Den Denk- und Werkplatz Schweiz wachrütteln

Die Rohstoffarme Schweiz nimmt punkto Produktivität und Innovationsfähigkeit unbestritten einen Spitzenplatz im internationalen Vergleich ein. Dies belegen zahlreiche Studien. Beobachtet man jedoch die Entwicklung über einen längeren Zeitraum, so lässt sich ein gefährlicher Trend ausmachen. Der Denk- und Werkplatz Schweiz befindet sich auf dem Sinkflug – eine Entwicklung, die es gezielt zu stoppen gilt

Die Schweiz hat eine bemerkenswerte Geschichte hinter sich. Weder Rohstoffarmut noch mangelnder Meereszugang haben das kleine Land inmitten Europas daran gehindert, für sich und seine Bewohner Wohlstand zu erwirtschaften und sich international Anerkennung zu verschaffen. Für die attraktive Wettbewerbsposition unseres Landes sind nicht tiefe Kosten und Löhne ausschlaggebend, sondern vielmehr ein hoher Wissensstand – sprich Forschung, Aus- und Weiterbildung sowie die gesellschaftliche Durchlässigkeit für die Verbreitung und praktische Nutzung neuer Technologien. Anders formuliert: Die Schweiz hat den Wandel zur Wissensgesellschaft mit Bravour vollzogen. Die Wettbewerbsfähigkeit des Denk- und Werkplatzes Schweiz definiert sich heute primär durch die Produktivität und Innovationsfähigkeit unseres Landes.

Betrachtet man aktuelle Studien zur Position der Schweiz im internationalen Vergleich, so macht der ursprüngliche Stolz relativ schnell Bedenken zur weiteren Entwicklung Platz. Im Folgenden werden Impulse aufgegriffen, wie dieser Negativtrend gezielt gestoppt werden kann

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