Microsoft Security Bulletin MS07-065 – Hoch

Sicherheitsanfälligkeit in Message Queuing kann Remotecodeausführung ermöglichen (937894)

Veröffentlicht: 11. Dez 2007 | Aktualisiert: 16. Jan 2008

Version: 1.3

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses wichtige Sicherheitsupdate behebt eine von Privatanwendern gemeldete Sicherheitsanfälligkeit im Message Queuing-Dienst (MSMQ), die in Implementierungen unter Windows 2000 Remotecodeausführung oder in Implementierungen unter Windows XP Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen kann. Ein Angreifer muss über gültige Anmeldeinformationen verfügen, um die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Erhöhung von Berechtigungen unter Windows XP auszunutzen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Berechtigungen erstellen.

Dies ist ein wichtiges Sicherheitsupdate für unterstützte Editionen von Microsoft Windows 2000 und ein mittleres Sicherheitsupdate für unterstützte Editionen von Windows XP. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Dieses Sicherheitsupdate behebt diese Sicherheitsanfälligkeit, indem die Eingabezeichenfolge überprüft wird, bevor sie in den Puffer kopiert wird. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung.  Microsoft empfiehlt Benutzern, dieses Sicherheitsupdate so schnell wie möglich zu installieren.

Bekannte Probleme.  Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Die hier aufgeführte Software wurde getestet, um die betroffenen Versionen und Editionen zu ermitteln. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

BetriebssystemMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Remotecodeausführung

Hoch

MS05-017

Windows XP Service Pack 2

Erhöhung von Berechtigungen

Mittel

Keine

Nicht betroffene Software:

Betriebssystem

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Windows Vista

Windows Vista x64 Edition

Windows XP Home Edition SP2

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Sicherheitsanfälligkeitsinformationen

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit im Message Queuing-Dienst bezüglich Remotecodeausführung – CVE-2007-3039Bewertung des Gesamtschweregrads

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Hoch

Remotecodeausführung

Hoch

Windows XP Service Pack 2

Mittel

Erhöhung von Berechtigungen

Mittel

Sicherheitsanfälligkeit im Message Queuing-Dienst bezüglich Remotecodeausführung – CVE-2007-3039

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit im Message Queuing-Dienst vor, die Remotecodeausführung ermöglichen kann, wenn Eingabezeichenfolgen falsch überprüft werden, bevor sie an einen Puffer übergeben werden. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete MSMQ-Nachricht erstellt, die unter Windows 2000 in einem Remoteangriffsszenario Remotecodeausführung und unter Windows XP in einem lokalen Szenario eine lokale Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen kann. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2007-3039.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im Message Queuing-Dienst bezüglich Remotecodeausführung – CVE-2007-3039

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Ein Angreifer muss über gültige Anmeldeinformationen verfügen, um diese Sicherheitsanfälligkeit unter Windows XP ausnutzen zu können.

Standardmässig wird die Komponente Message Queuing nicht unter betroffenen Betriebssystemversionen installiert und kann nur von einem Benutzer mit Administratorberechtigungen aktiviert werden. Nur Kunden, die die Message Queuing-Komponente manuell installieren, können für dieses Problem anfällig sein.

Kunden, bei denen der Einsatz der Komponente Message Queuing erforderlich ist, können Netzwerke mithilfe bewährter Firewallmethoden und standardisierten Firewallkonfigurationen vor Remoteangriffen schützen. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im Message Queuing-Dienst bezüglich Remotecodeausführung – CVE-2007-3039

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Blockieren Sie Folgendes an der Firewall:

Den unerwünschten eingehenden Datenverkehr mit Ports > 1024.

Alle weiteren speziell konfigurierten RPC-Ports.

Diese Ports dienen dazu, eine Verbindung mit RPC zu initiieren. Das Blockieren dieser Ports an der Firewall verhindert, dass Systeme hinter dieser Firewall Angriffen ausgesetzt werden, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Sie sollten ausserdem sicherstellen, dass auch alle weiteren speziell konfigurierten RPC-Ports auf dem Remotesystem blockiert sind. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünschten eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu von RPC verwendeten Ports finden Sie unter TCP- und UDP-Portzuweisungen.

Deaktivieren Sie den Message Queuing-Dienst:

Interaktiv:

Das Deaktivieren des Message Queuing-Dienst trägt zum Schutz vor Angriffen bei, mit denen diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Führen Sie folgende Schritte aus, um den Message Queuing-Dienst zu deaktivieren:

1.

Klicken Sie auf Start und anschliessend auf Systemsteuerung. Oder zeigen Sie auf Einstellungen, und klicken Sie dann auf Systemsteuerung.

2.

Doppelklicken Sie auf Verwaltung. Oder klicken Sie auf Zur klassischen Ansicht wechseln, und doppelklicken Sie dann auf Verwaltung.

3.

Doppelklicken Sie auf Dienste.

4.

Doppelklicken Sie auf Message Queuing.

5.

Klicken Sie in der Liste Starttyp auf Deaktiviert.

6.

Klicken Sie auf Beenden und anschliessend auf OK.

Sie können den MSMQ-Dienst auch mithilfe des folgenden Befehls an der Eingabeaufforderung (verfügbar in Windows XP und im Microsoft Windows 2000 Resource Kit) beenden und deaktivieren:

sc stop MSMQ & sc config MSMQ start= disabled

Durch die Gruppenrichtlinie:

Deaktivieren Sie den Message Queuing-Dienst mithilfe der Einstellungen für Gruppenrichtlinien. Sie können den Start dieses Diensts mit der Gruppenrichtlinienobjekt-Funktion in Microsoft Windows 2000- oder Server 2003-Domänenumgebungen wahlweise auf lokaler, Site-, Domänen- oder Organisationseinheitsebene deaktivieren.

Hinweis: Sie können auch das Sicherheitshandbuch für Windows 2003 zurate ziehen. Dieses Handbuch enthält Informationen zum Deaktivieren von Diensten.

Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:

Leitfaden zum Verständnis der Gruppenrichtlinienfunktionen

Windows 2000-Gruppenrichtlinie

Gruppenrichtlinien in Windows Server 2003

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Verwenden Sie die oben genannten Schritte, um den Starttyp auf Automatisch zu setzen und den Dienst zu starten.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit im Message Queuing-Dienst bezüglich Remotecodeausführung – CVE-2007-3039

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit? 
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung unter Microsoft Windows 2000 und eine lokale Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Erhöhung von Berechtigungen unter Windows XP. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann von einem Remotestandort aus unter Microsoft Windows 2000 und lokal unter Windows XP vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren und Daten anzeigen, ändern oder löschen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit? 
Der MSMQ-Dienst prüft Eingabezeichenfolgen vor der Übergabe an den Puffer nicht richtig. Demzufolge ist ein ungeprüfter Pufferüberlauf im Dienstcode möglich, der einem Angreifer ermöglicht, beliebigen Code im Kontext des LOKALEN SYSTEMS auszuführen.

Was ist Message Queuing? 
Die Technologie von Microsoft Message Queuing ermöglicht, dass zu unterschiedlichen Zeiten ausgeführte Anwendungen über heterogene Netzwerke und Systeme hinweg kommunizieren können, die eventuell vorübergehend offline geschaltet sind. Das Senden und Lesen von Nachrichten durch Anwendungen erfolgt über Warteschlangen. Message Queuing bietet garantierte Nachrichtenzustellung, effizientes Weiterleiten, Sicherheit sowie auf Priorität basierendes Messaging. Es kann zur Implementierung von sowohl synchronen als auch asynchronen Messaging-Szenarien eingesetzt werden. Weitere Informationen zu dieser Komponente finden Sie in der Produktdokumentation zu Message Queuing.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen? 
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann lokale Systemberechtigungen erlangen, die in Implementierungen unter Microsoft Windows 2000 Remotecodeausführung ermöglichen oder in Implementierungen unter Windows XP zur Erhöhung von Berechtigungen führen kann. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen? 
Um diese Sicherheitsanfälligkeit lokal unter Windows XP auszunutzen, müsste sich ein Angreifer zuerst beim System anmelden. Um diese Sicherheitsanfälligkeit von einem Remotestandort aus unter Microsoft Windows 2000 auszunutzen, muss ein Angreifer speziell gestaltete Pakete an den MSMQ-Dienst senden, welche die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen und vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen können.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar? 
Systeme unter Microsoft Windows 2000 und Windows XP, auf denen der MSMQ-Dienst aktiviert ist, sind hauptsächlich gefährdet.

Was bewirkt das Update? 
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie der MSMQ-Dienst Eingabezeichenfolgen vor der Übergabe an den zugewiesenen Puffer überprüft.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt? 
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde? 
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computer in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.

Ausserdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschliesslich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschliesslich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

SoftwareMBSA 2.0.1

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Windows XP Service Pack 2

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.0.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.0.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Microsoft Windows 2000 und später, Office XP und später, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Ja

Windows XP Service Pack 2

Ja

Ja

Im Fall von SMS 2.0 kann von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows 2000 Service Pack 4

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4:

Windows2000-kb937894-x86-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4:

Windows2000-kb937894-x86-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4:

KB937894.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

 

Neustart erforderlich

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4:

Verwenden Sie das Tool „Software“ in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB937894$\Spuninst

Dateiinformationen

Die vollständige Dateiaufstellung finden Sie im nächsten Unterabschnitt, Dateiinformationen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB937894\Filelist

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrösse

mq1repl.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

292.112

mq1sync.exe

5.0.0.805

17-Okt-2007

02:21

14.096

mqac.sys

5.0.0.805

17-Okt-2007

02:21

77.712

mqads.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

218.384

mqbkup.exe

5.0.0.805

17-Okt-2007

02:21

25.360

mqcertui.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

29.456

mqclus.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

50.448

mqdbodbc.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

29.968

mqdscli.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

77.072

mqdssrv.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

42.256

mqlogmgr.dll

2000.2.3516.0

17-Okt-2007

19:52

96.016

mqmig.exe

5.0.0.805

17-Okt-2007

02:21

98.064

mqmigrat.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

267.536

mqoa.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

222.480

mqperf.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

10.000

mqqm.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

440.592

mqrperf.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

8.464

mqrt.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

102.672

mqsec.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

70.928

mqsnap.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

400.656

mqsvc.exe

5.0.0.805

17-Okt-2007

02:21

14.096

mqupgrd.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

23.824

mqutil.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

111.888

msmq.cpl

5.0.0.801

17-Okt-2007

19:52

64.784

msmqocm.dll

5.0.0.805

17-Okt-2007

19:52

159.504

Hinweis: Eine vollständige Liste unterstützter Versionen und Editionen finden Sie im Supportlebenszyklus-Index. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schliessen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schliessen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/extract[:path]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schliessen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schliessen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung“ in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Windows XP Service Pack 2:

Windowsxp-kb937894-x86-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Windows XP Service Pack 2:

Windowsxp-kb937894-x86-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB937894.log

 

 

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

 

Neustart erforderlich

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie das Tool „Software“ in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB937894$\Spuninst

Dateiinformationen

Die vollständige Dateiaufstellung finden Sie im nächsten Unterabschnitt, Dateiinformationen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für alle unterstützten und betroffenen 32-Bit-Versionen von Windows XP:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP3\KB937894\Filelist

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrösseOrdner

mqac.sys

5.1.0.1109

06-Jul-2007

10:05

72.960

SP2GDR

mqad.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

12:46

138.240

SP2GDR

mqdscli.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

12:46

47.104

SP2GDR

mqise.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

12:46

16.896

SP2GDR

mqqm.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

12:46

660.992

SP2GDR

mqrt.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

12:46

177.152

SP2GDR

mqsec.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

12:46

95.744

SP2GDR

mqupgrd.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

12:46

48.640

SP2GDR

mqutil.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

12:46

471.552

SP2GDR

mqac.sys

5.1.0.1109

06-Jul-2007

09:52

72.960

SP2QFE

mqad.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

13:08

138.240

SP2QFE

mqdscli.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

13:08

47.104

SP2QFE

mqise.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

13:08

16.896

SP2QFE

mqqm.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

13:08

660.992

SP2QFE

mqrt.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

13:08

177.152

SP2QFE

mqsec.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

13:08

95.744

SP2QFE

mqupgrd.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

13:08

48.640

SP2QFE

mqutil.dll

5.1.0.1109

06-Jul-2007

13:08

471.552

SP2QFE

Hinweis: Eine vollständige Liste unterstützter Versionen und Editionen finden Sie im Supportlebenszyklus-Index. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schliessen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schliessen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:path

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:path]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schliessen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schliessen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung“ in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

Zero Day Initiative für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in MSMQ bezüglich Remotecodeausführung – (CVE-2007-3039).

ADLAB von Venustech für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in MSMQ bezüglich Remotecodeausführung – (CVE-2007-3039).

Support

Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.

Kunden ausserhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schliesst alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschliesslich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschliesslich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (11. Dezember 2007): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (11. Dezember 2007): Aktualisierung des Bulletins, um darauf hinzuweisen, dass der Angreifer sich anmelden muss, um unter Microsoft Windows 2000 Professional und Windows XP eine lokale Erhöhung von Berechtigungen zu erwirken.

V1.2 (19. Dezember 2007): Aktualisierung des Bulletins, um Verweise auf Windows 2000 Professional und Windows 2000 Server mit einem Verweis auf Windows 2000 zu verknüpfen, da für beide Plattformen dieselbe Sicherheitsanfälligkeit und derselbe Schweregrad gilt.

V1.3 (16. Januar 2008): Aktualisierung des Bulletins, um Windows XP Home Edition SP2 der Tabelle „Nicht betroffene Software“ hinzuzufügen.


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