Microsoft Security Bulletin MS08-075 – Kritisch

Sicherheitsanfälligkeiten in der Windows-Suche können Remotecodeausführung ermöglichen (959349)

Veröffentlicht: 09. Dez 2008 | Aktualisiert: 10. Dez 2008

Version: 1.1

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in der Windows-Suche. Diese Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer in Windows Explorer eine speziell gestaltete gespeicherte Suchdatei öffnet und speichert oder wenn ein Benutzer auf eine speziell gestaltete Such-URL klickt. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich aus, kann er vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Die schwerste Sicherheitsanfälligkeit wird für alle unterstützten Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem geändert wird, wie Windows Explorer Speicher beim Speichern von Windows-Suchdateien freigibt und indem geändert wird, wie Windows Explorer beim Analysieren des search-ms-Protokolls Parameter interpretiert. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Bekannte Probleme. Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

BetriebssystemMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1
(KB958623)

Remotecodeausführung

Hoch

MS08-038

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1
(KB958624)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1
(KB958623)

Remotecodeausführung

Hoch

MS08-038

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1
(KB958624)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme*
(KB958623)

Remotecodeausführung

Hoch

MS08-038

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme*
(KB958624)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme*
(KB958623)

Remotecodeausführung

Hoch

MS08-038

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme*
(KB958624)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme
(KB958623)

Remotecodeausführung

Hoch

MS08-038

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme
(KB958624)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

*Die Server Core-Installation von Windows Server 2008 ist nicht betroffen. Die durch diese Updates behobenen Sicherheitsanfälligkeiten wirken sich nicht auf unterstützte Editionen von Windows Server 2008 aus, wenn Windows Server 2008 mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde. Dennoch können die von diesen Sicherheitsanfälligkeiten betroffenen Dateien auf dem System vorhanden sein. Benutzern mit den betroffenen Dateien wird dieses Update jedoch immer noch angeboten, da die Updatedateien neuer sind (höhere Versionsnummern haben) als die Dateien, die derzeit auf Ihrem System vorhanden sind. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Nicht betroffene Software

Betriebssystem

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Windows XP Service Pack 2

Windows XP Service Pack 3

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Wo befinden sich die Dateiinformationen?  
Die Dateiinformationen befinden sich im Microsoft Knowledge Base-Artikel 959349.

Weshalb enthält dieses Bulletin zwei Updates für jedes betroffene Betriebssystem?  
Dieses Bulletin enthält zwei durch die KB-Nummer identifizierte Updates für jedes betroffene Betriebssystem, da die zum Beheben der Sicherheitsanfälligkeiten erforderlichen Änderungen sich in separaten Komponenten befinden. Benutzer müssen für jedes Betriebssystem beide Updates installieren, die für ihre Umgebung gelten.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit bezüglich gespeicherter Suchvorgänge in Windows – CVE-2008-4268 Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Analyse in der Windows-Suche – CVE-2008-4269Bewertung des Gesamtschweregrads

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Hoch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Hoch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme*

Hoch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme*

Hoch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

Hoch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

*Die Server Core-Installation von Windows Server 2008 ist nicht betroffen. Die durch diese Updates behobenen Sicherheitsanfälligkeiten wirken sich nicht auf unterstützte Editionen von Windows Server 2008 aus, wenn Windows Server 2008 mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde. Dennoch können die von diesen Sicherheitsanfälligkeiten betroffenen Dateien auf dem System vorhanden sein. Benutzern mit den betroffenen Dateien wird dieses Update jedoch immer noch angeboten, da die Updatedateien neuer sind (höhere Versionsnummern haben) als die Dateien, die derzeit auf Ihrem System vorhanden sind. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich gespeicherter Suchvorgänge in Windows – CVE-2008-4268

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglichen kann, wenn eine speziell gestaltete Suchdatei in Windows Explorer gespeichert wird. Dadurch wird Windows Explorer beendet und anschließend in einem ausnutzbaren Modus neu gestartet.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-4268.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich gespeicherter Suchvorgänge in Windows – CVE-2008-4268

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen und speichern, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website hosten, die eine speziell gestaltete gespeicherte Suchdatei (.search-ms) enthält. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Für die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit ist eine Benutzeraktion erforderlich.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Benutzern mit Internet Explorer 7 wird ein Dialogfeld mit einer Webseite angezeigt, die versucht, Inhalte in Windows Explorer zu öffnen. Dieses Dialogfeld fordert den Benutzer nicht nur auf, die Inhalte zuzulassen oder zu verweigern, sondern gewährt Benutzern auch die Möglichkeit, Nachrichten von diesem Typ nicht wieder anzuzeigen. Benutzer, die zuvor „Warnung für dieses Programm nicht mehr anzeigen“ für Windows Explorer ausgewählt haben, erhalten diese Eingabeaufforderung nicht.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich gespeicherter Suchvorgänge in Windows – CVE-2008-4268

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Ändern Sie vorübergehend den Dateityp, der der Dateierweiterung „.search-ms“ zugeordnet ist. Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

assoc .search-ms=xmlfile

Auswirkung der Problemumgehung: Gespeicherte Suchdateien werden als XML-Dateien in Internet Explorer geöffnet.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

assoc .search-ms=SearchFolder

Ändern Sie die Registrierung, um zu verhindern, dass Benutzer gespeicherte Suchdateien öffnen oder auf den Ordner für gespeicherte Suchvorgänge zugreifen können.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Registrierungsschlüssel zu ändern:

Hinweis: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und erweitern Sie ihn:

HKEY_CLASSES_ROOT\SearchFolder

Klicken Sie auf Bearbeiten und dann auf Berechtigungen.

Hinweis Notieren Sie sich die in diesem Dialogfeld aufgelisteten Berechtigungen, damit Sie die Ursprungswerte zu einem späteren Zeitpunkt wiederherstellen können.

3.

Klicken Sie auf Erweitert.

4.

Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Vererbbare Berechtigungen des übergeordneten Objektes einschließen, um es zu deaktivieren. Sie werden aufgefordert, auf Kopieren, Entfernen oder Abbrechen zu klicken. Klicken Sie auf Entfernen und anschließend auf OK.

5.

Sie erhalten eine Meldung, die besagt, dass niemand auf diesen Registrierungsschlüssel zugreifen kann. Klicken Sie auf Ja und anschließend auf OK, um das Dialogfeld Berechtigungen für „SearchFolder“ zu schließen.

Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer sind nicht in der Lage, gespeicherte Suchdateien zu öffnen oder auf den Ordner für gespeicherte Suchvorgänge zuzugreifen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Stellen Sie die früher konfigurierten Berechtigungen im Registrierungsschlüssel wieder her, indem Sie die Option Vererbbare Berechtigungen des übergeordneten Objektes einschließen aktivieren. Klicken Sie anschließend zweimal auf OK.

Heben Sie die Registrierung des Dateityps „SearchFolder“ auf.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Registrierungsschlüssel zu ändern:

Hinweis: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Verwenden der interaktiven Methode

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:

HKEY_CLASSES_ROOT\SearchFolder

3.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Exportieren.

4.

Geben Sie in das Dialogfeld Registrierungsdatei exportieren den Namen SearchFolder_file_association_registry_backup.reg ein, und klicken Sie auf Speichern.

Hinweis Dadurch wird im Ordner Eigene Dateien standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt.

5.

Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie in einem Dialogfeld Löschen des Schlüssels bestätigen aufgefordert werden, den Registrierungsschlüssel zu löschen, klicken Sie auf Ja.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

1.

Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Registrierungsschlüssel. Verwenden Sie hierzu ein verwaltetes Bereitstellungsskript, das folgende Befehle enthält:

Regedit.exe /e SearchFolder_registry_backup.reg
HKEY_CLASSES_ROOT\SearchFolder

2.

Speichern Sie anschließend Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG, z. B. Delete_SearchFolder_file_association.reg:

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[-HKEY_CLASSES_ROOT\SearchFolder]

3.

Führen Sie mit dem folgenden Befehl das oben genannte Registrierungsskript an einer erhöhten Eingabeaufforderung auf dem Zielcomputer aus:

Regedit.exe /s Delete_SearchFolder_file_association.reg

Auswirkung der Problemumgehung: Beim Doppelklicken auf einen Ordner für gespeicherte Suchvorgänge wird kein Fenster mit den Suchergebnissen mehr angezeigt.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Verwenden der interaktiven Methode

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Importieren.

3.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf SearchFolder_file_association_registry_backup.reg und dann auf Öffnen.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her:

Regedit.exe /s SearchFolder_registry_backup.reg

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich gespeicherter Suchvorgänge in Windows – CVE-2008-4268

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Windows Explorer gibt beim Speichern von Windows-Suchdateien nicht richtig Speicher frei.

Was ist die Windows-Suche?  
Die Windows-Suche ist eine Standardkomponente von Windows Vista und Windows Server 2008, die standardmäßig aktiviert ist. Die Windows-Suche ermöglicht eine Sofortsuche nach den geläufigsten Datei- und Datentypen wie E-Mail, Kontakten, Kalenderterminen, Dokumenten, Fotos, Multimedia und anderen Formaten auch von Drittanbietern. Verbraucher und Büroanwender können mit diesen Funktionen wachsende Datenmengen zu Hause und im Unternehmen effizienter suchen, verwalten und organisieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage zur Windows-Suche.

Ist die für Windows XP verfügbare Komponente der Windows-Suche von diesem Problem betroffen?
Nein. Obwohl Windows-Suche ein optionales Add-In für Windows XP ist, ist es nicht von diesem Problem betroffen.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann auf dem System eines Benutzers beliebigen Code ausführen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete gespeicherte Suchdatei mit einer betroffenen Version von Windows Explorer öffnet und speichert.

Bei einem E-Mail-Angriff kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete gespeicherte Suchdatei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen. Nach dem Öffnen der Datei müsste der Benutzer die gespeicherte Suchdatei speichern, damit die Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Dabei ist es unwichtig, wo die Suche gespeichert wird.

In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer gespeicherten Suchdatei einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Der Angreifer muss dann den Benutzer dazu verleiten, eine speziell gestaltete Suchdatei zu öffnen und zu speichern. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Windows Explorer beim Speichern von Windows-Suchdateien Speicher freigibt.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war. Dieses Security Bulletin befasst sich mit einer vertraulich gemeldeten Sicherheitsanfälligkeit sowie mit zusätzlichen Problemen, die bei internen Untersuchungen festgestellt wurden.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Analyse in der Windows-Suche – CVE-2008-4269

In Windows Explorer liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die einem Angreifer ermöglicht, eine schädliche Webseite zu erstellen, die einen Aufruf an den search-ms-Protokollhandler enthält. Der Protokollhandler wiederum gibt nicht vertrauenswürdige Daten an Windows Explorer weiter.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-4269.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Analyse in der Windows-Suche – CVE-2008-4269

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website hosten, die eine speziell gestaltete gespeicherte URL der Windows-Suche (search-ms://) enthält. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Für die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit ist eine Benutzeraktion erforderlich.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Benutzern, die Internet Explorer 7 mit Standardeinstellungen ausführen, wird eine Popup-Warnmeldung angezeigt, in der Benutzer gefragt werden, ob sie eine Kommunikation zwischen der Webseite und Windows Explorer zulassen möchten. Die Standardeinstellung besteht darin, die Kommunikation nicht zuzulassen.

Auf Systemen mit Windows Vista und Windows Server 2008 wird ein Warnungsdialogfeld angezeigt, bevor ein Programm von außerhalb des Intranets ausgeführt wird. Diese Warnung wird nicht angezeigt, wenn der Angreifer versucht, auf eine ausführbare Datei innerhalb des Intranets oder auf dem Zielcomputer zu verweisen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Analyse in der Windows-Suche – CVE-2008-4269

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Deaktivieren des search-ms-Protokollhandlers in Windows Explorer

Hinweis: Durch das Reparieren von Office oder das Installieren eines Office-Sicherheitsupdates kann diese Problemumgehung rückgängig gemacht werden.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Registrierungsschlüssel zu ändern:

Verwenden der interaktiven Methode

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld „Öffnen“ den Befehl „regedit“ (ohne die Anführungszeichen) ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und erweitern Sie ihn:

3.

HKEY_CLASSES_ROOT\search-ms\shell\open.

4.

Klicken Sie auf Befehl.

5.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Exportieren.

6.

Geben Sie in das Dialogfeld „Registrierungsdatei exportieren“ den Namen „Search-ms_pluggable_protocol_registry_backup.reg“ ein, und klicken Sie auf Speichern.

7.

Bearbeiten Sie den Registrierungswert (Standard), indem Sie darauf doppelklicken. Löschen Sie alle Daten aus dem Feld „Wert:“.

8.

Klicken Sie auf OK.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

1.

Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Registrierungsschlüssel. Verwenden Sie hierzu ein verwaltetes Bereitstellungsskript, das folgenden Befehl enthält:

regedit /e Search-ms_pluggable_protocol_registry_backup.reg HKEY_CLASSES_ROOT\search-ms\shell\open\command.

2.

Speichern Sie anschließend Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG, z. B.
„Disable_search-ms_pluggable_protocol.reg“:

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CLASSES_ROOT\search-ms\shell\open\command]
@=""

3.

Führen Sie mit dem folgenden Befehl das oben genannte Registrierungsskript an einer erhöhten Eingabeaufforderung auf dem Zielcomputer aus:

Regedit.exe /s Disable_ search-ms_pluggable_protocol.reg

Auswirkung der Problemumgehung:

Webseiten können keine Windows-Suchen starten.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.

Verwenden der interaktiven Methode

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld „Öffnen“ den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Importieren.

3.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf „Search-ms_pluggable_protocol_registry_backup.reg“ und dann auf Öffnen.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her:

Regedit.exe /s Search-ms_pluggable_protocol_registry_backup.reg

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Analyse in der Windows-Suche – CVE-2008-4269

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Windows Explorer interpretiert Parameter beim Analysieren des search-ms-Protokolls nicht richtig.

Was ist das search-ms-Protokoll?  
Das search-ms-Anwendungsprotokoll ist eine Konvention zum Abfragen des Windows-Suchindex. Mit dem Protokoll können Anwendungen wie Microsoft Windows Explorer den Index mit Parameterwert-Argumenten abfragen, einschließlich Eigenschaftsargumenten, zuvor gespeicherten Suchen, erweiterter Abfragesyntax, natürlicher Abfragesyntax und Sprachcodekennungen (LCIDs) sowohl für die Indexerstellung als auch für die Abfrage selbst. Weitere Informationen dazu finden Sie im folgenden MSDN-Artikel.

Ist die für Windows XP verfügbare Komponente der Windows-Suche von diesem Problem betroffen?
Nein. Obwohl Windows-Suche ein optionales Add-In für Windows XP ist, ist es nicht von diesem Problem betroffen.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann auf dem System eines Benutzers beliebigen Code ausführen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website bereitstellen, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Windows Explorer beim Analysieren des search-ms-Protokolls Parameter interpretiert.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war. Dieses Security Bulletin befasst sich mit einer vertraulich gemeldeten Sicherheitsanfälligkeit sowie mit zusätzlichen Problemen, die bei internen Untersuchungen festgestellt wurden.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.1

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Ja

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Ja

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme

Ja

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme

Ja

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUSFPSMS 2003 mit ITMUConfiguration Manager 2007

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 Microsoft Systems Management Server 2003 mit Service Pack 3 enthält Unterstützung für Windows Vista und Windows Server 2008-Verwaltbarkeit.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows Vista (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB958623-x86 /quiet

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB958624-x86 /quiet

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB958623-x64 /quiet

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB958624-x64 /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB958623-x86 /quiet /norestart

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB958624-x86 /quiet /norestart

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB958623-x64 /quiet /norestart

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB958624-x64 /quiet /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 959349.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?, /h, /help

Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.

/quiet

Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.

/norestart

Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

Windows Server 2008 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958623-x86 /quiet

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958624-x86 /quiet

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958623-x64 /quiet

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958624-x64 /quiet

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958623-ia64 /quiet

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958624-ia64 /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958623-x86 /quiet /norestart

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958624-x86 /quiet /norestart

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958623-x64 /quiet /norestart

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958624-x64 /quiet /norestart

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958623-ia64 /quiet /norestart

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB958624-ia64 /quiet /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 959349.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?, /h, /help

Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.

/quiet

Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.

/norestart

Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

Andre Protas von eEye Digital Security für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich gespeicherter Suchvorgänge in Windows (CVE-2008-4268).

Nate McFeters für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Analyse in der Windows-Suche (CVE-2008-4269)

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (9. Dezember 2008): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (10. Dezember 2008): Korrektur eines Registrierungsschlüssels im Abschnitt Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Analyse in der Windows-Suche – CVE-2008-4269.


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