Das Konzept von Windows Multipoint Server ist einfach. Die überschüssige Energie eines Computers wird mehreren Endbenutzern zur Verfügung gestellt. Technologische Fortschritte haben dieses als „Shared Computing“ oder auch „Virtuelle Desktops“ bezeichnete Verfahren möglich gemacht. Früher waren PCs einfach konzipiert und wurden von Einzelpersonen verwendet. Server waren leistungsfähig genug, die Anforderungen vieler Einzelbenutzer in einer Organisation zu erfüllen. Sie konnten jedoch nur von IT-Experten mit den entsprechenden Kenntnissen bedient werden. Doch die Dinge ändern sich.
Heutzutage sind PCs so leistungsstark, dass sie hohe Grafik- und Videoqualität liefern können und dennoch über überschüssige Energie verfügen, die sie nicht benötigen. Windows MultiPoint Server 2011 nutzt die überschüssige Energie eines PCs und macht aus diesem einen Server, der mehrere Computersitzungen gleichzeitig unterstützen kann. Die Betriebssystemsoftware führt die personalisierte Windows 7-Sitzung jedes Endbenutzers auf dem Hostcomputer aus. Anschließend wird jedem Endbenutzer, der mit seinem eigenen Monitor sowie seiner eigenen Tastatur und Maus arbeitet, über die Zugangsgeräte ein „virtueller Desktop“ zur Verfügung gestellt. Installation und Verwaltung sind unkompliziert.
In der Produktdemo und der virtuellen Tour lernen Sie die Funktionsweise kennen. Weitere Informationen zu den Hardwarelösungen finden Sie im folgenden Diagramm.
Host
Auf dem Hostcomputer wird die Windows MultiPoint Server-Software ausgeführt und die Benutzeroberfläche für Lehrer und Schüler zur Verfügung gestellt. WMS benötigt einen 64-Bit-Prozessor mit ausreichender Rechenleistung (CPU) und Speicherkapazität, um die Leistungsanforderungen der Anzahl gleichzeitiger Benutzer und der verwendeten Anwendungen zu erfüllen. Die Systemanforderungen richten sich nach den Programmen und Funktionen, die Sie installieren, nach der Anzahl der Benutzer und danach, wie das System genutzt wird. Beispielsweise wird in einer Umgebung mit 5 oder 6 Schülern, die Produktivitätsanwendungen wie Office 2010 verwenden, weniger Rechenleistung und RAM benötigt, wie in einer Umgebung mit 15 - 20 Stationen und umfassender Mediennutzung. Klicken Sie hier, um die empfohlene Hardware anzuzeigen, oder lesen Sie im Planungshandbuch für Windows MultiPoint Server 2011 (möglicherweise in englischer Sprache) nach.
Zugangsgeräte
Über Zugangsgeräte wird der Hostcomputer mit den einzelnen Stationen verbunden. Auf diese Weise können mehrere Personen gemeinsam auf denselben Computer zugreifen, während sie gleichzeitig mit ihrer eigenen unabhängigen Benutzeroberfläche arbeiten können. Diese manchmal als „Thin Clients“ oder „Zero Clients“ bezeichneten Zugangsgeräte stellen die physische Verbindung her und gewährleisten den effizienten Daten- und Grafikfluss zu mehreren Monitoren. Für die Verbindung gibt es drei Hauptmöglichkeiten: Direkte Verbindung (mit einer PCI- oder Grafikkarte, die an der Rückseite des Hostcomputers eingebaut wird), USB-Verbindung (ein über ein USB-Kabel an den Hostcomputer angeschlossenes Zugangsgerät) oder LAN-Verbindung (Endbenutzerstationen stellen die Verbindung mit dem Netzwerk über einen Thin Client her, d. h. der Hostcomputer wird nicht physisch angeschlossen). Sie können diese Methoden kombinieren und die Benutzerstationen so anordnen, dass der Platz und die Aufteilung des Klassenraums am besten genutzt wird. Klicken Sie hier, um verschiedene von unseren Partnern angebotene Lösungen anzuzeigen.
Benutzerstationen
Der Lehrer und die Schüler verfügen über eigene Stationen mit eigenem Monitor, Tastatur und Maus. Lehrer koordinieren und überwachen die Lernerfahrung von ihrer Station aus. In der Lehreransicht der MultiPoint-Verwaltungskonsole können sie Miniaturansichten der Desktops der Schüler anzeigen, den Zugriff auf bestimmte Websites zulassen und Nachrichten an bestimmte Schüler oder die ganze Klasse senden. Lehrer können Schüler auch mittels Remotesteuerung unterstützen, wenn sie Hilfe benötigen.
Schüler können effizient und produktiv an ihren eigenen Benutzerstationen lernen. Schüler zeigen bei Bedarf Inhalte an und geben Dateien frei, bearbeiten und speichern Dateien in ihren eigenen persönlichen Ordnern oder auf USB-Laufwerken und können den Lernerfolg steigern. Ein einzelner Monitor kann auf zwei Benutzer aufgeteilt werden, die dann nebeneinander sitzen und zusammenarbeiten können. Bei manchen modernen Monitoren sind die Zugangsgeräte bereits eingebaut, um Platz zu sparen und die Anzahl der Geräte für jede Arbeitsstation zu verringern.
Sie können auch bereits vorhandene Monitore, Tastaturen und Mäuse verwenden.
Weitere Informationen: