Version: 2.1
Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft-Remotedesktopverbindung. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Angreifer einen Benutzer von Terminaldiensten erfolgreich dazu verleitet, eine Verbindung zu einem schädlichen RDP-Server herzustellen, oder wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Website besucht, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Dieses Sicherheitsupdate wird für Standardversionen von RDP unter unterstützten Editionen von Windows Vista, Windows Vista für x64-basierte Systeme und den Remotedesktopverbindungs-Client für Mac 2.0 als Hoch eingestuft und für alle Standardversionen von RDP unter allen anderen unterstützten Windows-Editionen als Kritisch. Dieses Sicherheitsupdate wird für RDP-Version 6.0, die Administratoren manuell unter Windows Server 2003 Service Pack 2 und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 installieren können als Wichtig eingestuft und für alle anderen Versionen von RDP, die Administratoren manuell unter unterstützten Windows-Editionen installieren können, als Kritisch. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem geändert wird, wie die Remotedesktopverbindung mit unerwarteten Parametern umgeht, die vom RDP-Server gesendet werden, und indem jene Parameter richtig überprüft werden, die an ActiveX-Steuerelementmethoden der Remotedesktopverbindung übergeben werden. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.
Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.
Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.
Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 970927 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Betriebssystem | Komponente | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | RDP-Version 5.0 (KB958471)** und RDP-Version 5.0 (KB958470) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Windows XP Service Pack 2 | RDP-Version 5.1 (KB958470) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Windows XP Service Pack 2 | RDP-Version 6.0 (KB956744)*** | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
Windows XP Service Pack 3 | RDP-Version 5.2 (KB958469) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | RDP-Version 5.2 (KB958469) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | RDP-Version 6.0 (KB956744)*** | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
Windows Server 2003 Service Pack 2 | RDP-Version 5.2 (KB958469) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Windows Server 2003 Service Pack 2 | RDP-Version 6.0 (KB956744)*** | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | RDP-Version 5.2 (KB958469) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | RDP-Version 6.0 (KB956744)*** | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | RDP-Version 5.2 (KB958469) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Windows Vista | RDP-Version 6.0 (KB956744) | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | RDP-Version 6.1 (KB956744) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Windows Vista x64 Edition | RDP-Version 6.0 (KB956744) | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | RDP-Version 6.1 (KB956744) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2* | RDP-Version 6.1 (KB956744) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2* | RDP-Version 6.1 (KB956744) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | RDP-Version 6.1 (KB956744) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
*Die Server Core-Installation von Windows Server 2008 ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betreffen unterstützte Editionen von Windows Server 2008 nicht, wenn Windows Server 2008 mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.
**Benutzer von RDP-Version 5.0 unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 müssen sowohl KB958471 als auch KB958470 installieren.
***Administratoren haben diesen gebrauchsfertigen Download u. U. manuell installiert.
Betroffene Software
| Software | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
Remotedesktopverbindungs-Client für Mac 2.0**** (KB974283) | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
****Dieser Download aktualisiert Remotedesktopverbindungs-Client für Mac 2.0 auf Remotedesktopverbindungs-Client für Mac 2.0.1, der die Sicherheitsanfälligkeit behebt.
Nicht betroffene Software
| Betriebssystem |
Windows 7 für 32-Bit-Systeme |
Windows 7 für x64-basierte Systeme |
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme |
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Weshalb wurde dieses Security Bulletin am 4. November 2009 überarbeitet?
Dieses Bulletin wurde überarbeitet, um diesem Update bekannte Probleme hinzuzufügen, die auf begrenzte RDP-Zeichnungsfehler zurückzuführen sind, die mit dem in KB958469 enthaltenen Update für RDP Version 5.2 identifiziert wurden. Der Microsoft Knowledge Base-Artikel 970927 enthält Problemumgehungen sowie eine Lösung für dieses Problem.
Weshalb wurde dieses Security Bulletin am 13. August 2009 überarbeitet?
Dieses Bulletin wurde überarbeitet, um mehrere Korrekturen herbeizuführen:
| • | Die KB-Nummern der Updatepakete für RDP-Version 5.2 unter Windows XP Service Pack 2 und unter Windows XP Service Pack 3 wurden korrigiert. | ||||
| • | Die RDP-Versionen und die Einstufung des Schweregrads für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 wurden korrigiert. | ||||
| • | Die KB-Nummer des Updatepakets für den Remotedesktopverbindungs-Client für Mac 2.0 wurde korrigiert. | ||||
| • | Die schadensbegrenzenden Faktoren für CVE-2009-1133 wurden verdeutlicht, indem der schadensbegrenzende Faktor für ein webbasiertes Angriffsszenario hinzugefügt wurde. | ||||
| • | Verdeutlichung der Problemumgehungen für CVE-2009-1133:
|
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.
Welches sind die bekannten Probleme, die bei der Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können?
Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 970927 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.
Wie lauten die Standardinstallationen der Remotedesktopverbindung?
Viele Versionen von Microsoft Windows werden mit einer Standardversion des Remotedesktopverbindungs-Clients (RDP) geliefert. Diese Versionen werden als paketgebundene Komponenten bezeichnet. Ein Endbenutzer oder Administrator kann jedoch neuere Versionen des Remotedesktopverbindungs-Clients installieren. Diese neueren Versionen, die Sie installieren können, werden als „gebrauchsfertige“ Installationen bezeichnet.
Wie kann ich die Version des RDP-Clients bestimmen, der auf meinem System installiert ist?
Um Ihre Version des RDP-Clients zu bestimmen, starten Sie den RDP-Client über das Menü Start, klicken Sie auf das Symbol oben links in der Titelleiste, und wählen Sie Info aus.
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit |
Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für August. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.
| Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software | ||||
| Betriebssystem | Komponente | Sicherheitsanfälligkeit in Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1133 | Sicherheitsanfälligkeit im ActiveX-Steuerelement der Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1929 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | RDP-Version 5.0 | Kritisch | Nicht anwendbar | Kritisch |
Windows XP Service Pack 2 | RDP-Version 5.1 | Kritisch | Nicht anwendbar | Kritisch |
Windows XP Service Pack 2 | RDP-Version 6.0 | Hoch | Nicht anwendbar | Hoch |
Windows XP Service Pack 2 | RDP-Version 6.1 | Hoch | Kritisch | Kritisch |
Windows XP Service Pack 3 | RDP-Version 5.2 | Kritisch | Nicht anwendbar | Kritisch |
Windows XP Service Pack 3 | RDP-Version 6.1 | Hoch | Kritisch | Kritisch |
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | RDP-Version 5.2 | Kritisch | Nicht anwendbar | Kritisch |
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | RDP-Version 6.0 | Hoch | Nicht anwendbar | Hoch |
Windows Server 2003 Service Pack 2 | RDP-Version 5.2 | Kritisch | Nicht anwendbar | Kritisch |
Windows Server 2003 Service Pack 2 | RDP-Version 6.0 | Hoch | Nicht anwendbar | Hoch |
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | RDP-Version 5.2 | Kritisch | Nicht anwendbar | Kritisch |
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | RDP-Version 6.0 | Hoch | Nicht anwendbar | Hoch |
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | RDP-Version 5.2 | Kritisch | Nicht anwendbar | Kritisch |
Windows Vista | RDP-Version 6.0 | Hoch | Nicht anwendbar | Hoch |
Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | RDP-Version 6.1 | Hoch | Kritisch | Kritisch |
Windows Vista x64 Edition | RDP-Version 6.0 | Hoch | Nicht anwendbar | Hoch |
Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | RDP-Version 6.1 | Hoch | Kritisch | Kritisch |
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2* | RDP-Version 6.1 | Hoch | Kritisch | Kritisch |
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2* | RDP-Version 6.1 | Hoch | Kritisch | Kritisch |
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | RDP-Version 6.1 | Hoch | Kritisch | Kritisch |
*Die Server Core-Installation von Windows Server 2008 ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobene Sicherheitsanfälligkeit betrifft unterstützte Editionen von Windows Server 2008 nicht, wenn Windows Server 2008 mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.
| Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software | |||
| Software | Sicherheitsanfälligkeit in Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1133 | Sicherheitsanfälligkeit im ActiveX-Steuerelement der Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1929 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
Remotedesktopverbindungs-Client für Mac 2.0**** | Hoch | Nicht anwendbar | Hoch |
****Diese Software aktualisiert Remotedesktopverbindungs-Client für Mac 2.0 auf Remotedesktopverbindungs-Client für Mac 2.0.1, der die Sicherheitsanfälligkeit behebt.
Sicherheitsanfälligkeit in Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1133 |
In der Microsoft-Remotedesktopverbindung (früher Terminaldiensteclient genannt) liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die durch die Verarbeitung bestimmter Parameter verursacht wird, die vom RDP-Server zurückgegeben werden. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1133.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1133 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. |
| • | In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. |
| • | RDP-Server sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. Nur RDP-Clients sind betroffen. |
| • | In RDP-Version 6.0 und RDP-Version 6.1 kann die Sicherheitsanfälligkeit nicht von einer schädlichen Website ausgenutzt werden, die das ActiveX-Steuerelement RDP aufruft, das die Sitzung mit einem schädlichen RDP-Server verbindet. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1133 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
| • | Einschränken des Zugriffs auf mstscax.dll Hinweis: Sie müssen Administrator sein, um diese Befehle verwenden zu können. Windows XP und Windows Server 2003: Führen Sie folgende Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: cacls %windir%\system32\mstscax.dll /E /P everyone:N cacls %windir%\sysWOW64\mstscax.dll /E /P everyone:N Windows Vista und Windows Server 2008: Führen Sie an einer erhöhten Eingabeaufforderung folgende Befehle aus:
takeown /F %windir%\system32\mstscax.dll
cacls %windir%\system32\mstscax.dll /E /P everyone:N
takeown /F %windir%\SysWOW64\mstscax.dll
cacls %windir%\SysWOW64\mstscax.dll /E /P everyone:N
for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s %windir%\winsxs\mstscax.dll') DO takeown /F %G && cacls %G /E /P everyone:N
Auswirkung der Problemumgehung: Nachdem diese Schritte durchgeführt wurden, können keine ausgehenden Remotedesktopverbindungen mehr hergestellt werden. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig Hinweis: Sie müssen Administrator sein, um diese Befehle verwenden zu können. Windows XP und Windows Server 2003: Führen Sie folgende Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: cacls %windir%\system32\mstscax.dll /E /R everyone cacls %windir%\SysWOW64\mstscax.dll /E /R everyone Windows Vista und Windows Server 2008: Führen Sie an einer erhöhten Eingabeaufforderung folgende Befehle aus:
cacls %windir%\system32\mstscax.dll /E /R everyone
cacls %windir%\SysWOW64\mstscax.dll /E /R everyone
for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s %windir%\winsxs\mstscax.dll') DO cacls %G /E /R everyone
| ||||
| • | Verhindern Sie, dass das Remotedesktopverbindungs-ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird Sie können Versuche, eine Instanz eines COM-Objekts in Internet Explorer zu erstellen, unterbinden, indem Sie das Kill Bit für das Steuerelement in der Registrierung setzen. Hinweis: Diese Problemumgehung verhindert die Ausnutzung durch die webbasierte Angriffsmethode, schützt den Benutzer aber nicht gegen die manuelle Initiierung einer Verbindung zu einem schädlichen RDP-Server. Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Genaue Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie diese Schritte, um einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung zu erstellen. Dadurch wird verhindert, dass ein COM-Objekt in Internet Explorer instanziiert wird.
Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites: Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor? Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen Hinweis Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden. Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer können Remotedesktopverbindungen nicht aus Webseiten heraus starten. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Löschen Sie die Registrierungsschlüssel, die vorher beim Implementieren dieser Problemumgehung hinzugefügt wurden. |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1133 |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Wenn ein Benutzer mit Administratorrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Berechtigungen erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Systemrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit Administratorberechtigungen arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
In der Microsoft-Remotedesktopverbindung liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie bestimmte Parameter verarbeitet werden, die vom RDP-Server zurückgegeben werden. Dieses Problem führt zu einem Heapüberlauf auf dem Client, der vom Angreifer genutzt werden kann, um mit den Berechtigungen des angemeldeten Benutzers beliebigen Code auszuführen.
Was ist das Microsoft-Remotedesktopprotokoll?
Mit dem Microsoft-Remotedesktopprotokoll (RDP) werden Remoteanzeige und Eingabemöglichkeiten über Netzwerkverbindungen für Microsoft Windows-basierte Anwendungen bereitgestellt, die auf einem Server ausgeführt werden. RDP basiert auf und ist eine Erweiterung der ITU T.120-Protokollfamilie. RDP ist ein mehrkanalfähiges Protokoll, das separaten virtuellen Kanälen ermöglicht, Gerätekommunikationen und Präsentationsdaten vom Server zu übertragen sowie die Sitzung zu verschlüsseln. RDP stellt eine erweiterbare Basis bereit und unterstützt bis zu 64.000 separate Kanäle für die Datenübertragung. Außerdem trifft es Vorkehrungen für die Mehrpunktübertragung. Auf einigen Plattformen wird die Microsoft-Remotedesktopverbindung als Terminaldiensteclient bezeichnet.
Microsoft Windows implementiert RDP folgendermaßen:
| • | Windows 2000: Terminaldienste umfasst die verbesserte RDP-Version 5.0. |
| • | Windows XP Service Pack 2: Verwendet RDP-Version 5.1 für Remotedesktopverbindung und für Remoteunterstützung. Windows XP umfasst auch Remotedesktop-Webverbindung. Diese ist eine aktualisierte Version des erweiterten Clients für Terminaldienste (TSAC), ein RDP-Client, der auf einem ActiveX-Steuerelement von Microsoft basiert. Remotedesktop-Webverbindung unterstützt RDP-Version 5.1 und ist abwärtskompatibel mit RDP-Version 5.0. Außerdem sind zwei außerplanmäßige Updates verfügbar, mit denen RDP-Version 6.0 bzw. RDP-Version 6.1 unter Windows XP Service Pack 2 implementiert werden. |
| • | Windows XP Service Pack 3: Verwendet RDP-Version 5.2 für Remotedesktopverbindung und für Remoteunterstützung. |
| • | Windows Server 2003 Service Pack 2: Verwendet RDP-Version 5.2 für Remotedesktopverbindung und für Remoteunterstützung. Remotedesktop-Webverbindung unterstützt RDP-Version 5.2 und ist abwärtskompatibel mit den RDP-Versionen 5.1 und 5.0. Außerdem ist ein außerplanmäßiges Update verfügbar, mit dem RDP-Version 6.0 auf diesen Plattformen implementiert wird. |
| • | Windows Vista: Verwendet RDP-Version 6.0 für Remotedesktopverbindung. |
| • | Windows Server 2008, Windows Vista mit Service Pack 1 und WindowsVista Service Pack 2: Verwendet RDP-Version 6.1 für Remotedesktopverbindung. |
Weshalb wird diese Sicherheitsanfälligkeit für alle Versionen von RDP mit Ausnahme von RDP-Version 6.0 und RDP-Version 6.1 als Kritisch eingestuft?
Diese Sicherheitsanfälligkeit wird für RDP-Version 5.0, RDP-Version 5.1 und RDP-Version 5.2 aufgrund eines bestimmten Angriffsszenarios, das auf diese RDP-Versionen anwendbar ist, als Kritisch eingestuft. In diesem Angriffsszenario kann ein Angreifer eine speziell gestaltete Website hosten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Eine solche Website kann das ActiveX-Steuerelement RDP ohne weiteren Benutzereingriff nach dem Besuch der Website aufrufen und bewirken, dass das Steuerelement die Sitzung mit einem schädlichen RDP-Server verbindet. Bei RDP-Version 6.0 und RDP-Version 6.1 erfordert die Ausnutzung, dass der Benutzer die Verbindung akzeptiert, indem er mit der Benutzeroberfläche interagiert.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website hosten und dann einen Benutzer dazu verleiten, die Website anzuzeigen. Die Website ruft dann das ActiveX-Steuerelement RDP-Client auf, um die Sitzung mit einem schädlichen RDP-Server zu verbinden. Ein Angreifer kann einen Benutzer auch dazu verleiten, manuell eine Verbindung zu einem fernen RDP-Server herzustellen, um die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht oder eine Remoteverbindung zu einem anderen System unterhält, damit eine schädliche Aktion erfolgen kann. Daher sind Arbeitsstationen oder Clients, die dafür ausgelegt sind, eine Verbindung mit Terminalservern herzustellen, besonders von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen.
Was bewirkt das Update?
Dieses Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie die Remotedesktopverbindung mit unerwarteten Parametern umgeht, die vom RDP-Server gesendet werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit im ActiveX-Steuerelement der Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1929 |
Im ActiveX-Steuerelement des Terminaldiensteclient von Microsoft liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt, die eine Remotecodeausführung ermöglicht, sobald ein Benutzer diese Seite besucht. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1929.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im ActiveX-Steuerelement der Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1929 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook und Microsoft Outlook Express HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites. Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von Active Scripting und ActiveX-Steuerelementen beim Anzeigen von HTML-E-Mail unterbunden wird. Klickt ein Endbenutzer jedoch auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario. |
| • | Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf Hoch gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit. |
| • | Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. |
| • | In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. |
| • | RDP-Version 5.0, RDP-Version 5.1, RDP-Version 5.2, RDP-Version 6.0 und Remotedesktopverbindungs-Client für Mac 2.0 sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. |
| • | RDP-Server sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. Nur RDP-Clients sind betroffen. |
Problemumgehungen für Sicherheitsanfälligkeit im ActiveX-Steuerelement der Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1929 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
| • | Verhindern Sie, dass das Remotedesktopverbindungs-ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird Sie können Versuche, eine Instanz eines COM-Objekts in Internet Explorer zu erstellen, unterbinden, indem Sie das Kill Bit für das Steuerelement in der Registrierung setzen. Hinweis: Diese Problemumgehung verhindert die Ausnutzung durch die webbasierte Angriffsmethode, schützt den Benutzer aber nicht gegen die manuelle Initiierung einer Verbindung zu einem schädlichen RDP-Server. Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Genaue Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie diese Schritte, um einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung zu erstellen. Dadurch wird verhindert, dass ein COM-Objekt in Internet Explorer instanziiert wird.
Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites: Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor? Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen Hinweis Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden. Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer können Remotedesktopverbindungen nicht aus Webseiten heraus starten. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Löschen Sie die Registrierungsschlüssel, die vorher beim Implementieren dieser Problemumgehung hinzugefügt wurden. |
| • | Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in diesen Zonen eine Bestätigung zu erhalten Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch. So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch. Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei. Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie bei jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente oder Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“. Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich. |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit im ActiveX-Steuerelement der Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs – CVE-2009-1929 |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Wenn ein Benutzer mit Administratorrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Berechtigungen erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Systemrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit Administratorberechtigungen arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die ActiveX-Steuerelementmethoden der Remotedesktopverbindung führen keine ausreichende Überprüfung der Parameter durch.
Was ist das Remotedesktop-Webverbindungs-ActiveX-Steuerelement?
Mit dem Remotedesktop-Webverbindungs-ActiveX-Steuerelement können Sie von einem anderen Computer mithilfe Internet Explorer über das Internet auf Ihren Computer zugreifen.
Was ist das Microsoft-Remotedesktopprotokoll?
Mit dem Microsoft-Remotedesktopprotokoll (RDP) werden Remoteanzeige und Eingabemöglichkeiten über Netzwerkverbindungen für Microsoft Windows-basierte Anwendungen bereitgestellt, die auf einem Server ausgeführt werden. RDP basiert auf und ist eine Erweiterung der ITU T.120-Protokollfamilie. RDP ist ein mehrkanalfähiges Protokoll, das separaten virtuellen Kanälen ermöglicht, Gerätekommunikationen und Präsentationsdaten vom Server zu übertragen sowie die Sitzung zu verschlüsseln. RDP stellt eine erweiterbare Basis bereit und unterstützt bis zu 64.000 separate Kanäle für die Datenübertragung. Außerdem trifft es Vorkehrungen für die Mehrpunktübertragung. Auf einigen Plattformen wird die Microsoft-Remotedesktopverbindung als Terminaldiensteclient bezeichnet.
Microsoft Windows implementiert RDP folgendermaßen:
| • | Windows 2000: Terminaldienste umfasst die verbesserte RDP-Version 5.0. |
| • | Windows XP Service Pack 2: Verwendet RDP-Version 5.1 für Remotedesktopverbindung und für Remoteunterstützung. Windows XP umfasst auch Remotedesktop-Webverbindung. Diese ist eine aktualisierte Version des erweiterten Clients für Terminaldienste (TSAC), ein RDP-Client, der auf einem ActiveX-Steuerelement von Microsoft basiert. Remotedesktop-Webverbindung unterstützt RDP-Version 5.1 und ist abwärtskompatibel mit RDP-Version 5.0. Außerdem sind zwei außerplanmäßige Updates verfügbar, mit denen RDP-Version 6.0 bzw. RDP-Version 6.1 unter Windows XP Service Pack 2 implementiert werden. |
| • | Windows XP Service Pack 3: Verwendet RDP-Version 5.2 für Remotedesktopverbindung und für Remoteunterstützung. |
| • | Windows Server 2003 Service Pack 2: Verwendet RDP-Version 5.2 für Remotedesktopverbindung und für Remoteunterstützung. Remotedesktop-Webverbindung unterstützt RDP-Version 5.2 und ist abwärtskompatibel mit den RDP-Versionen 5.1 und 5.0. Außerdem ist ein außerplanmäßiges Update verfügbar, mit dem RDP-Version 6.0 auf diesen Plattformen implementiert wird. |
| • | Windows Vista: Verwendet RDP-Version 6.0 für Remotedesktopverbindung. |
| • | Windows Server 2008, Windows Vista mit Service Pack 1 und WindowsVista Service Pack 2: Verwendet RDP-Version 6.1 für Remotedesktopverbindung. |
Was ist die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer?
Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer verringert das Risiko, indem zahlreiche Sicherheitseinstellungen geändert werden. Dazu zählen u. a. die Einstellungen der Registerkarten Sicherheit und Erweitert im Dialogfeld Internetoptionen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:
| • | Die Sicherheitsstufe für die Internetzone wird auf Hoch eingestellt. Diese Einstellung deaktiviert Skripts, ActiveX-Steuerelemente, Microsoft JVM (Microsoft Java Virtual Machine) sowie Dateidownloads. |
| • | Die automatische Erkennung von Intranetsites wird deaktiviert. Diese Einstellung weist alle Intranetwebsites und UNC-Pfade (Universal Naming Convention) der Internetzone zu, die nicht ausdrücklich in der lokalen Intranetzone aufgelistet werden. |
| • | Die Installation bei Bedarf und Browsererweiterungen, die nicht von Microsoft stammen, werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert, dass Webseiten automatisch Komponenten installieren können, und unterbindet den Einsatz von Erweiterungen, die nicht von Microsoft stammen. |
| • | Multimediainhalte werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert das Verwenden von Musik, Animationen und Videoclips. |
Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer enthält das Handbuch zur Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer (Managing Internet Explorer Enhanced Security Configuration).
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann auf dem System eines Benutzers beliebigen Code ausführen. So könnte ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Die Website würde das anfällige ActiveX-Steuerelement aufrufen und anschließend die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen.
Schädliche Websites können ggf. auch Websites umfassen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder diese hosten sowie manipulierte Websites. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestalteten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht oder eine Remoteverbindung zu einem anderen System unterhält, damit eine schädliche Aktion erfolgen kann. Daher sind Arbeitsstationen oder Clients, die dafür ausgelegt sind, eine Verbindung mit Terminalservern herzustellen, besonders von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen.
Clients, mit denen eine Verbindung zu webbasierten Terminaldienstservern (RDP) hergestellt wird, sind besonders von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen, da das Steuerelement bei ihnen installiert und betriebsbereit ist. Andere Clients sind u. U. betroffen, wenn das Steuerelement installiert ist, oder sie können betroffen sein, wenn die Benutzer die Installation des Steuerelements durch einen schädlichen Webserver akzeptieren.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Parameter für die ActiveX-Steuerelementmethoden der Remotedesktopverbindung richtig überprüft werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows-Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Hinweis: Am 1. August 2009 stellt Microsoft den Support für Office Update und das Inventurprogramm für Office-Update ein. Verwenden Sie Microsoft Update, um weiterhin die aktuellen Updates für Microsoft Office-Produkte zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie in Informationen zum Microsoft Office Update: Häufig gestellte Fragen (FAQs).
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 2.1 |
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja |
Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Ja |
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja |
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Ja |
Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Ja |
Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | Ja |
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | Ja |
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Ja |
Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUIT | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 |
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Windows Server 2003 Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten. | Ja |
Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten. | Ja |
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten. | Ja |
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten. | Ja |
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten. | Ja |
Für SMS 2.0 und SMS 2003 kann das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) von SMS verwendet werden, um Sicherheitsupdates zu erkennen. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 Microsoft Systems Management Server 2003 mit Service Pack 3 enthält Unterstützung für Windows Vista und Windows Server 2008-Verwaltbarkeit.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Updatekompatibilitätsbewertung und Microsoft Application Compatibility Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates |
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows 2000 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
Bereitstellung: |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | RDP-Version 5.0 unter Windows 2000 Service Pack 4*: Windows2000-kb958470-x86-enu /quiet |
| RDP-Version 5.1 unter Windows 2000 Service Pack 4**: Windows2000-kb958470-x86-enu /quiet |
| RDP-Version 5.2 unter Windows 2000 Service Pack 4**: Windows2000-kb958470-x86-enu /quiet |
Installieren ohne neu zu starten | RDP-Version 5.0 unter Windows 2000 Service Pack 4*: Windows2000-kb958470-x86-enu /norestart |
| RDP-Version 5.1 unter Windows 2000 Service Pack 4**: Windows2000-kb958470-x86-enu /norestart |
| RDP-Version 5.2 unter Windows 2000 Service Pack 4**: Windows2000-kb958470-x86-enu /norestart |
Protokolldatei aktualisieren | Kb958471.log* |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung: |
|
Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
HotPatching | Nicht anwendbar |
Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB958471$\Spuninst. |
Dateiinformationen: | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB958471\Filelist |
*Benutzer von Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 müssen KB958471 vor KB958470 installieren.
**Administratoren haben diesen gebrauchsfertigen Download u. U. manuell installiert.
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows XP (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung: |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | RDP-Version 5.1 unter Windows XP Service Pack 2: Windowsxp-kb958470-x86-enu /quiet |
| RDP-Version 5.2 für Windows XP Service Pack 2*: Windowsxp-kb958469-x86-enu /quiet |
| RDP-Version 6.0 für Windows XP Service Pack 2*: Windowsxp-kb956744-x86-enu /quiet |
| RDP-Version 6.1 für Windows XP Service Pack 2*: Windowsxp-kb956744-x86-enu /quiet |
| RDP-Version 5.2 unter Windows XP Service Pack 3: windowsxp-kb958469-x86-enu /quiet |
| RDP-Version 6.1 unter Windows XP Service Pack 3*: windowsxp-kb956744-x86-enu /quiet |
| RDP-Version 5.2 für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2: |
| RDP-Version 6.0 unter Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2*: |
Installieren ohne neu zu starten | RDP-Version 5.1 unter Windows XP Service Pack 2: Windowsxp-kb958470-x86-enu /norestart |
| RDP-Version 5.2 für Windows XP Service Pack 2*: Windowsxp-kb958469-x86-enu /norestart |
| RDP-Version 6.0 für Windows XP Service Pack 2*: Windowsxp-kb956744-x86-enu /norestart |
| RDP-Version 6.1 für Windows XP Service Pack 2*: Windowsxp-kb956744-x86-enu /norestart |
| RDP-Version 5.2 unter Windows XP Service Pack 3: windowsxp-kb958469-x86-enu /norestart |
| RDP-Version 6.1 unter Windows XP Service Pack 3*: windowsxp-kb956744-x86-enu /norestart |
| RDP-Version 5.2 für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2: |
| RDP-Version 6.0 unter Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2*: |
Protokolldatei aktualisieren | Für RDP-Version 5.1: KB958470.log |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung: |
|
Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
HotPatching | Nicht anwendbar |
Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie für RDP-Version 5.1 die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB958470$\Spuninst. |
| Verwenden Sie für RDP-Version 5.2 die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB958469$\Spuninst. |
| Verwenden Sie für RDP-Version 6.0 und RDP-Version 6.1 die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %windir%\$NTUninstallkb956744$\Spuninst. |
Dateiinformationen: | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Für RDP-Version 5.1: |
| Für RDP-Version 5.2: |
| Für RDP-Version 6.0 und RDP-Version 6.1 unter Windows XP Service Pack 2: |
| Für RDP-Version 6.0 unter Windows XP Professional x64 Service Pack 2: |
*Administratoren haben diesen gebrauchsfertigen Download u. U. manuell installiert.
Hinweis Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
/extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows Server 2003 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung: |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | RDP-Version 5.2 unter Windows Server 2003 Service Pack 2: |
| RDP-Version 6.0 für Windows Server 2003 Service Pack 2*: |
| RDP-Version 5.2 unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2: |
| RDP-Version 6.0 unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2*: |
| RDP-Version 5.2 unter Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme: |
Installieren ohne neu zu starten | RDP-Version 5.2 unter Windows Server 2003 Service Pack 2: |
| RDP-Version 6.0 für Windows Server 2003 Service Pack 2*: |
| RDP-Version 5.2 unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2: |
| RDP-Version 6.0 unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2*: |
| RDP-Version 5.2 unter Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme: |
Protokolldatei aktualisieren | KB956744.log oder |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung: |
|
Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
HotPatching | Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341. |
Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB956744$\Spuninst oder |
Dateiinformationen: | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB956744\Filelist oder |
*Administratoren haben diesen gebrauchsfertigen Download u. U. manuell installiert.
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
/extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows Vista (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung: |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | RDP-Version 6.0 unter Windows Vista: |
| RDP-Version 6.1 unter Windows Vista Service Pack 1: Windows6.0-KB956744-x86 /quiet |
| RDP-Version 6.1 für Windows Vista Service Pack 2: Windows6.0-KB956744-x86 /quiet |
| RDP-Version 6.0 unter Windows Vista x64 Edition: |
| RDP-Version 6.1 unter Windows Vista x64 Edition Service Pack 1: |
| RDP-Version 6.1 unter Windows Vista x64 Edition Service Pack 2: |
Installieren ohne neu zu starten | RDP-Version 6.0 unter Windows Vista: |
| RDP-Version 6.1 unter Windows Vista Service Pack 1: Windows6.0-KB956744-x86 /norestart |
| RDP-Version 6.1 für Windows Vista Service Pack 2: Windows6.0-KB956744-x86 /norestart |
| RDP-Version 6.0 unter Windows Vista x64 Edition: |
| RDP-Version 6.1 unter Windows Vista x64 Edition Service Pack 1: |
| RDP-Version 6.1 unter Windows Vista x64 Edition Service Pack 2: |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung: |
|
Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
HotPatching | Nicht anwendbar. |
Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
Dateiinformationen: | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
/quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
/norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
Windows Server 2008 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung: |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | RDP-Version 6.1 unter allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: |
| RDP-Version 6.1 unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008: |
| RDP-Version 6.1 unter allen unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008: |
Installieren ohne neu zu starten | RDP-Version 6.1 unter allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: |
| RDP-Version 6.1 unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008: |
| RDP-Version 6.1 unter allen unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008: |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung: |
|
Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
HotPatching | Nicht anwendbar. |
Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
Dateiinformationen: | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
/quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
/norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
Remotedesktopverbindungs-Client für Mac 2.0 |
Informationen zur Bereitstellung |
Voraussetzungen
Unterstützte Betriebssysteme: Apple Mac OS X
Betriebssystemversionen: Mac OS X Version 10.4.9 (Tiger) oder eine höhere Version von Mac OS
Hinweis: Um zu überprüfen, dass Ihr Computer diese Mindestanforderungen erfüllt, klicken Sie im Menü Apple auf Über diesen Mac.
Weitere Anforderungen: Um eine Verbindung zu einem Windows-basierten Computer herzustellen, auf dem Terminaldienste oder Remotedesktopdienste ausgeführt werden, müssen Sie über Netzwerkzugriff und die entsprechenden Berechtigungen verfügen. Diese Dienste sind in den folgenden Windows-Produkten enthalten:
| • | Windows XP Professional |
| • | Windows XP Media Center |
| • | Windows Server 2003 |
| • | Windows Server 2003 Datacenter |
| • | Windows Server 2003 Enterprise |
| • | Windows Vista Business |
| • | Windows Vista Enterprise |
| • | Windows Vista Ultimate |
| • | Windows Server 2008 |
| • | Windows Server 2008 Datacenter |
| • | Windows Server 2008 Enterprise |
Installieren des Updates
1. | Beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, da sie die Installation beeinträchtigen könnten. Dies betrifft alle Microsoft Office-Anwendungen, Microsoft Messenger und Office Notifications. |
2. | Stellen Sie sicher, dass Ihr Computer die Mindestsystemanforderungen erfüllt. |
3. | Klicken Sie auf Download, oder klicken Sie auf den Link für die gewünschte Sprachversion. |
4. | Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Datei auf Ihrer Festplatte zu speichern. Wenn Sie Safari verwenden, wird die heruntergeladene Datei auf dem Desktop gespeichert; es sei denn, Sie haben im Dialogfeld Einstellungen von Safari einen anderen Speicherort angegeben. Um Ihre Einstellungen zu überprüfen, klicken Sie im Menü Safari auf Einstellungen und dann auf Allgemein. |
5. | Doppelklicken Sie auf die Datei, die Sie in Schritt 4 heruntergeladen haben, um die Remotedesktopverbindungs-Datei auf Ihrem Desktop zu platzieren, und doppelklicken Sie dann auf die Remotedesktopverbindungs-Datei, um sie zu öffnen. Dieser Schritt wurde eventuell bereits für Sie ausgeführt. |
6. | Doppelklicken Sie im Fenster der Remotedesktopverbindungs-Datei auf die Anwendung Remote Desktop Connection.mpkg, um den Aktualisierungsvorgang zu starten, und befolgen Sie dann die Anweisungen auf dem Bildschirm. |
7. | Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie das Update-Installationsprogramm von Ihrer Festplatte entfernen. Um das Update-Installationsprogramm zu entfernen, ziehen Sie zuerst die Datei der Microsoft Remotedesktopverbindung in den Papierkorb. Ziehen Sie anschließend die heruntergeladene Datei in den Papierkorb. |
Neustartanforderung:
Nach diesem Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.
Weitere Informationen
Falls Sie technische Fragen oder Probleme beim Herunterladen bzw. Verwenden dieses Updates haben, finden Sie unter Microsoft Support für Mac die Supportoptionen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
| • | Wushi von Team509 in Zusammenarbeit mit Zero Day Initiative für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs (CVE-2009-1133). |
| • | Yamata Li von Palo Alto Networks für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im ActiveX-Steuerelement der Remotedesktopverbindung bzgl. Heapüberlaufs (CVE-2009-1929). |
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
| • | Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website. |
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
| • | V1.0 (11. August 2009): Bulletin veröffentlicht. |
| • | V1.1 (13. August 2009): Informationen zum Updatepaket und der Problemumgehung wurden korrigiert. Weitere Informationen finden Sie in dem Überarbeitungseintrag im Abschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate. Dies ist lediglich eine Informationsänderung. Benutzer, die die Updates für ihre Systeme erfolgreich installiert haben, müssen dieses Update nicht erneut installieren. |
| • | V1.2 (19. August 2009): Der Eintrag für eine Überprüfung des Registrierungsschlüssels für RDP-Version 5.1 unter Windows XP Service Pack 2 (KB958470) wurde korrigiert. |
| • | V2.0 (25. August 2009): Der Downloadlink für RDP-Version 5.2 für Windows XP Service Pack 2 (KB958469) wurde korrigiert. Außerdem wurde die Fußnote korrigiert, in der eine falsche Installationsreihenfolge für KB958471 und KB958470 vorgeschrieben wurde. Benutzer, die diese Updates erfolgreich installiert haben, müssen sie nicht erneut installieren. |
| • | V2.1 (4. November 2009): Dem Abschnitt Häufig gestellten Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate wurde ein neuer Eintrag bezüglich bekannter Probleme hinzugefügt. |