 Es ist ganz normal, dass junge Teenager Phasen durchleben, in denen sie sich minderwertig fühlen, im Freundeskreis nach Anerkennung suchen und die Erwartungen ihrer Eltern nur widerwillig (wenn überhaupt) erfüllen. Ältere Teenager streben sowohl nach der Identität in der Gruppe als auch nach Unabhängigkeit. Dabei werden sie sowohl von den Wertevorstellungen ihrer Eltern als auch von den Ansichten ihrer Freunde beeinflusst. In den späten Jahren reifen sie zu jungen Erwachsenen heran und sind bereit, mit dem Rest der Welt auf intellektueller Basis zu kommunizieren. Generell stehen Teenager neuen Ideen offen gegenüber, ihnen fehlt jedoch die Lebenserfahrung, um diese Ideen richtig einschätzen zu können. Daher ist es auch bei Kindern dieser Altersstufe wichtig, dass Sie als Eltern eine aktive Rolle bei der Internetnutzung Ihrer Kinder übernehmen. Was Teenager im Internet tunTeenager besuchen Kontaktwebsites, laden Musik herunter, kommunizieren per Instant Messaging (IM) oder per E-Mail und spielen Onlinespiele. Darüber hinaus durchsuchen sie mithilfe von Suchmaschinen das Internet nach Informationen. Fast alle Teenager haben schon einmal Chaträume besucht; viele haben mit Erwachsenen gechattet und sich in privaten Chaträumen mit anderen getroffen. Jungen in diesem Alter neigen dazu, sich gewissen Regeln zu widersetzen und sich im Internet nach derbem Humor, Gewalt, Glücksspiel und nicht jugendfreien Websites umzuschauen. Mädchen neigen eher dazu, online zu chatten. Daher ist die Gefahr bei ihnen grösser, sexueller Belästigung ausgesetzt zu werden. SicherheitstippsIm Folgenden finden Sie einige Sicherheitstipps für die Internetnutzung Ihres Kindes: 1. | Wenn Sie sich mit Ihren Kindern im Teenageralter über Computer unterhalten, versuchen Sie offen zu bleiben und eine positive Einstellung zu Computern zu vermitteln. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Internetbekanntschaften und Onlineaktivitäten genauso, wie Sie mit ihm über seine „realen“ Freunde und Aktivitäten sprechen würden. Bringen Sie Ihrem Kind bei, Sie zu informieren, wenn ihm im Internet etwas nicht geheuer ist oder Angst einflösst. Bleiben Sie ruhig und sagen Sie Ihrem Kind wiederholt, dass es keinen Ärger bekommt, wenn es Sie auf etwas aufmerksam macht. (Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Kind nicht das Gefühl vermitteln, es würde seiner Computerprivilegien beraubt.) | 2. | Erstellen Sie mit Ihrem Kind eine Liste mit Regeln zur Internetnutzung. Diese Regeln sollten beinhalten, welche Websites für Ihr Kind tabu sind, wie viele Stunden es mit dem Surfen im Internet verbringen darf und wie es sich bei der Onlinekommunikation (einschliesslich Chats) zu verhalten hat. | 3. | Stellen Sie den Computer nicht in das Kinderzimmer, sondern an einen Platz in Ihrer Wohnung, der häufig frequentiert wird. | 4. | Nutzen Sie Programme zum Filtern von Webinhalten (z. B. die Jugendschutzeinstellungen in Windows Vista oder Windows Live OneCare – Sicherheit für die Familie) als Ergänzung – nicht als Ersatz – zur elterlichen Kontrolle. | 5. | Verwenden Sie den in Internet Explorer integrierten Popupblocker, um Ihre Kinder vor anstössigen Popupfenstern zu schützen. Mit Windows Defender können auch Popupfenster geblockt werden, die angezeigt werden, wenn Sie nicht im Internet surfen. | 6. | Informieren Sie sich, welche Chaträume oder schwarze Bretter Ihr Kind besucht und mit wem es sich im Internet unterhält. Regen Sie an, dass es überwachte Chaträume besucht, und bestehen Sie darauf, dass es sich ausschliesslich in öffentlichen Chaträumen aufhält. | 7. | Machen Sie Ihrem Kind unmissverständlich deutlich, dass es sich mit Freunden aus dem Internet nicht persönlich treffen darf. | 8. | Ermahnen Sie Ihr Kind, ohne Ihre Erlaubnis keinerlei persönliche Informationen preiszugeben – weder beim Schreiben von E-Mails, beim Aufenthalt in Chaträumen, beim Instant Messaging, beim Ausfüllen von Registrierungsformularen und persönlichen Profilen noch bei der Teilnahme an Gewinnspielen. | 9. | Verbieten Sie Ihrem Kind das Herunterladen von Programmen, Musik oder Dateien ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis. Das Weitergeben von Dateien oder Herunterladen von Text, Bildern oder Filmen aus dem Internet verstösst möglicherweise gegen bestehende Urheberrechtsgesetze und kann demnach illegal sein. | 10. | Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Websites für Erwachsene und Pornografie, und verweisen Sie es auf positive Websites zu Themen wie Gesundheit und Sexualität. | 11. | Helfen Sie Ihrem Kind, sich vor Spam zu schützen. Ermahnen Sie es, weder seine E-Mail-Adresse im Internet preiszugeben noch auf Junkmail zu antworten und E-Mail-Filter zu verwenden. | 12. | Informieren Sie sich über die Websites, auf die Ihr Kind zugreift. Vergewissern Sie sich, dass es keine Websites mit anstössigem Inhalt besucht oder persönliche Informationen und Fotos ins Internet stellt. | 13. | Bringen Sie Ihrem Kind verantwortungsbewusstes und ethisch korrektes Verhalten im Internet bei. Es sollte das Internet nicht dazu verwenden, Klatsch zu verbreiten und andere zu schikanieren oder zu ängstigen. | 14. | Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind Rücksprache mit Ihnen hält, bevor es irgendwelche finanziellen Transaktionen im Internet durchführt, wie das Bestellen, Kaufen oder Verkaufen von Artikeln. | 15. | Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Glücksspiele im Internet und die damit verbundenen Risiken. Erinnern Sie es daran, dass Glücksspiel im Internet für Kinder illegal ist. |
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