Microsoft Security Bulletin MS09-043 – Kritisch

Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office Web Components können Remotecodeausführung ermöglichen (957638)

Veröffentlicht: 11. Aug 2009 | Aktualisiert: 27. Okt 2009

Version: 2.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt mehrere vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office Web Components, die Remotecodeausführung ermöglichen können, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite anzeigt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wurde für alle unterstützten Editionen von Microsoft Office XP, Microsoft Office 2003, Microsoft Office 2000 Web Components, Microsoft Office XP Web Components, Microsoft Office 2003 Web Components, Microsoft Office 2003 Web Components für Microsoft Office System 2007, Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Standard Edition, Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Enterprise Edition, Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006, Microsoft BizTalk Server 2002, Microsoft Visual Studio .NET 2003 und Microsoft Office Small Business Accounting 2006 als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten durch korrekte Speicherzuordnung, wenn das ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer verwendet wird, durch Korrigieren der Überprüfungslogik für Methoden der ActiveX-Steuerelemente von Office Web Components sowie durch eine zusätzliche Parameterüberprüfung. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Mit diesem Sicherheitsupdate wird auch die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die erstmals in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 973472 beschrieben wurde. Die in diesem Bulletin behobenen Sicherheitsupdates beziehen sich nicht auf die in Microsoft-Sicherheitsempfehlung 973882 beschriebenen Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 957638 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Wenn die derzeit bekannten Probleme und empfohlenen Lösungen nur auf bestimmte Veröffentlichungen dieser Software zutreffen, werden in diesem Artikel Verknüpfungen zu weiteren Artikeln bereitgestellt.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

Office Suite und andere SoftwareMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
Microsoft Office Suites   

Microsoft Office XP Service Pack 3
(KB947320)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-017

Microsoft Office 2003 Service Pack 3
(KB947319)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Office Web Components   

Microsoft Office 2000 Web Components Service Pack 3
(KB947320)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-017

Microsoft Office XP Web Components Service Pack 3
(KB947320)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-017

Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 3
(KB947319)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 1 für Microsoft Office System 2007**
(KB947318)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Internet Security and Acceleration Server   

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Standard Edition Service Pack 3*
(KB947826)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Enterprise Edition Service Pack 3
(KB947826)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Standard Edition Service Pack 1
(KB947826)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Enterprise Edition Service Pack 1
(KB947826)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Andere Microsoft-Software   

Microsoft BizTalk Server 2002
(KB971388)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-017

Microsoft Visual Studio .NET 2003 Service Pack 1
(KB969172)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-017

Microsoft Office Small Business Accounting 2006
(KB968377)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

*Microsoft ISA Server 2004 Standard Edition wird als eigenständiges Produkt angeboten. Microsoft ISA Server 2004 Standard Edition wird auch als Komponente von Windows Small Business Server 2003 Premium Edition Service Pack 1 und Windows Small Business Server 2003 R2 Premium Edition angeboten.

**SQL Server 2008 und Microsoft Forefront Threat Management Gateway Medium Business Edition verteilen die betroffene Komponente Office 2003 Internet Components für das Microsoft Office System 2007. Das Update für die Office 2003 Internet Components für das Microsoft Office System 2007 sucht nach SQL Server 2008 und Microsoft Forefront Threat Management Gateway Medium Business Edition und bietet Benutzern das Update an.

Nicht betroffene Software

Office und andere Software

Microsoft Office Suite 2007 Service Pack 1 und Microsoft Office Suite 2007 Service Pack 2

Microsoft Office 2004 für Mac

Microsoft Office 2008 für Mac

Microsoft Office PowerPoint Viewer 2003

Microsoft Office Word Viewer 2003

Microsoft Office Word Viewer 2003 Service Pack 3

Microsoft Office Excel Viewer 2003

Microsoft Office Excel Viewer 2003 Service Pack 3

Microsoft Office Excel Viewer

Microsoft Office PowerPoint Viewer 2007

Microsoft Office PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 1

Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 1 und Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2000 Service Pack 2*

Microsoft BizTalk Server 2004

Microsoft BizTalk Server 2006

Microsoft BizTalk Server 2009

Microsoft Visual Studio 2005

Microsoft Visual Studio 2005 Service Pack 1

Microsoft Visual Studio 2008

Microsoft Visual Studio 2008 Service Pack 1

Microsoft Visual Studio 2010

*Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2000 Service Pack 2 ist nicht betroffenen, weil in der vorherigen OWC-Version MS08-017 das erforderliche Kill Bit zur Verhinderung der Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit gesetzt wurde.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Weshalb wurde dieses Bulletin am 27. Oktober 2009 erneut veröffentlicht?  
Microsoft hat dieses Bulletin erneut veröffentlicht, um das Update für Microsoft Office 2003 Service Pack 3 und Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 3 zur Behebung eines Erkennungsproblems unter der Installation von Microsoft Office Access Runtime 2003 erneut anzubieten. Dies ist lediglich eine Erkennungsänderung. Die Binärdateien wurden nicht verändert. Benutzer, die ihre Systeme erfolgreich aktualisiert haben, müssen dieses Update nicht erneut installieren.

Woher weiß ich, welche Versionen von OWC noch unterstützt werden und mit welchen Versionen von Office sie geliefert wurden?  
Es gibt drei Versionen von Office Web Components:

Office 2000 Web Components

Office XP Web Components

Office 2003 Web Components

Jede Version wurde als Webdownload sowie auf den CDs der entsprechenden Version von Microsoft Office veröffentlicht. Außerdem wurde jede Version zusammen mit der nächsten Version von Office erneut veröffentlicht. Deshalb gibt es eine Version von Office 2000 Web Components auf den Office XP-CDs und eine Version von Office XP Web Components auf den Office 2003-CDs. Die Office 2003 Web Components wurden nicht auf Office 2007-CDs veröffentlicht. Sie wurden jedoch im Web erneut veröffentlicht und in Microsoft Office Project Server 2007 aufgenommen. Obwohl diese erneuten Veröffentlichungen dieselben Namen und die gleiche Funktionalität wie die ursprüngliche Veröffentlichung aufweisen, werden sie aus technischen Gründen als separate Produkte für das Patching betrachtet.

Jede Version von OWC, einschließlich der erneuten Veröffentlichungen, wird entsprechend der Version von Office unterstützt, mit der sie geliefert wurde. Deshalb wurde für die Version von Office 2000 Web Components, die mit Office 2000 geliefert wurde, erweiterte Unterstützung geboten, bis die erweiterte Unterstützung für Office 2000 am 14. Juli 2009 endete. Für die Version von Office 2000 Web Components, die mit Office XP geliefert wurde, wird jedoch erweiterte Unterstützung geboten, bis die erweiterte Unterstützung für Office XP am 12. Juli 2011 endet. Die gleiche Regel gilt für die anderen Versionen von OWC. In der folgenden Tabelle sind die Eckdaten der Unterstützung sowie die Art der Veröffentlichung für sämtliche Versionen von OWC aufgeführt:

OWC-VersionArt der VeröffentlichungEnde der normalen UnterstützungEnde der erweiterten Unterstützung

OWC 2000 (Office 2000-Version)

Office 2000-CDs, Web

Die normale Unterstützung wurde beendet.

Die erweiterte Unterstützung wurde beendet.

OWC 2000 (Office XP-Version)

Office XP-CD

Die normale Unterstützung wurde beendet.

12.7.2011

OWC XP (Office XP-Version)

Office XP-CD, Web

Die normale Unterstützung wurde beendet.

12.7.2011

OWC XP (Office 2003-Version)

Office 2003-CD

Die normale Unterstützung wurde beendet.

8.4.2014

OWC 2003 (Office 2003-Version)

Office 2003-CD, Web (Versionen 1–3)

Die normale Unterstützung wurde beendet.

8.4.2014

OWC 2003 (Office System 2007-Version)

Project Server 2007-CD, Web (Version 4)

10.4.2012

10.4.2017

Weitere Informationen zum Supportlebenszyklus von Microsoft Office-Produkten finden Sie auf der Seite für Office-Produkte der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.

Wo befinden sich die Dateiinformationen?  
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.

Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?  
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.

Enthält dieses Update sicherheitsbezogene Funktionsänderungen?  
Bei betroffenen Versionen von ISA Server setzt das Update das Kill Bit für alle OWC-CLSIDs und blockiert damit die bekannten Angriffsmethoden innerhalb von Internet Explorer. Dies hat keinen Einfluss auf die Funktionalität von ISA Server.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für August. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Speicherzuordnung – CVE-2009-0562Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Heapbeschädigung – CVE-2009-2496Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich HTML-Skripts – CVE-2009-1136Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Pufferüberlaufs – CVE-2009-1534Bewertung des Gesamtschweregrads
Microsoft Office Suites     

Microsoft Office XP Service Pack 3

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Office 2003 Service Pack 3

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Kritisch

Microsoft Office Web Components     

Microsoft Office 2000 Web Components Service Pack 3

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Office XP Web Components Service Pack 3

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 3

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Kritisch

Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 1 für Microsoft Office System 2007

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Kritisch

Microsoft Internet Security and Acceleration Server     

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Standard Edition Service Pack 3

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Kritisch

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Enterprise Edition Service Pack 3

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Kritisch

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Standard Edition Service Pack 1

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Kritisch

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Enterprise Edition Service Pack 1

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Kritisch

Andere Microsoft-Software     

Microsoft BizTalk Server 2002

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Visual Studio .NET 2003 Service Pack 1

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Office Small Business Accounting 2006

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Speicherzuordnung – CVE-2009-0562

Im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0562.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Speicherzuordnung – CVE-2009-0562

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Internet Explorer unter Windows Server 2003 und 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert die Sicherheitsanfälligkeit. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.

Outlook Express 6, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnet Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert wurde. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML-E-Mail-Nachrichten im Bereich für eingeschränkte Sites, wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde.

Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von ActiveX-Steuerelementen beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer in einer E-Mail jedoch auf einen Link, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Szenario.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Speicherzuordnung – CVE-2009-0562

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Verhindern Sie, dass die Office Web Components-Bibliothek in Internet Explorer ausgeführt wird.

Sie können verhindern, dass die Office Web Components-Bibliothek in Internet Explorer ausgeführt wird, indem Sie in der Registrierung das Kill Bit für das Steuerelement setzen.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Hinweis: Diese Aktion wird vom ISA Server-Updatepaket durchgeführt. In diesem Update für ISA Server sind keine Binärdateien enthalten.

Ausführliche Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Office Web Components ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie die Schritte in diesem Artikel und erstellen Sie einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung, um zu verhindern, dass die Office Web Components-Bibliothek ausgeführt wird.

Hinweis: Die Klassenkennungen und entsprechende Dateien, in denen die Bibliotheksobjekte enthalten sind, sind im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen“ unter „Was bewirkt das Update?“ dokumentiert.

Um das Kill Bit für eine CLSID mit einem Wert von {0002E543-0000-0000-C000-000000000046} und {0002E55B-0000-0000-C000-000000000046} zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in einem Texteditor (z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E543-0000-0000-C000-000000000046}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E55B-0000-0000-C000-000000000046}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400

Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:

Gruppenrichtliniensammlung

Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?

Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen

Hinweis: Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.

Auswirkung der Problemumgehung: Nachdem das Kill Bit gesetzt wurde, können Sie die OWC-Kalkulationstabellen-Funktionalität im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components in Internet Explorer, Microsoft Office oder einer anderen Anwendung, die Kill Bits akzeptiert, nicht mehr verwenden. Dies wird die standardmäßige Funktion von Microsoft Office nicht beeinträchtigen, und die meisten Benutzer werden keine Änderung feststellen, nachdem das Kill Bit gesetzt wurde. OWC wird hauptsächlich von Webanwendungen verwendet, einschließlich interner Geschäftsanwendungen, Microsoft Office Project Web Access und des Office 2003-Add-Ins: Web Parts and Components. Es kann auch in einigen VBA-Lösungen in Microsoft Office verwendet werden. Nachdem das Kill Bit gesetzt wurde, können diese Anwendungen keine Funktionalität verwenden, die auf OWC-Kalkulationstabellen-Steuerelementen im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components basiert.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Sie können die oben dokumentierte Problemumgehung rückgängig machen, indem Sie folgende Schritte ausführen:

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Um das Kill Bit für eine CLSID mit einem Wert von {0002E543-0000-0000-C000-000000000046} und {0002E55B-0000-0000-C000-000000000046} zurückzusetzen, fügen Sie den folgenden Text in einem Texteditor (z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

CLSID_OWC10_Spreadsheet, {0002E541-0000-0000-C000-000000000046}[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E543-0000-0000-C000-000000000046}]

CLSID_OWC11_Spreadsheet, {0002E559-0000-0000-C000-000000000046}[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E55B-0000-0000-C000-000000000046}]

Aufheben der Registrierung der Office Web Components-Bibliothek

Hinweis: Diese Aktion funktioniert aus folgenden Gründen nicht auf ISA Server-Computern:

Die Office Web Components sind im ISA Server-Programmverzeichnis (standardmäßig „%ProgramFiles%\Microsoft ISA Server“) installiert.

Die Office Web Components werden vom ISA Server-Berichtauftragsmechanismus jedes Mal neu registriert, wenn ein Berichtauftrag ausgeführt wird.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Geben Sie für OWC 10 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe /u "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\10\owc10.dll"

Geben Sie für OWC 11 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe /u "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\11\owc11.dll"

Auswirkung der Problemumgehung: Anwendungen, die die Funktionalität von Office Web Components erfordern, funktionieren nicht.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie zum erneuten Registrieren von Office Web Components die folgenden Schritte aus:

Geben Sie für OWC 10 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\10\owc10.dll"

Geben Sie für OWC 11 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\11\owc11.dll"

Schränken Sie die Websites auf ausschließlich vertrauenswürdige Websites ein.

Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.

2.

Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.

3.

Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.

4.

Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.

5.

Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.

6.

Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf dieser Site erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist die Verwendung eines ActiveX-Steuerelements erforderlich.

Legen Sie die Einstellungen der Internet- und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen in diesen Zonen eine Bestätigung zu erhalten.

Sie können sich vor diesen Sicherheitsanfälligkeiten schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.

So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.

3.

Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.

Hinweis: Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch.

Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Speicherzuordnung – CVE-2009-0562

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn das ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer verwendet wird, kann dadurch der Systemstatus beschädigt werden, sodass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann.

Was sind Office Web Components?  
Microsoft Office Web Components sind eine Sammlung von COM-Steuerelementen für die Veröffentlichung von Tabellen, Diagrammen und Datenbanken im Internet und zum Anzeigen der veröffentlichten Komponenten im Internet.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website hostet, mit der das ActiveX-Steuerelement über Internet Explorer aufgerufen wird. Dies kann auch beeinträchtigte Websites sowie Websites umfassen, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestalteten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine sicherheitsgefährdende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?  
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.

Was ist die ActiveX-Auswahlmöglichkeit in Internet Explorer 7?  
Windows Internet Explorer 7 enthält eine ActiveX-Auswahlmöglichkeit, bei der nahezu alle vorinstallierten ActiveX-Steuerelemente standardmäßig deaktiviert sind. Benutzern wird in der Informationsleiste eine Meldung angezeigt, bevor sie auf ein vorinstalliertes ActiveX-Steuerelement zugreifen können, das nicht noch im Internet verwendet wurde. Dadurch können Benutzer für jedes einzelne Steuerelement den Zugriff zulassen oder verweigern. Weitere Informationen zu dieser und zu anderen neuen Funktionen in Windows Internet Explorer 7 finden Sie auf der folgenden Website.

Was bewirkt das Update?  
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten durch korrekte Speicherzuordnung, wenn das ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer verwendet wird.

Bei betroffenen Versionen von ISA Server setzt das Update das Kill Bit für alle OWC-CLSIDs und blockiert damit die bekannten Angriffsmethoden innerhalb von Internet Explorer. Dies hat keinen Einfluss auf die Funktionalität von ISA Server.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Heapbeschädigung – CVE-2009-2496

Im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-2496.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Heapbeschädigung – CVE-2009-2496

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Internet Explorer unter Windows Server 2003 und 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert die Sicherheitsanfälligkeit. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.

Outlook Express 6, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnen Outlook 98 und Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert ist. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML-E-Mail-Nachrichten im Bereich für eingeschränkte Sites, wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde.

Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von ActiveX-Steuerelementen beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer in einer E-Mail jedoch auf einen Link, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Szenario.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Heapbeschädigung – CVE-2009-2496

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Verhindern Sie, dass die Office Web Components-Bibliothek in Internet Explorer ausgeführt wird.

Sie können verhindern, dass die Office Web Components-Bibliothek in Internet Explorer ausgeführt wird, indem Sie in der Registrierung das Kill Bit für das Steuerelement setzen.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Hinweis: Diese Aktion wird vom ISA Server-Updatepaket durchgeführt. In diesem Update für ISA Server sind keine Binärdateien enthalten.

Ausführliche Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Office Web Components ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie die Schritte in diesem Artikel und erstellen Sie einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung, um zu verhindern, dass die Office Web Components-Bibliothek ausgeführt wird.

Hinweis: Die Klassenkennungen und entsprechende Dateien, in denen die Bibliotheksobjekte enthalten sind, sind im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen“ unter „Was bewirkt das Update?“ dokumentiert.

Um das Kill Bit für eine CLSID mit einem Wert von {0002E541-0000-0000-C000-000000000046} und {0002E559-0000-0000-C000-000000000046} zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in einem Texteditor (z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E541-0000-0000-C000-000000000046}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E559-0000-0000-C000-000000000046}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400

Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:

Gruppenrichtliniensammlung

Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?

Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen

Hinweis: Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.

Auswirkung der Problemumgehung: Nachdem das Kill Bit gesetzt wurde, können Sie die OWC-Kalkulationstabellen-Funktionalität im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components in Internet Explorer, Microsoft Office oder einer anderen Anwendung, die Kill Bits akzeptiert, nicht mehr verwenden. Dies wird die standardmäßige Funktion von Microsoft Office nicht beeinträchtigen, und die meisten Benutzer werden keine Änderung feststellen, nachdem das Kill Bit gesetzt wurde. OWC wird hauptsächlich von Webanwendungen verwendet, einschließlich interner Geschäftsanwendungen, Microsoft Office Project Web Access und des Office 2003-Add-Ins: Web Parts and Components. Es kann auch in einigen VBA-Lösungen in Microsoft Office verwendet werden. Nachdem das Kill Bit gesetzt wurde, können diese Anwendungen keine Funktionalität verwenden, die auf OWC-Kalkulationstabellen-Steuerelementen im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components basiert.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Sie können die oben dokumentierte Problemumgehung rückgängig machen, indem Sie folgende Schritte ausführen:

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Um das Kill Bit für eine CLSID mit einem Wert von {0002E541-0000-0000-C000-000000000046} und {0002E559-0000-0000-C000-000000000046} zurückzusetzen, fügen Sie den folgenden Text in einem Texteditor (z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

CLSID_OWC10_Spreadsheet, {0002E541-0000-0000-C000-000000000046}[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E541-0000-0000-C000-000000000046}]

CLSID_OWC11_Spreadsheet, {0002E559-0000-0000-C000-000000000046}[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E559-0000-0000-C000-000000000046}]

Aufheben der Registrierung der Office Web Components-Bibliothek

Hinweis: Diese Aktion funktioniert aus folgenden Gründen nicht auf ISA Server-Computern:

Die Office Web Components sind im ISA Server-Programmverzeichnis (standardmäßig „%ProgramFiles%\Microsoft ISA Server“) installiert.

Die Office Web Components werden vom ISA Server-Berichtauftragsmechanismus jedes Mal neu registriert, wenn ein Berichtauftrag ausgeführt wird.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Geben Sie für OWC 10 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe /u "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\10\owc10.dll"

Geben Sie für OWC 11 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe /u "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\11\owc11.dll"

Auswirkung der Problemumgehung: Anwendungen, die die Funktionalität von Office Web Components erfordern, funktionieren nicht.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie zum erneuten Registrieren von Office Web Components die folgenden Schritte aus:

Geben Sie für OWC 10 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\10\owc10.dll"

Geben Sie für OWC 11 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\11\owc11.dll"

Schränken Sie die Websites auf ausschließlich vertrauenswürdige Websites ein.

Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.

2.

Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.

3.

Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.

4.

Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.

5.

Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.

6.

Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf dieser Site erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist die Verwendung eines ActiveX-Steuerelements erforderlich.

Legen Sie die Einstellungen der Internet- und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen in diesen Zonen eine Bestätigung zu erhalten.

Sie können sich vor diesen Sicherheitsanfälligkeiten schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.

So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.

3.

Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.

Hinweis: Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch.

Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Heapbeschädigung – CVE-2009-2496

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn das ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer verwendet wird, führen die Steuerelementmethoden keine ausreichende Parameterüberprüfung durch, was zu einem Heapüberlauf führen kann, der einem Angreifer das Ausführen von beliebigem Code ermöglicht.

Was sind Office Web Components?  
Microsoft Office Web Components sind eine Sammlung von COM-Steuerelementen für die Veröffentlichung von Tabellen, Diagrammen und Datenbanken im Internet und zum Anzeigen der veröffentlichten Komponenten im Internet.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website hostet, mit der das ActiveX-Steuerelement über Internet Explorer aufgerufen wird. Dies kann auch beeinträchtigte Websites sowie Websites umfassen, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestalteten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine sicherheitsgefährdende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?  
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.

Was ist die ActiveX-Auswahlmöglichkeit in Internet Explorer 7?  
Windows Internet Explorer 7 enthält eine ActiveX-Auswahlmöglichkeit, bei der nahezu alle vorinstallierten ActiveX-Steuerelemente standardmäßig deaktiviert sind. Benutzern wird in der Informationsleiste eine Meldung angezeigt, bevor sie auf ein vorinstalliertes ActiveX-Steuerelement zugreifen können, das nicht noch im Internet verwendet wurde. Dadurch können Benutzer für jedes einzelne Steuerelement den Zugriff zulassen oder verweigern. Weitere Informationen zu dieser und zu anderen neuen Funktionen in Windows Internet Explorer 7 finden Sie auf der folgenden Website.

Was bewirkt das Update?  
Das Update entfernt die Sicherheitsanfälligkeit durch Korrigieren der Überprüfungslogik für Methoden der ActiveX-Steuerelemente von Office Web Components.

Bei betroffenen Versionen von ISA Server setzt das Update das Kill Bit für alle OWC-CLSIDs und blockiert damit die bekannten Angriffsmethoden innerhalb von Internet Explorer.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich HTML-Skripts – CVE-2009-1136

Im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1136.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich HTML-Skripts – CVE-2009-1136

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Internet Explorer unter Windows Server 2003 und 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert die Sicherheitsanfälligkeit. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.

Outlook Express 6, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnen Outlook 98 und Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert ist. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML-E-Mail-Nachrichten im Bereich für eingeschränkte Sites, wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde.

Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von ActiveX-Steuerelementen beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer in einer E-Mail jedoch auf einen Link, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Szenario.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich HTML-Skripts – CVE-2009-1136

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Verhindern Sie, dass die Office Web Components-Bibliothek in Internet Explorer ausgeführt wird.

Sie können verhindern, dass die Office Web Components-Bibliothek in Internet Explorer ausgeführt wird, indem Sie in der Registrierung das Kill Bit für das Steuerelement setzen.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Hinweis: Diese Aktion wird vom ISA Server-Updatepaket durchgeführt. In diesem Update für ISA Server sind keine Binärdateien enthalten.

Ausführliche Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Office Web Components ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie die Schritte in diesem Artikel und erstellen Sie einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung, um zu verhindern, dass die Office Web Components-Bibliothek ausgeführt wird.

Hinweis: Die Klassenkennungen und entsprechende Dateien, in denen die Bibliotheksobjekte enthalten sind, sind im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen“ unter „Was bewirkt das Update?“ dokumentiert.

Um das Kill Bit für eine CLSID mit einem Wert von {0002E541-0000-0000-C000-000000000046} und {0002E559-0000-0000-C000-000000000046} zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in einem Texteditor (z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E541-0000-0000-C000-000000000046}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E559-0000-0000-C000-000000000046}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400

Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:

Gruppenrichtliniensammlung

Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?

Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen

Hinweis: Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.

Auswirkung der Problemumgehung: Nachdem das Kill Bit gesetzt wurde, können Sie die OWC-Kalkulationstabellen-Funktionalität im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components in Internet Explorer, Microsoft Office oder einer anderen Anwendung, die Kill Bits akzeptiert, nicht mehr verwenden. Dies wird die standardmäßige Funktion von Microsoft Office nicht beeinträchtigen, und die meisten Benutzer werden keine Änderung feststellen, nachdem das Kill Bit gesetzt wurde. OWC wird hauptsächlich von Webanwendungen verwendet, einschließlich interner Geschäftsanwendungen, Microsoft Office Project Web Access und des Office 2003-Add-Ins: Web Parts and Components. Es kann auch in einigen VBA-Lösungen in Microsoft Office verwendet werden. Nachdem das Kill Bit gesetzt wurde, können diese Anwendungen keine Funktionalität verwenden, die auf OWC-Kalkulationstabellen-Steuerelementen im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components basiert.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Sie können die oben dokumentierte Problemumgehung rückgängig machen, indem Sie folgende Schritte ausführen:

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Um das Kill Bit für eine CLSID mit einem Wert von {0002E541-0000-0000-C000-000000000046} und {0002E559-0000-0000-C000-000000000046} zurückzusetzen, fügen Sie den folgenden Text in einem Texteditor (z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

CLSID_OWC10_Spreadsheet, {0002E541-0000-0000-C000-000000000046}[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E541-0000-0000-C000-000000000046}]

CLSID_OWC11_Spreadsheet, {0002E559-0000-0000-C000-000000000046}[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E559-0000-0000-C000-000000000046}]

Aufheben der Registrierung der Office Web Components-Bibliothek

Hinweis: Diese Aktion funktioniert aus folgenden Gründen nicht auf ISA Server-Computern:

Die Office Web Components sind im ISA Server-Programmverzeichnis (standardmäßig „%ProgramFiles%\Microsoft ISA Server“) installiert.

Die Office Web Components werden vom ISA Server-Berichtauftragsmechanismus jedes Mal neu registriert, wenn ein Berichtauftrag ausgeführt wird.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Geben Sie für OWC 10 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe /u "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\10\owc10.dll"

Geben Sie für OWC 11 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe /u "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\11\owc11.dll"

Auswirkung der Problemumgehung: Anwendungen, die die Funktionalität von Office Web Components erfordern, funktionieren nicht.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie zum erneuten Registrieren von Office Web Components die folgenden Schritte aus:

Geben Sie für OWC 10 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\10\owc10.dll"

Geben Sie für OWC 11 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe "C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Components\11\owc11.dll"

Schränken Sie die Websites auf ausschließlich vertrauenswürdige Websites ein.

Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.

2.

Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.

3.

Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.

4.

Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.

5.

Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.

6.

Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf dieser Site erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist die Verwendung eines ActiveX-Steuerelements erforderlich.

Legen Sie die Einstellungen der Internet- und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen in diesen Zonen eine Bestätigung zu erhalten.

Sie können sich vor diesen Sicherheitsanfälligkeiten schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.

So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.

3.

Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.

Hinweis: Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch.

Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich HTML-Skripts – CVE-2009-1136

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn das ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer verwendet wird, verarbeitet das Steuerelement Parameterwerte nicht richtig und kann den Systemstatus so beschädigen, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was sind Office Web Components?  
Microsoft Office Web Components sind eine Sammlung von COM-Steuerelementen für die Veröffentlichung von Tabellen, Diagrammen und Datenbanken im Internet und zum Anzeigen der veröffentlichten Komponenten im Internet.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website hostet, mit der das ActiveX-Steuerelement über Internet Explorer aufgerufen wird. Dies kann auch beeinträchtigte Websites sowie Websites umfassen, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestalteten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine sicherheitsgefährdende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?  
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.

Was ist die ActiveX-Auswahlmöglichkeit in Internet Explorer 7?  
Windows Internet Explorer 7 enthält eine ActiveX-Auswahlmöglichkeit, bei der nahezu alle vorinstallierten ActiveX-Steuerelemente standardmäßig deaktiviert sind. Benutzern wird in der Informationsleiste eine Meldung angezeigt, bevor sie auf ein vorinstalliertes ActiveX-Steuerelement zugreifen können, das nicht noch im Internet verwendet wurde. Dadurch können Benutzer für jedes einzelne Steuerelement den Zugriff zulassen oder verweigern. Weitere Informationen zu dieser und zu anderen neuen Funktionen in Windows Internet Explorer 7 finden Sie auf der folgenden Website.

Was bewirkt das Update?  
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit durch eine zusätzliche Parameterüberprüfung.

Bei betroffenen Versionen von ISA Server setzt das Update das Kill Bit für alle OWC-CLSIDs und blockiert damit die bekannten Angriffsmethoden innerhalb von Internet Explorer. Dies hat keinen Einfluss auf die Funktionalität von ISA Server.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Während die Sicherheitsanfälligkeit zunächst verantwortungsvoll offen gelegt wurde, wurde sie später von anderer Seite öffentlich bekannt gemacht. Dieses Security Bulletin befasst sich mit der öffentlich bekannt gemachten Sicherheitsanfälligkeit sowie mit zusätzlichen Problemen, die bei internen Untersuchungen festgestellt wurden. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde erstmals in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 973472 beschrieben.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Ja. Microsoft ist sich gezielter Angriffe bewusst, bei denen versucht wird, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Pufferüberlaufs – CVE-2009-1534

Im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1534.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Pufferüberlaufs – CVE-2009-1534

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Internet Explorer unter Windows Server 2003 und 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert die Sicherheitsanfälligkeit. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.

Outlook Express 6, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnen Outlook 98 und Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert ist. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML-E-Mail-Nachrichten im Bereich für eingeschränkte Sites, wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde.

Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von ActiveX-Steuerelementen beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer in einer E-Mail jedoch auf einen Link, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Szenario.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Pufferüberlaufs – CVE-2009-1534

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Verhindern Sie, dass die Office Web Components-Bibliothek in Internet Explorer ausgeführt wird.

Sie können verhindern, dass die Office Web Components-Bibliothek in Internet Explorer ausgeführt wird, indem Sie in der Registrierung das Kill Bit für das Steuerelement setzen.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Hinweis: Diese Aktion wird vom ISA Server-Updatepaket durchgeführt. In diesem Update für ISA Server sind keine Binärdateien enthalten.

Ausführliche Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Office Web Components ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie die Schritte in diesem Artikel und erstellen Sie einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung, um zu verhindern, dass die Office Web Components-Bibliothek ausgeführt wird.

Hinweis: Die Klassenkennungen und entsprechende Dateien, in denen die Bibliotheksobjekte enthalten sind, sind im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen“ unter „Was bewirkt das Update?“ dokumentiert.

Um das Kill Bit für eine CLSID mit dem Wert {0002E512-0000-0000-C000-000000000046} zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in einem Texteditor (z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E512-0000-0000-C000-000000000046}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400

Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:

Gruppenrichtliniensammlung

Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?

Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen

Hinweis: Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.

Auswirkung der Problemumgehung: Nachdem das Kill Bit gesetzt wurde, können Sie die OWC-Kalkulationstabellen-Funktionalität im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components in Internet Explorer, Microsoft Office oder einer anderen Anwendung, die Kill Bits akzeptiert, nicht mehr verwenden. Dies wird die standardmäßige Funktion von Microsoft Office nicht beeinträchtigen, und die meisten Benutzer werden keine Änderung feststellen, nachdem das Kill Bit gesetzt wurde. OWC wird hauptsächlich von Webanwendungen verwendet, einschließlich interner Geschäftsanwendungen, Microsoft Office Project Web Access und des Office 2003-Add-Ins: Web Parts and Components. Es kann auch in einigen VBA-Lösungen in Microsoft Office verwendet werden. Nachdem das Kill Bit gesetzt wurde, können diese Anwendungen keine Funktionalität verwenden, die auf OWC-Kalkulationstabellen-Steuerelementen im ActiveX-Steuerelement der Office Web Components basiert.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Sie können die oben dokumentierte Problemumgehung rückgängig machen, indem Sie folgende Schritte ausführen:

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Um das Kill Bit für eine CLSID mit dem Wert {0002E512-0000-0000-C000-000000000046} zurückzusetzen, fügen Sie den folgenden Text in einem Texteditor (z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E512-0000-0000-C000-000000000046}]

Aufheben der Registrierung der Office Web Components-Bibliothek

Hinweis: Diese Aktion funktioniert aus folgenden Gründen nicht auf ISA Server-Computern:

Die Office Web Components sind im ISA Server-Programmverzeichnis (standardmäßig „%ProgramFiles%\Microsoft ISA Server“) installiert.

Die Office Web Components werden vom ISA Server-Berichtauftragsmechanismus jedes Mal neu registriert, wenn ein Berichtauftrag ausgeführt wird.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Geben Sie für Office 2000 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe /u "C:\Program Files\Microsoft Office\Office\msowc.dll"

Geben Sie für Office XP Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe /u "C:\Program Files\Microsoft Office\Office10\msowc.dll"

Auswirkung der Problemumgehung: Anwendungen, die die Funktionalität von Office Web Components erfordern, funktionieren nicht.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie zum erneuten Registrieren von Office Web Components die folgenden Schritte aus:

Geben Sie für Office 2000 Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe "C:\Program Files\Microsoft Office\Office\msowc.dll"

Geben Sie für Office XP Folgendes an der Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie Ausführen aus:

Regsvr32.exe "C:\Program Files\Microsoft Office\Office10\msowc.dll

Schränken Sie die Websites auf ausschließlich vertrauenswürdige Websites ein.

Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.

2.

Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.

3.

Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.

4.

Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.

5.

Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.

6.

Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf dieser Site erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist die Verwendung eines ActiveX-Steuerelements erforderlich.

Legen Sie die Einstellungen der Internet- und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen in diesen Zonen eine Bestätigung zu erhalten.

Sie können sich vor diesen Sicherheitsanfälligkeiten schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.

So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.

3.

Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.

Hinweis: Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch.

Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Pufferüberlaufs – CVE-2009-1534

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn das ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer verwendet wird, kann dadurch der Systemstatus beschädigt werden, sodass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann.

Was sind Office Web Components?  
Microsoft Office Web Components sind eine Sammlung von COM-Steuerelementen für die Veröffentlichung von Tabellen, Diagrammen und Datenbanken im Internet und zum Anzeigen der veröffentlichten Komponenten im Internet.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website hostet, mit der das ActiveX-Steuerelement über Internet Explorer aufgerufen wird. Dies kann auch beeinträchtigte Websites sowie Websites umfassen, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestalteten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine sicherheitsgefährdende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?  
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.

Was ist die ActiveX-Auswahlmöglichkeit in Internet Explorer 7?  
Windows Internet Explorer 7 enthält eine ActiveX-Auswahlmöglichkeit, bei der nahezu alle vorinstallierten ActiveX-Steuerelemente standardmäßig deaktiviert sind. Benutzern wird in der Informationsleiste eine Meldung angezeigt, bevor sie auf ein vorinstalliertes ActiveX-Steuerelement zugreifen können, das nicht noch im Internet verwendet wurde. Dadurch können Benutzer für jedes einzelne Steuerelement den Zugriff zulassen oder verweigern. Weitere Informationen zu dieser und zu anderen neuen Funktionen in Windows Internet Explorer 7 finden Sie auf der folgenden Website.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Eigenschaftswerte anhand von Grenzüberprüfungen überprüft werden, wenn das ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer verwendet wird.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows-Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Hinweis: Am 1. August 2009 stellt Microsoft den Support für Office Update und das Inventurprogramm für Office-Update ein. Verwenden Sie Microsoft Update, um weiterhin die aktuellen Updates für Microsoft Office-Produkte zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie in Informationen zu Office Update: Häufig gestellte Fragen (FAQs).

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.1

Microsoft Office XP Service Pack 3

Ja

Microsoft Office 2003 Service Pack 3

Ja

Microsoft Office 2000 Web Components Service Pack 3

Nein

Microsoft Office XP Web Components Service Pack 3

Ja

Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 3

Ja

Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 1 für Microsoft Office System 2007

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Standard Edition Service Pack 3

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Enterprise Edition Service Pack 3

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Standard Edition Service Pack 1

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Enterprise Edition Service Pack 1

Ja

Microsoft BizTalk Server 2002

Ja

Microsoft Visual Studio .NET 2003 Service Pack 1

Nein

Microsoft Office Small Business Accounting 2006

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Hinweis: Für Benutzer, die ältere Software verwenden, die nicht von MBSA 2.1, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird: Besuchen Sie die Website Microsoft Baseline Security Analyzer und sehen Sie im Abschnitt Support für ältere Produkte nach, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUITSMS 2003 mit ITMUConfiguration Manager 2007

Microsoft Office XP Service Pack 3

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Office 2003 Service Pack 3

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Office 2000 Web Components Service Pack 3

Nein

Nein

Nein

Nein

Microsoft Office XP Web Components Service Pack 3

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 3

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 1 für Microsoft Office System 2007

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Standard Edition Service Pack 3

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2004 Enterprise Edition Service Pack 3

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Standard Edition Service Pack 1

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2006 Enterprise Edition Service Pack 1

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft BizTalk Server 2002

Ja

Ja

Ja

Ja

Microsoft Visual Studio .NET 2003 Service Pack 1

Ja

Ja

Nein

Nein

Microsoft Office Small Business Accounting 2006

Nein

Nein

Ja

Ja

Für SMS 2.0 und SMS 2003 kann das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) von SMS verwendet werden, um Sicherheitsupdates zu erkennen. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Hinweis: Wenn Sie für die Bereitstellung von Office 2000, Office XP oder Office 2003 einen Administratorinstallationspunkt verwendet haben, können Sie das Update u. U. nicht mithilfe von SMS bereitstellen, wenn Sie den AIP von der ursprünglichen Basislinie aus aktualisiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift Office-Administratorinstallationspunkt in diesem Abschnitt.

Office-Administratorinstallationspunkt

Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen.

Für unterstützte Versionen von Microsoft Office 2000, siehe Erstellen eines Administratorinstallationspunktes. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für ein Clientsystem von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu Office 2000 Service Pack 3 (SP3) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 932889.

Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Aktualisieren von Office 2000-Clients von einem gepatchten administrativen Abbild.

Unterstützte Versionen von Microsoft Office XP finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für ein Clientsystem von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office XP finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922665.

Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Aktualisieren von Office XP-Clients von einem gepatchten administrativen Abbild.

Unterstützte Versionen von Microsoft Office 2003 finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für einen Clientcomputer von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office 2003 oder Service Pack 3 (SP3) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 902349.

Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Verteilen von Office 2003-Produktupdates.

Unterstützte Versionen des 2007 Microsoft Office-Systems finden Sie unter Erstellen eines Netzwerkinstallationspunkts im 2007 Office-System.

Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Sicherheitsupdates zentral zu verwalten, verwenden Windows Server Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates für das 2007 Microsoft Office-System mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Microsoft Application Compatibility Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Office XP, Office XP Web Components und Office 2000 Web Components (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

OfficeXP-KB947320-FullFile-enu /q:a

Installieren ohne neu zu starten

OfficeXP-KB947320-FullFile-enu /r:n

Protokolldatei aktualisieren

Nicht anwendbar

Weitere Informationen

Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung  weiter oben. 

Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterbereich Office-Funktionen in diesem Abschnitt.

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Nach der Installation des Updates kann dieses nicht mehr entfernt werden. Um zu einer Installation zurückzukehren, die vor der Installation des Updates aktuell war, müssen Sie die Anwendung entfernen und die Anwendung dann erneut mit den Originalmedien installieren.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 947320.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

Office-Funktionen

Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.

ProduktFunktion

ACCESS, PROPLUS, PRO

OfficeWebComponents,ACCESSNonBootFiles,OfficeWebComponents10 

FP, PIPC1, SBE, STD, STDEDU, EXCEL

OfficeWebComponents,OfficeWebComponents10

OWC10, OWC10SE

ProductFiles

ACCESSRT

OfficeWebComponents,ACCESSNonBootFiles

PRJPRO, PRJSTD

OfficeWebComponents10

6626.0_o10pro_cexs_bgr_PRO, 6626.0_o10pro_CEXS_ETI_PRO, 6626.0_o10pro_CEXS_LTH_PRO, 6626.0_o10pro_CEXS_LVI_PRO, 6626.0_o10pro_crxs_bgr_PRORET, 6626.0_o10pro_CRXS_ETI_PRORET, 6626.0_o10pro_CRXS_LTH_PRORET, 6626.0_o10pro_CRXS_LVI_PRORET

OfficeWebComponents,ACCESSNonBootFiles,OfficeWebComponents10_1033

6626.0_O10PRO_CEXS_HRV_PRO, 6626.0_O10PRO_CRXS_HRV_PRORET

OfficeWebComponents,OfficeWebComponents10_1033,ACCESSNonBootFiles

6626.0_o10sbe_COXS_BGR_SBERET, 6626.0_o10sbe_COXS_ETI_SBERET, 6626.0_o10sbe_COXS_LTH_SBERET, 6626.0_o10sbe_COXS_LVI_SBERET, 6626.0_O10SBE_CRXS_HRV_SBERET, 6626.0_o10std_cexs_bgr_STD, 6626.0_o10std_crxs_bgr_STDRET

OfficeWebComponents,OfficeWebComponents10_1033

Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.

Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.

Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP

Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000

Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 2000 und Windows NT 4.0

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/q

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/q:u

Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden.

/q:a

Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden.

/t:Pfad

Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

/c

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben

/c:Pfad

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/r:n

Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen.

/r:I

Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet.

/r:a

Startet das System nach der Installation immer neu.

/r:s

Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu.

/n:v

Keine Versionsüberprüfung – das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Nach der Installation des Updates kann dieses nicht mehr entfernt werden. Um zu einer Installation zurückzukehren, die vor der Installation des Updates aktuell war, müssen Sie die Anwendung entfernen und die Anwendung dann erneut mit den Originalmedien installieren.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Office 2003, Office 2003 Web Components und Office 2003 Web Components für Microsoft Office System 2007 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für Microsoft Office 2003 Service Pack 3 und Microsoft Office 2003 Web Components:
Office2003-KB947319-FullFile-enu /q:a

Für Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 1 für Microsoft Office System 2007:
Office2007-KB947318-FullFile-x86-en /q:a

Installieren ohne neu zu starten

Für Microsoft Office 2003 Service Pack 3 und Microsoft Office 2003 Web Components:
Office2003-KB947319-FullFile-enu /r:n

Für Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 1 für Microsoft Office System 2007:
Office2007-KB947318-FullFile-x86-en /r:n

Protokolldatei aktualisieren

Nicht anwendbar

Weitere Informationen

Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung  weiter oben. 

Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterbereich Office-Funktionen in diesem Abschnitt.

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation

Für Microsoft Office 2003 Service Pack 3 und Microsoft Office 2003 Web Components:
Nach der Installation des Updates kann dieses nicht mehr entfernt werden. Um zu einer Installation zurückzukehren, die vor der Installation des Updates aktuell war, müssen Sie die Anwendung entfernen und die Anwendung dann erneut mit den Originalmedien installieren.

Für Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 1 für Microsoft Office System 2007:
Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung.

Dateiinformationen:

Für Microsoft Office 2003 Service Pack 3 und Microsoft Office 2003 Web Components:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 947319.

Für Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 1 für Microsoft Office System 2007:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 947318.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

Office-Funktionen

Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.

ProduktFunktion

ACCESSRT, ACC11

ACCESSNonBootFiles,ProductFiles

OUTLS11, VISVEA, PPT11, FP11, ONOTE11, OUTL11, OUTLSM11, PUB11, INF11, PRJPROE, PRJPRO, PRJSTDE, PRJSTD, VISPRO, VISPROR, VISSTD, VISSTDR

ProductFiles

XLVIEW

ExcelViewer

WORDVIEW

WORDVIEWFiles

RMS

RMSFiles,ProductFiles

BASIC11, PERS11, STDP11, STD11

WORDNonBootFiles,EXCELNonBootFiles,ProductFiles

PRO11SB, PROI11, PRO11

WORDNonBootFiles,ACCESSNonBootFiles,EXCELNonBootFiles,ProductFiles

WORD11

WORDNonBootFiles,ProductFiles

EXCEL11

EXCELNonBootFiles,ProductFiles

Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.

Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.

Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP

Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000

Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 2000 und Windows NT 4.0

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/q

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/q:u

Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden.

/q:a

Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden.

/t:Pfad

Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

/c

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben

/c:Pfad

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/r:n

Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen.

/r:I

Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet.

/r:a

Startet das System nach der Installation immer neu.

/r:s

Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu.

/n:v

Keine Versionsüberprüfung – das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.

Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office 2003-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

Internet Security and Acceleration Server 2004 und Internet Security and Acceleration Server 2006 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

ISAServer-KB947826-FullFile-x86-glb /quiet

Installieren ohne neu zu starten

ISAServer-KB947826-FullFile-x86-glb /norestart

Protokolldatei aktualisieren

Nicht anwendbar

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Nicht erforderlich

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Dieses Update kann nicht über die Option „Software“ in der Systemsteuerung deinstalliert werden. Um das Kill Bit zurückzusetzen, lesen Sie im Abschnitt „Problemumgehung“, wie diese Aktion manuell durchgeführt wird.

Dateiinformationen:

Dieses Update nimmt keine Änderungen an Internet Security and Acceleration (ISA) Server vor. Stattdessen setzt dieses Sicherheitsupdate das Kill Bit in der Registrierung für das Microsoft Office 2003 Web Components-Steuerelement.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Self-Extractor\Package\{0002E55B-0000-0000-C000-000000000046}

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren.

Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.

Um die aktuelle Version von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 3.1 Redistributable

Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 2000 und Windows NT 4.0

Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 95, Windows 98, Windows 98 SE und Windows Millennium Edition

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/? oder /help

Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.

/passive

Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen.

/quiet

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/norestart

Unterdrückt das Neustarten des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert.

/forcerestart

Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert.

/extract

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben.

/extract:<Pfad>

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/lang:<LCID>

Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt.

/log:<Protokolldatei>

Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

Überprüfen der Updateinstallation

Da in dem Update keine Dateien für ISA Server enthalten sind, kann anhand der Überprüfung des folgenden Registrierungsschlüssels festgestellt werden, ob das Update erfolgreich installiert wurde:

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{0002E55B-0000-0000-C000-000000000046}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400

Microsoft BizTalk Server (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

MicrosoftBizTalkServer2002-KB971388-enu /q:a

Installieren ohne neu zu starten

MicrosoftBizTalkServer2002-KB971388-enu /r:n

Protokolldatei aktualisieren

Nicht anwendbar

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 971388.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren.

Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.

Um die aktuelle Version von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 3.1 Redistributable

Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 2000 und Windows NT 4.0

Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 95, Windows 98, Windows 98 SE und Windows Millennium Edition

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/q

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/q:u

Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden.

/q:a

Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden.

/t:Pfad

Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

/c

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben

/c:Pfad

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/r:n

Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen.

/r:I

Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet.

/r:a

Startet das System nach der Installation immer neu.

/r:s

Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu.

/n:v

Keine Versionsüberprüfung – das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Package Installer finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Entfernen des Updates

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Visual Studio .NET 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Visual Studio .NET 2003 Service Pack 2

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

VS7.1sp1-KB969172-x86-INTL /q

Installieren ohne neu zu starten

VS7.1sp1-KB969172-x86-INTL /norestart

Protokolldatei aktualisieren

VS7.1SP1-KB969172-X86-intl-msi.0.log
VS7.1SP1-KB969172-X86-intl-wrapper.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 969172.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Updates\Visual Studio\7.1\M969172
"Installed" = dword:1

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren.

Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.

Um die aktuelle Version von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 3.1 Redistributable

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/? oder /h oder /help

Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.

Installationsmodus

 

/q[n|b|r|f]

Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest.

n – Keine UI

b - Grundlegende UI

r - Verringerte UI

f - Vollständige UI

/quiet

Identisch mit /q

/passive

Identisch mit /qb

Installationsoptionen

 

/extract [Verzeichnis]

Extrahiert das Paket in das angegebene Verzeichnis

/uninstall oder /u

Deinstalliert dieses Update

/addsource oder /as

Gibt den Quellpfad der Produkt-MSI an. Diese Option kann verwendet werden, wenn beim Installieren des Updates dazu aufgefordert wird, das Installationsquellmedium für das Produkt einzulegen. Beispiel:

<update executable> /addsource "C:\Product MSI\Visual Studio\enu\vs_setup.msi" /addsource "C:\Product MSI\Net\Netfx.msi"

Neustartoptionen

 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/promptrestart

Fordert den Benutzer ggf. zum Neustart auf.

/forcerestart

Computer nach der Installation immer neu starten.

Protokolloptionen

 

/l[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x|+|!|*] <Protokolldatei>

i – Statusmeldungen

w – Nicht schwerwiegende Warnungen

e – Alle Fehlermeldungen

a – Ausführung von Aktionen

r – Aktionsspezifische Einträge

u – Benutzeranforderungen

c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter

m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch

o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz

p – Terminaleigenschaften

v – Ausführliche Ausgabe

x – Zusätzliche Debuginformationen

+ – An vorhandene Protokolldatei anhängen

! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen

* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren

/log <Protokolldatei>

Entspricht /l* <Protokolldatei>

/sendreport

Sendet Installationsdaten für dieses Update als Dr. Watson-Bericht an Microsoft. Es werden keine Informationen gesendet, anhand derer Sie persönlich identifizierbar sind.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Package Installer finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Entfernen des Updates

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Microsoft Office Small Business Accounting 2006 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

OfficeSmallBusinessAccounting2006-KB968377-FullFile-enu /passive

Installieren ohne neu zu starten

OfficeSmallBusinessAccounting2006-KB968377-FullFile-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

Nicht anwendbar

Weitere Informationen

Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben.

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 968377.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.

Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 oder höher auf dem System installiert wird.

Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP

Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/? oder /help

Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.

/passive

Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen.

/quiet

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/norestart

Unterdrückt das Neustarten des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert.

/forcerestart

Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert.

/extract

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben.

/extract:<Pfad>

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/lang:<LCID>

Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt.

/log:<Protokolldatei>

Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.

Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office System 2007-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

Peter Vreugdenhil von Zero Day Initiative für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Speicherzuordnung (CVE-2009-0562).

Peter Vreugdenhil von Zero Day Initiative für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Heapbeschädigung (CVE-2009-2496).

Peter Vreugdenhil von Zero Day Initiative und Haifei Li von Fortinets FortiGuard Global Security Research Team für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich HTML-Skripts (CVE-2009-1136).

Sean Larsson von VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Office Web Components bezüglich Pufferüberlaufs (CVE-2009-1534).

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (11. August 2009): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (12. August 2009): Die Neustartanforderung für Visual Studio .NET 2003 wurden aktualisiert; die Tabellen im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung wurden aktualisiert; die Beschreibung der Auswirkung der Problemumgehung „Verhindern Sie, dass die Office Web Components-Bibliothek in Internet Explorer ausgeführt wird“ wurde aktualisiert; die Update-Installationsoptionen für Internet Security and Acceleration Server 2004 und Internet Security and Acceleration Server 2006 wurde korrigiert; und verschiedene Änderungen wurden vorgenommen.

V2.0 (27. Oktober 2009): Das Bulletin wurde überarbeitet, um die erneute Veröffentlichung des Updates für Microsoft Office 2003 Service Pack 3 und Microsoft Office 2003 Web Components Service Pack 3 zur Behebung eines Erkennungsproblems mitzuteilen. Dies ist lediglich eine Erkennungsänderung. Die Binärdateien wurden nicht verändert. Benutzer, die ihre Systeme erfolgreich aktualisiert haben, müssen dieses Update nicht erneut installieren.


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