Microsoft Security Bulletin MS09-028 – Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft DirectShow kann Remotecodeausführung ermöglichen (971633)

Veröffentlicht: 14. Jul 2009

Version: 1.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft DirectShow. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete QuickTime-Mediendatei öffnet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem korrigiert wird, wie DirectShow QuickTime-Mediendateien analysiert sowie Zeigerwerte und Größenfelder in QuickTime-Mediendateien überprüft. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Mit diesem Sicherheitsupdate wird auch die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die erstmals in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 971778 beschrieben wurde.

Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 971633 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

BetriebssystemKomponenteMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
DirectX 7.0    

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

DirectX 7.0

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-033

DirectX 8.1    

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

DirectX 8.1

Remotecodeausführung

Kritisch

MS09-011

DirectX 9.0    

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS09-011

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS09-011

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS09-011

Windows Server 2003 Service Pack 2

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS09-011

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS09-011

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

DirectX 9.0*

Remotecodeausführung

Kritisch

MS09-011

*Das Update für DirectX 9.0 gilt auch für DirectX 9.0a, DirectX 9.0b und DirectX 9.0c.

Nicht betroffene Software

Betriebssystem

Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2

Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Wo befinden sich die Dateiinformationen?  
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.

Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?  
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Juli. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit in DirectX.NULL bezüglich Überschreibens von Null-Byte – CVE-2009-1537Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Zeigerüberprüfung in DirectX – CVE-2009-1538Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Größenüberprüfung in DirectX – CVE-2009-1539Bewertung des Gesamtschweregrads
DirectX 7.0    

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

DirectX 8.1    

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

DirectX 9.0    

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 mit DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 mit DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2003 Service Pack 2 mit DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 mit DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme mit DirectX 9.0*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

*Das Update für DirectX 9.0 gilt auch für DirectX 9.0a, DirectX 9.0b und DirectX 9.0c.

Sicherheitsanfälligkeit in DirectX.NULL bezüglich Überschreibens von Null-Byte – CVE-2009-1537

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die Remotecodeausführung ermöglichen kann und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Microsoft DirectShow QuickTime-Dateien verarbeitet. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Codeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete QuickTime-Mediendatei öffnet. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1537.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in DirectX.NULL bezüglich Überschreibens von Null-Byte – CVE-2009-1537:

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Keine Version von Windows Vista und Windows Server 2008 ist von diesem Problem betroffen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in DirectX.NULL bezüglich Überschreibens von Null-Byte – CVE-2009-1537

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Deaktivieren Sie die Analyse von QuickTime-Inhalt in quartz.dll

Gehen Sie wie folgt vor, um den Registrierungsschlüssel zu ändern:

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Wir empfehlen die Erstellung einer Sicherungskopie der Registrierung anhand der nachfolgend angegebenen Schritte, bevor Sie diese bearbeiten.

Verwenden der interaktiven Methode

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel:
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

3.

Klicken Sie im Menü Datei auf Exportieren.

4.

Geben Sie in das Dialogfeld „Registrierungsdatei exportieren“ den Namen QuickTime_Parser_Backup.reg ein, und klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Dadurch wird im Ordner „Eigene Dateien“ standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt.

5.

Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie über das Dialogfeld „Löschen des Schlüssels bestätigen“ aufgefordert werden, den Registrierungsschlüssel zu löschen, klicken Sie auf Ja.

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel:
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

3.

Klicken Sie im Menü Datei auf Exportieren.

4.

Geben Sie in das Dialogfeld „Registrierungsdatei exportieren“ den Namen QuickTime_Parser_Backup1.reg ein, und klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Dadurch wird im Ordner „Eigene Dateien“ standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt.

5.

Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie über das Dialogfeld „Löschen des Schlüssels bestätigen“ aufgefordert werden, den Registrierungsschlüssel zu löschen, klicken Sie auf Ja.

6.

Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel:
HKEY_CLASSES_ROOT\Wow6432Node\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

7.

Klicken Sie im Menü Datei auf Exportieren.

8.

Geben Sie in das Dialogfeld „Registrierungsdatei exportieren“ den Namen QuickTime_Parser_Backup2.reg ein, und klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Dadurch wird im Ordner „Eigene Dateien“ standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt.

9.

Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie über das Dialogfeld „Löschen des Schlüssels bestätigen“ aufgefordert werden, den Registrierungsschlüssel zu löschen, klicken Sie auf Ja.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

1.

Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Registrierungsschlüssel. Verwenden Sie hierzu ein verwaltetes Bereitstellungsskript, das folgende Befehle enthält:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:
Regedit.exe /e QuickTime_Decoder_Backup.reg
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

Für 64-Bit-Windows-Systeme:
Regedit.exe /e QuickTime_Decoder_Backup1.reg
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}
Regedit.exe /e QuickTime_Decoder_Backup2.reg
HKEY_CLASSES_ROOT\Wow6432Node\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

2.

Speichern Sie anschließend Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG, z. B. Disable_QuickTime_Parser.reg:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[-HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}]

Für 64-Bit-Windows-Systeme:
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[-HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}]
[-HKEY_CLASSES_ROOT\Wow6432Node\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}]

3.

Führen Sie mit dem folgenden Befehl das oben genannte Registrierungsskript an einer erhöhten Eingabeaufforderung auf dem Zielcomputer aus:
Regedit.exe /s Disable_QuickTime_Parser.reg

Auswirkung der Problemumgehung: Wiedergabe des QuickTime-Inhalts ist deaktiviert.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Verwenden der interaktiven Methode

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Importieren.

3.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf QuickTime_Parser_Backup.reg und dann auf Öffnen.

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Importieren.

3.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf QuickTime_Parser_Backup1.reg und dann auf Öffnen.

4.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf QuickTime_Parser_Backup2.reg und dann auf Öffnen.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

Für 32-Bit Windows-Systeme: Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her:

Regedit.exe /s QuickTime_Parser_Backup.reg

Für 64-Bit Windows-Systeme: Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her:

Regedit.exe /s QuickTime_Parser_Backup1.reg
Regedit.exe /s QuickTime_Parser_Backup2.reg

Ändern der Zugriffssteuerungsliste (ACL) für quartz.dll

Führen Sie zum Beschränken der ACL für quartz.dll die folgenden Schritte aus:

Führen Sie unter Windows XP und Windows Server 2003 (alle Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus (Administratorrechte erforderlich):

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

Echo y| cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.DLL /E /P everyone:N

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

Echo y| cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.DLL /E /P everyone:N
Echo y| cacls %WINDIR%\SYSWOW64\quartz.DLL /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Windows Media Player kann keine AVI- oder WAV-Dateien abspielen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Führen Sie unter Windows XP und Windows Server 2003 (alle Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus (Administratorrechte erforderlich)

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.dll /E /R everyone

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.dll /E /R everyone
cacls %WINDIR%\SYSWOW64\quartz.dll /E /R everyone

Heben Sie die Registrierung von quartz.dll auf

Um die Registrierung dieser DLL aufzuheben, führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe –u %WINDIR%\system32\quartz.dll

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe –u %WINDIR%\system32\quartz.dll
Regsvr32.exe –u %WINDIR%\syswow64\quartz.dll

Auswirkung der Problemumgehung: Windows Media Player kann keine AVI- oder WAV-Dateien abspielen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe %WINDIR%\system32\quartz.dll

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe %WINDIR%\system32\quartz.dll
Regsvr32.exe %WINDIR%\syswow64\quartz.dll

Für Nichtmultimedia-Ordnertypen kann die Windows-Shell-Angriffsmethode mithilfe der herkömmlichen Windows-Ordner verringert werden

So ändern Sie die Ordneroptionen:

1.

Klicken Sie auf Start, dann auf Systemsteuerung und anschließend auf Darstellung und Designs, und klicken Sie dann auf Ordneroptionen. Oder öffnen Sie einen beliebigen Ordner, wie z. B. „Eigene Dateien“, und klicken Sie im Menü Extras auf Ordneroptionen.

2.

Wählen Sie auf der Registerkarte Allgemein unter Aufgaben die Option Herkömmliche Windows-Ordner verwenden aus.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in DirectX.NULL bezüglich Überschreibens von Null-Byte – CVE-2009-1537

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Die Microsoft DirectShow-Komponente verarbeitet speziell gestaltete QuickTime-Mediendateien nicht richtig.

Was ist DirectX?  
Microsoft DirectX ist eine Funktion des Windows-Betriebssystems. Sie wird für Streaming Media auf Microsoft Windows-Betriebssystemen verwendet, um Grafiken und Klänge zu ermöglichen, wenn Spiele gespielt oder Videos wiedergegeben werden.

Was ist DirectShow?  
DirectX besteht aus einer Sammlung von APIs (Application Programming Interfaces) auf niedriger Ebene, die von Windows-Programmen zur Multimediaunterstützung verwendet wird. Innerhalb von DirectX führt die DirectShow-Technologie clientseitige Audio- und Videoabfrage sowie Audio- und Videobearbeitung und -darstellung durch.

Microsoft DirectShow dient zum Streaming von Medien auf Betriebssystemen von Microsoft Windows. DirectShow wird verwendet, um qualitativ hochwertige Multimedia-Datenströme zu erfassen und wiederzugeben. Falls vorhanden, erkennt und verwendet es automatisch Hardware zur Video- und Audiobeschleunigung, kann jedoch auch auf Systemen ohne Beschleunigungshardware eingesetzt werden. DirectShow ist auch in andere DirectX-Technologien integriert. Einige Beispiele für Anwendungen, die Sie mit DirectShow erstellen können, umfassen DVD-Player, Anwendungen zur Bearbeitung von Videos, Anwendungen zum Konvertieren von AVI in ASF, MP3-Player und Anwendungen zum digitalen Erfassen von Videos.

Was ist der QuickTime-Film-Parserfilter?  
Der QuickTime-Film-Parserfilter unterteilt Apple QuickTime-Daten in Audio- und Videostreams. Er unterstützt QuickTime 2.0 und früher. Er stellt eine Verbindung zu einem Quellfilter wie dem Async-Dateiquellfilter oder dem URL-Dateiquellfilter her. Der Parser verwendet den AVI-Dekomprimierer- oder QT-Dekomprimiererfilter, um QuickTime-Dateien zu dekomprimieren. Der Filter erstellt einen Filterausgang für den Videostream und einen für den Audiostream. Weitere Informationen finden Sie in dem MSDN-Artikel QuickTime-Film-Parserfilter.

Diese Komponente wurde aus Windows Vista und späteren Betriebssystemen entfernt. Es ist in den Betriebssystemen Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 verfügbar.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete QuickTime-Datei öffnet oder speziell gestalteten Streaming-Inhalt von einer Website oder einer beliebigen Anwendung erhält, die Webinhalte übermittelt.

Bei einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine Mediendatei an den Benutzer sendet, in die eine speziell gestaltete QuickTime-Datei eingebettet ist, und dann den Benutzer dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit speziell gestaltetem Inhalt einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Wenn außerdem eine speziell gestaltete QuickTime-Datei in einem Ordner oder einer Netzwerkfreigabe platziert wird, genügt es bereits, den Mauszeiger über die Datei zu bewegen, um einen Absturz der Windows-Shell zu verursachen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie DirectShow QuickTime-Mediendateien dekomprimiert.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Während die Sicherheitsanfälligkeit zunächst verantwortungsvoll offen gelegt wurde, wurde sie später von anderer Seite öffentlich bekannt gemacht. Dieses Security Bulletin befasst sich mit der öffentlich bekannt gemachten Sicherheitsanfälligkeit sowie mit zusätzlichen Problemen, die bei internen Untersuchungen festgestellt wurden.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Ja. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins hatte Microsoft Informationen erhalten, dass diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wurde.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Zeigerüberprüfung in DirectX – CVE-2009-1538

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Microsoft DirectShow bestimmte Werte überprüft, wenn ein Zeiger aktualisiert wird. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Codeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete QuickTime-Mediendatei öffnet. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1538.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Zeigerüberprüfung in DirectX – CVE-2009-1538

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Keine Version von Windows Vista und Windows Server 2008 ist von diesem Problem betroffen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Zeigerüberprüfung in DirectX – CVE-2009-1538

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Deaktivieren Sie die Analyse von QuickTime-Inhalt in quartz.dll

Gehen Sie wie folgt vor, um den Registrierungsschlüssel zu ändern:

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Wir empfehlen die Erstellung einer Sicherungskopie der Registrierung anhand der nachfolgend angegebenen Schritte, bevor Sie diese bearbeiten.

Verwenden der interaktiven Methode

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel:
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

3.

Klicken Sie im Menü Datei auf Exportieren.

4.

Geben Sie in das Dialogfeld „Registrierungsdatei exportieren“ den Namen QuickTime_Parser_Backup.reg ein, und klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Dadurch wird im Ordner „Eigene Dateien“ standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt.

5.

Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie über das Dialogfeld „Löschen des Schlüssels bestätigen“ aufgefordert werden, den Registrierungsschlüssel zu löschen, klicken Sie auf Ja.

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel:
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

3.

Klicken Sie im Menü Datei auf Exportieren.

4.

Geben Sie in das Dialogfeld „Registrierungsdatei exportieren“ den Namen QuickTime_Parser_Backup1.reg ein, und klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Dadurch wird im Ordner „Eigene Dateien“ standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt.

5.

Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie über das Dialogfeld „Löschen des Schlüssels bestätigen“ aufgefordert werden, den Registrierungsschlüssel zu löschen, klicken Sie auf Ja.

6.

Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel:
HKEY_CLASSES_ROOT\Wow6432Node\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

7.

Klicken Sie im Menü Datei auf Exportieren.

8.

Geben Sie in das Dialogfeld „Registrierungsdatei exportieren“ den Namen QuickTime_Parser_Backup2.reg ein, und klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Dadurch wird im Ordner „Eigene Dateien“ standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt.

9.

Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie über das Dialogfeld „Löschen des Schlüssels bestätigen“ aufgefordert werden, den Registrierungsschlüssel zu löschen, klicken Sie auf Ja.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

1.

Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Registrierungsschlüssel. Verwenden Sie hierzu ein verwaltetes Bereitstellungsskript, das folgende Befehle enthält:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:
Regedit.exe /e QuickTime_Decoder_Backup.reg
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

Für 64-Bit-Windows-Systeme:
Regedit.exe /e QuickTime_Decoder_Backup1.reg
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}
Regedit.exe /e QuickTime_Decoder_Backup2.reg
HKEY_CLASSES_ROOT\Wow6432Node\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

2.

Speichern Sie anschließend Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG, z. B. Disable_QuickTime_Parser.reg:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[-HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}]

Für 64-Bit-Windows-Systeme:
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[-HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}]
[-HKEY_CLASSES_ROOT\Wow6432Node\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}]

3.

Führen Sie mit dem folgenden Befehl das oben genannte Registrierungsskript an einer erhöhten Eingabeaufforderung auf dem Zielcomputer aus:
Regedit.exe /s Disable_QuickTime_Parser.reg

Auswirkung der Problemumgehung: Wiedergabe des QuickTime-Inhalts ist deaktiviert.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Verwenden der interaktiven Methode

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Importieren.

3.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf QuickTime_Parser_Backup.reg und dann auf Öffnen.

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Importieren.

3.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf QuickTime_Parser_Backup1.reg und dann auf Öffnen.

4.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf QuickTime_Parser_Backup2.reg und dann auf Öffnen.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

Für 32-Bit Windows-Systeme: Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her:

Regedit.exe /s QuickTime_Parser_Backup.reg

Für 64-Bit Windows-Systeme: Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her:

Regedit.exe /s QuickTime_Parser_Backup1.reg
Regedit.exe /s QuickTime_Parser_Backup2.reg

Ändern der Zugriffssteuerungsliste (ACL) für quartz.dll

Führen Sie zum Beschränken der ACL für quartz.dll die folgenden Schritte aus:

Führen Sie unter Windows XP und Windows Server 2003 (alle Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus (Administratorrechte erforderlich):

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

Echo y| cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.DLL /E /P everyone:N

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

Echo y| cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.DLL /E /P everyone:N
Echo y| cacls %WINDIR%\SYSWOW64\quartz.DLL /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Windows Media Player kann keine AVI- oder WAV-Dateien abspielen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Führen Sie unter Windows XP und Windows Server 2003 (alle Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus (Administratorrechte erforderlich)

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.dll /E /R everyone

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.dll /E /R everyone
cacls %WINDIR%\SYSWOW64\quartz.dll /E /R everyone

Heben Sie die Registrierung von quartz.dll auf

Um die Registrierung dieser DLL aufzuheben, führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe –u %WINDIR%\system32\quartz.dll

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe –u %WINDIR%\system32\quartz.dll
Regsvr32.exe –u %WINDIR%\syswow64\quartz.dll

Auswirkung der Problemumgehung: Windows Media Player kann keine AVI- oder WAV-Dateien abspielen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe %WINDIR%\system32\quartz.dll

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe %WINDIR%\system32\quartz.dll
Regsvr32.exe %WINDIR%\syswow64\quartz.dll

Für Nichtmultimedia-Ordnertypen kann die Windows-Shell-Angriffsmethode mithilfe der herkömmlichen Windows-Ordner verringert werden

So ändern Sie die Ordneroptionen:

1.

Klicken Sie auf Start, dann auf Systemsteuerung und anschließend auf Darstellung und Designs, und klicken Sie dann auf Ordneroptionen. Oder öffnen Sie einen beliebigen Ordner, wie z. B. „Eigene Dateien“, und klicken Sie im Menü Extras auf Ordneroptionen.

2.

Wählen Sie auf der Registerkarte Allgemein unter Aufgaben die Option Herkömmliche Windows-Ordner verwenden aus.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Zeigerüberprüfung in DirectX – CVE-2009-1538

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Die Microsoft DirectShow-Komponente überprüft bestimmte Werte nicht richtig, wenn ein Zeiger aktualisiert wird.

Was ist DirectX?  
Microsoft DirectX ist eine Funktion des Windows-Betriebssystems. Sie wird für Streaming Media auf Microsoft Windows-Betriebssystemen verwendet, um Grafiken und Klänge zu ermöglichen, wenn Spiele gespielt oder Videos wiedergegeben werden.

Was ist DirectShow?  
DirectX besteht aus einer Sammlung von APIs (Application Programming Interfaces) auf niedriger Ebene, die von Windows-Programmen zur Multimediaunterstützung verwendet wird. Innerhalb von DirectX führt die DirectShow-Technologie clientseitige Audio- und Videoabfrage sowie Audio- und Videobearbeitung und -darstellung durch.

Microsoft DirectShow dient zum Streaming von Medien auf Betriebssystemen von Microsoft Windows. DirectShow wird verwendet, um qualitativ hochwertige Multimedia-Datenströme zu erfassen und wiederzugeben. Falls vorhanden, erkennt und verwendet es automatisch Hardware zur Video- und Audiobeschleunigung, kann jedoch auch auf Systemen ohne Beschleunigungshardware eingesetzt werden. DirectShow ist auch in andere DirectX-Technologien integriert. Einige Beispiele für Anwendungen, die Sie mit DirectShow erstellen können, umfassen DVD-Player, Anwendungen zur Bearbeitung von Videos, Anwendungen zum Konvertieren von AVI in ASF, MP3-Player und Anwendungen zum digitalen Erfassen von Videos.

Was ist der QuickTime-Film-Parserfilter?  
Der QuickTime-Film-Parserfilter unterteilt Apple QuickTime-Daten in Audio- und Videostreams. Er unterstützt QuickTime 2.0 und früher. Der Filtereingang stellt eine Verbindung zu einem Quellfilter wie dem Async-Dateiquellfilter oder dem URL-Dateiquellfilter her. Der Parser verwendet den AVI-Dekomprimierer- oder QT-Dekomprimiererfilter, um QuickTime-Dateien zu dekomprimieren. Der Filter erstellt einen Filterausgang für den Videostream und einen für den Audiostream. Weitere Informationen finden Sie in dem MSDN-Artikel QuickTime-Film-Parserfilter.

Diese Komponente wurde aus Windows Vista und späteren Betriebssystemen entfernt. Es ist in den Betriebssystemen Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 verfügbar.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete QuickTime-Datei öffnet oder speziell gestalteten Streaming-Inhalt von einer Website oder einer beliebigen Anwendung erhält, die Webinhalte übermittelt.

Bei einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine Mediendatei an den Benutzer sendet, in die eine speziell gestaltete QuickTime-Datei eingebettet ist, und dann den Benutzer dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit speziell gestaltetem Inhalt einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie DirectShow Werte überprüft, wenn ein Zeiger aktualisiert wird.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Größenüberprüfung in DirectX – CVE-2009-1539

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die Remotecodeausführung ermöglichen kann und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Microsoft DirectShow bestimmte Felder in QuickTime-Mediendateien überprüft. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Codeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete QuickTime-Mediendatei öffnet. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1539.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Größenüberprüfung in DirectX – CVE-2009-1539

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Keine Version von Windows Vista und Windows Server 2008 ist von diesem Problem betroffen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Größenüberprüfung in DirectX – CVE-2009-1539

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Deaktivieren Sie die Analyse von QuickTime-Inhalt in quartz.dll

Gehen Sie wie folgt vor, um den Registrierungsschlüssel zu ändern:

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Wir empfehlen die Erstellung einer Sicherungskopie der Registrierung anhand der nachfolgend angegebenen Schritte, bevor Sie diese bearbeiten.

Verwenden der interaktiven Methode

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel:
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

3.

Klicken Sie im Menü Datei auf Exportieren.

4.

Geben Sie in das Dialogfeld „Registrierungsdatei exportieren“ den Namen QuickTime_Parser_Backup.reg ein, und klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Dadurch wird im Ordner „Eigene Dateien“ standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt.

5.

Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie über das Dialogfeld „Löschen des Schlüssels bestätigen“ aufgefordert werden, den Registrierungsschlüssel zu löschen, klicken Sie auf Ja.

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel:
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

3.

Klicken Sie im Menü Datei auf Exportieren.

4.

Geben Sie in das Dialogfeld „Registrierungsdatei exportieren“ den Namen QuickTime_Parser_Backup1.reg ein, und klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Dadurch wird im Ordner „Eigene Dateien“ standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt.

5.

Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie über das Dialogfeld „Löschen des Schlüssels bestätigen“ aufgefordert werden, den Registrierungsschlüssel zu löschen, klicken Sie auf Ja.

6.

Suchen Sie den folgenden Unterschlüssel:
HKEY_CLASSES_ROOT\Wow6432Node\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

7.

Klicken Sie im Menü Datei auf Exportieren.

8.

Geben Sie in das Dialogfeld „Registrierungsdatei exportieren“ den Namen QuickTime_Parser_Backup2.reg ein, und klicken Sie auf Speichern.

Hinweis: Dadurch wird im Ordner „Eigene Dateien“ standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt.

9.

Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie über das Dialogfeld „Löschen des Schlüssels bestätigen“ aufgefordert werden, den Registrierungsschlüssel zu löschen, klicken Sie auf Ja.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

1.

Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Registrierungsschlüssel. Verwenden Sie hierzu ein verwaltetes Bereitstellungsskript, das folgende Befehle enthält:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:
Regedit.exe /e QuickTime_Decoder_Backup.reg
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

Für 64-Bit-Windows-Systeme:
Regedit.exe /e QuickTime_Decoder_Backup1.reg
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}
Regedit.exe /e QuickTime_Decoder_Backup2.reg
HKEY_CLASSES_ROOT\Wow6432Node\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}

2.

Speichern Sie anschließend Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG, z. B. Disable_QuickTime_Parser.reg:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[-HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}]

Für 64-Bit-Windows-Systeme:
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[-HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}]
[-HKEY_CLASSES_ROOT\Wow6432Node\CLSID\{D51BD5A0-7548-11CF-A520-0080C77EF58A}]

3.

Führen Sie mit dem folgenden Befehl das oben genannte Registrierungsskript an einer erhöhten Eingabeaufforderung auf dem Zielcomputer aus:
Regedit.exe /s Disable_QuickTime_Parser.reg

Auswirkung der Problemumgehung: Wiedergabe des QuickTime-Inhalts ist deaktiviert.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Verwenden der interaktiven Methode

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Importieren.

3.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf QuickTime_Parser_Backup.reg und dann auf Öffnen.

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

2.

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Importieren.

3.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf QuickTime_Parser_Backup1.reg und dann auf Öffnen.

4.

Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf QuickTime_Parser_Backup2.reg und dann auf Öffnen.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

Für 32-Bit Windows-Systeme: Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her:

Regedit.exe /s QuickTime_Parser_Backup.reg

Für 64-Bit Windows-Systeme: Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her:

Regedit.exe /s QuickTime_Parser_Backup1.reg
Regedit.exe /s QuickTime_Parser_Backup2.reg

Ändern der Zugriffssteuerungsliste (ACL) für quartz.dll

Führen Sie zum Beschränken der ACL für quartz.dll die folgenden Schritte aus:

Führen Sie unter Windows XP und Windows Server 2003 (alle Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus (Administratorrechte erforderlich):

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

Echo y| cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.DLL /E /P everyone:N

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

Echo y| cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.DLL /E /P everyone:N
Echo y| cacls %WINDIR%\SYSWOW64\quartz.DLL /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Windows Media Player kann keine AVI- oder WAV-Dateien abspielen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Führen Sie unter Windows XP und Windows Server 2003 (alle Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus (Administratorrechte erforderlich)

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.dll /E /R everyone

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

cacls %WINDIR%\SYSTEM32\quartz.dll /E /R everyone
cacls %WINDIR%\SYSWOW64\quartz.dll /E /R everyone

Heben Sie die Registrierung von quartz.dll auf

Um die Registrierung dieser DLL aufzuheben, führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe –u %WINDIR%\system32\quartz.dll

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe –u %WINDIR%\system32\quartz.dll
Regsvr32.exe –u %WINDIR%\syswow64\quartz.dll

Auswirkung der Problemumgehung: Windows Media Player kann keine AVI- oder WAV-Dateien abspielen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Für 32-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe %WINDIR%\system32\quartz.dll

Für 64-Bit-Windows-Systeme:

Regsvr32.exe %WINDIR%\system32\quartz.dll
Regsvr32.exe %WINDIR%\syswow64\quartz.dll

Für Nichtmultimedia-Ordnertypen kann die Windows-Shell-Angriffsmethode mithilfe der herkömmlichen Windows-Ordner verringert werden

So ändern Sie die Ordneroptionen:

1.

Klicken Sie auf Start, dann auf Systemsteuerung und anschließend auf Darstellung und Designs, und klicken Sie dann auf Ordneroptionen. Oder öffnen Sie einen beliebigen Ordner, wie z. B. „Eigene Dateien“, und klicken Sie im Menü Extras auf Ordneroptionen.

2.

Wählen Sie auf der Registerkarte Allgemein unter Aufgaben die Option Herkömmliche Windows-Ordner verwenden aus.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Größenüberprüfung in DirectX – CVE-2009-1539

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Die Microsoft DirectShow-Komponente überprüft bestimmte Größenfelder in QuickTime-Mediendateien nicht richtig.

Was ist DirectX?  
Microsoft DirectX ist eine Funktion des Windows-Betriebssystems. Sie wird für Streaming Media auf Microsoft Windows-Betriebssystemen verwendet, um Grafiken und Klänge zu ermöglichen, wenn Spiele gespielt oder Videos wiedergegeben werden.

Was ist DirectShow?  
DirectX besteht aus einer Sammlung von APIs (Application Programming Interfaces) auf niedriger Ebene, die von Windows-Programmen zur Multimediaunterstützung verwendet wird. Innerhalb von DirectX führt die DirectShow-Technologie clientseitige Audio- und Videoabfrage sowie Audio- und Videobearbeitung und -darstellung durch.

Microsoft DirectShow dient zum Streaming von Medien auf Betriebssystemen von Microsoft Windows. DirectShow wird verwendet, um qualitativ hochwertige Multimedia-Datenströme zu erfassen und wiederzugeben. Falls vorhanden, erkennt und verwendet es automatisch Hardware zur Video- und Audiobeschleunigung, kann jedoch auch auf Systemen ohne Beschleunigungshardware eingesetzt werden. DirectShow ist auch in andere DirectX-Technologien integriert. Einige Beispiele für Anwendungen, die Sie mit DirectShow erstellen können, umfassen DVD-Player, Anwendungen zur Bearbeitung von Videos, Anwendungen zum Konvertieren von AVI in ASF, MP3-Player und Anwendungen zum digitalen Erfassen von Videos.

Was ist der QuickTime-Film-Parserfilter?  
Der QuickTime-Film-Parserfilter unterteilt Apple QuickTime-Daten in Audio- und Videostreams. Er unterstützt QuickTime 2.0 und früher. Der Filtereingang stellt eine Verbindung zu einem Quellfilter wie dem Async-Dateiquellfilter oder dem URL-Dateiquellfilter her. Der Parser verwendet den AVI-Dekomprimierer- oder QT-Dekomprimiererfilter, um QuickTime-Dateien zu dekomprimieren. Der Filter erstellt einen Filterausgang für den Videostream und einen für den Audiostream. Weitere Informationen finden Sie in dem MSDN-Artikel QuickTime-Film-Parserfilter.

Diese Komponente wurde aus Windows Vista und späteren Betriebssystemen entfernt. Es ist in den Betriebssystemen Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 verfügbar.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete QuickTime-Datei öffnet oder speziell gestalteten Streaming-Inhalt von einer Website oder einer beliebigen Anwendung erhält, die Webinhalte übermittelt.

Bei einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine Mediendatei an den Benutzer sendet, in die eine speziell gestaltete QuickTime-Datei eingebettet ist, und dann den Benutzer dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit speziell gestaltetem Inhalt einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Wenn außerdem eine speziell gestaltete QuickTime-Datei in einem Ordner oder einer Netzwerkfreigabe platziert wird, genügt es bereits, den Mauszeiger über die Datei zu bewegen, um einen Absturz der Windows-Shell zu verursachen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie DirectShow Größenfelder in QuickTime-Mediendateien überprüft.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows-Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Hinweis: Am 1. August 2009 stellt Microsoft den Support für Office Update und das Inventurprogramm für Office-Update ein. Verwenden Sie Microsoft Update, um weiterhin die aktuellen Updates für Microsoft Office-Produkte zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie in Informationen zu Office Update: Häufig gestellte Fragen (FAQs).

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.1

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Ja

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUSFPSMS 2003 mit ITMUConfiguration Manager 2007

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Nein

Ja

Ja

Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Microsoft Application Compatibility Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Microsoft Application Compatibility Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows 2000 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0:
Windows2000-KB971633-x86-ENU /quiet

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:
Windows2000-DirectX8-KB971633-x86-ENU /quiet

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windows2000-DirectX9-KB971633-x86-ENU /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0:
Windows2000-KB971633-x86-ENU /norestart

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:
Windows2000-DirectX8-KB971633-x86-ENU /norestart

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windows2000-DirectX9-KB971633-x86-ENU /norestart

Protokolldatei aktualisieren

kb971633.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe in den folgenden Ordnern:

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0:
%Windir%\$NTUninstallKB971633$\Spuninst

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:
%Windir%\$NTUninstallKB971633_DX8$\Spuninst

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
%Windir%\$NTUninstallKB971633_DX9$\Spuninst

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 971633.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB971633\Filelist

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\DirectX 8\SP0\KB971633_DX8\Filelist

Für Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\DirectX 9.0\SP0\KB971633_DX9\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windowsxp-kb971633-x86-enu /quiet

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP mit DirectX 9.0 DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsServer2003.WindowsXP-kb971633-x64-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windowsxp-kb971633-x86-enu /norestart

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP mit DirectX 9.0 DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
WindowsServer2003.WindowsXP-kb971633-x64-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB971633.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB971633$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 971633.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB971633\Filelist

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP mit DirectX 9.0 DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB971633\Filelist

Hinweis Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:Pfad

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windowsserver2003-kb971633-x86-enu /quiet

 

Für alle unterstützten x64-basierten-Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0 DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windowsserver2003.WindowsXP-KB971633-x64-enu /quiet

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windowsserver2003-KB971633-ia64-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windowsserver2003-kb971633-x86-enu /norestart

 

Für alle unterstützten x64-basierten-Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0 DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windowsserver2003.WindowsXP-KB971633-x64-enu /norestart

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:
Windowsserver2003-KB971633-ia64-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB971633.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB971633$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 971633.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB971633\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:Pfad

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

Thomas Garnier von SkyRecon und Zheng Wenbin, Liu Qi und Song Shenlei von Qihoo 360 Security Center für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in DirectX.NULL bezüglich Überschreibens von Null-Byte (CVE-2009-1537).

Yamata Li von Palo Alto Networks für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Zeigerüberprüfung in DirectX (CVE-2009-1538).

Aaron Portnoy von TippingPoint DVLabs und einer Person, die mit Zero Day Initiative von TippingPoint zusammenarbeitet, aber anonym bleiben möchte, Thomas Garnier von SkyRecon und Yamata Li von Palo Alto Networks für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Größenüberprüfung in DirectX (CVE-2009-1539).

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (14. Juli 2009): Bulletin veröffentlicht.


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