Microsoft Security Bulletin MS09-029 – Kritisch

Sicherheitsanfälligkeiten im Embedded OpenType-Schriftartmodul können Remotecodeausführung ermöglichen (961371)

Veröffentlicht: 14. Jul 2009 | Aktualisiert: 25. Aug 2009

Version: 3.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in der Microsoft Windows-Komponente des Embedded OpenType (EOT)-Schriftartmoduls. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, dem es gelingt, eine dieser Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, kann von einem Remotestandort aus vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista und Windows Server 2008 als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie die Microsoft Windows-EOT-Komponente Dateien und Inhalte analysiert, die eingebettete Schriftarten enthalten. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961371 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software 

BetriebssystemMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-002

Windows XP Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-002

Windows XP Service Pack 3

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2003 Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2*

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2*

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

*Die Server Core-Installation von Windows Server 2008 ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobene Sicherheitsanfälligkeit betrifft unterstützte Editionen von Windows Server 2008 nicht, wenn Windows Server 2008 mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Weshalb wurde dieses Security Bulletin am 25. August 2009 überarbeitet?
Microsoft hat dieses Bulletin überarbeitet, um die erneute Veröffentlichung des japanischen Updates für alle unterstützten Editionen von Windows XP mitzuteilen. Damit wird ein Qualitätsproblem behoben, das bewirkt, dass die Druckwarteschlange nicht mehr reagiert. Benutzer, die das japanische Update für Windows XP Service Pack 2, Windows XP Service Pack 3 oder Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 installiert haben, müssen das automatisch neu angebotene Update installieren, um das oben beschriebene Problem mit der Warteschlange zu beheben und um die Beseitigung der Sicherheitsanfälligkeit beizubehalten, die in diesem Bulletin beschrieben wird. Von dieser erneuten Veröffentlichung sind keine weiteren Updates oder Gebietsschemata betroffen.

Weshalb wurde dieses Bulletin am 11. August 2009 erneut veröffentlicht?
Microsoft hat dieses Bulletin erneut veröffentlicht, um die Updates für die folgenden Plattformen erneut anzubieten:

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Windows Server 2003 Service Pack 2

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Mit den überarbeiteten Sicherheitsupdates wird ein Problem in den ursprünglichen Sicherheitsupdates korrigiert, das bewirken kann, dass die Druckwarteschlange in bestimmten Situationen nicht mehr reagiert. Die überarbeiteten Updates sind über die gleichen Verteilungswege verfügbar wie das ursprüngliche Sicherheitsupdate, einschließlich Automatische Updates, Windows Update und Windows Server Update Services. Benutzern von Windows XP jedoch, die bereits die ursprünglichen Updates installiert haben, werden die überarbeiteten Updates nicht automatisch angeboten. Sie müssen die neuen Updates manuell vom Microsoft Download Center installieren. Benutzern von Microsoft Windows 2000 und Windows Server 2003 werden die neuen Updates automatisch angeboten, selbst wenn sie vorher die ursprünglichen Updates installiert haben. Benutzer, die eine beliebige betroffene Softwareplattform ausführen, können die neuen Updates manuell herunterladen und installieren. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Weitere Informationen zu diesem Update finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961371.

Wo befinden sich die Dateiinformationen?  
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.

Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?  
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.

Ist die Betaversion von Windows 7 von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?  
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeiten wurden nach der Veröffentlichung von Windows 7 Beta gemeldet. Benutzer, die diese Plattform ausführen, sind angehalten, das Update auf ihre Systeme herunterzuladen und zu installieren.

Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows-Update verfügbar.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Juli. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Heapüberlaufs – CVE-2009-0231Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Ganzzahlüberlaufs – CVE-2009-0232Bewertung des Gesamtschweregrads

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows XP Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows XP Service Pack 3

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2003 Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2*

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

*Die Server Core-Installation von Windows Server 2008 ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobene Sicherheitsanfälligkeit betrifft unterstützte Editionen von Windows Server 2008 nicht, wenn Windows Server 2008 mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Heapüberlaufs – CVE-2009-0231

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die Remotecodeausführung ermöglichen kann und durch die Art verursacht wird, wie die Embedded OpenType (EOT)-Schriftarttechnologie von Microsoft Windows Datensätze in speziell gestalteten eingebetteten Schriftarten analysiert. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0231.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Heapüberlaufs – CVE-2009-0231

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Heapüberlaufs – CVE-2009-0231

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Deaktivieren Sie die Unterstützung für die Analyse eingebetteter Schriftarten in Internet Explorer

Durch das Deaktivieren der Unterstützung für die Analyse eingebetteter Schriftarten in Internet Explorer wird verhindert, dass diese Anwendung für Angriffe ausgenutzt werden kann. Andere Angriffsmethoden, wie z. B. eingebettete Schriftarten innerhalb eines Microsofts Office-Dokuments, können jedoch weiterhin ausgenutzt werden.

Verwenden der interaktiven Methode

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü „Extras“ auf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.

3.

Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.

4.

Gehen Sie zum Abschnitt Downloads, und wählen Sie für die Sicherheitseinstellung Schriftartdownload die Option Bestätigen oder Deaktivieren.

5.

Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

Verwenden von Gruppenrichtlinien

Hinweis: Mithilfe des MMC-Snap-Ins für Gruppenrichtlinien können Richtlinien für einen Computer, eine Organisationseinheit oder eine gesamte Domäne festgelegt werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:

Gruppenrichtliniensammlung

Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?

Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen

Führen Sie die folgenden Schritte durch:

1.

Öffnen Sie die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole, und konfigurieren Sie sie so, dass sie mit dem entsprechenden Gruppenrichtlinienobjekt (z. B. lokaler Computer, Organisationseinheit oder Domäne) funktioniert.

2.

Navigieren Sie zum folgenden Knoten:

Benutzerkonfiguration – Windows-Einstellungen – Internet Explorer - Wartung – Sicherheit

3.

Doppelkicken Sie auf Sicherheitszonen und Inhaltsfilter.

4.

Wählen Sie im Dialogfeld „Sicherheitszonen und Inhaltsfilter“ die Option Aktuelle Einstellungen für Sicherheitszonen und Datenschutz importieren aus, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Einstellungen ändern.

Hinweis: Dadurch wird basierend auf den Einstellungen des derzeit angemeldeten Benutzers eine Gruppenrichtlinie für Internet Explorer erstellt.

5.

Stellen Sie sicher, dass im Dialogfeld Interneteigenschaften die Zone Internet ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Stufe anpassen.

6.

Gehen Sie zum Abschnitt Downloads, und setzen Sie Schriftartdownload auf Bestätigen oder auf Deaktivieren.

7.

Klicken Sie auf OK, um zum Dialogfeld „Interneteigenschaften“ zurückzukehren.

8.

Wiederholen Sie diese Schritte für die Zone Lokales Intranet.

9.

Klicken Sie dreimal auf OK, um zur Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole zurückzukehren.

10.

Aktualisieren Sie die Gruppenrichtlinie auf allen Computern, oder warten Sie auf das nächste geplante Gruppenrichtlinien-Aktualisierungsintervall, damit die Einstellungen wirksam werden.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

Diese Sicherheitseinstellung kann manuell in die Registrierung eingegeben werden. Dazu müssen Sie ein Registrierungsskript erstellen und importieren, indem Sie auf das Skript doppelklicken oder regedit.exe als Teil eines Anmelde- oder Computerstartskripts ausführen. Bei verwalteten Bereitstellungen kann mithilfe von Regedit.exe ein Registrierungsskript mit der Option „-s“ automatisch importiert werden. Weitere Informationen zu regedit-Befehlszeilenoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 82821 „Befehlszeilenoptionen für den Registrierungseditor (REGEDIT)“.

Um diese Einstellung für die Zonen „Internet“ und „Lokales Intranet“ auf „Bestätigen“ zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in eine .REG-Datei ein, und importieren Sie dann die .REG-Datei auf verwalteten Computern als Teil des verwalteten Bereitstellungsprozesses Ihrer Organisation:

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00 
 
; Zone 1 ist die lokale Intranetzone 
; 1604 ist die Richtlinie für den Schriftartdownload 
; dword:00000001 setzt die Richtlinie auf "Bestätigen" 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\1]
"1604"=dword:00000001 
; Zone 3 ist die Internetzone 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3]
"1604"=dword:00000001

Um diese Einstellung für die Zonen „Internet“ und „Lokales Intranet“ auf „Deaktivieren“ zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in eine .REG-Datei ein, und importieren Sie dann die .REG-Datei auf verwalteten Computern als Teil des verwalteten Bereitstellungsprozesses Ihrer Organisation:

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

; Zone 1 ist die lokale Intranetzone 
; 1604 ist die Richtlinie für den Schriftartdownload 
; dword:00000003 setzt die Richtlinie auf "Deaktivieren" 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\1]
"1604"=dword:00000003 
; Zone 3 ist die Internetzone 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3]
"1604"=dword:00000003

Auswirkung der Problemumgehung: Websites, die Technologie für eingebettete Schriftarten verwenden, werden nicht richtig angezeigt.

Verweigern des Zugriffs auf T2EMBED.DLL

Unter Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003:

Geben Sie bei 32-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Echo y| cacls "%windir%\system32\t2embed.dll" /E /P everyone:N

Geben Sie bei 64-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Echo y| cacls "%windir%\syswow64\t2embed.dll" /E /P everyone:N

Unter Windows Vista und Windows Server 2008:

Geben Sie bei 32-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Takeown.exe /f "%windir%\system32\t2embed.dll"
Icacls.exe "%windir%\system32\t2embed.dll" /save %TEMP%\t2embed_ACL.TXT
Icacls.exe "%windir%\system32\t2embed.dll" /deny everyone:(F)

Geben Sie bei 64-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Takeown.exe /f "%windir%\syswow64\t2embed.dll"
Icacls.exe "%windir%\syswow64\t2embed.dll" /save %TEMP%\t2embed_ACL.TXT
Icacls.exe "%windir%\syswow64\t2embed.dll" /deny everyone:(F)

Auswirkung der Problemumgehung: Anwendungen, die Technologie für eingebettete Schriftarten verwenden, werden nicht richtig angezeigt.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Unter Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003:

Geben Sie bei 32-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

cacls "%windir%\system32\t2embed.dll" /E /R everyone

Geben Sie bei 64-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

cacls "%windir%\syswow64\t2embed.dll" /E /R everyone

Unter Windows Vista und Windows Server 2008:

Geben Sie bei 32-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Icacls.exe "%windir%\system32" /restore %TEMP%\t2embed_ACL.TXT

Geben Sie bei 64-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Icacls.exe "%windir%\syswow64" /restore %TEMP%\t2embed_ACL.TXT

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Heapüberlaufs – CVE-2009-0231

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Die Sicherheitsanfälligkeit wird durch einen Pufferüberlauf verursacht, wenn die Microsoft Windows-Komponente des Embedded OpenType-Schriftartmoduls Namenstabellen innerhalb speziell gestalteter Dateien und Inhalte analysiert, die eingebettete Schriftarten enthalten.

Was sind Embedded OpenType (EOT)-Schriftarten?  
Embedded OpenType (EOT)-Schriftarten sind eine kompakte Form von Schriftarten, die für die Verwendung auf Webseiten entworfen wurde. Diese Schriftarten können in ein Dokument eingebettet werden. Durch die Verwendung von EOT-Schriftarten wird sichergestellt, dass ein Dokument für Benutzer genau so angezeigt wird, wie der Autor es beabsichtigt hat. Mit dem Web Embedding Fonts Tool (WEFT) können Webautoren Schriftartobjekte erstellen, die so mit ihren Webseiten verknüpft sind, dass die Seiten bei der Anzeige in einem Browser in dem Stil angezeigt werden, der im Schriftartobjekt enthalten ist. Weitere Informationen finden Sie im MSDN-Artikel Informationen zur Schriftarteinbettung. Alle Plattformen, die in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt sind, unterstützen standardmäßig die Darstellung von EOT-Schriftarten.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer Inhalte in einer speziell gestalteten EOT-Schriftart anzeigt.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine E-Mail-Nachricht mit einer Microsoft Word- oder PowerPoint-Datei sendet, die eine speziell gestaltete EOT-Schriftart enthält, und indem er den Benutzer dazu bringt, die Datei zu öffnen oder in der Vorschau anzuzeigen.

In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit speziell gestalteten eingebetteten Schriftarten einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie das Embedded OpenType-Schriftartmodul Dateien und Inhalte analysiert, die eingebettete Schriftarten enthalten.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Ganzzahlüberlaufs – CVE-2009-0232

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die Remotecodeausführung ermöglichen kann und durch die Art verursacht wird, wie die Embedded OpenType (EOT)-Schriftarttechnologie von Microsoft Windows Namenstabellen in speziell gestalteten eingebetteten Schriftarten analysiert. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0232.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Ganzzahlüberlaufs – CVE-2009-0232

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Ganzzahlüberlaufs – CVE-2009-0232

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Deaktivieren Sie die Unterstützung für die Analyse eingebetteter Schriftarten in Internet Explorer

Durch das Deaktivieren der Unterstützung für die Analyse eingebetteter Schriftarten in Internet Explorer wird verhindert, dass diese Anwendung für Angriffe ausgenutzt werden kann. Andere Angriffsmethoden, wie z. B. eingebettete Schriftarten innerhalb eines Microsofts Office-Dokuments, können jedoch weiterhin erfolgreich sein.

Verwenden der interaktiven Methode

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü „Extras“ auf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.

3.

Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.

4.

Gehen Sie zum Abschnitt Downloads, und wählen Sie für die Sicherheitseinstellung Schriftartdownload die Option Bestätigen oder Deaktivieren.

5.

Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

Verwenden von Gruppenrichtlinien

Hinweis: Mithilfe des MMC-Snap-Ins für Gruppenrichtlinien können Richtlinien für einen Computer, eine Organisationseinheit oder eine gesamte Domäne festgelegt werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:

Gruppenrichtliniensammlung

Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?

Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen

Führen Sie die folgenden Schritte durch:

1.

Öffnen Sie die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole, und konfigurieren Sie sie so, dass sie mit dem entsprechenden Gruppenrichtlinienobjekt (z. B. lokaler Computer, Organisationseinheit oder Domäne) funktioniert.

2.

Navigieren Sie zum folgenden Knoten:

Benutzerkonfiguration – Windows-Einstellungen – Internet Explorer - Wartung – Sicherheit

3.

Doppelkicken Sie auf Sicherheitszonen und Inhaltsfilter.

4.

Wählen Sie im Dialogfeld „Sicherheitszonen und Inhaltsfilter“ die Option Aktuelle Einstellungen für Sicherheitszonen und Datenschutz importieren aus, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Einstellungen ändern.

Hinweis: Dadurch wird basierend auf den Einstellungen des derzeit angemeldeten Benutzers eine Gruppenrichtlinie für Internet Explorer erstellt.

5.

Stellen Sie sicher, dass im Dialogfeld Interneteigenschaften die Zone Internet ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Stufe anpassen.

6.

Gehen Sie zum Abschnitt Downloads, und setzen Sie Schriftartdownload auf Bestätigen oder auf Deaktivieren.

7.

Klicken Sie auf OK, um zum Dialogfeld „Interneteigenschaften“ zurückzukehren.

8.

Wiederholen Sie diese Schritte für die Zone Lokales Intranet.

9.

Klicken Sie dreimal auf OK, um zur Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole zurückzukehren.

10.

Aktualisieren Sie die Gruppenrichtlinie auf allen Computern, oder warten Sie auf das nächste geplante Gruppenrichtlinien-Aktualisierungsintervall, damit die Einstellungen wirksam werden.

Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

Diese Sicherheitseinstellung kann manuell in die Registrierung eingegeben werden. Dazu müssen Sie ein Registrierungsskript erstellen und importieren, indem Sie auf das Skript doppelklicken oder regedit.exe als Teil eines Anmelde- oder Computerstartskripts ausführen. Bei verwalteten Bereitstellungen kann mithilfe von Regedit.exe ein Registrierungsskript mit der Option „-s“ automatisch importiert werden. Weitere Informationen zu regedit-Befehlszeilenoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 82821 „Befehlszeilenoptionen für den Registrierungseditor (REGEDIT)“.

Um diese Einstellung für die Zonen „Internet“ und „Lokales Intranet“ auf „Bestätigen“ zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in eine .REG-Datei ein, und importieren Sie dann die .REG-Datei auf verwalteten Computern als Teil des verwalteten Bereitstellungsprozesses Ihrer Organisation:

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00 
 
; Zone 1 ist die lokale Intranetzone 
; 1604 ist die Richtlinie für den Schriftartdownload 
; dword:00000001 setzt die Richtlinie auf "Bestätigen" 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\1]
"1604"=dword:00000001 
; Zone 3 ist die Internetzone 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3]
"1604"=dword:00000001

Um diese Einstellung für die Zonen „Internet“ und „Lokales Intranet“ auf „Deaktivieren“ zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in eine .REG-Datei ein, und importieren Sie dann die .REG-Datei auf verwalteten Computern als Teil des verwalteten Bereitstellungsprozesses Ihrer Organisation:

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

; Zone 1 ist die lokale Intranetzone 
; 1604 ist die Richtlinie für den Schriftartdownload 
; dword:00000003 setzt die Richtlinie auf "Deaktivieren" 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\1]
"1604"=dword:00000003 
; Zone 3 ist die Internetzone 
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Zones\3]
"1604"=dword:00000003

Auswirkung der Problemumgehung: Websites, die Technologie für eingebettete Schriftarten verwenden, werden nicht richtig angezeigt.

Verweigern des Zugriffs auf T2EMBED.DLL

Unter Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003:

Geben Sie bei 32-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Echo y| cacls "%windir%\system32\t2embed.dll" /E /P everyone:N

Geben Sie bei 64-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Echo y| cacls "%windir%\syswow64\t2embed.dll" /E /P everyone:N

Unter Windows Vista und Windows Server 2008:

Geben Sie bei 32-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Takeown.exe /f "%windir%\system32\t2embed.dll"
Icacls.exe "%windir%\system32\t2embed.dll" /save %TEMP%\t2embed_ACL.TXT
Icacls.exe "%windir%\system32\t2embed.dll" /deny everyone:(F)

Geben Sie bei 64-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Takeown.exe /f "%windir%\syswow64\t2embed.dll"
Icacls.exe "%windir%\syswow64\t2embed.dll" /save %TEMP%\t2embed_ACL.TXT
Icacls.exe "%windir%\syswow64\t2embed.dll" /deny everyone:(F)

Auswirkung der Problemumgehung: Anwendungen, die Technologie für eingebettete Schriftarten verwenden, werden nicht richtig angezeigt.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Unter Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003:

Geben Sie bei 32-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

cacls "%windir%\system32\t2embed.dll" /E /R everyone

Geben Sie bei 64-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

cacls "%windir%\syswow64\t2embed.dll" /E /R everyone

Unter Windows Vista und Windows Server 2008:

Geben Sie bei 32-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Icacls.exe "%windir%\system32" /restore %TEMP%\t2embed_ACL.TXT

Geben Sie bei 64-Bit-Systemen an einer administrativen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

Icacls.exe "%windir%\syswow64" /restore %TEMP%\t2embed_ACL.TXT

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Ganzzahlüberlaufs – CVE-2009-0232

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Die Sicherheitsanfälligkeit wird durch einen Ganzzahlüberlauf verursacht, wenn die Microsoft Windows-Komponente des Embedded OpenType-Schriftartmoduls Namenstabellen innerhalb speziell gestalteter Dateien und Inhalte analysiert, die eingebettete Schriftarten enthalten.

Was sind Embedded OpenType (EOT)-Schriftarten?  
Embedded OpenType (EOT)-Schriftarten sind eine kompakte Form von Schriftarten, die für die Verwendung auf Webseiten entworfen wurde. Diese Schriftarten können in ein Dokument eingebettet werden. Dadurch wird sichergestellt, dass ein Dokument für Benutzer genau so angezeigt wird, wie der Autor es beabsichtigt hat. Mit dem Web Embedding Fonts Tool (WEFT) können Webautoren Schriftartobjekte erstellen, die so mit ihren Webseiten verknüpft sind, dass die Seiten bei der Anzeige in einem Browser in dem Stil angezeigt werden, der im Schriftartobjekt enthalten ist. Weitere Informationen finden Sie im MSDN-Artikel Informationen zur Schriftarteinbettung. Alle Plattformen, die in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt sind, unterstützen standardmäßig die Darstellung von EOT-Schriftarten.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer Inhalte in einer speziell gestalteten EOT-Schriftart anzeigt.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine E-Mail-Nachricht mit einer angehängten Microsoft Word- oder PowerPoint-Datei sendet, die eine speziell gestaltete EOT-Schriftart enthält, und indem er den Benutzer dazu bringt, die Datei zu öffnen oder in der Vorschau anzuzeigen.

In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit speziell gestaltetem Inhalt einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie das Embedded OpenType-Schriftartmodul Dateien und Inhalte analysiert, die eingebettete Schriftarten enthalten.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows-Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Hinweis: Am 1. August 2009 stellt Microsoft den Support für Office Update und das Inventurprogramm für Office-Update ein. Verwenden Sie Microsoft Update, um weiterhin die aktuellen Updates für Microsoft Office-Produkte zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie in Informationen zu Office Update: Häufig gestellte Fragen (FAQs).

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung. Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.1

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Ja

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Ja

Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2

Ja

Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2

Ja

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2

Ja

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUSFPSMS 2003 mit ITMUConfiguration Manager 2007

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten

Ja

Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 Microsoft Systems Management Server 2003 mit Service Pack 3 enthält Unterstützung für Windows Vista und Windows Server 2008-Verwaltbarkeit.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Microsoft Application Compatibility Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Microsoft Application Compatibility Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows 2000 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Windows2000-KB961371-v2-x86-ENU /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Windows2000-KB961371-v2-x86-ENU /norestart

Protokolldatei aktualisieren

kb961371.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB961371$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 961371.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB961371\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3:
WindowsXP-KB961371-v2-x86-ENU /quiet

 

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB961371-v2-x64-ENU /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3:
WindowsXP-KB961371-v2-x86-ENU /norestart

 

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB961371-v2-x64-ENU /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB961371.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB961371$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 961371.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB961371\Filelist

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB961371\Filelist

Hinweis Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:Pfad

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB961371-v2-x86-ENU /quiet

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB961371-v2-x64-ENU /quiet

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB961371-v2-ia64-ENU /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB961371-v2-x86-ENU /norestart

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB961371-v2-x64-ENU /norestart

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB961371-v2-ia64-ENU /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB961371.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB961371$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 961371.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB961371\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:Pfad

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Vista (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB961371-x86 /quiet

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB961371-x64 /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB961371-x86 /quiet /norestart

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB961371-x64 /quiet /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht relevant.

Informationen zur Deinstallation:

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 961371.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?, /h, /help

Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.

/quiet

Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.

/norestart

Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

Windows Server 2008 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB961371-x86 /quiet

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB961371-x64 /quiet

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB961371-ia64 /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB961371-x86 /quiet /norestart

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB961371-x64 /quiet /norestart

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB961371-ia64 /quiet /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht relevant.

Informationen zur Deinstallation:

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 961371.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?, /h, /help

Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.

/quiet

Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.

/norestart

Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Heapüberlaufs (CVE-2009-0231).

Thomas Garnier für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul bezüglich Ganzzahlüberlaufs (CVE-2009-0232)

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (14. Juli 2009): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (15. Juli 2009): Die Beschreibungen der Neustartanforderungen für alle Updates im Abschnitt Informationen zum Update wurden aktualisiert, um zu verdeutlichen, dass für dieses Update in einigen Fällen kein Neustart erforderlich ist.

V1.2 (4. August 2009): Dem Abschnitt „Bekannte Probleme“ in der Kurzzusammenfassung wurde eine Verknüpfung zum Microsoft Knowledge Base-Artikel 961371 hinzugefügt, und aus den Abschnitten zur Problemumgehung für beide Sicherheitsanfälligkeiten wurden Verweise auf die „Fix it“-Lösung entfernt.

V2.0 (11. August 2009): Das Bulletin wurde erneut veröffentlicht, um die Updates für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 erneut anzubieten. Dadurch soll ein bekanntes Problem mit den ursprünglichen Updates für diese Plattformen behoben werden. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

V2.1 (13. August 2009): Überarbeitung des Bulletins, um den Eintrag Weshalb wurde dieses Bulletin am 11. August 2009 erneut veröffentlicht? im Abschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate zu erklären und um im Abschnitt „Bereitstellung von Sicherheitsupdates“ die Dateinamen der erneut veröffentlichten Updates zu korrigieren.

V3.0 (25. August 2009): Dem Abschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate wurde ein Eintrag hinzugefügt, um die erneute Veröffentlichung des japanischen Updates für Windows XP Service Pack 2, Windows XP Service Pack 3 und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 mitzuteilen. Benutzer, die das japanische Update benötigen, müssen das erneut veröffentlichte Update installieren. Von dieser erneuten Veröffentlichung sind keine weiteren Updates oder Gebietsschemata betroffen.


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