Leistungsmerkmale

Microsoft Virtual PC 2004


Mit Microsoft Virtual PC 2004 können Anwender verschiedene Betriebssysteme komfortabel auf einem einzigen Computer betreiben. Dabei lässt sich zwischen Betriebssystemen mit einem Mausklick so einfach hin- und zurückschalten wie sonst nur zwischen Anwendungen. So lassen sich komplexe Multiboot-Konfigurationen vermeiden, wenn Anwender während der Arbeit mehrere Betriebssysteme benötigen. Virtual PC bildet einen Computer so genau nach, dass installierte Anwendungen die virtuelle Maschine, in der sie betrieben werden, nicht von einem echten Computer unterscheiden können. Änderungen an der virtuellen Maschine haben keine Auswirkungen auf den tatsächlichen Computer.

Leistungsmerkmale im Detail

Virtualisierung


Virtuelle Maschinen
Virtual PC spiegelt jedem Gastbetriebssystem einen eigenen, vollständigen Computer vor (virtuelle Maschine). Jede virtuelle Maschine verhält sich wie ein eigener Computer mit eigener Audio-, Video-, Festplatten- und Netzwerkkarte sowie eigenem Prozessor. Jedes Gastbetriebssystem verhält sich so, als ob es direkten Zugriff auf die Komponenten des PC besäße.

Vielzahl von Betriebssystemen nutzbar
In einer virtuellen Maschine lassen sich folgende Betriebssysteme verwenden: Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT 4.0 Workstation, Windows 2000 Professional, Windows XP, MS-DOS, OS/2 Warp Version 4 Fix Pack 15, OS/2 Warp Convenience Pack 1 und OS/2 Warp Convenience Pack 2. Darüber hinaus können Sie Windows Server-Betriebssysteme verwenden.

Zugriff auf beliebige Anwendungen
In einer virtuellen Maschine lassen sich beliebige Anwendungen starten. Die tatsächliche Anzahl an gleichzeitig laufenden Betriebssystemen und Anwendungen wird nur durch die Speicher- und Festplattenressourcen des Computers begrenzt. Je mehr Speicher der Computer besitzt, desto mehr Betriebssysteme lassen sich gleichzeitig nutzen.

Konfigurierbarkeit


In Virtual PC lassen sich individuelle Anwendungsumgebungen einrichten. Anwender können bestimmte Funktionen sperren, Bildauflösung und Farbtiefe im Fullscreen-Modus festlegen, Prozessorzeit zuweisen, den Hauptspeicher vergrößern oder verkleinern und Anwendungen installieren oder entfernen. Dabei ist der Umgang mit Virtual PC intuitiv, so dass eine langwierige Einarbeitung entfällt.

Einfache Installation


Durch das Installationsprogramm von Virtual PC 2004 lässt sich die Installation von jedem Administrator einfach und ohne Neustart durchführen. Nach dem ersten Start hilft Ihnen Virtual PC beim Einrichten einer ersten virtuellen Maschine.Neue Gastbetriebssysteme lassen sich auf zwei verschiedene Weisen hinzufügen. Sie können sie manuell installieren, ganz so wie Sie es von Ihrem herkömmlichen Computer kennen oder bestimmte Konfigurationen für eine Migration vorbereiten und den Anwendern bereitstellen.

Standardisierbarkeit


Auf einer virtuellen Maschine lassen sich Upgrades und Neuinstallationen genauso konfigurieren und testen wie auf herkömmlichen Computern. So lassen sich Standardkonfigurationen für alle PCs im Unternehmen ermitteln, ohne dass sie auf jedem einzelnen getestet werden müssen.

Komfort


Die Verwaltung der virtuellen Maschinen erfolgt über eine komfortable Oberfläche. Zwischen mehreren installierten Betriebssystemen schalten Sie dabei genauso einfach um wie zwischen verschiedenen Anwendungen. Ein Klick auf das Fenster einer virtuellen Maschine genügt. Jede virtuelle Maschine lässt sich anhalten, so dass sie keine CPU-Leistung verbraucht. Darüber hinaus lassen sich virtuelle Maschinen auf die Festplatte sichern und später im zuletzt gespeicherten Modus wieder starten. Die Restauration erfolgt innerhalb weniger Sekunden - und damit viel schneller als ein Neustart eines Gastbetriebssystems.

Hostintegration


Hostbetriebssystem und Gastbetriebsystem(e) sind vollständig integriert. Zwischen beiden können Sie Inhalte kopieren, einfügen oder mit klicken und ziehen verschieben.

Netzwerkfähigkeiten


Virtuelle Vernetzung (Virtual Networking)
Jede virtuelle Maschine erscheint im Netz als eigene Arbeitsstation. Sie kann mit jedem anderen Computer im Netz Daten austauschen. Das schließt das Hostbetriebssystem und andere virtuelle Maschinen mit ein.

Verteilte Vernetzung (Shared Networking)
Virtual PC kann Gastbetriebssystemen ohne erneutes Einwählen eigene IP-Adressen zuweisen. Dafür sorgt eine integrierte Netzwerkadressen-Übersetzung (Network Adress Translation, NAT) mittels DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol). Dadurch können sich mehrere virtuelle Maschinen für den Zugriff auf externe Netze eine externe IP-Adresse teilen.