Microsoft Update, Update Services und SMS 2003 im Vergleich

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Höhere Sicherheit und Produktivität durch Updateverwaltung

Die Updateverwaltung stellt eine wichtige Aufgabe bei der Wartung jeder Anzahl von Computern dar – vom einzelnen PC bis zum Firmenrechenzentrum. Die Fähigkeit zu erkennen, welche Updates vorhanden sind, und diese automatisiert und rechtzeitig bereitstellen zu können, hilft Ihnen dabei, die Sicherheit und Produktivität Ihrer Organisation aufrechtzuerhalten.

Microsoft bietet drei Stufen von Updateverwaltungsprodukten an, die auf die Anforderungen von Einzelbenutzern, kleinen bis mittleren Unternehmen und Geschäftskunden zugeschnitten sind. In den folgenden Tabellen finden Sie einen Vergleich dieser Angebote, der Ihnen bei der Entscheidung, welches davon für Sie das richtige ist, helfen soll.

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Microsoft Update, Update Services und SMS 2003 im Vergleich

Allgemeine Information
 Microsoft UpdateUpdate ServicesSMS 2003

Preise und Lizenzierung

kostenlos

Windows Server Client Access License (CAL) erforderlich

Windows Server CAL erforderlich

SMS CAL erforderlich

SMS Server-Lizenz

SQL Server-Lizenz

Zielgruppe

Heimanwender und individuelle Benutzer

Kleine und mittlere Unternehmen

Organisation, die bereits über Software­verteilungs­lösungen verfügen, aber zusätzlich eine Lösung für die Updateverwaltung benötigen

Organisationen, die planen, SMS 2003 einzusetzen, aber sofort eine Update­verwaltungs­lösung benötigen

Organsisationen, die SMS 2003 oder andere Verwaltungstools einsetzen, aber Updates für externe PCs verwalten müssen

Mittlere Unternehmen

Geschäftskunden

Unterstützte Software und Inhalte
 Microsoft UpdateUpdate ServicesSMS 2003

Unterstützte Inhalte für Automatisches Update

Windows Server 2003

Windows XP Professional

Windows 2000

Office 2003

Office XP

Exchange Server 2003

SQL Server 2000

Microsoft SQL Server Desktop Edition (MSDE)

zukünftig noch weitere Microsoft-Produkte

Windows Server 2003

Windows XP Professional

Windows 2000

Office 2003

Office XP

Exchange Server 2003

SQL Server 2000

MSDE

zukünftig noch weitere Microsoft-Produkte

Windows Server 2003

Windows XP Professional

Windows 2000

Office 2003

Office XP

Exchange Server 2003

SQL Server 2000

MSDE

zukünftig noch weitere Microsoft-Produkte

Update-Typen

Security Updates

kritische und nichtkritische Updates; Update-Rollups

Service Packs

Feature Packs

kritische Treiberupdates

andere Inhaltstypen

Security Updates

kritische und nichtkritische Updates; Update-Rollups

Service Packs

Feature Packs

kritische Treiberupdates

andere Inhaltstypen

alle vom Administrator beschafften Softwareupdates, Service Packs, Feature Packs

Updates und Anwendungs­installationen für jede Windows-basierte Software

Hardware-BIOS-Updates wenn verfügbar (Dell)

Updateverwaltungsfeatures
 Microsoft UpdateUpdate ServicesSMS 2003

Zielbestimmung (Targeting)

Nicht zutreffend

Einfach
Unterstützt Zielbestimmung auf Grundlage von serverseitigen Zielgruppen, die Aufzählungs­listen von Systemen enthalten, sowie clientseitige Definitionen (zentral konfigurierbar über Gruppenrichtlinie oder Skripting) der Zielgruppe, zu der ein Client gehört.

Fortgeschritten
Unterstützt Zielbestimmung auf Grundlage beliebiger Hardware- oder Softwareinventaranfragen, Active Directory-Benutzer oder -Gruppen oder WMI-Attribut.

Zentralisierte Update­verteilungs­steuerung

Nicht zutreffend

Einfach
Verwendet einen Pull-Mechanismus, bei welchem Clientsysteme den Server kontaktieren, um nach genehmigten Updates zu suchen. Der Administrator kann konfigurieren, wie häufig der Client den Server kontaktiert oder die Suche nach neuen, genehmigten Updates mithilfe eines Kommandozeilen­hilfsprogramms oder Skripts anstoßen.

Fortgeschritten
Verwendet einen Pull-Mechanismus und unterstützt zusätzliche Steuerung von Problemen wie dem Zeitpunkt der Verteilung eines Updates oder der Reihenfolge der Verteilungen. Updates können mit einer Einstellung "obligatorisch" versehen werden, die erfordert, dass das Update innerhalb kurzer Zeit installiert werden muss.

Flexibilität der Update­installation und Zeitplanung

Durch Endbenutzer gesteuert
Der Benutzer kann angeben, ob er Updates mit hoher Wichtigkeit automatisch oder nach einem festen Zeitplan downloaden und installieren oder nur benachrichtigt werden will. Darüber hinaus können Benutzer jederzeit optionale Updates anstoßen und auswählen.

Einfach
Administratoren können eine Frist vorgeben, wann ein Update auf einem System installiert sein sollte. Sie können konfigurieren, wann Updates installiert werden und ob Neustarts bis zum Herunterfahren des Clients aufgeschoben werden sollen.

Fortgeschritten
Unterstützt die Angabe von beweglichen Installations­fenstern. Ein Administrator kann beispielsweise eine Installation zwischen 1.00 und 5.00 Uhr morgens angeben und, falls dieses Fenster verpasst wird, zwischen 12.00 und 13.00 Uhr. Der Administrator kann auch eine Frist für die Installation des Updates auf dem System definieren.

Erzwingen von Update-Rollbacks

Nein

Ja, wenn vom Update unterstützt

Ja, wenn vom Update unterstützt

Reporting von Updateinstallations­status

Basic
Meldet Installationsfehler und listet fehlende Updates auf.

Einfach
Liefert vordefinierte Standardberichte über Installationsstatus. Die Berichtsdaten sind über ein API verfügbar.

Fortgeschritten
Bietet vordefinierte Berichte und die Möglichkeit, benutzerdefinierte Berichte zu erstellen.

Zentralisierte Bereitstellungs­planung

Nicht zutreffend

Einfach
Erlaubt es Administratoren zu bestimmen, welche Systeme bestimmte Updates benötigen und die Notwendigkeit eines Updates auf Systemen, die vom WSUS-Server verwaltet werden, abzuschätzen. Updates können in einem "Nur-ermitteln-Modus" bereitgestellt werden, um eine bessere Planung zu erlauben.

Fortgeschritten
Pflegt ein Inventar des Installationsstatus für alle Clientsysteme und ermöglicht damit die Definition von grundlegenden System­konfigurationen – das heißt, welche Updates auf einem System oder einer Systemkategorie installiert werden sollten – und die Planung der Reihenfolge der Auslieferung der Updates.

Inventarverwaltung

Nicht zutreffend

Basic
Ermittelt grundlegende Hardware-Inventardaten wie Hostname, Version des Betriebssystems, Sprache und IP-Adresse.

Fortgeschritten
Ermittelt grundlegende Hardware-Inventardaten wie Hostname, Version des Betriebssystems, Sprache und IP-Adresse.

Zentralisierte Überein­stimmungs­prüfung

Nein
Benutzer kann den Verlauf der Updates, die auf dem PC installiert wurden, einsehen.

Basic
Unterstützt nur Statusberichte. WSUS meldet, welche Updates fehlen (im Vergleich zur vollständigen Menge relevanter Updates für ein System).

Fortgeschritten
Unterstützt Übereinstimmungs­prüfung und -berichterstellung nach Bedarf, um aktuell installierte Updates zu bestätigen und Lücken zwischen Referenzsystemen und den überprüften Systemen aufzuzeigen.

Infrastruktur
 Microsoft UpdateUpdate ServicesSMS 2003

Unterstützung für Roaming­benutzer

Ja
Unterstützt PC-Verbindung zu Microsoft Update-Server im Internet für Downloads von Inhalten

Optional
Möglichkeit, dass Clients Updates ausschließlich von einem richtlinien­basiertem Server beziehen können. Die Gruppenrichtlinie, die bestimmt, welchen WSUS-Server ein Client nutzt, kann abhängig vom Standort des Clients geändert werden. Darüber hinaus kann eine Option so eingestellt werden, dass Inhalte immer von Microsoft Update bezogen werden.

Ja
Unterstützt die Möglichkeit, dass Benutzer Updates immer vom nächsten internationalen Verteilungspunkt downloaden.

Site-Awareness

Nein

Ja
Unterstützt die Verwendung von Gruppenrichtlinien, um Site-Awareness zu konfigurieren, indem Richtlinien auf Siteebene definiert werden.

Ja
Unterstützt die Verwendung bestehender Site- und Subnetzdefinitionen aus Active Directory, um zu bestimmen, woher Benutzer ihre Software beziehen sollen.

Fortgeschrittene Verwaltungsfunktionalität
 Microsoft UpdateUpdate ServicesSMS 2003

Remote-Helpdesk

Nein

Nein

Ja
Unterstützt Remotesteuerung, Remoteneustart und Remotechat

Allgemeine Software­verteilung

Nein

Nein

Ja

Überwachung von Software­verwendung

Nein

Nein

Ja

Bereitstellung von Betriebssystem

Nein

Nein

Ja

Verwaltung mobiler Geräte

Nein

Nein

Ja

Netzwerk­ermittlung

Nein

Nein

Ja


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