Version: 1.3
Mit diesem kritischen Sicherheitsupdate werden zwei Sicherheitsanfälligkeiten behoben, die privat gemeldet wurden, sowie zwei öffentlich gemachte Anfälligkeit. Eine dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer in Windows Mail in Windows Vista eine speziell gestaltete E-Mail anzeigt. Die anderen Sicherheitsanfälligkeiten können die Offenlegung von Information ermöglichen, wenn ein Benutzer mit Internet Explorer eine speziell gestaltete Webseite besucht; diese Sicherheitsanfälligkeiten können nicht direkt in Outlook Express ausgenutzt werden. Bei den Sicherheitsanfälligkeiten durch die Offenlegung von Informationen sind Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, u. U. weniger stark gefährdet als Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Dies ist ein kritisches Sicherheitsupdate für unterstützte Editionen von Windows Vista. Die Bewertung dieses Updates für andere Versionen von Windows ist „Hoch“, „Mittel“ oder „Niedrig“. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ in diesem Abschnitt.
Dieses Sicherheitsupdate behebt diese Sicherheitsanfälligkeiten, indem der MHTML-Protokollhandler in Windows geändert wird, sodass MHTML-URLS in Umleitungsszenarios und Szenarios mit nicht eindeutig eingegebenen Inhalten sicher verarbeitet werden. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt „Sicherheitsanfälligkeitsinformationen“.
Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 929123 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates unter Umständen auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.
Die hier aufgeführte Software wurde getestet, um die betroffenen Versionen und Editionen zu ermitteln. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Betriebssystem | Komponente | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
Windows XP Service Pack 2 | Offenlegung von Informationen | Hoch | ||
Windows XP Professional x64 Edition | Offenlegung von Informationen | Hoch | ||
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Offenlegung von Informationen | Hoch | Keine | |
Windows Server 2003 Service Pack 1 | Offenlegung von Informationen | Niedrig | ||
Windows Server 2003 Service Pack 2 | Offenlegung von Informationen | Niedrig | Keine | |
Windows Server 2003 x64 Edition | Offenlegung von Informationen | Mittel | ||
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Offenlegung von Informationen | Mittel | Keine | |
Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme | Offenlegung von Informationen | Niedrig | ||
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Offenlegung von Informationen | Niedrig | Keine | |
Windows Vista | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine | |
Windows Vista x64 Edition | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
Nicht betroffene Software
| Betriebssystem | Komponente |
Windows 2000 Service Pack 4 | Outlook Express 5.5 Service Pack 2 |
Windows 2000 Service Pack 4 | Outlook Express 6 Service Pack 1 |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Welches sind die bekannten Probleme, die bei der Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können?
Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 929123 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates unter Umständen auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update behebt mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da sich die Änderungen für diese Probleme in verwandten Dateien befinden. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die beinahe identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen oder Editionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion bzw. Edition zu ermitteln.
Benutzer älterer Versionen oder Editionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit |
| Bewertung des Schweregrads und Maximale Sicherheitsauswirkung durch Betroffene Software | |||||
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei URL-Umleitungsfunktion - CVE-2006-2111 | Sicherheitsanfälligkeit bei UNC-Navigationsanforderung in Windows Mail bezüglich Remotecodeausführung - CVE-2007-1658 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei URL-Analyse - CVE-2007-2225 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei Analyse der Inhaltsanordnung - CVE-2007-2227 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
| Windows XP | |||||
Outlook Express 6 unter Windows XP Service Pack 2 | Hoch Offenlegung von Informationen | Keine | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Offenlegung von Informationen | Hoch |
Outlook Express 6 unter Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Hoch Offenlegung von Informationen | Keine | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Offenlegung von Informationen | Hoch |
| Windows Server | |||||
Outlook Express 6 unter Windows Server 2003 Service Pack 1 oder unter Windows Server 2003 Service Pack 2 | Niedrig Offenlegung von Informationen | Keine | Niedrig Offenlegung von Informationen | Niedrig Offenlegung von Informationen | Niedrig |
Outlook Express 6 unter Windows Server 2003 x64 Edition oder unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Niedrig Offenlegung von Informationen | Keine | Niedrig Offenlegung von Informationen | Mittel Offenlegung von Informationen | Mittel |
Outlook Express 6 unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Niedrig Offenlegung von Informationen | Keine | Niedrig Offenlegung von Informationen | Niedrig Offenlegung von Informationen | Niedrig |
| Windows Vista | |||||
Windows Mail in Windows Vista | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Offenlegung von Informationen | Kritisch |
Windows Mail in Windows Vista x64 Edition | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Offenlegung von Informationen | Kritisch |
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei URL-Umleitungsfunktion - CVE-2006-2111 |
In Windows liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Offenlegung von Informationen vor, da der MHTML-Protokollhandler MHTML-URL-Umleitungen falsch interpretiert, die Einschränkungen von Internet Explorer-Domänen umgehen können. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn der Benutzer die Webseite mit Internet Explorer anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Offenlegung von Informationen ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Daten einer anderen Internet Explorer-Domäne lesen.
Wenn Sie diese Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste der allgemeinen Sicherheitsanfälligkeiten anzeigen möchten, rufen Sie CVE-2006-2111 auf.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei URL-Umleitungsfunktion - CVE-2006-2111: |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ausserdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. |
| • | Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmässig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf „Hoch“ gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei URL-Umleitungsfunktion - CVE-2006-2111 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
| • | Deaktivieren Sie den MHTML-Protokollhandler. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Protokollhandler zu deaktivieren:
Auswirkung der Problemumgehung: Durch diese Problemumgehung wird die Seitenwiedergabe von MHTML-Webseiten deaktiviert. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den MHTML-Protokollhandler zu aktivieren:
|
| • | Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone. Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei. Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu. Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich. Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“ |
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei URL-Umleitungsfunktion - CVE-2006-2111 |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit, die sich auf die Offenlegung von Informationen bezieht. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt, die die Offenlegung von Informationen ermöglicht, wenn ein Benutzer die speziell gestaltete Website besucht oder auf einen Link in einer entsprechenden E-Mail-Nachricht klickt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Daten einer anderen Internet Explorer-Domäne lesen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit liegt vor, dal Windows eine serverseitige HTTP-Umleitung falsch interpretiert, die mithilfe des MHTML-Protokolls kommuniziert.
Warum befindet sich die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des MHTML-Protokolls in einem Bulletin zu Outlook Express?
Die Angriffsmethode erfolgt durch einen Webbrowser, doch die eigentliche Sicherheitsanfälligkeit liegt innerhalb einer Komponente von Outlook Express vor.
Was ist MHTML?
MHTML (MIME Encapsulation of Aggregate HTML) ist ein Internetstandard, der die MIME-Struktur definiert, mit dem HTML-Inhalte eingebunden werden. Der MHTML-Protokollhandler in Windows ist Bestandteil von Outlook Express und stellt einen URL-Typ bereit (MHTML://), mit dem MHTML-codierte Dokumente in Anwendungen dargestellt werden können. Daher verwenden alle Anwendungen wie Internet Explorer Outlook Express für die Verarbeitung von MTHML-codierten Dokumenten.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann damit Daten aus der Internet Explorer-Sicherheitszone oder -Domäne eines anderen Benutzers lesen.
Was sind Internet Explorer-Sicherheitszonen?
Das System der Sicherheitszonen von Internet Explorer ordnet Onlineinhalte nach ihrer Vertrauenswürdigkeit einer Kategorie oder Zone zu. Bestimmte Webdomänen können je nach Vertrauenswürdigkeit des Inhalts der jeweiligen Domäne einer Zone zugewiesen werden. Diese Zone schränkt dann basierend auf den entsprechenden Einstellungen die Funktionen des Webinhalts ein. Standardmässig werden die meisten Internetdomänen als Teil der Internetzone behandelt. Standardmässig hindert die Richtlinie der Internetzone Skripts und anderen aktiven Code daran, auf Ressourcen auf dem lokalen System zuzugreifen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Hierzu gehören ggf. auch Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder diese hosten sowie manipulierte Websites. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Auf keinen Fall aber kann ein Angreifer einen Benutzer zwingen, diese Websites zu besuchen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeiten setzen voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine sicherheitsgefährdende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das grösste Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem der MHTML-Protokollhandler in Windows geändert wird, damit eine serverseitige HTTP-Umleitung, die das MHTML-Protokoll verwendet, richtig interpretiert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2006-2111 zugewiesen.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zwar zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins Codebeispiele für ein Angriffskonzept vor, aber keine Informationen, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Werden die Benutzer durch die Installation dieses Sicherheitsupdates vor dem veröffentlichten Code geschützt, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird?
Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die mithilfe der veröffentlichten Codebeispiele für ein Angriffskonzept ausgenutzt werden kann. Der beseitigten Sicherheitsanfälligkeit wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsfälligkeit CVE-2006-2111 zugewiesen.
Sicherheitsanfälligkeit bei UNC-Navigationsanforderung in Windows Mail bezüglich Remotecodeausführung - CVE-2007-1658 |
Eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung resultiert aus der Art der Verarbeitung lokaler oder UNC-Navigationsanforderungen in Windows Mail. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete E-Mail-Nachricht erstellt, die die Ausführung des Codes in einer lokalen Datei oder einem UNC-Pfad ermöglichen kann, wenn ein Benutzer auf einen Link in der E-Mail-Nachricht klickt. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Wenn Sie diese Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste der allgemeinen Sicherheitsanfälligkeiten anzeigen möchten, rufen Sie CVE-2006-1658 auf.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei UNC-Navigationsanforderung in Windows Mail bezüglich Remotecodeausführung - CVE-2007-1658 |
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine schadensbegrenzenden Massnahmen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei UNC-Navigationsanforderung in Windows Mail bezüglich Remotecodeausführung - CVE-2007-1658 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
Lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format, um sich vor HTML-E-Mail-Angriffen zu schützen
Sie können sich gegen diese Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie Ihre E-Mail-Einstellungen ändern, um E-Mail-Nachrichten in Windows Mail in Windows Vista im Nur-Text-Format zu lesen. Weitere Informationen zu Windows Mail finden Sie in der Hilfe unter „Nur-Text“ und „Sicherheit und Datenschutz in Windows Mail“.
Hinweis. Wenn diese Problemumgehung verwendet wird, werden UNC-Links als Nur-Text mit dem vollständigen Dateipfad angezeigt. Wenn Benutzer E-Mails im Nur-Text-Format lesen, werden sie dadurch nicht gehindert, auf einen Link zu klicken; doch Benutzer können speziell gestaltete UNC-Links leichter erkennen, bevor Sie auf diese klicken.
Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:
| • | Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen. |
| • | Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden. |
| • | Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet. |
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bei UNC-Navigationsanforderung in Windows Mail bezüglich Remotecodeausführung - CVE-2007-1658 |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
In Windows Mail liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglichen kann. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete E-Mail-Nachricht erstellt, die die Ausführung des Codes in einer lokalen Datei oder einem UNC-Pfad ermöglichen kann, wenn ein Benutzer auf einen Link in der E-Mail-Nachricht klickt. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Lokale oder UNC-Navigationsanforderungen werden in Windows Mail falsch verarbeitet.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete E-Mail hosten, die erstellt wurde, um diese Sicherheitsanfälligkeit durch Windows Mail auszunutzen. Ein Angreifer müsste einen Benutzer dazu verleiten, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht zu klicken, über den der Benutzer zum Dateiserver des Angreifers gelangt.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Es sind alle Systeme gefährdet, auf denen häufig Windows Mail in Windows Vista verwendet wird. Outlook Express in anderen Versionen von Windows ist nicht von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem Windows Mail so geändert wird, dass Navigationsanforderungen richtig interpretiert werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2007-1658 zugewiesen.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zwar zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins Codebeispiele für ein Angriffskonzept vor, aber keine Informationen, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Werden die Benutzer durch die Installation dieses Sicherheitsupdates vor dem veröffentlichten Code geschützt, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird?
Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die mithilfe der veröffentlichten Codebeispiele für ein Angriffskonzept ausgenutzt werden kann. Der beseitigten Sicherheitsanfälligkeit wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsfälligkeit CVE-2007-1658 zugewiesen.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei URL-Analyse - CVE-2007- 2225 |
In Windows liegt eine Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen vor, da der MHTML-Protokollhandler beim Zurückgeben von MHTML-Inhalten HTTP-Header falsch interpretiert. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn der Benutzer die Webseite mit Internet Explorer anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Offenlegung von Informationen ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Daten einer anderen Internet Explorer-Domäne lesen.
Wenn Sie diese Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste der allgemeinen Sicherheitsanfälligkeiten anzeigen möchten, rufen Sie CVE-2006-2225 auf.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei URL-Analyse - CVE-2007- 2225 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ausserdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. |
| • | Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmässig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf „Hoch“ gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei URL-Analyse - CVE-2007- 2225 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
| • | Deaktivieren Sie den MHTML-Protokollhandler. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Protokollhandler zu deaktivieren:
Auswirkung der Problemumgehung: Durch diese Problemumgehung wird die Seitenwiedergabe von MHTML-Webseiten deaktiviert. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den MHTML-Protokollhandler zu aktivieren:
|
| • | Legen Sie die Einstellungen der Internet- und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um eine Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting in diesen Zonen zu erhalten. Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass eine Bestätigung verlangt wird, bevor Active Scripting ausgeführt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch. So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
Hinweis: Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch. Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei. Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie bei jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente oder Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“ Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu. Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Website aus der Zone der vertrauenswürdigen Sites zu entfernen:
|
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei URL-Analyse - CVE-2007- 2225 |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit, die sich auf die Offenlegung von Informationen bezieht. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt, die die Offenlegung von Informationen ermöglicht, wenn ein Benutzer die speziell gestaltete Website besucht oder auf einen Link in einer entsprechenden E-Mail-Nachricht klickt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Daten einer anderen Internet Explorer-Domäne lesen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die URL-Analyse von nicht eindeutig eingegebenen Inhalten mit dem MHTML-Protokollhandler von Windows zum Umleiten von Internet Explorer verursacht die Fehlinterpretation von HTTP-Headern für MHTML-Inhalte durch den MHTML-Protokollhandler.
Warum befindet sich die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des MHTML-Protokolls in einem Bulletin zu Outlook Express?
Die Angriffsmethode erfolgt durch einen Webbrowser, doch die eigentliche Sicherheitsanfälligkeit liegt innerhalb einer Komponente von Outlook Express vor.
Was ist MHTML?
MHTML (MIME Encapsulation of Aggregate HTML) ist ein Internetstandard, der die MIME-Struktur definiert, mit dem HTML-Inhalte eingebunden werden. Der MHTML-Protokollhandler in Windows ist Bestandteil von Outlook Express und stellt einen URL-Typ bereit (MHTML://), mit dem MHTML-codierte Dokumente in Anwendungen dargestellt werden können. Daher verwenden alle Anwendungen wie Internet Explorer Outlook Express für die Verarbeitung von MTHML-codierten Dokumenten.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann damit Daten aus der Internet Explorer-Sicherheitszone oder -Domäne eines anderen Benutzers lesen.
Was sind Internet Explorer-Sicherheitszonen?
Das System der Sicherheitszonen von Internet Explorer ordnet Onlineinhalte nach ihrer Vertrauenswürdigkeit einer Kategorie oder Zone zu. Bestimmte Webdomänen können je nach Vertrauenswürdigkeit des Inhalts der jeweiligen Domäne einer Zone zugewiesen werden. Diese Zone schränkt dann basierend auf den entsprechenden Einstellungen die Funktionen des Webinhalts ein. Standardmässig werden die meisten Internetdomänen als Teil der Internetzone behandelt. Standardmässig hindert die Richtlinie der Internetzone Skripts und anderen aktiven Code daran, auf Ressourcen auf dem lokalen System zuzugreifen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Hierzu gehören ggf. auch Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder diese hosten sowie manipulierte Websites. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Auf keinen Fall aber kann ein Angreifer einen Benutzer zwingen, diese Websites zu besuchen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine sicherheitsgefährdende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das grösste Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem nicht eindeutig eingegebene Inhalte vom MHTML-Protokollhandler in Windows richtig interpretiert werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei Analyse der Inhaltsanordnung - CVE-2007-2227 |
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen in der Art vor, wie der MHTML-Protokollhandler Benachrichtigungen bezüglich der Inhaltsanordnung an Internet Explorer zurückgibt. Die Sicherheitsanfälligkeit kann einem Angreifer ermöglichen, das Dialogfeld „Dateidownload“ in Internet Explorer zu umgehen. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn der Benutzer die Webseite mit Internet Explorer anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Offenlegung von Informationen ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Daten einer anderen Internet Explorer-Domäne lesen.
Wenn Sie diese Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste der allgemeinen Sicherheitsanfälligkeiten anzeigen möchten, rufen Sie CVE-2007-2227 auf.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei Analyse der Inhaltsanordnung - CVE-2007-2227 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ausserdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. |
| • | Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmässig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf „Hoch“ gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei Analyse der Inhaltsanordnung - CVE-2007-2227 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
| • | Deaktivieren Sie den MHTML-Protokollhandler. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Protokollhandler zu deaktivieren:
Auswirkung der Problemumgehung: Durch diese Problemumgehung wird die Seitenwiedergabe von MHTML-Webseiten deaktiviert. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den MHTML-Protokollhandler zu aktivieren:
|
| • | Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone. Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei. Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu. Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich. Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“ |
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich domänenübergreifender Offenlegung von Informationen bei Analyse der Inhaltsanordnung - CVE-2007-2227 |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit kann einem Angreifer ermöglichen, das Dialogfeld „Dateidownload“ in Internet Explorer zu umgehen. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn der Benutzer die Webseite mit Internet Explorer anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Offenlegung von Informationen ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Daten einer anderen Internet Explorer-Domäne lesen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Der MHTML-Protokollhandler interpretiert Benachrichtigungen bezüglich der Inhaltsanordnung, die an Internet Explorer zurückgegeben werden, nicht korrekt.
Warum befindet sich die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des MHTML-Protokolls in einem Bulletin zu Outlook Express?
Die Angriffsmethode erfolgt durch einen Webbrowser, doch die eigentliche Sicherheitsanfälligkeit liegt innerhalb einer Komponente von Outlook Express vor.
Was ist MHTML?
MHTML (MIME Encapsulation of Aggregate HTML) ist ein Internetstandard, der die MIME-Struktur definiert, mit dem HTML-Inhalte eingebunden werden. Der MHTML-Protokollhandler in Windows ist Bestandteil von Outlook Express und stellt einen URL-Typ bereit (MHTML://), mit dem MHTML-codierte Dokumente in Anwendungen dargestellt werden können. Daher verwenden alle Anwendungen wie Internet Explorer Outlook Express für die Verarbeitung von MTHML-codierten Dokumenten.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann damit Daten aus der Internet Explorer-Sicherheitszone oder -Domäne eines anderen Benutzers lesen.
Was sind Internet Explorer-Sicherheitszonen?
Das System der Sicherheitszonen von Internet Explorer ordnet Onlineinhalte nach ihrer Vertrauenswürdigkeit einer Kategorie oder Zone zu. Bestimmte Webdomänen können je nach Vertrauenswürdigkeit des Inhalts der jeweiligen Domäne einer Zone zugewiesen werden. Diese Zone schränkt dann basierend auf den entsprechenden Einstellungen die Funktionen des Webinhalts ein. Standardmässig werden die meisten Internetdomänen als Teil der Internetzone behandelt. Standardmässig hindert die Richtlinie der Internetzone Skripts und anderen aktiven Code daran, auf Ressourcen auf dem lokalen System zuzugreifen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Hierzu gehören ggf. auch Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder diese hosten sowie manipulierte Websites. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Auf keinen Fall aber kann ein Angreifer einen Benutzer zwingen, diese Websites zu besuchen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine sicherheitsgefährdende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das grösste Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem Windows so geändert wird, dass der MHTML-Protokollhandler Benachrichtigungen bezüglich der Inhaltsanordnungen richtig an Internet Explorer zurückgibt.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden. Ausserdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Windows Update-Katalog finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 323166.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung:
Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS), Extended Security Update Inventory Tool und Enterprise Update Scan Tool (EST). Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.
Microsoft Baseline Security Analyzer und Enterprise Update Scan Tool (EST)
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
MBSA 1.2.1 unterstützt die Erkennung dieses Sicherheitsupdate nicht. Das Enterprise Update Scanning Tool jedoch unterstützt die Erkennung und kann anstelle von MBSA 1.2.1 verwendet werden. Weitere Downloadlinks und Information zur Version des diesen Monat veröffentlichten EST finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 894193. SMS-Kunden sollten sich auch die Überschrift Systems Management Server ansehen, um weitere Informationen zu SMS und ESTS zu erhalten.
Die folgende Tabelle enthält die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | MBSA 1.2.1 | Enterprise Update Scan Tool (EST) | MBSA 2.0.1 |
Outlook Express 6 unter Windows XP Service Pack 2 | Nein | Ja | Ja |
Outlook Express 6 unter Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja |
Outlook Express 6 unter Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 | Nein | Ja | Ja |
Outlook Express 6 unter Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 2 | Nein | Ja | Ja |
Outlook Express 6 unter Windows Server 2003 x64 Edition | Nein | Nein | Ja |
Outlook Express 6 unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja |
Windows Mail in Windows Vista | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista weiter unten. |
Windows Mail in Windows Vista x64 Edition | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista weiter unten. |
Hinweis: MBSA 1.2.1 unterstützt keine Systeme, auf denen Windows Internet Explorer 7 installiert ist. MBSA 2.0 unterstützt Systeme, auf denen Windows Internet Explorer 7 installiert ist.
Hinweis für Windows Vista Microsoft unterstützt nicht die Installation von MBSA 2.0.1 auf Computern, auf denen Windows Vista ausgeführt wird. Sie können MBSA 2.0.1 jedoch unter einem unterstützten Betriebssystem installieren und den Windows Vista-basierten Computer von einem Remotestandort scannen. Weitere Informationen zum MBSA-Support unter Windows Vista finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. Siehe auch Microsoft Knowledge Base-Artikel 931943: Support für Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) unter Windows Vista.
Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. Weitere Informationen zur Software, die Microsoft Update und MBSA 2.0 derzeit nicht erkennen, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 895660.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und später, Office XP und später, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 |
Outlook Express 6 unter Windows XP Service Pack 2 | Ja (mit EST) | Ja |
Outlook Express 6 unter Microsoft Windows XP Professional x64 Edition und Microsoft Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Ja (mit EST) | Ja |
Outlook Express 6 unter Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 | Ja (mit EST) | Ja |
Outlook Express 6 unter Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition | Ja (mit EST) | Ja |
Outlook Express 6 unter Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme und Microsoft Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme | Ja (mit EST) | Ja |
Windows Mail in Windows Vista | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista weiter unten. |
Windows Mail in Windows Vista x64 Edition | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista weiter unten. |
SMS 2.0 und SMS 2003 Software Update Services (SUS) Feature Pack können zur Erkennung MBSA 1.2.1 verwenden und weisen daher dieselbe Einschränkung auf, die weiter oben in diesem Bulletin bezüglich der nicht von MBSA 1.2.1 erkannten Programme aufgeführt ist.
Im Fall von SMS 2.0 kann von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, verwendet werden. SMS SUIT verwendet das MBSA 1.2.1-Programm für die Erkennung. Weitere Informationen zu SUIT finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 894154. Weitere Informationen zu den Einschränkungen von SUIT finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 306460. Das SMS SUS Feature Pack umfasst auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden.
Hinweis für Windows Vista Microsoft Systems Management Server 2003 mit Service Pack 3 umfasst Support für Windows Vista-Handhabbarkeit.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates |
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Outlook Express 6 unter Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Professional x64 Edition |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Windowsxp-kb929123-x86-enu /quiet |
Installieren ohne neu zu starten | Windowsxp-kb929123-x86-enu /norestart |
Protokolldatei aktualisieren | KB929123.log |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung. |
Neustartanforderung |
|
Neustart erforderlich | Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
HotPatching | Nicht anwendbar |
Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung. Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB929123$\Spuninst. |
Dateiinformationen | Die vollständige Dateiaufstellung finden Sie im Unterabschnitt Dateiinformationen in diesem Abschnitt. |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Für Windows XP Home Edition Service Pack 2, Windows XP Professional Service Pack 2, Windows XP Tablet PC Edition 2005 und Windows XP Media Center Edition 2005: |
| Für Windows XP Professional x64 Edition: |
Dateiinformationen |
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Für alle unterstützten und betroffenen Versionen und Editionen von Windows XP:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Grösse | Ordner |
directdb.dll | 6.0.2900.3138 | 16-Mai-2007 | 15:12 | 86.528 | SP2GDR |
inetcomm.dll | 6.0.2900.3138 | 16-Mai-2007 | 15:12 | 683.520 | SP2GDR |
msoe.dll | 6.0.2900.3138 | 16-Mai-2007 | 15:12 | 1.314.816 | SP2GDR |
wab32.dll | 6.0.2900.3138 | 16-Mai-2007 | 15:12 | 510.976 | SP2GDR |
wabimp.dll | 6.0.2900.3138 | 16-Mai-2007 | 15:12 | 85.504 | SP2GDR |
directdb.dll | 6.0.2900.3138 | 16-Mai-2007 | 15:32 | 86.528 | SP2QFE |
inetcomm.dll | 6.0.2900.3138 | 16-Mai-2007 | 15:32 | 683.520 | SP2QFE |
msoe.dll | 6.0.2900.3138 | 16-Mai-2007 | 15:32 | 1.314.816 | SP2QFE |
wab32.dll | 6.0.2900.3138 | 16-Mai-2007 | 15:32 | 510.976 | SP2QFE |
wabimp.dll | 6.0.2900.3138 | 16-Mai-2007 | 15:32 | 85.504 | SP2QFE |
Hinweis: Eine vollständige Liste unterstützter Versionen und Editionen finden Sie im Supportlebenszyklus-Index. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.
Für alle unterstützten und betroffenen Versionen und Editionen von Windows XP Professional x64:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Grösse | CPU | Ordner |
directdb.dll | 6.0.3790.2929 | 03-Mai-2007 | 17:20 | 139.776 | X64 | SP1GDR |
inetcomm.dll | 6.0.3790.2929 | 03-Mai-2007 | 17:20 | 1.165.824 | X64 | SP1GDR |
msoe.dll | 6.0.3790.2929 | 03-Mai-2007 | 17:21 | 2.150.912 | X64 | SP1GDR |
wab32.dll | 6.0.3790.2929 | 03-Mai-2007 | 17:21 | 834.048 | X64 | SP1GDR |
wabimp.dll | 6.0.3790.2929 | 03-Mai-2007 | 17:21 | 128.000 | X64 | SP1GDR |
wdirectdb.dll | 6.0.3790.2929 | 03-Mai-2007 | 17:21 | 88.576 | X86 | SP1GDR\wow |
winetcomm.dll | 6.0.3790.2929 | 03-Mai-2007 | 17:21 | 686.592 | X86 | SP1GDR\wow |
wmsoe.dll | 6.0.3790.2929 | 03-Mai-2007 | 17:21 | 1.318.400 | X86 | SP1GDR\wow |
wwab32.dll | 6.0.3790.2929 | 03-Mai-2007 | 17:21 | 512.000 | X86 | SP1GDR\wow |
wwabimp.dll | 6.0.3790.2929 | 03-Mai-2007 | 17:21 | 85.504 | X86 | SP1GDR\wow |
directdb.dll | 6.0.3790.2929 | 03-Mai-2007 | 17:18 | 139.776 | X64 | SP1QFE |