Vorsicht walten lassen! Die beste Vorbeugung besteht darin, unseriöse Sites generell zu meiden. Sollten Sie doch einmal auf eine verdächtige Website gelangen, so schliessen Sie umgehend das Fenster des Internet Explorers (mit dem Kreuz rechts oben im Fenster). Seien Sie misstrauisch gegenüber Download-Angeboten, die Ihnen von einer Website automatisch aufgedrängt werden.
Achtung: Wenn ein Dialogfenster erscheint, in dem Sie gefragt werden, ob ein Programm gestartet oder heruntergeladen werden soll, so drücken Sie auf keinen Fall "OK" oder "Abbrechen" (Gerade das Klicken auf Abbrechen führt in manchen Fällen zur Installation des Dialers). Schliessen Sie stattdessen das Dialogfenster durch klicken auf das Kreuz rechts oben im Fenster. Gesundes Misstrauen schützt Sie nicht nur vor Dialern, sondern auch vor der unbemerkten Installation von Trojanern und Spyware.
Aktualisieren Sie den Internet Explorer Wenn Sie regelmässig Computer-Updates installieren, werden auch Sicherheitslöcher im Internet Explorer behoben, die ansonsten von Dialern ausgenutzt werden könnten.
Hinweis: Sie können direkt im Internet Explorer den Update-Vorgang aufrufen: Klicken Sie im Menü Extras auf Windows-Update und folgen Sie den Anweisungen.
Deaktivieren Sie ActiveX Immer mehr Dialer versuchen, sich selbstständig und unbemerkt zu installieren. Sie nutzen dazu ActiveX, eine Browser-Erweiterung von Microsoft, die u.a. die Einbettung beliebiger Objekte (Video, Sound etc.) in Webseiten erlaubt. Ohne ActiveX müssen Sie unter Umständen auf einige Effekte beim Betrachten gewisser Webseiten verzichten, erhöhen aber zugleich Ihre Sicherheit gegenüber Dialern:
1.
Klicken Sie Menü Extras auf Internetoptionen.
2.
Wählen Sie "Sicherheit" und klicken Sie auf Stufe anpassen.
3.
Setzten Sie alle ActiveX-Optionen auf Deaktivieren und bestätigen Sie mit OK.
Hinweis: Vereinzelt kann sogar ein E-Mail versuchen, einen Dialer zu installieren, wenn Sie mit Outlook oder Outlook Express arbeiten. Dies wird ebenfalls durch die deaktivierten ActiveX-Optionen behoben.
Reduzieren Sie die Automatisierung Ihrer Internet-Verbindung
Speichern Sie das Passwort für Ihren Online-Zugang nicht in den Einstellungen im DFÜ-Netzwerk ab und verknüpfen Sie Ihr E-Mail-Programm und Ihren Browser nicht damit.
Wählen Sie sich stattdessen zuerst "von Hand" und mit Eingabe des Passworts ein, und rufen Sie erst anschliessend Ihre E-Mails ab oder eine Webseite auf. So haben Sie Kontrolle über die Verbindung und sehen die angewählte Rufnummer.
Wenn Sie einen Breitbandanschluss per ADSL oder TV-Kabel nutzen und gleichzeitig noch ein analoges oder ISDN-(Fax)Modem betreiben, ziehen Sie das Modemkabel aus der Telefonsteckdose, solange Sie es nicht benutzen.
Anti-Dialer-Software einsetzen Die meisten aktuellen Antivirus-Programme sind auch in der Lage, Dialer abzuwehren, aufzuspüren und zu entfernen. Zusätzlich existiert eigentliche Anti-Dialer-Software, die überwacht, welche Verbindungen hergestellt werden, und bei jeder neuen Verbindung nachfragt, ob diese tatsächlich erwünscht ist und erlaubt werden soll. Einige Hersteller von Anti-Dialer-Software:
Auf Nummer sicher gehen! Wollen Sie ganz sicher gehen, dann lassen Sie in der Schweiz abgehende Nummern von der Swisscom (0800 800 800) sperren.
Kostenlos sperren lassen können Sie:
- Die Service-Nummern 0900, 0901 und 0906
- Nur die Service Nummer 0906 (Erotikangebote)
Für einmalig CHF 18.- können Sie alle Verbindungen sperren lassen.
Für einmalig CHF 18.- plus monatliche CHF 3.- können Sie alle internationalen Verbindungen, Carrier Selection (call-by-call), internationale Auskunft der Nachbarländer 1151-1154, internationale Auskunft der übrigen Länder 1159, Service 0900, Service 0901 und Service 0906 sperren lassen.
Die Sperre kann per Zahlencode am Telefon aus- und wieder eingeschaltet werden. Näherer Informationen finden Sie unter:
Was tun, wenn Ihr PC schon von einem Dialer befallen ist? Mehr Informationen zum Aufspüren und Entfernen eines Dialers finden Sie unter Bei Befall > Was tun gegen Dialer?