Microsoft Security Bulletin MS07-042 - Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services kann Remotecodeausführung ermöglichen (936227)

Veröffentlicht: 14. Aug 2007 | Aktualisiert: 24. Jun 2008

Version:4,0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit. Wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt, kann diese Sicherheitsanfälligkeit Remotecodeausführung ermöglichen. Die Sicherheitsanfälligkeit kann durch Angriffe auf Microsoft XML Core Services ausgenutzt werden. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dies ist ein kritisches Sicherheitsupdate für alle unterstützten Editionen von Windows 2000, Windows XP, Windows Vista, Microsoft Office 2003 und Microsoft Office System 2007. Dies ist ein mittleres Sicherheitsupdate für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2003 Server und Windows Server 2008. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Softwarein diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Microsoft XML Core Services die Parameter-Validierung durchführt. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt "Häufig gestellte Fragen (FAQs)" für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 936227werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates unter Umständen auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.

Betroffene und nicht betroffene Software

Die hier aufgeführte Software wurde getestet, um die betroffenen Versionen und Editionen zu ermitteln. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

SoftwareKomponenteMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
Windows 2000    

Windows 2000 Service Pack 4

Microsoft XML Core Services 3.0
(KB936021)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-061

Windows 2000 Service Pack 4

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-071

Windows 2000 Service Pack 4

Microsoft XML Core Services 6.0
(KB933579)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-071

Windows XP    

Windows XP Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 3.0
(KB936021)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-061

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 3.0
(KB936021)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-061

Windows XP Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-071

Windows XP Service Pack 3

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-071

Windows XP Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 6.0
(KB933579)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-071

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 6.0
(KB933579)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-071

Windows Server 2003    

Windows Server 2003 Service Pack 1

Microsoft XML Core Services 3.0
(KB936021)

Remotecodeausführung

Mittel

MS06-061

Windows Server 2003 Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 3.0
(KB936021)

Remotecodeausführung

Mittel

Keine

Windows Server 2003 x64 Edition

Microsoft XML Core Services 3.0
(KB936021)

Remotecodeausführung

Mittel

MS06-061

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 3.0
(KB936021)

Remotecodeausführung

Mittel

Keine

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme

Microsoft XML Core Services 3.0
(KB936021)

Remotecodeausführung

Mittel

MS06-061

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Microsoft XML Core Services 3.0
(KB936021)

Remotecodeausführung

Mittel

Keine

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Mittel

MS06-071

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Mittel

MS06-071

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Mittel

MS06-071

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 6.0
(KB933579)

Remotecodeausführung

Mittel

MS06-071

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 6.0
(KB933579)

Remotecodeausführung

Mittel

MS06-071

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Microsoft XML Core Services 6.0
(KB933579)

Remotecodeausführung

Mittel

MS06-071

Windows Vista    

Windows Vista

Microsoft XML Core Services 3.0
(KB936021)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-061

Windows Vista x64 Edition

Microsoft XML Core Services 3.0
(KB936021)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-061

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-071

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-071

Windows Vista

Microsoft XML Core Services 6.0
(KB933579)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-071

Windows Vista x64 Edition

Microsoft XML Core Services 6.0
(KB933579)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-071

Windows Server 2008    

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Mittel

Keine

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Mittel

Keine

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

Microsoft XML Core Services 4.0
(KB936181)

Remotecodeausführung

Mittel

Keine

Office-Software    

Microsoft Office 2003 Service Pack 2

Microsoft XML Core Services 5.0
(KB936048)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-061

Microsoft Word Viewer 2003

Microsoft XML Core Services 5.0
(KB936048)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Office System 2007

Microsoft XML Core Services 5.0
(KB936960)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007

Microsoft XML Core Services 5.0
(KB936960)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Expression Web

Microsoft XML Core Services 5.0
(KB936960)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Office SharePoint Server

Microsoft XML Core Services 5.0
(KB936056)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Office Groove Server 2007

Microsoft XML Core Services 5.0
(KB936056)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Weshalb wurde dieses Bulletin am 24. Juni 2008 überarbeitet?
Dieses Bulletin wurde überarbeitet, um Windows XP Service Pack 3, Windows Vista Service Pack 1, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1, Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme, Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme als betroffene Software hinzuzufügen, unter denen Microsoft XML Core Services 4.0 ausgeführt wird. Dies ist lediglich eine Erkennungsänderung für das Paket KB936181. Die Binärdateien wurden nicht verändert. Benutzer mit Windows XP Service Pack 2, Windows Vista und Windows Vista x64 Edition, die das Sicherheitsupdate bereits installiert haben, müssen das Update nicht erneut installieren. Benutzer mit Windows XP Service Pack 3, Windows Vista Service Pack 1, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1, Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme, Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme sollten das Update sofort installieren.

Weshalb wurde dieses Bulletin am 9. Januar 2008 überarbeitet?
Microsoft Word Viewer 2003 wurde von Microsoft der Tabelle "Betroffene Software" hinzugefügt. Das Update für Microsoft Office 2003 Service Pack 2 gilt auch für Microsoft Word Viewer 2003.

Zusätzlich wurde in einem früheren Sicherheitsupdate für Microsoft XML Core Services, MS06-061, ein Kill Bitfür Microsoft XML Parser 2.6 gesetzt, das die Unterstützung in Microsoft Internet Explorer entfernt. Das Sicherheitsupdate für Microsoft XML Core Services vom August 2007 aktualisiert die Kill Bits in Windows 2000, jedoch nicht in Windows XP und Windows 2003. Ausserdem wurde im kumulativen Sicherheitsupdate für Internet Explorer vom Oktober 2007, MS07-057, das Kill Bit für Microsoft XML Parser 2.6 als Massnahme zur Tiefenverteidigung gesetzt. Zukünftige kumulative Sicherheitsupdates für Internet Explorer enthalten je nach Anwendbarkeit ebenfalls die Kill Bits für MSXML 2.6.

Weshalb wurde dieses Bulletin am 27. September 2007 überarbeitet?
Dieses Bulletin wurde überarbeitet, um Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 sowie Microsoft Expression Web den betroffenen Produkten hinzuzufügen. Benutzer mit Microsoft Office 2003 Service Pack 2, die Microsoft Office Compatibility Pack für Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 bzw. Microsoft Expression Web installiert haben, sollten das Update installieren, um die Sicherheit zu gewährleisten. Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), das Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Erweiterte Sicherheitsupdate-Inventurprogramm bieten bereits korrekterweise KB936960 für 2007 Microsoft Office System Benutzern an, die das Microsoft Office Compatibility Pack für Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 bzw. Microsoft Expression Web installiert haben.

Über das Hinzufügen der zwei betroffenen Produkte hinaus wurde ein bekanntes Problem im Update für Microsoft XML Core Services 4.0 identifiziert, das Zuverlässigkeitsprobleme bei Anwendungen verursachen kann, die Microsoft XML Core Services 4.0 unter Windows Vista installieren. Microsoft XML Core Services 4.0 ist nicht in einer Standardinstallation von Windows Vista enthalten. Benutzer können dieses Problem durch Installieren des Downloads beheben, der im Microsoft Knowledge Base-Artikel 941833verfügbar ist.

Welche Version von Microsoft XML Core Services ist auf meinem System installiert?
Microsoft XML Core Services ist in zusätzlicher nicht zum Betriebsystem gehöriger Software von Microsoft enthalten und auch als separater Download erhältlich. Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Version der Microsoft XML Core Services, die verfügbar sind, sowie zu den Produkten, von denen die Services installiert werden, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 269238.

Hinweis:Je nachdem, welche Versionen von Microsoft XML Core Services Sie auf Ihrem System installiert haben, werden Ihnen von diesem Security Bulletin mehr als ein Sicherheitsupdate angeboten.

2007 Microsoft Office System installiert Microsoft XML Core Services 5.0 und Microsoft XML Core Services 6.0, doch das Update für 2007 Microsoft Office System enthält nur Microsoft XML Core Services 5.0. Ist mein Computer immer noch anfällig, wenn ich nur das Update für Microsoft Office 2007 installiere?
Benutzer sollten das Systemupdate Microsoft XML Core Services 6.0 installieren, wenn Microsoft XML Core Services 6.0 auf ihrem System installiert ist. Benutzer, die bereits das Update für Microsoft XML Core Services 6.0 installiert haben und später 2007 Microsoft Office System installieren, müssen das Update für Microsoft XML Core Services 6.0 nicht erneut installieren, um geschützt zu bleiben.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services - CVE-2007-2223Bewertung des Gesamtschweregrads
Windows 2000  

Microsoft XML Core Services 3.0 unter Windows 2000 Service Pack 4

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 4.0 bei Installation unter Windows 2000 Service Pack 4

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 6.0 bei Installation unter Windows 2000 Service Pack 4

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Windows XP  

Microsoft XML Core Services 3.0 unter Windows XP Service Pack 2

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 3.0 unter Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 4.0 bei Installation unter Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 4.0 bei Installation unter Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 6.0 bei Installation unter Windows XP Service Pack 2

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 6.0 bei Installation unter Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2003  

Microsoft XML Core Services 3.0 unter Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Microsoft XML Core Services 3.0 unter Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Microsoft XML Core Services 3.0 unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Microsoft Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Microsoft XML Core Services 4.0 unter Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Microsoft XML Core Services 4.0 unter Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Microsoft XML Core Services 4.0 unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Microsoft Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Microsoft XML Core Services 6.0 unter Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Microsoft XML Core Services 6.0 unter Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Microsoft XML Core Services 6.0 unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Microsoft Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Windows Vista  

Microsoft XML Core Services 3.0 unter Windows Vista

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 3.0 unter Windows Vista x64 Edition

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 4.0 bei Installation unter Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 4.0 bei Installation unter Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 6.0 unter Windows Vista

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft XML Core Services 6.0 unter Windows Vista x64 Edition

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008  

Microsoft XML Core Services 4.0 bei Installation unter Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Microsoft XML Core Services 4.0 bei Installation unter Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Microsoft XML Core Services 4.0 bei Installation unter Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

Mittel

Remotecodeausführung

Mittel

Office Suite  

Office 2003 Service Pack 2 mit Microsoft XML Core Services 5.0

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

2007 Office System mit Microsoft XML Core Services 5.0

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

2007 Office System mit Microsoft XML Core Services 6.0

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Office SharePoint Server mit Microsoft XML Core Services 5.0

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Office Groove Server mit Microsoft XML Core Services 5.0

Kritisch

Remotecodeausführung

Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services - CVE-2007-2223

In Microsoft XML Core Services liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann mit den Berechtigungen des angemeldeten Benutzers Änderungen am System vornehmen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2007-2223.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services - CVE-2006-2223

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ausserdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Standardmässig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook und Microsoft Outlook Express HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites. Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von Active Scripting und ActiveX-Steuerelementen beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer jedoch in einer E-Mail auf einen Link, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit durch das webbasierte Angriffsszenario.

Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmässig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfigurationbezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf "Hoch" gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt "Häufig gestellte Fragen (FAQs)" dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services - CVE-2006-2223

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone

Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extrasauf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.

3.

Klicken Sie auf Internetund dann auf Stufe anpassen.

4.

Klicken Sie unter Einstellungenim Abschnitt Scriptingunter Active Scriptingauf Eingabeaufforderungoder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.

5.

Klicken Sie auf Lokales Intranetund dann auf Stufe anpassen.

6.

Klicken Sie unter Einstellungenim Abschnitt Scriptingunter Active Scriptingauf Eingabeaufforderungoder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.

7.

Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

Auswirkung der Problemumgehung:Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.

Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.

Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extrasauf Internetoptionenund dann auf die Registerkarte Sicherheit.

2.

Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugebenauf Vertrauenswürdige Sitesund anschliessend auf Sites.

3.

Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.

4.

Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügendie URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.

5.

Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.

6.

Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites "*.windowsupdate.microsoft.com" und "*.update.microsoft.com" (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.

Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf "Hoch", um eine Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in diesen Zonen zu erhalten

Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetzone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.

So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extrasauf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionenauf die Registerkarte Sicherheitund dann auf das Symbol Internet.

3.

Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zoneauf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.

Hinweis:Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufeund ziehen Sie den Regler dann auf Hoch.

Hinweis:Bei der Sicherheitsstufe Hochfunktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hocheingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.

Auswirkung der Problemumgehung:Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter "Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu."

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services - CVE-2006-2223:

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn diese Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung erfolgreich ausgenutzt wird, kann der Angreifer als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Speziell gestaltete Skriptanforderungen können bei der Verwendung der Microsoft XML Core Services eine Speicherbeschädigung verursachen.

Was sind Microsoft XML Core Services (MSXML)?
Microsoft XML Core Services (MSXML) ermöglicht Kunden, die JScript, Visual Basic Scripting Edition (VBScript) und Microsoft Visual Studio 6.0 verwenden, das Erstellen XML-basierter Anwendungen. Diese Anwendungen bieten ein hohes Mass an Interoperabilität mit anderen Anwendungen, die den XML 1.0-Standard erfüllen. Weitere Informationen bezüglich MSXML finden Sie auf der MSDN-Website.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann mit den Berechtigungen des angemeldeten Benutzers Änderungen am System vornehmen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Hierzu gehören ggf. auch Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder diese hosten sowie manipulierte Websites. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, manipulierten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine sicherheitsgefährdende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das grösste Risiko.

Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?
Ja. Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmässig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfigurationbezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration ist eine Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, die die Wahrscheinlichkeit verringern, dass ein Benutzer oder Administrator zerstörerische Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort verwendet. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.

Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Speicheranforderung innerhalb Microsoft XML Core Services überprüft wird.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheitbietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Updateund Office Updateverfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Centerverfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff "security_patch" oder "security_update" ermittelt werden. Ausserdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Windows Update-Katalog finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 323166.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS), Extended Security Update Inventory Tool und Enterprise Update Scan Tool (EST). Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

SoftwareMBSA 1.2.1MBSA 2.0.1

Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Ja

Ja

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Nein

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Nein

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Ja

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Office 2003 Service Pack 2

Ja[ 1]

Ja

2007 Office System

Ja[ 1]

Ja

Office SharePoint Server 2007

Ja[ 1]

Ja

Office Groove Server 2007

Ja[ 1]

Ja

Microsoft XML Core Services 4.0

Ja

Ja

Microsoft XML Core Services 6.0

Ja

Ja

[ 1] MBSA 1.2.1 unterstützt die Erkennung dieses Sicherheitsupdates nur bei einer lokalen Überprüfung. MBSA 1.2.1 verwendet eine integrierte Version des Office Detection Tools (ODT), das keine Remoteüberprüfungen dieses Sicherheitsupdates unterstützt. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der MBSA-Website.

Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008Microsoft unterstützt nicht die Installation von MBSA 2.0.1 auf Computern, auf denen Windows Vista und Windows Server 2008 ausgeführt wird. Sie können MBSA 2.0.1 jedoch unter einem unterstützten Betriebssystem installieren und den Windows Vista-basierten oder Windows Server 2008-basierten Computer remote scannen. Weitere Informationen zum MBSA-Support unter Windows Vista und Windows Server 2008 finden Sie auf der MBSA-Website. Siehe auch Microsoft Knowledge Base-Artikel 931943: Support für Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) unter Windows Vista.

Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der MBSA-Website. Weitere Informationen zur Software, die Microsoft Update und MBSA 2.0 derzeit nicht erkennen, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 895660.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und später, Office XP und später, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Ja

Ja

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Nein

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Nein

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Ja

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Office 2003 Service Pack 2

Ja

Ja

2007 Office System

Ja

Ja

Office SharePoint Server

Ja

Ja

Office Groove Server 2007

Ja

Ja

Microsoft XML Core Services 4.0

Ja

Ja

Microsoft XML Core Services 6.0

Ja

Ja

Im Fall von SMS 2.0 kann von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, verwendet werden. SMS SUIT verwendet das MBSA 1.2.1-Programm für die Erkennung. Weitere Informationen zu SUIT finden Sie auf dieser Microsoft-Website. Weitere Informationen zu den Einschränkungen von SUIT finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 306460. Das SMS SUS Feature Pack umfasst auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updateserhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Servicesunterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der dieser Microsoft-Website. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden.

Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008Microsoft Systems Management Server 2003 mit Service Pack 3 enthält Unterstützung für Windows Vista und Windows Server 2008-Verwaltbarkeit.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Hinweis: Wenn Sie für die Bereitstellung von Office 2000, Office XP oder Office 2003 einen Administratorinstallationspunkt verwendet haben, können Sie das Update u. U. nicht mithilfe von SMS bereitstellen, wenn Sie den AIP von der ursprünglichen Basislinie aus aktualisiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift Office-Administratorinstallationspunktin diesem Abschnitt.

Office-Administratorinstallationspunkt

Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen.

Unterstützte Versionen von Microsoft Office 2003 finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Wenn Sie einen Administratorinstallationspunkt mit einer nicht unterstützten Version von Microsoft Office 2003 haben, finden Sie weitere Informationen im Microsoft Knowledge Base-Artikel 902349.

Hinweis.Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Verteilen von Office 2003-Produktupdates. Unterstützte Versionen des 2007 Microsoft Office-Systems finden Sie unter Erstellen eines Netzwerkinstallationspunkts im 2007 Office-System.

Unterstützte Versionen des 2007 Microsoft Office-Systems finden Sie unter Erstellen eines Netzwerkinstallationspunkts im 2007 Office-System.

Hinweis.Wenn Sie vorhaben, Sicherheitsupdates zentral zu verwalten, verwenden Windows Server Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates für das 2007 Microsoft Office-System mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows 2000 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellungin diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung

Installieren ohne Benutzereingriff

Windows2000-KB936021-x86-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Windows2000-KB936021-x86-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB936021.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

Neustart erforderlich

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option "Software" in der Systemsteuerung.

Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB936021$\Spuninst.

Dateiinformationen

Unter der Überschrift Dateiinformationenfinden Sie die vollständige Dateiaufstellung

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB936021\Filelist

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzonedes Tools "Datum und Uhrzeit" in der Systemsteuerung.

Für alle unterstützten Editionen von Windows 2000:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrösse

Msxml3.dll

8.90.1101.0

07-Jun-2007

19:20

1.119.232

Hinweis:Eine vollständige Liste unterstützter Versionen finden Sie im Supportlebenszyklus-Index. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm betreffende RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schliessen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schliessen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/extract[:path]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis:Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schliessen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schliessen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Startund dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisseunter Such-Assistentauf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamensden Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis:Je nach Betriebssystemversion oder installiertem Programm werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Versiondie Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis:Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabellein diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellungin diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung

Installieren ohne Benutzereingriff

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3:
WindowsXP-KB936021-x86-enu /quiet

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB936021-x64-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3:
WindowsXP-KB936021-x86-enu /norestart

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB936021-x64-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB936021.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

Neustart erforderlich

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option "Software" in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB936021$\Spuninst.

Dateiinformationen

Unter der Überschrift Dateiinformationenfinden Sie die vollständige Dateiaufstellung

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP3\KB936021\Filelist

Für Windows XP Professional x64 Edition:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB936021\Filelist

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzonedes Tools "Datum und Uhrzeit" in der Systemsteuerung.

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrösseOrdner

Msxml3.dll

8.90.1101.0

26-Jun-2007

06:08

1.104.896

SP2GDR

Msxml3.dll

8.90.1101.0

26-Jun-2007

06:06

1.104.896

SP2QFE

Für alle unterstützten Versionen von Windows XP Professional x64:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrösseCPUOrdner

Msxml3.dll

8.90.1101.0

31-Mai-2007

20:17

2.125.312

X64

SP1GDR

Wmsxml3.dll

8.90.1101.0

31-Mai-2007

20:17

1.133.056

X86

SP1GDR\wow

Msxml3.dll

8.90.1101.0

31-Mai-2007

20:18

2.125.312

X64

SP1QFE

Wmsxml3.dll

8.90.1101.0

31-Mai-2007

20:18

1.133.056

X86

SP1QFE\wow

Msxml3.dll

8.90.1101.0

31-Mai-2007

20:26

2.125.312

X64

SP2GDR

Wmsxml3.dll

8.90.1101.0

31-Mai-2007

20:26

1.119.232

X86

SP2GDR\wow

Msxml3.dll

8.90.1101.0

31-Mai-2007

20:17

2.125.824

X64

SP2QFE

Wmsxml3.dll

8.90.1101.0

31-Mai-2007

20:17

1.119.232

X86

SP2QFE\wow

Hinweis: Eine vollständige Liste unterstützter Versionen finden Sie im Supportlebenszyklus-Index. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm betreffende RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR,