| F. | Ab welchem Alter ist das Internet für Kinder geeignet? | ||||||||||||||
| A. | Kinder, die im Internet surfen, werden immer jünger – tatsächlich bilden Vorschulkinder die am schnellsten wachsende Gruppe der Internetnutzer. Viele Kinder werden in der Schule, ab einem Alter von 6 Jahren, an das Internet herangeführt. In diesem Alter möchten sie möglicherweise auch von zu Hause aus im Internet surfen. Kinder unter 10 Jahren verfügen jedoch in der Regel nicht über ein ausreichendes Beurteilungsvermögen, um das Internet allein zu nutzen und sollten daher ausschliesslich in Gegenwart der Eltern im Internet surfen. Sitzen Sie mit am Bildschirm, wann immer Ihr Kind online ist. Achten Sie darauf, dass es ausschliesslich auf von Ihnen ausgewählte Websites zugreift. Erklären Sie ihm, dass es keinerlei persönliche Informationen über das Netz weitergeben darf. Weitere Informationen darüber, wie Sie Ihr Kind beim Umgang mit dem Internet unterstützen können, finden Sie unter Leitfaden für Eltern zur Online-Sicherheit: Alter und Stufen. | ||||||||||||||
| F. | Soll ich meinem Kind ein eigenes E-Mail-Konto erlauben? | ||||||||||||||
| A. | Kleinere Kinder sollten über kein eigenes Konto verfügen, sondern die E-Mail-Adresse der Eltern verwenden. Wenn die Kinder älter werden und mehr Unabhängigkeit fordern, können Sie ihnen durchaus eine eigene Adresse gestatten. Die E-Mails können jedoch weiterhin über den Familien-Posteingang empfangen werden, so dass Sie Ihr Kind zu verdächtigen Nachrichten befragen können. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Internetdienstanbieter (ISP), welche Möglichkeiten er im Hinblick auf E-Mail-Konten für Familien bietet, und verwenden Sie E-Mail-Filter (U.S) zur Vermeidung von Spam, unerwünschten Nachrichten und betrügerischen E-Mails, die Sie zur Preisgabe persönlicher Daten veranlassen sollen. | ||||||||||||||
| F. | Welche Regeln zur Internetnutzung soll ich aufstellen? | ||||||||||||||
| A. | Handeln Sie mit Ihrem Kind ein Online-Abkommen aus, in dem die Rechte und Pflichten der Computernutzung zu Hause klar definiert sind. Dieses Abkommen sollte Folgendes beinhalten:
Arbeiten Sie das Abkommen zusammen mit Ihrem Kind aus – nur so kann es den erwünschten Nutzen bringen. Drucken Sie das Abkommen aus, und bringen Sie es am Familiencomputer an, um sämtliche Beteiligten an die Regeln zu erinnern. Da die Kinder älter werden, sollte das Abkommen regelmässig überprüft und aktualisiert werden. Weitere Informationen zu den Regeln für die Internetnutzung finden Sie unter Familienabkommen zum Online-Schutz Ihrer Kinder. | ||||||||||||||
| F. | Wie alt sollte mein Kind sein, um Instant Messaging-Services wie z. B. MSN Messenger verwenden zu können? | ||||||||||||||
| A. | In den USA benötigen Kinder unter 13 Jahren zur Verwendung von MSN Messenger die Erlaubnis Ihrer Eltern, da sie zur Registrierung für Instant Messaging (IM) über ein Hotmail-Konto verfügen müssen. (Kinder unter 13 Jahren benötigen in den USA zum Einrichten eines Hotmail-Kontos die Erlaubnis ihrer Eltern.) Wenn Ihr Kind beginnt, MSN Messenger zu verwenden, ist es Ihre Aufgabe, Hilfestellung bezüglich Sicherheitsrichtlinien und Datenschutz zu leisten. Bestärken Sie Ihr Kind im verantwortungsvollen Umgang mit dem Medium Internet. Zur Verwendung von MSN Messenger empfehlen wir Folgendes:
Weitere Informationen zu Sicherheit und Datenschutz finden Sie unter 10 Tipps für mehr Sicherheit beim Instant Messaging (U.S.). Weitere Informationen zur Inhalts- und Zugangskontrolle bei MSN Messenger finden Sie unter Mit MSN Messenger den Überblick behalten. | ||||||||||||||
| F. | Kann ich über MSN Messenger auf die Instant Messaging (IM)-Gespräche meines Kindes zugreifen? | ||||||||||||||
| A. | Ja. MSN Messenger ist so eingerichtet, dass Instant Messaging-Gespräche automatisch in einem Ordner auf Ihrem Computer gespeichert werden. Der Standardspeicherort für diesen Ordner ist in der Regel: C:\Eigene Dateien\. (Um den genauen Speicherort des Ordners anzuzeigen, öffnen Sie MSN Messenger, klicken Sie im Menü Extras auf Optionen, und wählen Sie anschliessend die Registerkarte Nachrichten.) Denken Sie daran, dass Kinder die Funktion zum Speichern von IM-Gesprächen leicht deaktivieren können. Letztendlich ist ein offenes Gespräch mit Ihrem Kind wesentlich konstruktiver als die akribische Überwachung seiner Internetaktivitäten. In Bezug auf Technologie sind uns die Kinder immer einen Schritt voraus. Stellen Sie klare Regeln auf, vertrauen Sie darauf, dass Ihr Kind diese Regeln befolgt, und überprüfen bzw. aktualisieren Sie diese Regeln gemeinsam mit ihrem Kind. | ||||||||||||||
| F. | Wie kann ich Popups auf meinem Computer verhindern? | ||||||||||||||
| A. | Der einfachste Weg, Popups zu vermeiden, ist die Verwendung von Software, die Popups blockiert. Wenn Sie die aktuellste Version von Windows XP verwenden, ist Ihr Internet Explorer (Webbrowser) bereits mit einem (U.S)Popupblocker (U.S.) ausgestattet. Wenn Sie nicht über Windows XP verfügen, haben Sie die Möglichkeit, eine kostenlose Symbolleiste, die über einen Popupblocker verfügt (z. B. MSN-Toolbar (U.S.)), herunterzuladen. | ||||||||||||||
| F. | Können Kinder internetsüchtig werden? | ||||||||||||||
| A. | Das Internet bietet jungen Menschen ungeahnte Möglichkeiten – speziell denjenigen, die Probleme haben, zu Gleichaltrigen Kontakt aufzunehmen. Für computerversierte Kinder ist das Internet die ideale Plattform: Aussehen und sportliche Fähigkeiten sind hier nicht von Bedeutung; das Selbstwertgefühl steigt. Exzessive Computernutzung kann jedoch auch zur Isolation von schüchternen Kindern führen. Hausaufgaben, Sport und Schlaf werden vernachlässigt, der Kontakt zu Gleichaltrigen reduziert sich auf ein Minimum. Eltern und Lehrer werden sich des Problems häufig erst sehr spät bewusst. Der Grund dafür ist, dass es relativ einfach ist, Online-Aktivitäten zu verbergen. Darüber hinaus wird Internetsucht im Allgemeinen noch nicht als solche anerkannt. Stellen Sie Regeln für die Computernutzung zu Hause auf, und versuchen Sie, einen Ausgleich durch körperliche Bewegung zu schaffen. Stellen Sie den Computer nicht in das Kinderzimmer, sondern an einen Platz in Ihrer Wohnung, der häufig frequentiert wird und somit eine schnelle Kontrolle ermöglicht. Fragen Sie sich, wie Sie selbst mit dem Internet umgehen. Sind Sie täglich mehrere Stunden online? Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten müssen, ist es nicht verwunderlich, wenn Ihr Kind Ihrem Beispiel folgt. Weitere Tipps sowie Informationen darüber wie Sie Ihrem Kind dabei helfen können, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Internetnutzung und anderen Aktivitäten zu schaffen, finden Sie unter Ist Ihr Kind internetsüchtig? | ||||||||||||||
| F. | Was sollten Kinder über Computerviren wissen? | ||||||||||||||
| A. | Ein Virus ist ein schädliches Computerprogramm, das Computerdateien oder Festplatten infiziert und sich anschliessend selbst reproduziert. Gerade Kinder tappen beim Surfen gern in „Internetfallen“ und machen den Computer somit auch anfällig für Viren. Die Verteilung von Viren erfolgt hauptsächlich über E-Mail-Anhänge. Die Viren können jedoch auch über File-Sharing- und Instant-Messaging-Programme heruntergeladen werden. Erklären Sie Ihrem Kind, wie Sie sich gemeinsam vor Viren schützen können:
Sie können Ihren Computer vor Viren schützen, indem Sie stets aktuelle Firewalls und Antivirensoftware verwenden und Ihren Computer regelmässig auf Spyware oder andere unerwünschte Software überprüfen und diese sofort entfernen. | ||||||||||||||
| F. | Ich mache mir Sorgen über die Internetaktivitäten meines Kindes. Kann ich verfolgen, auf welche Websites es zugegriffen hat? | ||||||||||||||
| A. | Ja. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Internetaktivitäten Ihres Kindes zu verfolgen. Sie sollten jedoch bedenken, dass computerversierte Kinder wissen, wie sie ihre „Internetspuren“ verwischen. Der effektivere Weg ist eine klare Formulierung von Regeln zur Internetnutzung und ein offenes Gespräch. Beim Surfen im Internet sammelt der Webbrowser (z. B. Microsoft Internet Explorer oder Netscape Navigator) Informationen über die aufgerufenen Sites. Diese Informationen werden anschliessend auf dem Computer gespeichert. Browser speichern in der Regel die Verläufe der zuletzt besuchten Websites. Fast alle Versionen von Internet Explorer verfügen über die Schaltfläche Verlauf (U.S.) (auf der Symbolleiste). Wenn Sie nicht über diese Schaltfläche verfügen oder wenn Sie Netscape Navigator verwenden, drücken Sie zum Aufrufen der Verläufe einfach gleichzeitig die Tasten Strg (Steuerung) und H. Doppelklicken Sie auf einen Eintrag in der Verlaufsliste, um die entsprechende Website anzuzeigen. Darüber hinaus erstellen Browser temporäre Kopien von Websites, so genannte Cache-Dateien, und speichern diese auf Ihrem Computer. So zeigen Sie die temporären Dateien im Internet Explorer an:
Eine Liste der kürzlich von Ihnen bzw. Ihrem Kind aufgerufenen Websites wird angezeigt, einschliesslich angesehener Bilder und Cookies, die auf Ihrem Computer abgelegt wurden. Darüber hinaus gibt es verschiedene Arten von Software zur Überwachung von Online-Aktivitäten. So bietet z. B. MSN Premium eine Reihe von Inhalts- und Zugangskontrollen, mit denen das Internet gefiltert werden kann. Ausserdem erhalten Sie wöchentliche Berichte über die Online-Aktivitäten Ihres Kindes mit Details über aufgerufene Sites, Gesprächspartner und vieles mehr. Sie können sich auch bei einem ausgesuchten Fachhändler informieren, welche Produkte empfehlenswert sind. | ||||||||||||||
| F. | Was kann ich unternehmen, wenn mein Kind beim Surfen im Internet belästigt wird? | ||||||||||||||
| A. | Belästigung im Internet wird auch als Cyberbullying (Cyberterror) oder Griefing bezeichnet und ist unter Teenagern eine fast schon normale Umgangsform. Wenn eine Belästigung stattfindet, haben Sie die Möglichkeit, den Absender dieser Nachrichten zu blockieren. Verwenden Sie dazu die Blockieroption, die Bestandteil vieler E-Mail- und Instant-Messaging-Programme ist. Speichern Sie sämtliche E-Mail-Nachrichten, die Belästigungen enthalten, und leiten Sie sie an Ihren E-Mail-Service-Provider weiter. Die meisten Anbieter verfügen über entsprechende Nutzungsrichtlinien, die keine Belästigungen zulassen. Kinder können auch beim Spielen von Online-Videospielen belästigt und von so genannten Cyberbullies angegriffen werden. Weitere Informationen darüber, wie Sie Sicherheit und Spass beim Videospielen für Ihr Kind gewährleisten können, erhalten Sie unter 10 Tipps zum Umgang mit Cyberbullies und Griefern. Wenden Sie sich bei Belästigung in Form von Kommentaren auf einer Website an Ihren Internetdienstanbieter (ISP), und bitten Sie ihn bei der Suche des ISP, der für die entsprechende Website als Host dient, um Hilfe. Setzen Sie sich anschliessend mit dem entsprechenden ISP in Verbindung, und konfrontieren Sie ihn mit den beleidigenden und unangemessenen Kommentaren. Wenden Sie sich ausserdem an Ihre zuständige Polizeidienststelle. Belästigung ist ein Verbrechen – sowohl in der wirklichen Welt als auch im Internet. Es ist illegal, wiederholt mit Personen in Kontakt zu treten, wenn die Art des Kontakts bei diesen Personen Angst um die eigene oder um die Sicherheit anderer hervorruft. | ||||||||||||||
| F. | Was kann mit dem Filtern von Software erreicht werden? | ||||||||||||||
| A. | Bei kleineren Kindern kann das Filtern von Software hilfreich sein und als Ergänzung – nicht als Ersatz – zur Inhalts- und Zugangskontrolle dienen. Filter und Blocker bieten jedoch keine absolute Sicherheit und lassen oft zweifelhafte Inhalte zu. Darüber hinaus blockieren sie viele nützliche Inhalte, die Kinder für die Erledigung ihrer Schulaufgaben benötigen könnten. Filter können bei kleineren Kindern sehr nützlich sein; ältere Kinder müssen jedoch im Laufe der Zeit die Fähigkeit entwickeln, sicher und verantwortungsbewusst mit dem Medium Internet umgehen zu können. | ||||||||||||||
| F. | Mein Kind ist im Teenager-Alter und möchte im Internet einkaufen. Wie kann ich sicher sein, dass die jeweilige Website sicher ist? | ||||||||||||||
| A. | Bevor Sie Ihrem Kind das Online-Shopping mit Ihrer Kreditkarte gestatten, sollten Sie klare Richtlinien zum Einkaufen im Internet definieren. Erklären Sie, was beachtet werden muss, um Transaktionen sicher durchführen zu können. Machen Sie Ihrem Kind deutlich, welche Anzeichen auf einer Website dafür sprechen, dass das Preisgeben von Kreditkarteninformationen auf dieser Seite sicher ist. Achten Sie vor dem Einkauf auf einer Website auf Folgendes:
Da die oben aufgeführten Elemente gefälscht sein können, ist es wichtig, Kinder zum Fragen zu ermutigen, bevor sie Online-Einkäufe tätigen. Die Entscheidung, ob die entsprechende Website sicher ist oder nicht, liegt dann bei Ihnen. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Browser die 128-Bit-Verschlüsselung unterstützt. Damit wird Ihre Kreditkartennummer vor dem Versenden automatisch verschlüsselt. (Die neuesten Versionen von Internet Explorer und Netscape Navigator unterstützen128-Bit-Verschlüsselung.) Weitere Informationen zum sicheren Online-Shopping erhalten Sie unter Kann ich diesem Online-Shop trauen? | ||||||||||||||
| F. | Worauf sollte bei Datenschutzbestimmungen einer Website geachtet werden? | ||||||||||||||
| A. | Die Datenschutzbestimmungen einer Website geben Auskunft über die Verwendung, Weitergabe und Verwahrung erfasster persönlicher Daten. Es ist wichtig, dass Eltern die Datenschutzbestimmungen einer Website lesen und ihren Kindern erklären, worauf sie vor der Preisgabe persönlicher Informationen bei einer solchen Richtlinie achten müssen. Diese Bestimmungen sind oftmals lang, komplex und vage formuliert. Wenn die Website über keine Datenschutzbestimmungen oder Datenschutzerklärung verfügt, lassen Sie beim Einkaufen bzw. der Preisgabe persönlicher Informationen Vorsicht walten. Datenschutzbestimmungen sollten Antworten auf die folgenden Fragen bieten:
| ||||||||||||||