Drei Sicherheitsfunktionen, die den Schutz Ihrer PCs verbessern

Windows Vista Business enthält erweiterten Schutz für den Arbeitsplatz

Sie haben in Schliessvorrichtungen und Alarmsysteme investiert, um das Unternehmen vor dem Diebstahl von Waren und Geräten zu schützen. Ein Cyber-Dieb benötigt jedoch keinen Zugang durch die Vordertür, um die auf den PCs gespeicherten Informationen zu stehlen. Kreditkarten- und Bankkontonummern von Kunden, Mitarbeiterdaten und andere vertrauliche Dateien sind bei einem Cyber-Angriff gefährdet.

Durch die Implementierung solider Sicherheitsmassnahmen können Sie Ihre Anfälligkeit für Phishing (eine Art von Betrug über das Internet, bei dem persönliche Daten gestohlen werden sollen), Spyware und andere schädliche Software, die zum Stehlen oder anderweitigen Beeinträchtigen von Unternehmensdaten verwendet wird, erheblich verringern. Die gute Nachricht ist, dass integrierte Sicherheitsfunktionen in Windows Vista Business den Schutz von PCs deutlich erleichtern. Diese drei Sicherheitsfunktionen sollten Sie kennen:

1. Windows Defender
Sie oder Ihre Mitarbeiter werden möglicherweise durch E-Mail-Nachrichten von gefälschten Websites dazu gebracht, Spyware auf die PCs des Unternehmens herunterzuladen. (Als Spyware wird verschiedene Software bezeichnet, die unbeabsichtigt oder ohne Zustimmung des Benutzers auf einem PC installiert werden kann.) Windows Defender, unten gezeigt, trägt zum Schutz von PCs vor Sicherheitsbedrohungen durch Spyware bei.

Windows Defender

Windows Defender schützt PCs mit drei Massnahmen vor Spyware:

Der PC wird auf Spyware überprüft, und Ihnen werden Optionen zum Ignorieren, Zulassen oder Löschen unter Quarantäne gestellter potenzieller Bedrohungen angezeigt.

Die gebräuchlichen Einstiegspunkte für Spyware auf dem PC werden in Echtzeit überwacht.

Das Programm wird hinsichtlich der aktuellen Spywarebedrohungen auf dem Laufenden gehalten, so dass der PC auf diese überprüft werden kann.

Da Windows Defender viele der Plattformerweiterungen von Windows Vista nutzt, einschliesslich der verbesserten Zwischenspeicherungstechnologie, werden die Überprüfungen schnell ausgeführt. Der grösste Teil der Verarbeitung erfolgt im Hintergrund, ohne dass Sie eingreifen oder den Vorgang beaufsichtigen müssen. Sie werden von Windows Defender nur auf schwerwiegende Probleme hingewiesen, die sofortige Massnahmen erfordern. Sie können produktiv arbeiten und darauf vertrauen, dass die PCs dabei über erweiterten Schutz verfügen.

Hinweis: Windows Vista enthält keinen Echtzeitvirenschutz. Die in diesem Artikel erörterten Funktionen ergänzen Antivirensoftware, sind jedoch kein Ersatz für Antivirensoftware von Drittanbietern.

2. Benutzerkontensteuerung
In Microsoft Windows XP muss ein Benutzer „Administrator“ sein, um bestimmte alltägliche Aufgaben wie das Ändern von Energieeinstellungen auf einem tragbaren Computer oder das Installieren und Aktualisieren von Software auszuführen. Das Voraussetzen von Administratorrechten dient unter anderem dazu, PCs vor schädlichen Downloads schädlicher Software – oder Malware – zu schützen. Als Malware wird unerwünschte Software, z. B. Würmer, Viren, Adware und Spyware, bezeichnet, mit deren Hilfe Dateien und Informationen vom PC gestohlen werden könnten.

Obwohl die PCs mit diesem Szenario sicherer sind, wird auch die Produktivität eingeschränkt, da ein Standardbenutzer, der eine einfache Einstellung ändern oder Software installieren möchte, jedes Mal eine Person mit Administratorrechten um Hilfe bitten muss.

Windows Vista Business schafft Abhilfe mit der Funktion Benutzerkontensteuerung, mit der sich die Verwendung eines PCs mit Standardbenutzerrechten vereinfachen lässt. Sie können getrennte Konten für sich und Ihre Mitarbeiter erstellen und problemlos Sicherheitsparameter für die einzelnen Konten einrichten, um zu steuern, auf welche Websites und Programme die einzelnen Benutzer zugreifen können, und welche sie installieren können – alles ohne zusätzlichen IT-Support. Darüber hinaus profitieren Sie selbst bei Verwendung eines Administratorkontos von der erhöhten Sicherheit. Die meisten Programme werden standardmässig auch dann mit Standardbenutzerrechten ausgeführt, wenn Sie als Administrator angemeldet sind. Dadurch werden potenzielle Schäden durch Malware begrenzt.

3. Internet Explorer 7
Unternehmen, die sich vor Cyber-Angriffen schützen möchten, benötigen mehr Schutz, wenn die Mitarbeiter das Internet verwenden. Deswegen enthält der Browser Internet Explorer 7, der im Umfang von Windows Vista Business enthalten ist, eine Reihe von Sicherheitserweiterungen, z. B. stärkeren Schutz persönlicher Daten und Schutz vor Malware.

Eine wichtige Funktion von Internet Explorer 7 ist der Microsoft-Phishingfilter, der den Schutz vertraulicher Daten verbessern soll. Der unten gezeigte Phishingfilter trägt dazu bei, Sie vor Angriffen zu schützen, die auftreten, wenn Sie vertrauliche Daten, z. B. Kreditkartennummern, in ein Websiteformular eingeben, das legitim aussieht, aber tatsächlich vertrauliche Informationen stehlen soll.

Anti-Phishing in Vista Business

Der Phishingfilter trägt auf folgende Weise zum Schutz Ihres Unternehmens bei:

Vergleich der besuchten Websites mit Adressen gemeldeter legitimer Websites

Analyse der besuchten Websites auf Phishingmerkmale

Senden der Adressen der besuchten Websites an einen Onlinedienst, der eine Datenbank bekannter Phishingwebsites führt

Wenn bestätigt wird, dass es sich bei einer besuchten Website um eine Phishingwebsite handelt, werden Sie vor der Bedrohungsstufe gewarnt und automatisch auf eine sicherere Seite umgeleitet. Bei der Onlinedatenbank der bekannten Phishingwebsites handelt es sich um einen so genannten Opt-in-Dienst. Der Phishingfilter kann auf Wunsch mit einem einzigen Klick deaktiviert werden (nicht empfohlen). In Kombination mit Windows Defender verwendet, kann Internet Explorer 7 dazu beitragen, Ihre PCs und Daten zu schützen.

Diese erweiterten Sicherheitsfunktionen sollen zum Schutz Ihrer Unternehmens-PCs und der dort gespeicherten Informationen beitragen – mit höchstens minimalem IT-Support.

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Tipp Tipp

Mit der Funktion „Gruppenrichtlinie“ in Windows Vista Business können Administratoren Einstellungen und Geräte konfigurieren und dadurch nicht nur die Sicherheitsrisiken reduzieren, sondern auch Zeit und Geld sparen.