Geschäftsinfrastrukturen mit Windows Server 2003 R2 über das Web erweitern
Mit Windows Server 2003 R2 können Unternehmen ihre Geschäftsinfrastruktur leicht über das Web erweitern und dabei ihre Entwicklungs- und Verwaltungskosten umfassend kontrollieren.

Einführung
Unternehmen erwarten, dass ihre Webinfrastruktur geschäftsrelevante Anwendungen für die Online-Zusammenarbeit bereitstellt und unterstützt. Bis heute handelt es sich dabei für viele Unternehmen um einen Wunsch, der noch nicht Wirklichkeit geworden ist. Auch wenn die vorhandenen Formen der Online-Zusammenarbeit die Effizienz bei verteilten Arbeitsgruppen erhöhen, sind die Teilnehmer häufig Beschränkungen ausgesetzt: Wer darf was und welche Informationen sind wo zu finden? Hinzu kommt, dass viele der gegenwärtigen Webanwendungen Benutzer und Kunden nicht überzeugen – sofern sie überhaupt die sich kontinuierlich verändernden Anforderungen des Unternehmens erfüllen bzw. skalierbar genug für diese sind. Ebenso kann sich die Erweiterung dieser Infrastruktur zur Unterstützung von Geschäftsanwendungen oftmals schwierig gestalten: Zu starre Infrastrukturen, zu viele veraltete Komponenten oder viel zu hohe Wartungskosten sind die Gründe hierfür.
In solchen Situationen spielt Windows Server 2003 R2 seine Stärken aus. Das neue Serverbetriebssystem von Microsoft beinhaltet die Basistechnologien für die Bereitstellung einer sicherheitsoptimierten, skalierbaren Webplattform. Auf diese Weise erlaubt es Windows Server 2003 R2 Unternehmen, ihre Infrastruktur sinnvoll über das Web zu erweitern und dabei Entwicklungs- und Verwaltungskosten zu senken. Verbesserungen wie Service Pack 1, 64-Bit-Fähigkeit, Windows SharePoint Services, das .NET Framework 2.0 sowie Internet Information Services 6.0 machen es möglich.
Mit Windows Server 2003 R2 können Sie:
| • | eine effiziente Zusammenarbeit über Firmengrenzen hinweg ermöglichen |
| • | für eine leichtere Entwicklung, Konfiguration und Verwaltung von Webdiensten und -anwendungen sorgen |
| • | die Geschäftsinfrastruktur zuverlässig mit einem sicherheitsoptimierten, leistungsfähigen Webserver erweitern |
Merkmale der Windows Server 2003 R2-Webplattform
1. | Windows SharePoint Services | • | Windows SharePoint Services besitzt viele Funktionen, um die Kommunikation im Team zu verbessern und eine enge Zusammenarbeit zwischen Teammitgliedern zu ermöglichen. Dazu unterstützt Windows SharePoint Services Ereignis-Kalender, Kontakte, Webverknüpfungen, Diskussionen, Problem-Listen und Ankündigungen. Des Weiteren stellt Windows SharePoint Services Dokumentenbibliotheken zur Verfügung, über die Benutzer Team-Dokumente an zentraler Stelle speichern und abrufen können. Benutzer profitieren von intelligenten Funktionen, zu denen beispielsweise das Ein- und Auschecken von Dokumenten, Versionsverlauf, individuelle Metadaten und flexibel anpassbare Ansichten gehören. | | • | Die Windows SharePoint Services sind leicht zu installieren und zu verwalten. Administratoren können die Installation direkt vom Serverkonfigurations- oder Serververwaltungs-Assistenten aus vornehmen. | | • | Über Anwendungsschablonen, die auf die Wünsche und Anforderungen von Unternehmen jeder Größe zugeschnitten sind, lassen sich die Windows SharePoint Services leicht anpassen. Diese Anwendungen bilden wichtige Kundenszenarien Out-of-the-Box ab. Gleichzeitig schaffen sie die Grundlage für Partner und Entwickler, die umfassendere Lösungen auf Basis von Windows SharePoint Services erstellen möchten. |
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2. | .NET Framework 2.0 | • | ASP.NET-Anwendungen lassen sich jetzt noch einfacher einsetzen und verwalten. Das neue Konfigurations-API (Application Programming Interface, Anwendungsprogrammierschnittstelle) in ASP.NET 2.0 gestattet Administratoren die Erstellung von Skripten, um die Bereitstellung, den Einsatz und die Verwaltung zu automatisieren. Zusätzlich ermöglicht ein neues, in IIS 6.0 integriertes Plug-in für die Microsoft Management Console, alle ASP.NET-Konfigurationseinstellungen über eine grafische Oberfläche zu verwalten. | | • | ASP.NET 2.0 wartet mit einer Reihe neuer Funktionen zur Implementierung leistungsfähiger Weblösungen auf. Beispielsweise lassen sich Websites nun vorkompilieren, was nicht nur der Verbesserung von Geschwindigkeit und Antwortverhalten dient: Genauso können Entwickler hiermit ihr geistiges Eigentum besser schützen, da der Quellcode in den vorkompilierten Websites nicht mehr enthalten ist. Das erweiterte Protokollierungs-Framework sowie die eingebauten Funktionen zur Sicherheitsautomatisierung und das Datenbankcaching erlauben es Entwicklern, selbstverwaltende, selbstheilende Applikationen auf Grundlage des DSI (Dynamic Systems Initiative)-Modells zu erstellen. | | • | Die neuen Dienste und Merkmale von ASP.NET 2.0 ermöglichen die produktivere Entwicklung von umfassenden Anwendungen für unterschiedlichste Szenarien. 45 neue Sicherheits-, Daten- und Webpart-Steuerelemente zum Beispiel gestatten es Programmierern, anspruchsvolle Websites und -anwendungen mit bis zu 70 Prozent weniger Code zu entwickeln. |
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3. | Internet Information Services 6.0 mit Service Pack 1 und 64-Bit | • | Service Pack 1 beinhaltet Tools für IIS 6.0, die die IT-Effizienz verbessern. Beispielsweise können IT-Experten über die grafische Benutzeroberfläche des Sicherheitskonfigurationsassistenten Schritt für Schritt eine Sicherheits-Härtung des Webservers durchführen. Neue Tools zur Störungssuche mit leistungsfähigen Protokollierungs- und Aufzeichnungsfunktionen vereinfachen die Fehlerbeseitigung bei defekten Anwendungen oder unsachgemäßen Konfigurationen. | | • | Die 64-Bit-Unterstützung von IIS 6.0 sorgt für höhere Zuverlässigkeit und Performance. IIS 6.0 auf 64-Bit verringert Fehler und ungeplante Ausfallzeiten, indem der für 32-Bit-Anwendungen verfügbare Arbeitsspeicher auf 100 Prozent (entsprechend 4 GByte) erhöht wird. IIS 6.0 auf 64-Bit benötigt signifikant weniger CPU-Ressourcen und unterstützt doppelt so viele gleichzeitige Verbindungen, was zu erheblichen IT-Kosteneinsparungen führt. |
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