Konfigurations- und Änderungsmanagement mit
Visual Studio Team System und Team Foundation Server

Visual Studio Team System (VSTS) verfügt über umfassende Funktionen für das Änderungs- und Konfigurationsmanagement (Software Change and Configurations Management, SCCM). Es basiert auf dem leistungsfähigen SQL Server, ist hochgradig skalierbar und bietet höchste Zuverlässigkeit und Sicherheit für den Unternehmenseinsatz – unabhängig von der Größe oder geografischen Verteilung der Entwicklungsteams. Es ist vollständig in den Team Foundation Server integriert und verfügt über eine offene mehrschichtige Architektur unter Nutzung von Webservices. Umfassende Erweiterbarkeit ermöglicht zusätzlich individuelle Anpassungen selbst in heterogenen Umgebungen.

Professionelles Anforderungsmanagement und Reporting mit bekannten Werkzeugen

Visual Studio Team System verwaltet Anforderungen, indem es für jede ein so genanntes Work Item erzeugt, das über den gesamten Entwicklungszyklus nachverfolgt werden kann. Der Team Foundation Server bietet die Möglichkeit, Work Items zu verknüpfen (Traceability), die zueinander in einem logischen Bezug stehen. Außerdem kann jede Source-Änderung (Check-in) einem oder mehreren Work Items zugeordnet werden. Somit lassen sich Code und Anforderung übersichtlich zueinander in Bezug setzen. Anforderungen können mit verschiedenen gängigen Anwendungsprogrammen gesammelt und direkt in den Team Foundation Server übernommen werden, z.B. aus Microsoft Excel oder Microsoft Project. Das Reporting kann ebenfalls wahlweise direkt in Visual Studio Team System oder unter anderem auch in Excel erfolgen.

Mehr als nur Versionskontrolle

Mithilfe der Funktionen zur Versionskontrolle und für das Build-Management können Teams eine durchgängig hohe Softwarequalität sicherstellen. Sie machen es einfach, die Arbeit einzelner Teammitglieder zügig und regelmäßig zu integrieren und dabei den Code im Kontext des Gesamtprojekts zu validieren. Diese Möglichkeiten in VSTS sind mehr als nur ein einfaches Upgrade der Versionskontrolle von Visual SourceSafe (VSS): Die Versionskontrolle des Team Foundation Server wurde entwickelt, um das Maximum an Skalierbarkeit, Leistung und Zuverlässigkeit aus dem darunter liegenden SQL Server herauszuholen. Umsteigen ist einfach: Integrierte Tools helfen bei der Migration des Quellcodes und der Change History von VSS oder anderen Programmen der Versionskontrolle zum Team Foundation Server.

Obligatorische Richtlinien sichern die Codequalität

Hilfreiche Funktionen in der Versionskontrolle von Team Foundation Server sind beispielsweise die Atomic Check-Ins, die dabei helfen, die Integrität von Quellcodedateien zu wahren. Check-In-Policies sorgen dafür, dass die Entwickler nicht vergessen, zum Beispiel obligatorische Unit Tests oder eine statische Codeanalyse vorzunehmen, bevor sie den Code einchecken. Außerdem lässt sich zur besseren Nachverfolgung festlegen, dass eingecheckter Code zwingend mit einem Work Item assoziiert werden muss. Das garantiert durchgängige Transparenz von der ursprünglichen Anforderung bis zur Qualitätskontrolle. Entwickler können außerdem Code in so genannten Shelves zwischenlagern, wodurch sie unfertigen Code auf dem Server sichern können, ohne ihn einchecken zu müssen. Das System kann außerdem jederzeit prüfen, ob eine lokale Kopie des Quellcodes auf dem neuesten Stand ist, und den Entwickler benachrichtigen, wenn das nicht der Fall ist.

Automatisierbare Build-Funktionen sparen Zeit

Die Versionskontrolle ergänzen integrierte Team-Build-Funktionen – zum Beispiel Unterstützung für fortlaufende integrierte Builds bei jedem Code-Check-In. Unit Tests und Build Verification Tests können in den Build-Prozess eingebunden werden und den Verursacher und Betroffene umgehend benachrichtigen, wenn ein Test fehlschlägt. Flexible Build-Definitionen verkürzen außerdem die Zeit, die für die Verwaltung der bisher manuell gepflegten Build-Skripte benötigt wird. So können viele Funktionen auf einfache Weise automatisiert werden, darunter die Kompilierung, Unit Tests, statische Codeanalyse, Konfiguration virtueller Server, Konfiguration von Webseiten und Webservices, Installation von Anwendungen, Deployment von Datenbanken, Erzeugung von Testdaten sowie umfangreiche Load-Tests.

Kundenreferenzen

DVSE GmbH

DVSE GmbH Logo

Die DVSE wendet sich mit ihrer Aftermarket Lösung an Autowerkstätten und Teilehändler, die in Sekundenschnelle Auskunft über Verfügbarkeit und Kosten geben müssen. Die verstärkte Projektarbeit in verteilten Teams brachte Visual SourceSafe als Quellcodeverwaltungssystem an seine Grenzen und forcierte den Umstieg auf Team Foundation Server. Die Vorteile lagen mit der Transparenz über alle Work Items im Softwareentwicklungsprozess sowie dem sofortigen Build nach Einchecken des Codes auf der Hand. Die Effizienz in der Entwicklung wurde dadurch enorm verbessert und erhöhte gleichzeitig die Qualität.

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Lexware GmbH & Co. KG

Lexware Logo

Lexware bietet Softwarelösungen für kaufmännische wie auch private Finanzverwaltung und priorisiert Termintreue bei der Auslieferung ihrer Lösungen. Seit VSTS 2005 Beta setzt das Unternehmen auf die Vielfalt und Mächtigkeit des Team Foundation Server. "Das verschafft uns eine bisher nicht gekannte Transparenz über den gesamten Entwicklungsprozess." sagt Ralf Hoffmann, Chief Software Architect bei Lexware. Die Kombination der Methodologien Microsoft Solution Framework for Agile Software Development und Microsoft Solution Framework for CMMI Process Development, ermöglicht Lexware ein eigenes Prozess-Template zu genieren, mit dem sie sowohl agile als auch formale Anforderungen umsetzen können.

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Volkswagen Bank GmbH

Volkswagen Bank GmbH Logo

"Schrittweise wird der Team Foundation Server zur zentralen Drehscheibe im Entwicklungsbereich aufgebaut; daher wollen wir ihn mit vorhandenen wichtigen Tools verheiraten.", so Daniel Hackel, Projektleiter bei der Volkswagen Bank. Die Volkswagen Bank setzt auf leistungsfähige Webanwendungen, die dem eigens entwickelten .iba frameworks zugrunde liegen. Die Versionsverwaltung der Anwendungen wurde von Visual SouceSafe (VSS) auf Team Foundation Server umgestellt, was die Effizienz in der Softwareentwicklung steigert wie Daniel Hackel berichtet: "Mit der Migration der Projekte auf Microsoft Visual Studio Team Foundation Server erhöhen wir die Effizienz unserer Softwareprojekte und erreichen eine hundertprozentige Revisionssicherheit, was insbesondere für eine Bank von enormer Bedeutung ist. Der Source Code wird nun zentral im TFS und nicht mehr kryptisch im File System gespeichert. Und das klappt im Gegensatz zu VSS völlig problemlos."

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