E-Health
Partner für das Gesundheitswesen der Zukunft

Das Gesundheitswesen ist einer der wichtigsten Zweige der Schweizer Binnenwirtschaft und ständig im öffentlichen Diskurs. Die Dynamik der letzten Jahre, die unter dem Eindruck der steigenden Gesundheitskosten, von Spitalschliessungen, aber auch von Diskussionen um Patientensicherheit und Datenschutz geprägt war, wird sich auch in nächster Zeit fortsetzen.

Zusätzlich werden auf 2009 in der Schweiz die Fallkostenpauschale und das entsprechende schweizweite Abrechnungssystem (Swiss DRG) eingeführt. Gleichzeitig wird der Binnenmarkt für stationäre Leistungen geöffnet. Dies setzt viele Spitalstandorte unter Druck. Schon jetzt ist im Spitalbereich ein Kosten- und Verdrängungswettbewerb im Gang, der nicht mehr nur die Ebene der Grundversorgung, sondern auch spezialisierte Bereiche bis hin zur Spitzenmedizin erfasst. Davon zeugen nicht zuletzt Informationsoffensiven hinsichtlich Spitalqualität, etwa vom Internetportal Comparis oder vom Spitalverband H+.

IT führt zum Umdenken

Die Marktteilnehmer reagieren auf diese Herausforderungen mit Strategien wie Konzentration, Spezialisierung oder auch Vernetzung. Die organisationsinterne Informatisierung und die Vernetzung mittels E-Health-Infrastrukturen werden dabei oft als unterstützende oder zentrale Elemente eingesetzt. Wie in anderen Branchen auch fordert und führt der erhöhte Einsatz von Informatik- und Telekommunikationsmitteln zu einem Umdenken und zu Verhaltensänderungen bei allen Beteiligten. Dies ist von den Leistungserbringern, den Kostenträgern und den anderen Akteuren im komplexen Gesundheitswesen nicht von heute auf morgen zu leisten.

Offene Architektur schützt Investitionen

Die Vision von Microsoft für das Gesundheitswesen ist es, durch innovative Technologien und Partnerschaften Schritt für Schritt Reformen zu unterstützen, die eine patientenzentrierte Behandlung, bessere Pflege- und Behandlungsqualität, höhere Sicherheit und schliesslich optimierte Kosten möglich machen. Dafür braucht es innerhalb und ausserhalb der Leistungserbringer eine interoperable, offene Architektur auf der Basis anerkannter Industriestandards, die den nahtlosen Fluss der Patienteninformation und klinischer Daten durch die Behandlungskette und zu Versicherern und kontrollierenden Behörden möglich macht. Ein nicht unwesentlicher Aspekt ist dabei, dass neue Projekte die Investitionen in bestehende Infrastrukturen schützen und ihren Bestand nachhaltig sichern. Mit Technologien von Microsoft ist dies möglich.

Weiterhin müssen IT-Werkzeuge die besondere Situation der Anwender im klinischen Bereich berücksichtigen. Ein nicht unwesentlicher Teil des medizinischen oder klinischen Informationsbestandes wird auch heute noch handschriftlich erfasst. Hier braucht es hochstabile, robuste Lösungen, die den konkreten Einsatzkontext bereits in der Designphase einer Lösung intelligent einbeziehen, gleichzeitig aber ihre Replizierbarkeit für verwandte Umgebungen im Auge behalten.

Lösungspartner am Puls des Marktes

Schliesslich sind wirtschaftliche Betrachtungen von hoher Bedeutung. Eine Investition in IT muss finanziell planbar sein und den Beweis erbringen, dass sie den Break-even schneller erreicht als eine vergleichbare traditionelle Investition. Voraussetzung dafür ist nicht zuletzt, dass der Wettbewerb spielt und genügend Anbieter zur Verfügung stehen, die solche Lösungen anbieten und realisieren können. Microsoft bietet im E-Health-Bereich wie in allen anderen Branchen auch seine Produkte und Lösungen nicht direkt an, sondern stützt sich auf ein umfassendes Netz von Lösungspartnern. Sie operieren am Puls des Marktes und verfolgen die Entwicklungen in der Spital- und Praxismedizin, bei weiteren Leistungserbringern und bei den Krankenversicherern aus nächster Nähe. Sie sind es, die aus der Verbindung ihrer technischen Expertise mit intimen Marktkenntnissen innovative Lösungen entwickeln und damit der E-Health den Weg in die Zukunft weisen.

Informations-Flyer

Die gesamte Broschüre zum Thema „IT-Potenzial für die öffentliche Verwaltung“ können Sie sich hier als PDF File herunterladen.

Deutsch (PDF; 1.45 MB)


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