden in die Fertigung der Software mit einzubeziehen, damit das Endergebnis auch wirklich seinen Vorstellungen entspricht.

In dem Vortrag geht es um den nächsten Schritt: kontinuierliches Feedback. Denn entscheidend für ein erfolgreiches Produkt ist, dass während des gesamten Projekts eng mit dem Kunden zusammengearbeitet wird und somit der Fokus auf den Kundennutzen des Endprodukts gelegt wird.

Anhand von konkreten Beispielen mit Visual Studio 2012 werden die verschiedenen Arten von Kundenfeedback sowie deren Integration in den Entwicklungsprozess aufgezeigt: wie es gelingt, sich immer den Kundennutzen vor Augen zu halten, bis zum Schluss, um schließlich ein Produkt abzuliefern, welches den Kunden begeistert.

Speaker

Neno LojeNeno Loje ist Berater für Application Lifecycle Management (ALM) sowie Microsoft Most Valuable Professional (MVP) für Visual Studio ALM/TFS (vormals Team System/VSTS). Er ist ständig auf der Suche nach Dingen, die den Entwickleralltag und den Entwicklungsprozess einfacher und produktiver gestalten. Als zertifizierter TFS-Experte unterstützt er Firmen bei der Einführung des Team Foundation Servers – von der Entscheidung über die Installation/Migration bis zur individuellen Anpassung.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Kleine Projekte, kurze Releasezyklen, Time-to-Market. Trotz stetigem Zeit- und Kostendruck bei der Softwareentwicklung müssen Unternehmen hohe Qualität und Standard Compliance immer im Blick haben. Mit der Einführung des TFS für .NET basierte Projekte innerhalb der SAP steht der Entwicklung dafür jetzt eine neue Infrastruktur zur Verfügung.

Für .NET basierte Projekte bietet die SAP Self-Services rund um den TFS an, mit denen in wenigen Minuten Teamprojekte angelegt und verwaltet werden können. Damit erhält die Entwicklung sofort eine produktive Umgebung, in der sie aktiv werden kann. Es stehen Tools und Extensions für den TFS zur Verfügung, die eine Integration in die bestehende SAP-Infrastruktur und SAP-spezifische Prozesse sicherstellen und letztlich eine Auslieferung ermöglichen, die der SAP-Produktstandard Compliance folgt.

Speaker

Niels HeblingNiels Hebling ist seit 2009 Developer bei der SAP im Bereich Large Enterprise Application Platform OnDemand. Bereits als Werksstudent arbeitete er an der Optimierung der Prozesse und Tools rund um die .NET- und Silverlight-Entwicklung. Im Rahmen des 2011 gestarteten Einführungsprojekts war er für die technische Integration des Team Foundation Server in die bestehende SAP Entwicklungslandschaft verantwortlich.

Dirk LüdtkeDirk Lüdtke arbeitet seit 1997 bei der SAP AG. Nach verschiedenen Entwicklungsaufgaben im Bereich R/3 Systemmanagement, begann er im Jahr 2000 mit der Entwicklung der ersten SAP In-house Produktionsinfrastruktur für Java. Die Entwicklung wurde ab 2004 durch ein Team fortgeführt, deren Leitung Dirk Lüdtke als Development Manager übernahm. Nach der Einführung von Scrum bei SAP wechselte Dirk Lüdtke in die Rolle des Area Product Owner der Abteilung TIP Core Production. TIP Core Production ist verantwortlich für die Produktionsprozess- und Infrastrukturentwicklung, sowie die operative Durchführung der Prozesse an den Hauptentwicklungsstandorten der SAP. Diese Abteilung zeichnet sich auch verantwortlich für den Betrieb des TFS innerhalb der SAP.

Gerald Morrison Gerald Morrison ist bei der SAP verantwortlich für Infrastruktur und Entwicklungsprozesse der Java- und .NET-Entwicklung für den Unternehmensbereich „Large Enterprise Application Platform OnDemand”. 2011 startete er zusammen mit Niels Hebling das Einführungsprojekt für den Team Foundation Server bei der SAP. Seit 2000 arbeitet er bei SAP in unterschiedlichen Funktionen in den Bereichen ALM, Release Management und Delivery Architecture.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Anhand des Showcases „SDX Privatbilanz“ zeigen wir Ihnen, welche professionellen Möglichkeiten Ihnen Visual Studio 2012, TFS 2012 und Blend for Visual Studio bieten, um attraktive Windows 8 Business-Apps zu entwickeln. Wir stellen Ihnen die besonderen Merkmale von Windows 8-Apps vor und zeigen auf, wie Sie von den Microsoft-Tools in der Architektur, dem UI-Design und der Programmierung unterstützt werden. Zudem wird mit Fokus auf Build und Deployment in Enterprise Umgebungen unter Zuhilfenahme von TFS 2012 der Stellenwert eines professionellen Application Lifecycle Managements bei der App-Entwicklung verdeutlicht.

Speaker

Matthias JauernigMatthias Jauernig unterstützt als SDX Senior .NET eXpert Enterprise-Unternehmen bei der Entwicklung von komplexen Businesslösungen auf Basis der Microsoft Application Platform. Als Kompetenzfeld-Owner Application Development beschäftigt er sich seit der Developer Preview mit der professionellen App-Entwicklung unter Windows 8 und verantwortet die Windows 8 UI-Implementierung des SDX Showcases „Privatbilanz“.

Daniel Tonagel Daniel Tonagel arbeitet als Chief eXpert bei der SDX AG in Frankfurt am Main. Mit seinen 25 Jahren Berufserfahrung in der Softwareentwicklung berät er dort Enterprise Kunden in den Themengebieten SQL Server, BizTalk Server, Team Foundation Server, Architektur und Projektmanagement. In seiner Freizeit betreibt er neben dem gelegentlichen Computerspiel leidenschaftlich Aikido.

Mehr zu Daniel Tonagel und Matthias Jauernig, den SDX eXperts und ihren technologischen Themen finden Sie auf dem SDX Flurfunk: http://flurfunk.sdx-ag.de

10:45 - 11:15

Pause

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Die agile Welt hat ein neues Buzz-Wort: Kanban. Kanban wird verschiedentlich als der neue Heilsbringer der agilen Welt dargestellt. Alle Teams die ihre Probleme mit Scrum haben, werden nun mit Kanban glücklich. Ja noch mehr. Kanban ist die neue Version von Agilität und wer was auf sich hält muss Kanban machen. Auf der anderen Seite ist das Wissen über Kanban dünn gesät. Das führt dazu, dass viele tatsächlich in Kanban mehr hineininterpretieren als es tatsächlich sein kann. Dieser Vortrag möchte mit diesen Unklarheiten aufräumen und stellt vor was Kanban tatsächlich ist, nämlich eine Prozessverbesserungsmethode, aber nicht einen Prozess an sich. Nach einem Überblick über Kanban werden Möglichkeiten aufgezeigt, Prozesse mit Kanban aufzubauen, in welchen Szenarien Kanban interessant ist aber auch wo seine Schwächen liegen und wie Kanban in der Praxis genutzt werden kann. Und natürlich gibt es auch ein kleines Beispiel wie Kanban konkret umgesetzt werden kann. Also besuchen sie diese Session um mitreden zu können und um für sich selbst eine Entscheidungsbasis zu haben.

Speaker

Thomas SchisslerThomas Schissler entwickelt seit 1996 Software, seit dem Jahr 2001 ausschließlich mit .NET. Er arbeitet als Coach und Berater in der Nähe von Ulm. Er ist MVP für Visual Studio ALM und Professional Scrum Trainer. Seine Schwerpunkte sind Team Foundation Server, Entwicklungsprozesse, insbesondere SCRUM und Softwarearchitektur. Als Sprecher ist er auf verschiedenen Konferenzen und bei Usergroups unterwegs. Selbst leitet er die .NET Developer Group Ulm (www.dotnet-ulm.de) und die EMEA-Sektion der Visual Studio ALM User Group (www.vsalmug.com).

Vortrag Einzelheiten
Abstract

In the past 40 years, SAP has come a long way scaling its development processes as the company grew significantly. In the past 4 years, SAP implemented agile development and Scrum across the whole development organization for approximately 20.000 employees according to lean principles – resulting in a more efficient and reliable delivery process. But where do the inspiration for upcoming releases, ideas, and innovations come from? Martin Fassunge and Tobias Hildenbrand will also present examples and experience from projects applying Design Thinking, Customer Development and Lean Startup approaches in a large-scale lean and agile development environment.

Speaker

Martin Fassunge is, in a broader sense, the „Spiritus Rector“ behind the introduction of lean principles at SAP AG. Amongst other roles he acts as a product owner for a lean/agile core team, which supports development units at SAP transforming to lean and agile processes. He has worked for over 13 years at SAP, most recently as Development Project Director in the management in the technology innovation area.

Dr. Tobias HildebrandDr. Tobias Hildebrand joined SAP in 2009 and took over program office responsibility for the development-wide lean implementation. Today, he is a development project consultant acting as Design Thinking coach, lean trainer, continuous improvement expert, Scrum mentor for development teams. Together with SAP Research, he is currently also driving a project on large-scale lean software product development.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

In der agilen Entwicklung spielen automatisierte Tests eine entscheidende Rolle. Wenn Änderungen schnell umgesetzt werden sollen, stellen sie sicher, dass die Qualität nicht leidet. So entsteht neben dem produktiven Code eine umfassende Menge an Test-Code. Wird daraus ein Wildwuchs, kann es passieren, dass das Team bald vorrangig Zeit mit der Verwaltung der Tests verbringt. Aus unbekannten Gründen schlägt plötzlich und hartnäckig etwas fehl, das niemand mehr versteht. Aus agiler Entwicklung wird so ein Kampf gegen eine träge Masse.

Wir möchten Ihnen aus unserer Erfahrung mit Testautomatisierung Antworten auf diese Fragen geben:

  • Wie können Tests flexibel gegenüber Veränderung bleiben?
  • Welche Werkzeuge helfen, Tests klar und verständlich umzusetzen?
  • Was hilft bei der Einschätzung von Test-Qualität?
Speaker

Christian HegerChristian Heger ist Lead Software Architect bei der Zühlke Engineering GmbH. Er hat mehrjährige Erfahrung als Architekt und Teamleiter in agilen Teams. Sein Hauptinteresse sind responsive und skalierbare Web-Anwendungen.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Ihr Scrum-Team ist produktiv und hochmotiviert? Ihr Product Backlog ist immer gut gefüllt und richtig priorisiert? Ihr Scrum Master umschifft elegant alle Hürden des Entwicklungsalltags? Grund genug, diese "Missstände" schleunigst zu beheben.

In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie jedes Scrum-Team zum Scheitern bringen und dabei auch wirklich alle Rollen im Team in den Wahnsinn treiben. Der Dozent gibt Tipps aus der Praxis für möglichst schlechte Daily Scrums, nichtssagende Burndown-Charts, endlose Planning Meetings und Definitions of Done, die wirklich nutzlos sind. Die Führungskräfte im Auditorium erfahren zudem, wie sie die Einführung von Scrum torpedieren und ihr Team nachhaltig demotivieren können.

Speaker

Udo WiegärtnerUdo Wiegärtner ist bei der conplement AG in Nürnberg als Resource Manager verantwortlich für Mitarbeiterentwicklung und Weiterbildung. Durch seine Erfahrungen als Softwareentwickler, Projektleiter, Product Manager und Scrum Master war er schon in allen Bereichen eines Scrum Teams aktiv. Er hat Scrum bereits in mehreren Organisationen eingeführt und die Teams als Scrum-Coach begleitet. Herr Wiegärtner hat die Ausbildung zum Professional Scrum Developer Trainer durchlaufen und ist einer von weltweit wenigen IT-Fachleuten, die von scrum.org als Professional Scrum Master II zertifiziert sind.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Die saatengrünen Landmaschinen der Firma Claas mit rotem Schriftzug sind nicht zu übersehen. Welches Know-How in den intelligenten Steuerungen und Kabinenelektronik steckt ist weniger bekannt. Die Integration verschiedener Software-Komponenten von unterschiedlichen Zulieferern und Taktung mit den Erntezeiten erfordert eine genauere Vorplanung und ein formales Vorgehen nach dem V-Modell. Wie dies mit Hilfe von Team Foundation Server in der Software-Entwicklung umgesetzt wurde, zeigen Jan Gröver – TFS Projektverantwortlicher Fa. Claas sowie Stefan Mieth – TFS Expert Fa. AIT in Ihrem Vortrag.

Speaker

Stefan MiethStefan Mieth ist TFS Experte und Berater im TeamSystemPro Team der AIT GmbH. Er unterstützt Unternehmen bei der Einführung und Anpassung der Application Lifecycle Management Plattform TFS von Microsoft sowie der zielorientierten Abbildung und Optimierung bestehender Entwicklungsprozesse.

Jan GröverJan Gröver ist TFS Projektverantwortlicher bei der Firma Claas.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Die Entwicklung von Software steckt voller Herausforderungen. Soll die Entwicklung verteilt über mehrere Teams und Länder stattfinden, kommt eine Menge zusätzlicher Erfolgshindernisse und Risiken hinzu. Wie verbessert man den Informationsfluss innerhalb und zwischen den Teams? Wie stellt man Transparenz über den Projektfortschritt her? Wie erhöht man die Entwicklereffizienz? Auf all diese Fragen muss ein global agierendes Unternehmen wie Giesecke & Devrient eine Antwort finden.

Erfahren Sie in diesem Vortrag welche Ansätze der Bereich Banknotenbearbeitung von Giesecke & Devrient bei der Beantwortung dieser Fragen verfolgt und warum der Team Foundation Server, in einer von Rational-Tools dominierten Toollandschaft, die Basis dafür bildet. Aufgezeigt wird der Einführungsprozess von der Evaluierung über Benchmark bis hin zum Roll-out aus der Sicht der Entwicklungsabteilung. Im Vordergrund stehen dabei die Motivation für die Einführung, das Nutzungskonzept und die Integration in die bestehende Toollandschaft (Rational ClearCase, Rational ClearQuest & Rational Doors).

Speaker

Jewgeni HornJewgeni Horn ist Senior Software Engineer bei der Zühlke Engineering GmbH und berät Giesecke & Devrient bei dem Einsatz des Team Foundation Server. Seine Interessensschwerpunkte sind Application Lifecycle Management, Continuous Delivery und DevOps-Ansätze auf Basis von Microsoft Technologien.

Timo KühnTimo Kühn ist Software Architekt bei der Giesecke & Devrient. Er beschäftigt sich seit dem Studium mit Microsoft Technologien und Produkten. Der Schwerpunkt liegt dabei im Design von Architekturen für maschinennahe Produkte auf Basis von .NET. Zu seinen Interessen gehören ALM, Lean Architectures, M2M Kommunikation und Kinect.

Jürgen DietzJürgen Dietz ist Director Software bei der Giesecke & Devrient GmbH und ist verantwortlich für die Software Entwicklung für Banknotenbearbeitungssysteme. Er beschäftigt sich mit modernen Software Architekturen und neuen Technologien für technische Systeme, agilen Entwicklungsmethoden und zeichnet verantwortlich für die Einführung des Team Foundation Servers als ALM System bei der Giesecke & Devrient Gmbh.

12:50 - 14:00

Mittagspause

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Windows 8 und Windows Phone 8: Ein unschlagbares Team für Ihr Unternehmen in einer Welt von Apps und Desktop Anwendungen.

Speaker

Christian BinderChristian Binder arbeitet als ALM Architect in der Developer Platform & Strategy Group bei Microsoft Deutschland. Er arbeitet seit 1999 bei Microsoft u.a. als Escalation Engineer dann Platform Strategy Manager und kann so auf umfangreiche Erfahrungen im Bereich Application Development zurückgreifen. Auch konnte er einige Erfahrungen im Product Development von Microsoft in Redmond sammeln, was ihn 2005 zum Thema Application Lifcycle Management gebracht hat.

Daniel MeixnerDaniel Meixner ist Technologie-Berater und Referent der conplement AG. Durch seine langjährige Tätigkeit in Entwicklungsabteilungen verfügt er über fundierte Kenntnisse über das Tagesgeschäft professionell arbeitender Software-Unternehmen. Sein Schwerpunkt liegt auf der Einführung und Umsetzung von Software-Entwicklungsprozessen und Application Lifecycle Management auf Basis von Visual Studio Team System.

Dr. Frank PrengelDr. Frank Prengel ist Technical Evangelist für mobile und Embedded-Technologien bei Microsoft Deutschland. Er betreut Softwareentwickler und die technische Community bei allen Fragen rund um Windows Phone und den Windows Phone Marketplace. Zu seinen Aufgaben gehört darüber hinaus die Beratung von Partnern und Kunden bei der Wahl der richtigen mobilen Strategie.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

In unserer heutigen Welt hat verloren, wer sich nicht bemüht, sich ständig zu verbessern. Wichtig dabei ist, einfach uns zuverlässig zu identifizieren wo der Bedarf zur Verbesserung am größten ist und den Fortschritt der Verbesserung transparent zu machen. Die Grundlage dafür liefern Metriken die in Form von Reports, Dashboards usw. einfach und kontinuierlich ausgewertet werden können. Glücklich derjenige, der bereits TFS nutzt, hier sind bereits viele wichtigen Informationen zur Erhebung dieser Metriken im Data Warehouse vorhanden. Es gilt nun, diesen Schatz zu heben und genau dabei will diese Session helfen. Es werden verschiedene Beispiele für Metriken erläutert, wie diese zu Verbesserungen führen können und vor allem wie diese erhoben werden können. Anschließend befassen wir uns mit der Frage, wie wir diese Informationen übersichtlich darstellen können.

Speaker

Thomas SchiesslerThomas Schissler entwickelt seit 1996 Software, seit dem Jahr 2001 ausschließlich mit .NET. Er arbeitet als Coach und Berater in der Nähe von Ulm. Er ist MVP für Visual Studio ALM und Professional Scrum Trainer. Seine Schwerpunkte sind Team Foundation Server, Entwicklungsprozesse, insbesondere SCRUM und Softwarearchitektur. Als Sprecher ist er auf verschiedenen Konferenzen und bei Usergroups unterwegs. Selbst leitet er die .NET Developer Group Ulm (www.dotnet-ulm.de) und die EMEA-Sektion der Visual Studio ALM User Group (www.vsalmug.com).

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, verschlechtert sich die Code-Qualität von langlebiger Software. Dadurch steigen Wartungsaufwände und die Fehlerwahrscheinlichkeit bei Änderungen.

Als Gegenmaßnahme wurden eine Vielzahl von Ansätzen vorgeschlagen, wie bspw. Komplexitätsmetriken, Clone Detection, vielfältige Visualisierungen und Architekturanalyse. Während einige hiervon in der Praxis wirksam sind, sind andere nutzlos oder sogar schädlich.

In diesem Vortrag gebe ich einen Überblick über Ansätze zur kontinuierlichen Bewertung von Code-Qualität. Dabei stelle ich sowohl empirische Ergebnisse aus der Forschung vor, als auch konkrete Erfahrungen und Empfehlungen für den Einsatz in der Praxis, die ich im langjährigen Einsatz im Bereich betrieblicher Informationssysteme und eingebetteter Systeme gesammelt habe. Neben den Stärken gehe ich dabei besonders auf die Grenzen von automatischen Qualitätsanalysen ein, die auf Konferenzen und in Werkzeugdemonstrationen sonst oft zu kurz kommen.

Speaker

Dr. Elmar JuergensDr. Elmar Juergens promovierte an der Technischen Universität München über Erkennung, Auswirkungen und Umgang mit Klonen und erhielt dafür 2011 den Software-Engineering-Preis der Ernst Denert-Stiftung. Als Mitgründer der CQSE GmbH unterstützt er Unternehmen bei der Analyse und Verbesserung der Qualität ihrer Softwaresysteme. Neben seiner Tätigkeit als Berater entwickelt er aktiv am Open-Source-Programmanalysewerkzeug ConQAT mit.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Softwareentwicklung in der Medizintechnik wird bestimmt von regulatorischen Anforderungen an den Prozess und die Dokumentation. Die enge Verzahnung des Risikomanagements, Anforderungsmanagements, Änderungs- und Fehlermanagements ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen, um diese Software normkonform erstellen und über den ganzen Lebenszyklus hinweg betreiben zu können. Die normativen Vorgaben an Prozess und Methoden müssen stets nachweislich eingehalten werden. Dieser Vortrag gibt zunächst einen Überblick, welchen regulatorischen Anforderungen sich Medizinproduktehersteller stellen müssen und mit welchen Ansätzen sich diese Anforderungen in die Sprache des Application Lifecycle Managements transformieren lassen.

Im zweiten Teil wird gezeigt, wie Softwareentwicklungsprojekte für Medizinprodukte mit Hilfe des Team Fundation Servers und des infoteam iMED Prozessmodells durchgeführt werden können. iMED ist dazu geeignet, Software als eigenständiges Medizinprodukt (stand alone Software) oder als Teil eines Medizinproduktes im Sinne der Medical Device Directive (MDD) konform zur Norm IEC 62304 zu entwickeln und zu betreiben.

Die Implementierung des iMED besteht aus folgenden Teilen:

  • Dem iMED Prozessleitfaden
  • Dem iMED TFS Projekttemplate für den Microsoft Team Foundation Server (TFS)
  • iMED TFS Tools zur Unterstützung von im iMED Prozessleitfaden definierten Funktionen wie z.B. Traceability
Speaker

Sven WittorfSven Wittorf

Birgit StehlikBirgit Stehlik

15:35 - 16:05

Pause

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Software ist ein essenzieller Bestandteil vieler Produkte. Immer mehr Produkte differenzieren sich am Markt durch die Leistungsfähigkeit ihrer Software – sei es durch Vielfalt von verfügbaren Kundenfunktionen als auch durch die ausgeprägte Fähigkeit Produktvariationen konfigurieren zu können.

Während sich die Softwareentwicklung mit agilen Methoden gerade erneuert, sehen sich klassische Systementwicklungen – vor allem wenn es um Elektronik und Mechanik geht – immer noch stark an bekannte Spezifikationsansätze gebunden.

Eine Brücke kann und muss hier das Requirements Engineering schlagen und die vermeintlichen Gegensätze zusammen bringen. Anforderungen in der Softwareentwicklung bei Bedarf erheben und erst recht erst bei Bedarf konkretisieren, planen und realisieren. Aber auch Anforderungen in Spezifikationen freigeben, Ausschreibungen und Verträge fachlich gestalten. Sowie mit Anforderungsspezifikationen Legal- und Compliance-Vorgaben erfüllen. Auf den ersten Blick scheint Microsofts TFS (Team Foundation Server) seine Stärken in der Softwareentwicklung zu haben. Kann der TFS aber auch eine wichtige Rolle als Integrationsumgebung übernehmen? Vor allem wenn Systeme mit Software- und Hardware-Anteilen entwickelt werden, müssen Szenarien unterstützt werden, die klassische und agile Entwicklungsansätze gleichermaßen bedienen. Der Vortrag wird zeigen, wie der TFS solche Szenarien unterstützt und somit einen essentiellen Beitrag zur modernen Softwareentwicklung in klassischen Systementwicklungen leistet.

Speaker

Jens DonigJens Donig ist Senior Consultant für Systems Engineering bei der HOOD Group. Die Schwerpunkte seiner Beratungstätigkeit liegen in den Bereichen Requirements Engineering (RE) und agile Softwareentwicklungsprozesse. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der Analyse und dem Entwurf von ALM-Workflows. Mit modellbasierten Methoden schlägt er die Brücke vom abstrakten Makroprozess zum alltäglichen Arbeitsablauf. Er ist Vater der Value-oriented Practices und Mitbegründer des ALM Solution Framework für TFS.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Die Einführung eines neuen, integrierten ALM-Systems ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine kulturelle. Teammitglieder sind dazu geneigt, den Status Quo zu verteidigen - bestehende Tools und Prozesse funktionieren doch!

Allerdings sind für die Organisation Themen wie Innovationskraft, Time-To-Market und Reduktion von Rework von allerhöchster Wichtigkeit und stehen im Konflikt dazu. Der Vortrag stellt die Umstellung der Software-Entwicklung mit 1200 Usern auf TFS im Spannungsfeld dieses Konflikts dar und zeigt die pragmatische Herangehensweise und Best Practices des Projekts.

Speaker

Gerold HeroldGerold Herold ist Prozessmanager im Geschäftsgebiet SYNGO der Siemens AG, Healthcare Sektor. Aktuell leitet er als Programm-Manager die Einführung des Microsoft Team Foundation Server (TFS) als Application Lifecycle Management (ALM) Lösung.

Sven HubertSven Hubert ist Bereichsleiter und Software Process Consultant im AIT TeamSystemPro Team und seit 2010 Most Valuable Professional (MVP) für Visual Studio ALM. Er hilft Teams bei der Verbesserung der Software-Entwicklung und berät bei der Einführung und Anpassung des Visual Studio Team Foundation Server. Seine Erfahrungen vermittelt er zudem als Autor des TFS-Blogs, in Magazinen und in Vorträgen.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Dieser Vortrag zeigt Continuous Delivery aus einer weiteren Perspektive, die die klassische Softwareentwicklung bis in den Betrieb hinein betrachtet.

Anhang einer Demo mit dem System Center Operation Manager (SCOM) in Kombination mit dem Team Foundation Server (TFS) wird gezeigt wie die Entwicklung (Dev) den Betrieb (Operations) versorgt und der Betrieb Feedback zurück in die Entwicklung speist.

Speaker

Ognjen BajicOgnjen Bajic is a consultant, architect and project manager at Croatian company Ekobit (www.ekobit.com). Previously, for more than a decade he was full time C++ and .NET developer. Ognjen manages teams that develop commercial software packages, some of which are sold in hundreds of thousands of copies. His main points of interest are the agile software development methodologies used to develop high quality, (almost :-)) bug free software. Ognjen has been leading the development of TeamCompanion, TFS client embedded in Outlook (www.teamcompanion.com) from its beginning. He has been working with Microsoft Visual Studio ALM tools since Summer 2004 and has been speaking extensively about his experiences at various local and international events like Microsoft WinDays, Microsoft TechEd or Basta!. Ognjen is PMP (Project Management Professional), MCSD and MCSD.NET (Microsoft Certified Solution Developer), MCTS:TFS (Microsoft Certified Technology Specialist: Team Foundation Server) and MVP (Most Valuable Professional) for VS ALM.

Vortrag Einzelheiten
Abstract

Transforming an engineering organization from a traditional product orientation into a services culture is about much more than just working faster. Our quality practices change, as we become conscious of taking risks with the opportunity for fast remediation, rather than trying to anticipate and prevent all risks beforehand. We think differently about performance—in a services world, performance is availability, and the measurement that counts is the real user’s response time. We have to manage our backlog on a model of flow rather than capacity, allowing for experimentation, and grooming our priorities based on our validated learning, with loose enough coupling to enable the flexibility. And as managers, we have to accept the loss of control, as we will not know all the decisions before they made.

Speaker

Brian HarryBrian Harry is a Microsoft Technical Fellow working as the General Manager for Team Foundation Server - a server-based product designed to dramatically improve the productivity, predictability, and agility of software development teams by ensuring that all team members have easy access to the information they need to make the right decisions at the right time. After joining Microsoft, Brian worked in what was then the Tools and Databases division. For a couple of years he worked on SourceSafe and then on Microsoft Repository. In 1996 he and others began working on the problem of improving the approachability of API for the developer masses. Although this started as investigation of ways to extend COM it eventually grew into what we now know as the .NET Framework. Brian served as the Development Manager for the Common Language Runtime and then as the Product Unit Manager through the rest of the V1 and most of the V1.1 product cycle.

ab 18:00

Q&A mit Sam Guckenheimer und Brian Harry – Abendveranstaltung – Get Together