Microsoft Security Bulletin MS09-017 – Kritisch

Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office PowerPoint können Remotecodeausführung ermöglichen (967340)

Veröffentlicht: 12. Mai 2009 | Aktualisiert: 13. Mai 2009

Version: 1.1

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und mehrere vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office PowerPoint, die Remotecodeausführung ermöglichen können, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei öffnet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für unterstützte Editionen von Microsoft Office PowerPoint 2000 als Kritisch eingestuft. Für unterstützte Editionen von Microsoft Office PowerPoint 2002, Microsoft Office PowerPoint 2003, Microsoft Office PowerPoint 2007, Microsoft Office 2004 für Mac sowie Microsoft Office 2008 für Mac, Open XML-Dateiformatkonverter für Mac, alle unterstützten Versionen von PowerPoint Viewer, Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007, Microsoft Works 8.5 und Microsoft Works 9.0 wird dieses Sicherheitsupdate als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem geändert wird, wie PowerPoint Bedingungen verarbeitet, die beim Öffnen speziell gestalteter PowerPoint-Dateien eine Speicherbeschädigung verursachen können. Dieses Update behebt auch die Sicherheitsanfälligkeiten, indem verhindert wird, dass Microsoft Office PowerPoint 2000 und Microsoft Office PowerPoint 2002 systemeigene Dateiformate von PowerPoint 4.0 öffnen. Weitere Informationen zu der Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Mit diesem Sicherheitsupdate wird auch die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die erstmals in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 969136 beschrieben wurde.

Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 967340 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Wenn die derzeit bekannten Probleme und empfohlenen Lösungen nur auf bestimmte Veröffentlichungen dieser Software zutreffen, werden in diesem Artikel Verknüpfungen zu weiteren Artikeln bereitgestellt.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software 

Office Suite und andere SoftwareKomponenteMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
Microsoft Office Suites und Komponenten    

Microsoft Office 2000 Service Pack 3

Microsoft Office PowerPoint 2000 Service Pack 3
(KB957790)

Remotecodeausführung

Kritisch

MS08-051

Microsoft Office XP Service Pack 3

Microsoft Office PowerPoint 2002 Service Pack 3
(KB957781)

Remotecodeausführung

Hoch

MS08-051

Microsoft Office 2003 Service Pack 3

Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3
(KB957784)

Remotecodeausführung

Hoch

MS08-051

Microsoft Office System 2007 Service Pack 1

Microsoft Office PowerPoint 2007 Service Pack 1
(KB957789)

Remotecodeausführung

Hoch

MS08-051

Microsoft Office System 2007 Service Pack 2

Microsoft Office PowerPoint 2007 Service Pack 2
(KB957789)

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office für Mac    

Microsoft Office 2004 für Mac

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2008 für Mac

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Open XML-Dateiformatkonverter für Mac

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Weitere Office-Software    

PowerPoint Viewer 2003
(KB969615)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

MS08-052

PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 1 und PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 2
(KB970059)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 1
(KB969618)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

MS08-051

Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2
(KB969618)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Works 8.5

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Works 9.0

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Wo befinden sich die Dateiinformationen?  
Die Dateiinformationen befinden sich im Microsoft Knowledge Base-Artikel 967340.

Ich verwende Microsoft Office 2004 für Mac, Microsoft Office 2008 für Mac, Open XML-Dateiformatkonverter für Mac, Microsoft Works 8.5 oder Microsoft Works 9.0. Weshalb sind keine Updates für diese Software-Versionen verfügbar?  
Microsoft veröffentlicht dieses aktuelle Update, da die Updates im regulären Veröffentlichungszeitraum der Bulletins für eine gesamte Produktreihe fertig gestellt wurden, um die überwiegende Mehrheit der gefährdeten Benutzer zu schützen. Microsoft ist die aktive Ausnutzung von Microsoft Office PowerPoint-Versionen unter Windows-Betriebssystemen bekannt.

Die Updates für Microsoft Office 2004 für Mac, Microsoft Office 2008 für Mac, Open XML-Dateiformatkonverter für Mac, Microsoft Works 8.5 und Microsoft Works 9.0 werden noch entwickelt. Microsoft wird Updates für diese Produktreihen nach Beendigung der Testphase im regulären Veröffentlichungszeitraum der Bulletins veröffentlichen, um Qualität zu gewährleisten.

Müssen Benutzer bestimmte Maßnahmen hinsichtlich der PowerPoint 4.0-Dateiformate treffen?  
Mit diesem Update wird die Möglichkeit, PowerPoint 4.0-Dateiformate zu öffnen, in Microsoft Office PowerPoint 2000 und Microsoft Office PowerPoint 2002 standardmäßig deaktiviert. Diese Funktionalität wurde in Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3 bereits standardmäßig deaktiviert. Diese Funktionalität existiert in Microsoft Office PowerPoint 2007 ebenfalls nicht mehr. Weitere Informationen bezüglich dieser Änderung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 970980.

Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?  
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.

Weshalb wird dieses Update für PowerPoint 2000 als Kritisch eingestuft, aber nur Hoch für alle anderen betroffenen Versionen von PowerPoint?  
Microsoft Office PowerPoint 2002 und höhere Versionen verfügen über eine integrierte Funktion, die einen Benutzer vor Öffnen eines Dokuments zum „Öffnen“, „Speichern“ oder „Abbrechen“ auffordert. Dieser schadensbegrenzende Faktor reduziert den Schweregrad der Sicherheitsanfälligkeit von „Kritisch“ auf „Hoch“, da mehr als eine einzelne Benutzeraktion erforderlich ist, um die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

Welche Komponenten des Microsoft Office Compatibility Packs für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 werden durch dieses Bulletin aktualisiert?  
Das in diesem Security Bulletin enthaltene Update betrifft nur die bestimmte Komponente innerhalb des Microsoft Office Compatibility Packs für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007, die betroffen ist. In einem Excel-Bulletin z. B. sind nur die Komponentendateien des Excel Compatibility Packs in den Updatepaketen enthalten, aber keine Komponentendateien der Word oder PowerPoint Compatibility Packs. Komponentendateien des Word Compatibility Packs werden in einem Word-Bulletin aktualisiert, und Komponentendateien des PowerPoint Compatibility Packs in einem PowerPoint-Bulletin.

Die in diesem Artikel erörterte Office-Komponente ist Bestandteil der Office Suite, die ich auf meinem System installiert habe; diese bestimmte Komponente habe ich jedoch nicht installiert. Wird mir dieses Update angeboten?  
Ja, wenn die auf Ihrem System installierte Version der Office Suite mit der in diesem Bulletin erörterten Komponente geliefert wurde, werden dem System Updates dafür angeboten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Komponente installiert ist oder nicht. Die Erkennungslogik zum Prüfen auf betroffene Systeme wurde entwickelt, um auf Updates für alle Komponenten zu prüfen, die mit der bestimmten Office Suite geliefert wurden, und sie einem System anzubieten. Benutzer, die kein Update für eine Komponente installieren, die nicht installiert, aber in der Version der Office Suite enthalten ist, erhöhen dadurch nicht das Sicherheitsrisiko jenes Systems. Benutzer jedoch, die das Update installieren, erfahren keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheit oder die Leistung eines Systems. Weitere Informationen zu diesem Update finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 830335.

Stellt das Angebot für die Aktualisierung von Microsoft Office auf eine nicht anfällige Version ein Problem im Microsoft Updatemechanismus dar? 
Nein. Der Updatemechanismus funktioniert korrekt, da er erkennt, dass die Version der Dateien auf dem System niedriger ist als die im Updatepaket, und folglich das Update anbietet.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Mai. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0220Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Ganzzahlüberlaufs - CVE-2009-0221Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0222Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0223Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0224Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung - CVE-2009- 0225Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0226
Teil 1       

Microsoft Office PowerPoint 2000 Service Pack 3

Kritisch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Kritisch 
Remotecodeausführung

Microsoft Office PowerPoint 2002 Service Pack 3

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3

Mittel 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Mittel 
Remotecodeausführung

Mittel 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Microsoft Office PowerPoint 2007 Service Pack 1

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Microsoft Office PowerPoint 2007 Service Pack 2

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Microsoft Office 2004 für Mac

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Microsoft Office 2008 für Mac

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Open XML-Dateiformatkonverter für Mac

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

PowerPoint Viewer 2003

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 1 und PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 2

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 1 und Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Microsoft Works 8.5

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Microsoft Works 9.0

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

 

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0227Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0556Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung - CVE-2009-1128Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung - CVE-2009-1129Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Heap-Beschädigung - CVE-2009-1130Sicherheitsanfälligkeit bezüglich ungebundener Daten - CVE-2009-1131Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-1137Bewertung des Gesamtschweregrads (einschließlich Teil 1)
Teil 2        

Microsoft Office PowerPoint 2000 Service Pack 3

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Office PowerPoint 2002 Service Pack 3

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch

Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3

Mittel 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Mittel 
Remotecodeausführung

Mittel 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Mittel 
Remotecodeausführung

Hoch

Microsoft Office PowerPoint 2007 Service Pack 1

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office PowerPoint 2007 Service Pack 2

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2004 für Mac

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2008 für Mac

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

Open XML-Dateiformatkonverter für Mac

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

PowerPoint Viewer 2003

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 1 und PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 2

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 1 und Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Works 8.5

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Works 9.0

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Hoch

Hinweis Die Bewertung des Gesamtschweregrads ist sowohl für Teil 1 als auch Teil 2 der Tabelle die höchste Bewertung des Schweregrads.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0220

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0220.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0220

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Microsoft Office 2003 Service Pack 3 blockiert bei der Installation standardmäßig das Öffnen und Speichern bestimmter Dateien. Für Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3 gehören zu diesen Dateien alle Dateien, die niedriger als PowerPoint 97 sind und Dateitypen wie z. B. .ppt, .pot, .pps und .ppa enthalten. Beachten Sie, dass diese Funktion nicht für Dateien von Microsoft Office PowerPoint 97 gilt. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938810.

Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft PowerPoint 2007, PowerPoint Viewer 2003 und PowerPoint Viewer 2007 nicht.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0220

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Einschränken des Zugriffs auf pp4x322.dll in Microsoft Office PowerPoint 2000 oder Microsoft Office PowerPoint 2002

Hinweis: Sie müssen über Administratorrechte verfügen, um diese Dateibeschränkungen festlegen zu können.

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Sie können PowerPoint 4.0-Dateien nicht öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0220

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn PowerPoint Absatzformatierungsdaten von speziell gestalteten PowerPoint 4.0-Dateien liest, beschädigt ein Fehler den Speicher möglicherweise derart, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint 4.0-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Update verhindert, dass Microsoft Office PowerPoint 2000 und Microsoft Office PowerPoint 2002 systemeigene Dateien von PowerPoint 4.0 öffnen.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Ganzzahlüberlaufs - CVE-2009-0221

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0221.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Ganzzahlüberlaufs - CVE-2009-0221

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Microsoft Office 2003 Service Pack 3 blockiert bei der Installation standardmäßig das Öffnen und Speichern bestimmter Dateien. Für Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3 gehören zu diesen Dateien alle Dateien, die niedriger als PowerPoint 97 sind und Dateitypen wie z. B. .ppt, .pot, .pps und .ppa enthalten. Beachten Sie, dass diese Funktion nicht für Dateien von Microsoft Office PowerPoint 97 gilt. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938810.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Ganzzahlüberlaufs - CVE-2009-0221

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Verwenden Sie die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE), wenn Sie Dateien von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.

Die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE) schützt Installationen von Office 2003 durch ein sichereres Öffnen von Dateien im Word-, Excel- und PowerPoint-Binärformat.

Für die Installation von MOICE benötigen Sie Office 2003 oder Office 2007.

Für die Installation von MOICE benötigen Sie das Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007. Sie erhalten das Compatibility Pack als kostenlosen Download vom Microsoft Download Center:

Laden Sie jetzt das Paket FileFormatConverters.exe herunter

Für MOICE sind sämtliche Updates erforderlich, die für alle Office-Programme empfohlen werden. Auf der Microsoft Update-Website finden Sie alle empfohlenen Updates:

http://update.microsoft.com/microsoftupdate/v6/default.aspx

Ändern Sie das registrierte Handle für die Dateiformate .xls, .xlt und .xla, um MOICE zu aktivieren. Die folgende Tabelle enthält den Befehl zum Aktivieren bzw. Deaktivieren von MOICE für die Dateiformate .ppt, .pot und .pps:

Befehl zum Aktivieren von MOICE als registrierter Handler:Befehl zum Deaktivieren von MOICE als registrierter Handler:

ASSOC .PPT=oice.powerpoint.show

ASSOC .ppt=PowerPoint.Show.8

ASSOC .POT=oice.powerpoint.template

ASSOC .pot=PowerPoint.Template.8

ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow

ASSOC .pps=PowerPoint.SlideShow.8

Hinweis: Unter Windows Vista und Windows Server 2008 müssen die obigen Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung ausgeführt werden.

Weitere Informationen zu MOICE finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865.

Auswirkung der Problemumgehung: Im Format Office 2003 und früher formatierte Dokumente, die durch MOICE in das Open XML-Format von Microsoft Office 2007 konvertiert werden, behalten die Makrofunktionen nicht bei. Außerdem können Dokumente, die mit Digital Rights Management oder einem Kennwort geschützt sind, nicht konvertiert werden.

Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.

Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.

Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.

Für Office 2003

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]

"BinaryFiles"=dword:00000001

Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Office 2003 installiert sein.

Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 970980 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert haben, können Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht in Office 2003 oder Microsoft Office System 2007 öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Für Office 2003

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]

"BinaryFiles"=dword:00000000

Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Ganzzahlüberlaufs - CVE-2009-0221

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn PowerPoint einen ungültigen Datensatztypen in einer speziell gestalteten PowerPoint-Datei liest, beschädigt ein Fehler den Speicher möglicherweise derart, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update ändert die Art und Weise, in der PowerPoint Datensatztypen beim Öffnen von PowerPoint-Dateien überprüft.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0222

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0222.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0222

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Microsoft Office 2003 Service Pack 3 blockiert bei der Installation standardmäßig das Öffnen und Speichern bestimmter Dateien. Für Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3 gehören zu diesen Dateien alle Dateien, die niedriger als PowerPoint 97 sind und Dateitypen wie z. B. .ppt, .pot, .pps und .ppa enthalten. Beachten Sie, dass diese Funktion nicht für Dateien von Microsoft Office PowerPoint 97 gilt. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938810.

Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft PowerPoint 2007, PowerPoint Viewer 2003 und PowerPoint Viewer 2007 nicht.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0222

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Einschränken des Zugriffs auf pp4x322.dll in Microsoft Office PowerPoint 2000 oder Microsoft Office PowerPoint 2002

Hinweis: Sie müssen über Administratorrechte verfügen, um diese Dateibeschränkungen festlegen zu können.

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Sie können PowerPoint 4.0-Dateien nicht öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0222

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn PowerPoint intakte Daten von speziell gestalteten PowerPoint 4.0-Dateien liest, beschädigt ein Fehler den Speicher möglicherweise derart, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint 4.0-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Update verhindert, dass Microsoft Office PowerPoint 2000 und Microsoft Office PowerPoint 2002 systemeigene Dateien von PowerPoint 4.0 öffnen.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0223

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0223.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0223

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Microsoft Office 2003 Service Pack 3 blockiert bei der Installation standardmäßig das Öffnen und Speichern bestimmter Dateien. Für Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3 gehören zu diesen Dateien alle Dateien, die niedriger als PowerPoint 97 sind und Dateitypen wie z. B. .ppt, .pot, .pps und .ppa enthalten. Beachten Sie, dass diese Funktion nicht für Dateien von Microsoft Office PowerPoint 97 gilt. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938810.

Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft PowerPoint 2007, PowerPoint Viewer 2003 und PowerPoint Viewer 2007 nicht.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0223

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Einschränken des Zugriffs auf pp4x322.dll in Microsoft Office PowerPoint 2000 oder Microsoft Office PowerPoint 2002

Hinweis: Sie müssen über Administratorrechte verfügen, um diese Dateibeschränkungen festlegen zu können.

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Sie können PowerPoint 4.0-Dateien nicht öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0223

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn PowerPoint intakte Daten von speziell gestalteten PowerPoint 4.0-Dateien liest, beschädigt ein Fehler den Speicher möglicherweise derart, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint 4.0-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Update verhindert, dass Microsoft Office PowerPoint 2000 und Microsoft Office PowerPoint 2002 systemeigene Dateien von PowerPoint 4.0 öffnen.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0224

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0224.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0224

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0224

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Verwenden Sie die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE), wenn Sie Dateien von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.

Die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE) schützt Installationen von Office 2003 durch ein sichereres Öffnen von Dateien im Word-, Excel- und PowerPoint-Binärformat.

Für die Installation von MOICE benötigen Sie Office 2003 oder Office 2007.

Für die Installation von MOICE benötigen Sie das Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007. Sie erhalten das Compatibility Pack als kostenlosen Download vom Microsoft Download Center:

Laden Sie jetzt das Paket FileFormatConverters.exe herunter

Für MOICE sind sämtliche Updates erforderlich, die für alle Office-Programme empfohlen werden. Auf der Microsoft Update-Website finden Sie alle empfohlenen Updates:

http://update.microsoft.com/microsoftupdate/v6/default.aspx

Ändern Sie das registrierte Handle für die Dateiformate .xls, .xlt und .xla, um MOICE zu aktivieren. Die folgende Tabelle enthält den Befehl zum Aktivieren bzw. Deaktivieren von MOICE für die Dateiformate .ppt, .pot und .pps:

Befehl zum Aktivieren von MOICE als registrierter Handler:Befehl zum Deaktivieren von MOICE als registrierter Handler:

ASSOC .PPT=oice.powerpoint.show

ASSOC .ppt=PowerPoint.Show.8

ASSOC .POT=oice.powerpoint.template

ASSOC .pot=PowerPoint.Template.8

ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow

ASSOC .pps=PowerPoint.SlideShow.8

Hinweis: Unter Windows Vista und Windows Server 2008 müssen die obigen Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung ausgeführt werden.

Weitere Informationen zu MOICE finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865.

Auswirkung der Problemumgehung: Im Format Office 2003 und früher formatierte Dokumente, die durch MOICE in das Open XML-Format von Microsoft Office 2007 konvertiert werden, behalten die Makrofunktionen nicht bei. Außerdem können Dokumente, die mit Digital Rights Management oder einem Kennwort geschützt sind, nicht konvertiert werden.

Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.

Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.

Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.

Für Office 2003

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]

"BinaryFiles"=dword:00000001

Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Office 2003 installiert sein.

Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 970980 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert haben, können Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht in Office 2003 oder Microsoft Office System 2007 öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Für Office 2003

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]

"BinaryFiles"=dword:00000000

Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0224

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn PowerPoint einen ungültigen Datensatztypen in einer speziell gestalteten PowerPoint-Datei liest, beschädigt ein Fehler den Speicher möglicherweise derart, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update ändert die Art und Weise, in der PowerPoint Listendatensätze beim Öffnen von PowerPoint-Dateien überprüft.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung - CVE-2009- 0225

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0225.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0225

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft PowerPoint 2000, PowerPoint 2003, PowerPoint 2007, PowerPoint Viewer 2003 und PowerPoint Viewer 2007 nicht.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0225

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Einschränken des Zugriffs auf pp7x32.dll in Microsoft Office PowerPoint 2002

Hinweis: Sie müssen über Administratorrechte verfügen, um diese Dateibeschränkungen festlegen zu können.

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Sie können PowerPoint 95-Dateien nicht öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0225

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn PowerPoint intakte Daten von speziell gestalteten PowerPoint 95-Dateien liest, beschädigt ein Fehler den Speicher möglicherweise derart, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint 95-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Update ändert die Art und Weise, in der Microsoft Office PowerPoint 2002 systemeigene Dateiformate von PowerPoint 95 öffnet.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0226

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0226.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0226

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Microsoft Office 2003 Service Pack 3 blockiert bei der Installation standardmäßig das Öffnen und Speichern bestimmter Dateien. Für Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3 gehören zu diesen Dateien alle Dateien, die niedriger als PowerPoint 97 sind und Dateitypen wie z. B. .ppt, .pot, .pps und .ppa enthalten. Beachten Sie, dass diese Funktion nicht für Dateien von Microsoft Office PowerPoint 97 gilt. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938810.

Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft PowerPoint 2007, PowerPoint Viewer 2003 und PowerPoint Viewer 2007 nicht.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0226

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Einschränken des Zugriffs auf pp4x322.dll in Microsoft Office PowerPoint 2000 oder Microsoft Office PowerPoint 2002

Hinweis: Sie müssen über Administratorrechte verfügen, um diese Dateibeschränkungen festlegen zu können.

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Sie können PowerPoint 4.0-Dateien nicht öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0226

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn PowerPoint intakte Daten von speziell gestalteten PowerPoint 4.0-Dateien liest, beschädigt ein Fehler den Speicher möglicherweise derart, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint 4.0-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Update verhindert, dass Microsoft Office PowerPoint 2000 und Microsoft Office PowerPoint 2002 systemeigene Dateien von PowerPoint 4.0 öffnen.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0227

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0227.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0227

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Microsoft Office 2003 Service Pack 3 blockiert bei der Installation standardmäßig das Öffnen und Speichern bestimmter Dateien. Für Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3 gehören zu diesen Dateien alle Dateien, die niedriger als PowerPoint 97 sind und Dateitypen wie z. B. .ppt, .pot, .pps und .ppa enthalten. Beachten Sie, dass diese Funktion nicht für Dateien von Microsoft Office PowerPoint 97 gilt. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938810.

Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft PowerPoint 2007, PowerPoint Viewer 2003 und PowerPoint Viewer 2007 nicht.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0227

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Einschränken des Zugriffs auf pp4x322.dll in Microsoft Office PowerPoint 2000 oder Microsoft Office PowerPoint 2002

Hinweis: Sie müssen über Administratorrechte verfügen, um diese Dateibeschränkungen festlegen zu können.

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Sie können PowerPoint 4.0-Dateien nicht öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-0227

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn PowerPoint intakte Daten von speziell gestalteten PowerPoint 4.0-Dateien liest, beschädigt ein Fehler den Speicher möglicherweise derart, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint 4.0-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Update verhindert, dass Microsoft Office PowerPoint 2000 und Microsoft Office PowerPoint 2002 systemeigene Dateien von PowerPoint 4.0 öffnen.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0556

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-0556.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0556

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0556

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Verwenden Sie die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE), wenn Sie Dateien von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.

Die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE) schützt Installationen von Office 2003 durch ein sichereres Öffnen von Dateien im Word-, Excel- und PowerPoint-Binärformat.

Für die Installation von MOICE benötigen Sie Office 2003 oder Office 2007.

Für die Installation von MOICE benötigen Sie das Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007. Sie erhalten das Compatibility Pack als kostenlosen Download vom Microsoft Download Center:

Laden Sie jetzt das Paket FileFormatConverters.exe herunter

Für MOICE sind sämtliche Updates erforderlich, die für alle Office-Programme empfohlen werden. Auf der Microsoft Update-Website finden Sie alle empfohlenen Updates:

http://update.microsoft.com/microsoftupdate/v6/default.aspx

Ändern Sie das registrierte Handle für die Dateiformate .xls, .xlt und .xla, um MOICE zu aktivieren. Die folgende Tabelle enthält den Befehl zum Aktivieren bzw. Deaktivieren von MOICE für die Dateiformate .ppt, .pot und .pps:

Befehl zum Aktivieren von MOICE als registrierter Handler:Befehl zum Deaktivieren von MOICE als registrierter Handler:

ASSOC .PPT=oice.powerpoint.show

ASSOC .ppt=PowerPoint.Show.8

ASSOC .POT=oice.powerpoint.template

ASSOC .pot=PowerPoint.Template.8

ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow

ASSOC .pps=PowerPoint.SlideShow.8

Hinweis: Unter Windows Vista und Windows Server 2008 müssen die obigen Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung ausgeführt werden.

Weitere Informationen zu MOICE finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865.

Auswirkung der Problemumgehung: Im Format Office 2003 und früher formatierte Dokumente, die durch MOICE in das Open XML-Format von Microsoft Office 2007 konvertiert werden, behalten die Makrofunktionen nicht bei. Außerdem können Dokumente, die mit Digital Rights Management oder einem Kennwort geschützt sind, nicht konvertiert werden.

Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.

Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.

Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.

Für Office 2003

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]

"BinaryFiles"=dword:00000001

Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Office 2003 installiert sein.

Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 970980 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert haben, können Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht in Office 2003 oder Microsoft Office System 2007 öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Für Office 2003

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]

"BinaryFiles"=dword:00000000

Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-0556

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Die Sicherheitsanfälligkeit wird von einer Speicherbeschädigung verursacht, wenn PowerPoint einen ungültigen Indexwert in einer speziell gestalteten PowerPoint-Datei liest. Durch den Fehler kann der Speicher in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie PowerPoint beim Öffnen von PowerPoint-Dateien Speicherzuordnungen überprüft.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2009-0556 zugewiesen. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde erstmals in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 969136 beschrieben.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Ja. Microsoft ist sich gezielter Angriffe bewusst, bei denen versucht wird, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung - CVE-2009-1128

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1128.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-1128

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Microsoft Office 2003 Service Pack 3 blockiert bei der Installation standardmäßig das Öffnen und Speichern bestimmter Dateien. Für Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3 gehören zu diesen Dateien alle Dateien, die niedriger als PowerPoint 97 sind und Dateitypen wie z. B. .ppt, .pot, .pps und .ppa enthalten. Beachten Sie, dass diese Funktion nicht für Dateien von Microsoft Office PowerPoint 97 gilt. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938810.

Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft PowerPoint 2007, PowerPoint Viewer 2003 und PowerPoint Viewer 2007 nicht.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-1128

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Einschränken des Zugriffs auf pp7x32.dll in Microsoft Office PowerPoint 2000 oder Microsoft Office PowerPoint 2002

Hinweis: Sie müssen über Administratorrechte verfügen, um diese Dateibeschränkungen festlegen zu können.

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Sie können PowerPoint 95-Dateien nicht öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-1128

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit verursacht eine Speicherbeschädigung beim Lesen intakter Daten von speziell gestalteten, älteren, formatierten PowerPoint 95-Dateien.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Update ändert die Art und Weise, in der Microsoft Office PowerPoint 2000, Microsoft Office PowerPoint 2002, und Microsoft Office PowerPoint 2003 systemeigene Dateiformate von PowerPoint 95 öffnen.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung - CVE-2009-1129

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1129.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-1129

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Microsoft Office 2003 Service Pack 3 blockiert bei der Installation standardmäßig das Öffnen und Speichern bestimmter Dateien. Für Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3 gehören zu diesen Dateien alle Dateien, die niedriger als PowerPoint 97 sind und Dateitypen wie z. B. .ppt, .pot, .pps und .ppa enthalten. Beachten Sie, dass diese Funktion nicht für Dateien von Microsoft Office PowerPoint 97 gilt. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938810.

Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft PowerPoint 2007, PowerPoint Viewer 2003 und PowerPoint Viewer 2007 nicht.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-1129

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Einschränken des Zugriffs auf pp7x32.dll in Microsoft Office PowerPoint 2000 oder Microsoft Office PowerPoint 2002

Hinweis: Sie müssen über Administratorrechte verfügen, um diese Dateibeschränkungen festlegen zu können.

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Sie können PowerPoint 95-Dateien nicht öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp7x32.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2009-1129

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit verursacht eine Speicherbeschädigung beim Lesen intakter Daten von speziell gestalteten, älteren, formatierten PowerPoint 95-Dateien.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Update ändert die Art und Weise, in der Microsoft Office PowerPoint 2000, Microsoft Office PowerPoint 2002, und Microsoft Office PowerPoint 2003 systemeigene Dateiformate von PowerPoint 95 öffnen.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Heap-Beschädigung - CVE-2009-1130

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1130.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Heap-Beschädigung – CVE-2009-1130

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Heap-Beschädigung – CVE-2009-1130

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Verwenden Sie die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE), wenn Sie Dateien von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.

Die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE) schützt Installationen von Office 2003 durch ein sichereres Öffnen von Dateien im Word-, Excel- und PowerPoint-Binärformat.

Für die Installation von MOICE benötigen Sie Office 2003 oder Office 2007.

Für die Installation von MOICE benötigen Sie das Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007. Sie erhalten das Compatibility Pack als kostenlosen Download vom Microsoft Download Center:

Laden Sie jetzt das Paket FileFormatConverters.exe herunter

Für MOICE sind sämtliche Updates erforderlich, die für alle Office-Programme empfohlen werden. Auf der Microsoft Update-Website finden Sie alle empfohlenen Updates:

http://update.microsoft.com/microsoftupdate/v6/default.aspx

Ändern Sie das registrierte Handle für die Dateiformate .xls, .xlt und .xla, um MOICE zu aktivieren. Die folgende Tabelle enthält den Befehl zum Aktivieren bzw. Deaktivieren von MOICE für die Dateiformate .ppt, .pot und .pps:

Befehl zum Aktivieren von MOICE als registrierter Handler:Befehl zum Deaktivieren von MOICE als registrierter Handler:

ASSOC .PPT=oice.powerpoint.show

ASSOC .ppt=PowerPoint.Show.8

ASSOC .POT=oice.powerpoint.template

ASSOC .pot=PowerPoint.Template.8

ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow

ASSOC .pps=PowerPoint.SlideShow.8

Hinweis: Unter Windows Vista und Windows Server 2008 müssen die obigen Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung ausgeführt werden.

Weitere Informationen zu MOICE finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865.

Auswirkung der Problemumgehung: Im Format Office 2003 und früher formatierte Dokumente, die durch MOICE in das Open XML-Format von Microsoft Office 2007 konvertiert werden, behalten die Makrofunktionen nicht bei. Außerdem können Dokumente, die mit Digital Rights Management oder einem Kennwort geschützt sind, nicht konvertiert werden.

Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.

Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.

Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.

Für Office 2003

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]

"BinaryFiles"=dword:00000001

Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Office 2003 installiert sein.

Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 970980 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert haben, können Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht in Office 2003 oder Microsoft Office System 2007 öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Für Office 2003

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]

"BinaryFiles"=dword:00000000

Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Heap-Beschädigung – CVE-2009-1130

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Die Sicherheitsanfälligkeit wird durch eine Speicherbeschädigung verursacht, wenn PowerPoint einen fehlerhaften Strukturwert in einer speziell gestalteten PowerPoint-Datei liest. Durch den Fehler kann der Speicher in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Microsoft Office PowerPoint beim Öffnen von PowerPoint-Dateien die anfällige Speicherstruktur überprüft.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich ungebundener Daten - CVE-2009-1131

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1131.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich ungebundener Daten - CVE-2009-1131

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich ungebundener Daten - CVE-2009-1131

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich ungebundener Daten - CVE-2009-1131

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn Microsoft Office PowerPoint Daten liest, die in einer speziell gestalteten PowerPoint-Datei zu groß sind, beschädigt ein Fehler den Speicher möglicherweise derart, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Microsoft Office PowerPoint beim Öffnen von PowerPoint-Dateien die Speicherzuordnungen überprüft.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-1137

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei erstellt, die als E-Mail-Anlage gesendet oder auf einer speziell gestalteten oder manipulierten Website gehostet wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1137.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-1137

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Microsoft Office 2003 Service Pack 3 blockiert bei der Installation standardmäßig das Öffnen und Speichern bestimmter Dateien. Für Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3 gehören zu diesen Dateien alle Dateien, die niedriger als PowerPoint 97 sind und Dateitypen wie z. B. .ppt, .pot, .pps und .ppa enthalten. Beachten Sie, dass diese Funktion nicht für Dateien von Microsoft Office PowerPoint 97 gilt. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 938810.

Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft PowerPoint 2007, PowerPoint Viewer 2003 und PowerPoint Viewer 2007 nicht.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-1137

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Einschränken des Zugriffs auf pp4x322.dll in Microsoft Office PowerPoint 2000 oder Microsoft Office PowerPoint 2002

Hinweis: Sie müssen über Administratorrechte verfügen, um diese Dateibeschränkungen festlegen zu können.

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /P everyone:N

Auswirkung der Problemumgehung: Sie können PowerPoint 4.0-Dateien nicht öffnen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

Auf 32-Bit-Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 32-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Auf 64-Bit-Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird der folgende Befehl einer Eingabeaufforderung ausgeführt:

for /F "tokens=*" %G IN ('dir /b /s ^"%programfiles(x86)%\Microsoft Office\pp4x322.dll^"') DO cacls "%G" /E /R everyone

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats - CVE-2009-1137

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Wenn PowerPoint intakte Daten von speziell gestalteten PowerPoint 4.0-Dateien liest, beschädigt ein Fehler den Speicher möglicherweise derart, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete PowerPoint 4.0-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office PowerPoint öffnet.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann eine Website eine PowerPoint-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme, auf denen betroffene Versionen von Microsoft Office PowerPoint verwendet werden, z. B. Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Update verhindert, dass Microsoft Office PowerPoint 2000 und Microsoft Office PowerPoint 2002 systemeigene Dateien von PowerPoint 4.0 öffnen.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.1

Microsoft Office PowerPoint 2000 Service Pack 3

Nein

Microsoft Office PowerPoint 2002 Service Pack 3

Ja

Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3

Ja

Microsoft Office PowerPoint 2007 Service Pack 1

Ja

Microsoft Office PowerPoint 2007 Service Pack 2

Ja

PowerPoint Viewer 2003

Ja

PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 1 und PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 2

Ja

Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 1 und Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Hinweis: Für Benutzer, die ältere Software verwenden, die nicht von MBSA 2.1, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird: Besuchen Sie die Website Microsoft Baseline Security Analyzer und sehen Sie im Abschnitt Support für ältere Produkte nach, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUSFPSMS 2003 mit ITMUConfiguration Manager 2007

Microsoft Office PowerPoint 2000 Service Pack 3

Ja

Ja

Nein

Nein

Microsoft Office PowerPoint 2002 Service Pack 3

Ja

Ja

Ja

Ja

Microsoft Office PowerPoint 2003 Service Pack 3

Ja

Ja

Ja

Ja

Microsoft Office PowerPoint 2007 Service Pack 1

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Office PowerPoint 2007 Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

PowerPoint Viewer 2003

Nein

Nein

Ja

Ja

PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 1 und PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 1 und Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Hinweis: Wenn Sie für die Bereitstellung von Office 2000, Office XP oder Office 2003 einen Administratorinstallationspunkt verwendet haben, können Sie das Update u. U. nicht mithilfe von SMS bereitstellen, wenn Sie den AIP von der ursprünglichen Basislinie aus aktualisiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift Office-Administratorinstallationspunkt in diesem Abschnitt.

Office-Administratorinstallationspunkt

Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen.

Für unterstützte Versionen von Microsoft Office 2000, siehe Erstellen eines Administratorinstallationspunktes. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für ein Clientsystem von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu Office 2000 Service Pack 3 (SP3) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 932889.

Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Aktualisieren von Office 2000-Clients von einem gepatchten administrativen Abbild.

Unterstützte Versionen von Microsoft Office XP finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für ein Clientsystem von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office XP finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922665.

Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Aktualisieren von Office XP-Clients von einem gepatchten administrativen Abbild.

Unterstützte Versionen von Microsoft Office 2003 finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für einen Clientcomputer von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office 2003 oder Service Pack 3 (SP3) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 902349.

Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Verteilen von Office 2003-Produktupdates.

Unterstützte Versionen des 2007 Microsoft Office-Systems finden Sie unter Erstellen eines Netzwerkinstallationspunkts im 2007 Office-System.

Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Sicherheitsupdates zentral zu verwalten, verwenden Windows Server Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates für das 2007 Microsoft Office-System mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

PowerPoint 2000 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

office2000-KB957790-fullfile-enu /q:a

Installieren ohne neu zu starten

office2000-KB957790-fullfile-enu /r:n

Protokolldatei aktualisieren

Nicht anwendbar

Weitere Informationen

Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben.

Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterabschnitt Office-Funktionen für Administratorinstallationen in diesem Abschnitt.

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Nach der Installation des Updates kann dieses nicht mehr entfernt werden. Um zu einer Installation zurückzukehren, die vor der Installation des Updates aktuell war, müssen Sie die Anwendung entfernen und die Anwendung dann erneut mit den Originalmedien installieren.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 967340.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

Office-Funktionen für Administratorinstallationen

Serveradministratoren, die eine Windows Installer-Administratorinstallation verwenden, müssen den Serverstandort aktualisieren. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.

Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung.

Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.

ProduktFunktion

O9PRM, O9PRO, O9PP, O9STD

PPT-Dateien

Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Setup-Switches.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.

Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.

Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP

Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000

Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 2000 und Windows NT 4.0

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/q

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/q:u

Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden.

/q:a

Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden.

/t:Pfad

Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

/c

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben

/c:Pfad

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/r:n

Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen.

/r:I

Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet.

/r:a

Startet das System nach der Installation immer neu.

/r:s

Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu.

/n:v

Keine Versionsüberprüfung – das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Nach der Installation des Updates kann dieses nicht mehr entfernt werden. Um zu einer Installation zurückzukehren, die vor der Installation des Updates aktuell war, müssen Sie die Anwendung entfernen und die Anwendung dann erneut mit den Originalmedien installieren.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Office verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

PowerPoint 2002 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

officexp-KB957781-FullFile-ENU /q:a

Installieren ohne neu zu starten

officexp-KB957781-FullFile-ENU /r:n

Protokolldatei aktualisieren

Nicht anwendbar

Weitere Informationen

Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben.

Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterabschnitt Office-Funktionen für Administratorinstallationen in diesem Abschnitt.

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office XP-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 967340.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

Office-Funktionen

Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.

ProduktFunktion

PPT, PROPLUS, PRO, STD, STDEDU

PPT-Dateien

Hinweis Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.

Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.

Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP

Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000

Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 2000 und Windows NT 4.0

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/q

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/q:u

Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden.

/q:a

Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden.

/t:Pfad

Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

/c

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben

/c:Pfad

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/r:n

Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen.

/r:I

Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet.

/r:a

Startet das System nach der Installation immer neu.

/r:s

Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu.

/n:v

Keine Versionsüberprüfung – das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung. Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office XP-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

PowerPoint 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für PowerPoint 2003:
Office2003-KB957784-FullFile-ENU /q:a

Installieren ohne neu zu starten

Für PowerPoint 2003:
Office2003-KB957784-FullFile-ENU /r:n

Protokolldatei aktualisieren

Nicht anwendbar

Weitere Informationen

Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben.

Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterabschnitt Office-Funktionen für Administratorinstallationen in diesem Abschnitt.

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office 2003-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 967340.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

Office-Funktionen

Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.

ProduktFunktion

STD11, PPT11, PROI11, PRO11, STDP11, PRO11SB

PPT-Dateien

Hinweis Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.

Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.

Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP

Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000

Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 2000 und Windows NT 4.0

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/q

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/q:u

Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden.

/q:a

Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden.

/t:Pfad

Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

/c

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben

/c:Pfad

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/r:n

Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen.

/r:I

Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet.

/r:a

Startet das System nach der Installation immer neu.

/r:s

Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu.

/n:v

Keine Versionsüberprüfung – das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.

Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office 2003-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

PowerPoint 2007 (alle Editionen), PowerPoint Viewer 2003, PowerPoint Viewer 2007 (alle Versionen) und Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 (alle Versionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für PowerPoint 2007:
powerpoint2007-kb957789-fullfile-x86-glb /passive

Für PowerPoint Viewer 2003:
office2003-kb969615-fullfile-x86-en-us /passive

Für PowerPoint Viewer 2007:
office2007-kb970059-fullfile-x86-glb /passive

Für Office Compatibility Pack:
office2007-kb969618-fullfile-x86-glb /passive

Installieren ohne neu zu starten

Für PowerPoint 2007:
powerpoint2007-kb957789-fullfile-x86-glb /norestart

Für PowerPoint Viewer 2003:
office2003-kb969615-fullfile-x86-en-us /norestart

Für PowerPoint Viewer 2007:
office2007-kb970059-fullfile-x86-glb /norestart

Für Office Compatibility Pack:
office2007-kb969618-fullfile-x86-glb /norestart

Protokolldatei aktualisieren

Nicht anwendbar

Weitere Informationen

Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben.

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 967340.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.

Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 oder höher auf dem System installiert wird.

Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP

Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/? oder /help

Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.

/passive

Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen.

/quiet

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/norestart

Unterdrückt das Neustarten des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert.

/forcerestart

Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert.

/extract

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben.

/extract:<Pfad>

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/lang:<LCID>

Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt.

/log:<Protokolldatei>

Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation.

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.

Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office System 2007-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

Einer Person, die mit VeriSign iDefense Labs zusammenarbeitet, aber anonym bleiben möchte, für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats (CVE-2009-0220).

Sean Larsson von VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Ganzzahlüberlaufs (CVE-2009-0221).

Nicolas Joly von VUPEN Security für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats (CVE-2009-0222).

Marsu Pilami von VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats (CVE-2009-0223).

Sean Larsson von VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung (CVE-2009-0224).

Nicolas Joly von VUPEN Security für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung (CVE-2009-0225).

Marsu Pilami von VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats (CVE-2009-0226).

Marsu Pilami von VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats (CVE-2009-0227).

Marsu Pilami in Zusammenarbeit mit Zero Day Initiative für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung (CVE-2009-0556).

Marsu Pilami von VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung (CVE-2009-1128).

Marsu Pilami von VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in PP7 bezüglich Speicherbeschädigung (CVE-2009-1129).

Ling and Wushi von team509 in Zusammenarbeit mit TippingPoint und Zero Day Initiative und Sean Larsson von VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Heap-Beschädigung (CVE-2009-1130).

Carsten H. Eiram von Secunia für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich ungebundener Daten (CVE-2009-1131).

Einer Person, die mit VeriSign iDefense Labs zusammenarbeitet, aber anonym bleiben möchte, für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich des Legacy-Dateiformats (CVE-2009-1137).

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (12. Mai 2009): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (13. Mai 2009): Der Eintrag in der Tabelle „Betroffene Software“ für „Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden“ und die Informationen zur SMS-Erkennung und -Bereitstellungs für das Update für PowerPoint Viewer 2003 (KB969615) wurden korrigiert. Es wurde auch eine fehlerhafte Fußnote aus der Tabelle „Betroffene Software“ entfernt, die die Sicherheitsupdates KB969618 und KB957789 für unterstützte Versionen von Microsoft Office PowerPoint 2007 betrifft. Dies ist lediglich eine Informationsänderung. Es wurden keine Änderungen an der Erkennung oder an den in diesem Update enthaltenen Dateien vorgenommen.


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