 Neben dem neuen, optimierten Bildschirmlayout hat das Microsoft Office System 2007 einige versteckte Sicherheitsmassnahmen zu bieten, mit denen Sie Ihren Computer vor Gefahren schützen. Verbessern Sie den Schutz vor Phishingbetrug in Microsoft Office-Dokumenten.Möglicherweise sagt Ihnen der Begriff Phishingbetrug etwas: Mit betrügerischen E-Mail-Nachrichten oder gefälschten Websites sollen persönliche Daten gestohlen werden. Datendiebe versuchen, Benutzer zur Preisgabe vertraulicher Informationen zu verleiten. Wenn Sie in einem Microsoft Office-Dokument auf einen verdächtigen Link klicken, wird folgende Warnmeldung angezeigt. Daraufhin können Sie entscheiden, ob Sie die Website besuchen möchten. In einem solchen Fall empfehlen wir Ihnen, auf Nein zu klicken. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren oder Deaktivieren von Sicherheitshinweisen zu Verknüpfungen mit bzw. Dateien von verdächtigen Websites. Verbessern Sie den Schutz vor Phishingbetrug mit Microsoft Office Outlook 2007Microsoft Office Outlook 2007 reagiert auf verdächtige Nachrichten standardmässig wie folgt: | • | Wenn eine Nachricht der Definition eines Phishingszenarios im Junk-E-Mail-Filter jedoch nicht der Definition von Spam entspricht, speichert der Filter die Nachricht weiter in Ihrem Eingangsordner. Allerdings werden alle Links in der Nachricht deaktiviert, und Sie können die Nachricht nicht beantworten. | | • | Wenn die Nachricht allerdings sowohl der Definition des Spam- als auch des Phishingszenarios im Junk-E-Mail-Filter entspricht, sendet Outlook 2007 die Nachricht an den Ordner Junk-E-Mail. Outlook konvertiert alle Nachrichten, die an den Ordner Junk-E-Mail gesendet werden, ins Nur-Text-Format und deaktiviert sämtliche darin enthaltenen Links. Sie haben ausserdem keine Möglicheit, auf die Nachricht zu antworten. Die Infoleiste in Outlook informiert Sie über diese Änderung: |
Wenn Sie in einer Phishingnachricht auf einen Link klicken, den Outlook deaktiviert hat, wird das Dialogfeld Outlook-Sicherheit angezeigt. Wenn Sie weiterhin Nachrichten empfangen möchten, die Sie über potenzielle Sicherheitsrisiken informieren, klicken Sie auf OK. Blockieren potenziell gefährlicher Inhalte in DokumentenUm Ihre Privatsphäre zu schützen und Ihre Sicherheit zu gewährleisten, blockiert Microsoft Office in Arbeitsmappen und Präsentationen externe Inhalte wie Bilder, verknüpfte Medien, Hyperlinks und Datenverbindungen. Bei externen Inhalten handelt es sich um Inhalte, die in einer Arbeitsmappe oder Präsentation enthalten sind und mit dem Internet oder einem Intranet verknüpft sind. Datendiebe und Betrüger können ohne Ihr Wissen oder Ihre Zustimmung externe Inhalte missbrauchen, um Ihre persönlichen Daten zu stehlen oder schädlichen Code auf Ihrem Computer auszuführen. Wenn Ihre Arbeitsmappe oder Präsentation externe Inhalte enthält und Sie versuchen, die Datei zu öffnen, werden Sie über die Nachrichtenleiste informiert, dass die externen Inhalte blockiert wurden. Das Anzeigen und Bearbeiten der Inhalte Ihrer Arbeitsmappe oder Präsentation ist dann nicht möglich. Wenn Sie auf der Statusleiste auf Inhalt aktivieren klicken, wird ein Sicherheitsdialogfeld geöffnet, das Ihnen die Möglichkeit gibt, die externen Inhalte wieder freizugeben. Sie sollten die externen Inhalte allerdings nur dann freigeben, wenn Sie sicher sind, dass sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Anzeigen Ihrer Sicherheitseinstellungen im VertrauensstellungscenterIm Vertrauensstellungscenter können Sie die Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen für viele Funktionen in Microsoft Office ändern, beispielsweise: Die Sicherheitsstufen „Sehr hoch“, „Hoch“, „Mittel“ und „Niedrig“, die in früheren Versionen von Microsoft Office-Anwendungen verwendet wurden, werden jetzt durch ein noch ausgereifteres Sicherheitssystem ersetzt. So greifen Sie in Microsoft Office Word, Excel, PowerPoint oder Access auf das Vertrauensstellungscenter zu: 1. | Klicken Sie auf die Microsoft Office-Schaltfläche , und klicken Sie anschliessend auf Programmname und Optionen. | 2. | Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und danach auf Einstellungen des Vertrauensstellungscenters. |
So greifen Sie in Visio, Outlook, Publisher oder InfoPath auf das Vertrauensstellungscenter zu: 1. | Klicken Sie im Menü Extras auf Vertrauensstellungscenter. | 2. | Klicken Sie auf den gewünschten Sicherheitsbereich. |
|