Microsoft Security Bulletin MS08-33 – Kritisch

Sicherheitsanfälligkeiten in DirectX können Remotecodeausführung ermöglichen (951698)

Veröffentlicht: 10. Jun 2008 | Aktualisiert: 16. Jul 2008

Version:2.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft DirectX, die Remotecodeausführung ermöglichen können, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Mediendatei öffnet. Ein Angreifer, dem es gelingt, eine dieser Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, kann vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista und Windows Server 2008 als kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Softwarein diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie DirectX Dateien der Formate MJPEG und SAMI verarbeitet. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung.Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Bekannte Probleme. Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software 

BetriebssystemKomponenteMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
DirectX 7.0 und DirectX 8.1    

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

DirectX 7.0

Remotecodeausführung

Kritisch

MS07-064

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

DirectX 8.1

Remotecodeausführung

Kritisch

MS07-064

DirectX 9.0    

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c

Remotecodeausführung

Kritisch

MS07-064

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c

Remotecodeausführung

Kritisch

MS07-064

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c

Remotecodeausführung

Kritisch

MS07-064

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c

Remotecodeausführung

Kritisch

MS07-064

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c

Remotecodeausführung

Kritisch

MS07-064

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c

Remotecodeausführung

Kritisch

MS07-064

DirectX 10.0    

Windows Vista

DirectX 10.0

Remotecodeausführung

Kritisch

MS07-064

Windows Vista Service Pack 1

DirectX 10.0

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Vista x64 Edition

DirectX 10.0

Remotecodeausführung

Kritisch

MS07-064

Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

DirectX 10.0

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme*

DirectX 10.0

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme*

DirectX 10.0

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

DirectX 10.0

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

*Unterstützte Editionen von Windows Server 2008 sind nicht betroffen, wenn sie mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Weshalb wurde dieses Security Bulletin am 16. Juli 2008 überarbeitet?  
Dieses Bulletin wurde überarbeitet, um DirectX 9.0a als betroffene Software hinzuzufügen. Microsoft Update, Windows Update, der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) und Microsoft Systems Management Server (SMS) bieten das Sicherheitsupdate bereits jenen Benutzern richtig an, die DirectX 9.0a installiert haben. Benutzer mit DirectX 9.0a sollten das Update installieren, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Wo befinden sich die Dateiinformationen?  
Die Dateiinformationen befinden sich im Microsoft Knowledge Base-Artikel 951698.

In welcher Beziehung steht dieses Sicherheitsupdate zu MS07-064?  
Mit diesem Sicherheitsupdate werden die in MS07-064 enthaltenen Dateien geändert. Dieses Sicherheitsupdate enthält die Problembehebungen in MS07-064 und die Problembehebung für die in diesem Update beschriebenen Sicherheitsanfälligkeiten in einem einzelnen Update.

Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?  
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit in MJPEG-Decoder – CVE-2008-0011Sicherheitsanfälligkeit beim Analysieren des SAMI-Formats – CVE-2008-1444Bewertung des Gesamtschweregrads

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0

Nicht betroffen

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht betroffen

Kritisch

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht betroffen

Kritisch

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht betroffen

Kritisch

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht betroffen

Kritisch

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht betroffen

Kritisch

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht betroffen

Kritisch

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht betroffen

Kritisch

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht betroffen

Kritisch

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme*

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht betroffen

Kritisch

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme*

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht betroffen

Kritisch

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

Kritisch
Remotecodeausführung

Nicht betroffen

Kritisch

*Unterstützte Editionen von Windows Server 2008 sind nicht betroffen, wenn sie mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Sicherheitsanfälligkeit in MJPEG-Decoder – CVE-2008-0011

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Windows MJPEG-Codec MJPEG-Streams in AVI- oder ASF-Dateien verarbeitet. Ein Benutzer müsste eine Vorschau einer speziell gestalteten MJPEG-Datei anzeigen bzw. die Datei wiedergeben, bevor die Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-0011.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in MJPEG-Decoder – CVE-2008-0011

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ausserdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in MJPEG-Decoder – CVE-2008-0011

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Ändern der Zugriffssteuerungsliste für quartz.dll

Führen Sie unter Windows XP (alle Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus (Administratorrechte erforderlich):

Echo y| Cacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL
              /E /P everyone:N

Führen Sie unter Windows Vista (alle Editionen) folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Takeown.exe /f %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL
              Icacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL /save
              %TEMP%\QUARTZ_ACL.TXT Icacls.exe
              %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL /deny
              everyone:(F)

Auswirkung der Problemumgehung:Unter Windows Vista können WAV- und AVI-Dateien in DirectX-fähigen Anwendungen nicht wiedergegeben werden. Unter Windows XP können keine Dateien in DirectX-fähigen Anwendungen wiedergegeben werden .

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:Führen Sie unter Windows XP (alle Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus (Administratorrechte erforderlich):

Cacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL /E /R
              everyone

Führen Sie unter Windows Vista (alle Editionen) folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Icacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL /grant
              everyone:(F) Icacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32 /restore
              %TEMP%\QUARTZ_ACL.TXT

Aufheben der Registrierung von quartz.dll

Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Regsvr32.exe –u
              %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL

Auswirkung der Problemumgehung:Unter Windows Vista können WAV- und AVI-Dateien in DirectX-fähigen Anwendungen nicht wiedergegeben werden. Unter Windows XP können keine Dateien in DirectX-fähigen Anwendungen wiedergegeben werden.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Regsvr32.exe
              %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL

MJPEG-Codierer deaktivieren

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Registrierungsschlüssel zu ändern und den MJPEG-Codierer zu deaktivieren:

Hinweis:Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

1.

Klicken Sie auf Startund dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnenden Befehl Regeditein, und klicken Sie anschliessend auf OK.

2.

Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\

3.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf {301056D0-6DFF-11D2-9EEB-006008039E37} und wählen Sie Exportierenaus. Speichern Sie die Datei auf der Festplatte.

4.

Löschen Sie den gesamten Schlüssel {301056D0-6DFF-11D2-9EEB-006008039E37}.

5.

Beenden Sie den Registrierungs-Editor.

Auswirkung der Problemumgehung:Benutzer können MJPEG-Dateien nicht mehr wiedergeben.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

1.

Klicken Sie auf Startund dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnenden Befehl Regeditein, und klicken Sie anschliessend auf OK.

2.

Klicken Sie im Menü Dateiauf Importieren.

3.

Wählen Sie in Suchen indas Laufwerk, den Ordner oder den Netzwerkcomputer aus, auf dem sich die zuvor exportierte Datei befindet.

4.

Wählen Sie den richtigen Dateinamen aus, und klicken Sie auf Öffnen.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in MJPEG-Decoder – CVE-2008-0011

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Die Sicherheitsanfälligkeit wird durch die Art und Weise verursacht, wie Windows MJPEG-Videostreams, die in ASF- oder AVI-Mediendateien eingebettet sind, auf Fehler überprüft.

Was ist eine MJPEG-Datei?  
Eine MJPEG-Datei ist eine Mediendatei, in der einige JPEG-Bilder miteinander verbunden sind, um einen Videostream zu erstellen. Der MJPEG-Videostream kann dann in eine AVI oder eine andere gängige, für die Videowiedergabe formatierte Datei eingefügt werden.

Was sind AVI- und ASF-Dateien?  
AVI- (Audio Video Interleave) und ASF-Dateien (Advanced Systems Format) sind zwei Arten von Multimediadateien, die für gewöhnlich von Windows Media Player verwendet werden.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss ein Benutzer eine speziell gestaltete Mediendatei öffnen und anzeigen, in die eine speziell gestaltete MJPEG-Datei eingebettet ist.

Bei einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine Mediendatei an den Benutzer sendet, in die eine speziell gestaltete MJPEG-Datei eingebettet ist, und dann den Benutzer dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit speziell gestaltetem Inhalt einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ausserdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer angemeldet ist und die speziell gestaltete Datei öffnet. Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko grösser, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Überprüfung verbessert wird, die der Parser an MJPEG-Videostreams durchführt.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit beim Analysieren des SAMI-Formats – CVE-2008-1444

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und durch die Art und Weise verursacht wird, wie DirectX unterstützte Formatdateien verarbeitet. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-1444.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit beim Analysieren des SAMI-Formats – CVE-2008-1444

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ausserdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit beim Analysieren des SAMI-Formats – CVE-2008-1444

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Ändern der Zugriffssteuerungsliste für quartz.dll

Führen Sie unter Windows XP (alle Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus (Administratorrechte erforderlich):

Echo y| Cacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL
              /E /P everyone:N

Führen Sie unter Windows Vista (alle Editionen) folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Takeown.exe /f %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL
              Icacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL /save
              %TEMP%\QUARTZ_ACL.TXT Icacls.exe
              %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL /deny
              everyone:(F)

Auswirkung der Problemumgehung:Unter Windows XP können WAV- und AVI-Dateien in DirectX-fähigen Anwendungen nicht wiedergegeben werden.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:Führen Sie unter Windows XP (alle Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus:

Cacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL /E /R
              everyone

Führen Sie unter Windows Vista (alle Editionen) folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Icacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL /grant
              everyone:(F) Icacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32 /restore
              %TEMP%\QUARTZ_ACL.TXT

Aufheben der Registrierung von quartz.dll

Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Regsvr32.exe –u
              %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL

Auswirkung der Problemumgehung:Unter Windows Vista können WAV- und AVI-Dateien in DirectX-fähigen Anwendungen nicht wiedergegeben werden.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

Regsvr32.exe
              %WINDIR%\SYSTEM32\QUARTZ.DLL

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit beim Analysieren des SAMI-Formats – CVE-2008-1444

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
DirectX führt keine ausreichende Analyse der Parameter von SAMI-Dateitypen (Synchronized Accessible Media Interchange) durch.

Was ist SAMI?
Microsoft Synchronized Accessible Media Interchange (SAMI) ist ein Medienformat, bei dem Inhaltsentwickler Beschriftungen in digitale Mediendateien einbeziehen können. SAMI wurde entworfen und entwickelt, um die digitalen Medien zu beschriften, die allgemein auf PC-Systemen verfügbar sind. SAMI-Beschriftungen koexistieren mit digitalen Medien als separate, einfache Textdateien. Die Beschriftungen können problemlos geändert, gepflegt, angepasst und für verschiedene Sprachen lokalisiert werden.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, müsste ein Angreifer einen Benutzer dazu verleiten, eine speziell gestaltete SAMI-Datei zu öffnen. Da die Sicherheitsanfälligkeit jedoch in der Streaming-Komponente von Microsoft Windows vorliegt, können Angriffe von einer speziell gestalteten Website oder einer beliebigen Anwendung, die Webinhalte anbietet, gestartet werden. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer angemeldet ist und die speziell gestaltete Datei öffnet. Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko grösser, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Überprüfung verbessert wird, die der DirectX-Parser an unterstützten Dateitypen durchführt.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheitbietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Updateund Office Updateverfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Centerverfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.

Ausserdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalogheruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschliesslich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschliesslich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

SoftwareMBSA 2.1

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Ja

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Ja

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Ja

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Ja

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme

Ja

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme

Ja

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUSFPSMS 2003 mit ITMUSCCM 2007

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1

Nein

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Ja

Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1

Nein

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Ja

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme

Nein

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Ja

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme

Nein

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Ja

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Nein

Siehe Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008weiter unten

Ja

Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updateserhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Servicesunterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager (SCCM) 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur SCCM 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Hinweis für WindowsVistaund Windows Server 2008Microsoft Systems Management Server 2003 mit Service Pack 3 enthält Unterstützung für Windows Vista und Windows Server 2008-Verwaltbarkeit.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows 2000 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellungin diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0:

Windows2000-kb951698-x86-enu /quiet

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:

Windows2000-KB951698-DX8-ENU /quiet

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:

Windows2000-KB951698-DX9-ENU /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0:

Windows2000-kb951698-x86-enu /norestart

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:

Windows2000-KB951698-DX8-ENU /norestart

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:

Windows2000-KB951698-DX9-ENU /norestart

Protokolldatei aktualisieren

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4:
kb951698.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schliessen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0:
Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB951698$\Spuninst.

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:

Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB951698_DX8$\Spuninst.

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:

Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB951698_DX9$\Spuninst.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 951698.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 7.0:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB951698\Filelist

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 8.1:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\DirectX 8\SP0\KB951698_DX8\Filelist

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 mit DirectX 9.0, DirectX 9.0a, DirectX 9.0b oder DirectX 9.0c:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\DirectX 9\SP0\KB951698_DX9\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schliessen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schliessen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/extract[:path]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis:Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schliessen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schliessen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellungin diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Startund dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisseunter Such-Assistentauf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamensden Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis:Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Versiondie Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis:Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabellein diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellungin diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3:
Windowsxp-kb951698-x86-enu /quiet

 

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
WindowsServer2003.WindowsXP-kb951698-x64-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3:
Windowsxp-kb951698-x86-enu /norestart

 

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
WindowsServer2003.WindowsXP-kb951698-x64-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB951698.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schliessen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB951698$\Spuninst.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 951698.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB951698\Filelist

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB951698\Filelist

Hinweis:Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel  824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schliessen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schliessen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:path

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:path]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis:Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schliessen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schliessen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellungin diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Startund dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisseunter Such-Assistentauf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamensden Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis:Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Versiondie Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis:Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die