Microsoft Security Bulletin MS09-056 – Hoch

Sicherheitsanfälligkeiten in Windows Crypto-API können Spoofing ermöglichen (974571)

Veröffentlicht: 13. Okt 2009 | Aktualisiert: 14. Okt 2009

Version: 1.1

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Spoofing ermöglichen, wenn ein Angreifer Zugriff auf das Zertifikat erhält, das vom Endbenutzer zur Authentifizierung verwendet wird.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008 und Windows 7 als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem die Crypto-API dahingehend geändert wird, dass Zertifikatsnamen mit Null-Terminatoren abgelehnt und ASN.1-Objektbezeichner ordnungsgemäß überprüft werden. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 974571 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Wenn die derzeit bekannten Probleme und empfohlenen Lösungen nur auf bestimmte Veröffentlichungen dieser Software zutreffen, werden in diesem Artikel Verknüpfungen zu weiteren Artikeln bereitgestellt.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software 

BetriebssystemMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Spoofing

Hoch

MS04-007

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Spoofing

Hoch

Keine

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Spoofing

Hoch

Keine

Windows Server 2003 Service Pack 2

Spoofing

Hoch

Keine

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Spoofing

Hoch

Keine

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Spoofing

Hoch

Keine

Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2

Spoofing

Hoch

Keine

Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2

Spoofing

Hoch

Keine

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2*

Spoofing

Hoch

Keine

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2*

Spoofing

Hoch

Keine

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Spoofing

Hoch

Keine

Windows 7 für 32-Bit-Systeme

Spoofing

Hoch

Keine

Windows 7 für x64-basierte Systeme

Spoofing

Hoch

Keine

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme*

Spoofing

Hoch

Keine

Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme

Spoofing

Hoch

Keine

*Die Server Core-Installation ist betroffen. Dieses Update gilt, mit der gleichen Bewertung des Schweregrads, für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2. Dabei spielt es keine Rolle, ob es mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den MSDN-Artikeln Server Core und Server Core für Windows Server 2008 R2. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?  
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.

Unterstützt MBSA die Erkennung dieses Sicherheitsupdates unter Windows 7 und Windows Server 2008 R2?  
MBSA unterstützt die Erkennung dieses Sicherheitsupdates auf Windows 7 und Windows Server 2008 R2 ab MBSA Version 2.1.1, die ab dem Zeitpunkt der allgemeinen Verfügbarkeit der Betriebssysteme zur Verfügung steht. Weitere Informationen finden Sie unter MBSA.

Wo befinden sich die Dateiinformationen?  
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Oktober. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit durch Nullabschneidung im gemeinsamen Namen von X.509 – CVE-2009-2510 Sicherheitsanfälligkeit durch Ganzzahlüberlauf in Objektbezeichnern von X.509 – CVE-2009-2511Bewertung des Gesamtschweregrads

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows Server 2003 Service Pack 2

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1, Windows Vista x64 Edition Service Pack 2

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2*

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2*

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows 7 für 32-Bit-Systeme

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows 7 für x64-basierte Systeme

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme*

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme

Hoch 
Spoofing

Hoch 
Spoofing

Hoch

*Die Server Core-Installation ist betroffen. Dieses Update gilt, mit der gleichen Bewertung des Schweregrads, für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2. Dabei spielt es keine Rolle, ob es mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den MSDN-Artikeln Server Core und Server Core für Windows Server 2008 R2. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Sicherheitsanfälligkeit durch Nullabschneidung im gemeinsamen Namen von X.509 – CVE-2009-2510

In der Microsoft Windows Crypto-API-Komponente liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Spoofing vor, wenn ASN.1-Informationen aus X.509-Zertifikaten analysiert werden. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann einen anderen Benutzer oder ein anderes System nachahmen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-2510.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Nullabschneidung im gemeinsamen Namen von X.509 – CVE-2009-2510

Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es noch keine schadensbegrenzenden Faktoren.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Nullabschneidung im gemeinsamen Namen von X.509 – CVE-2009-2510

Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Nullabschneidung im gemeinsamen Namen von X.509 – CVE-2009-2510

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit durch Spoofing. Durch Kombination mit bestimmten anderen Angriffen, wie z. B. DNS-Spoofing, kann ein Angreifer u. U. erfolgreich das digitale Zertifikat einer Website für beliebige Anwendungen, die die Crypto-API verwenden, imitieren.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Die Windows Crypto-API analysiert einen Null-Terminator fälschlicherweise als das Ende aller Werte, die von einem Objektbezeichner (Object Identifier, OID) identifiziert werden. Dadurch kann die Crypto-API nur einen Teil des eigentlichen Werts analysieren. Wenn dieser partielle Wert eine Bedeutung für den Endbenutzer hat, kann dies zu einer Situation führen, in der ein Angreifer einen anderen Benutzer oder ein System nachahmen kann.

Was ist die Windows Crypto-API?  
Die Crypto-API stellt Dienste bereit, mit denen Anwendungsentwickler die Verschlüsselung/Entschlüsselung von Daten hinzufügen können, und die außerdem die Authentifizierung mithilfe digitaler Zertifikate sowie das Codieren in und Decodieren aus Abstract Syntax Notation One (ASN.1) für ihre Windows-basierten Anwendungen ermöglichen. Anwendungsentwickler können die Funktionen der Crypto-API verwenden, ohne Details der zugrunde liegenden Implementierung zu kennen, ähnlich wie sie eine Grafikbibliothek verwenden können, ohne etwas über die besondere Grafikhardwarekonfiguration zu wissen. Die Crypto-API arbeitet mit einigen Kryptografiedienstanbietern zusammen, die die eigentlichen kryptografischen Funktionen durchführen.

Was ist ASN.1?  
Abstract Syntax Notation 1 (ASN.1) ist ein Datenstandard, der von vielen Anwendungen und Geräten in der Technologie-Branche verwendet wird, um die Normalisierung und das Verständnis von Daten über verschiedene Plattformen hinweg zu ermöglichen. ASN.1 hat keine direkte Beziehung zu einem bestimmten Standard, einer Codierungsmethode, Programmiersprache oder Hardwareplattform. Es ist einfach eine Sprache zum Definieren von Standards. Standards werden in ASN.1 geschrieben.

Weitere Informationen zu ASN.1 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 252648.

Was ist der X.509-Standard?  
Die X.509-Spezifikation definiert einen Standard zum Verwalten öffentlicher Schlüssel durch eine Public Key-Infrastruktur (PKI). Öffentliche Schlüssel werden in X.509-Zertifikaten gepflegt. Das sind digitale Dokumente, die den Identitätsanspruch eines Themas an einen öffentlichen Schlüssel eines öffentlichen/privaten asymmetrischen Schlüsselpaars binden. Identitätsansprüche können von Menschen meist verstanden werden, z. B. der vollständige Name einer Person oder eine E-Mail-Adresse, der Hostname eines Geräts oder der Domänenname. X.509-Zertifikate werden von einem vertrauenswürdigen Drittanbieter unterstützt und ausgegeben, der als Zertifizierungsstelle (CA) bekannt ist.

Was ist ein Objektbezeichner oder OID?  
Objektbezeichner (OID) sind numerische Werte, die von verschiedenen ausgebenden Stellen veröffentlicht werden, um Datenelemente, Syntaxen und andere Bestandteile verteilter Anwendungen zu identifizieren. OIDs sind in OSI-Anwendungen, X.500-Verzeichnissen, SNMP und anderen Anwendungen zu finden, in denen Eindeutigkeit wichtig ist. OIDs basieren auf einer Strukturansicht, in der eine übergeordnete ausgebende Stelle wie die ISO eine Teilstruktur der Strukturansicht einer untergeordneten Stelle zuteilt, die wiederum untergeordnete Teilstrukturen zuteilen kann.

Was ist ein NULL-Terminator?  
Ein Null-Terminator ist ein Zeichen mit dem Wert Null. In bestimmten Programmiersprachen wie C wird er als reserviertes Zeichen verwendet, um das Ende einer Zeichenfolge zu kennzeichnen.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer kann u. U. einen anderen Benutzer oder ein System nachahmen. Anwendungen, die diese Daten mit der Crypto-API analysieren, geben u. U. Informationen an den Benutzer zurück, die ihn dazu verleiten können, falsche Entscheidungen hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit zu treffen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit missbrauchen, indem er eine für den Client vertrauenswürdige Zertifizierungsstelle dazu bringt, ein Zertifikat zu signieren, das im Feld „Gemeinsamer Name (CN)“ einen Null-Terminator enthält. Der Angreifer kann dann eine schädliche Website einrichten, die dieses Zertifikat einem Windows-Computer anbietet. Der Computer würde das Feld „Gemeinsamer Name“ daraufhin nicht richtig analysieren und dem Benutzer falsche Vertrauensinformationen anbieten.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Von dieser Sicherheitsanfälligkeit sind insbesondere Clients betroffen, die HTTPS-Websites durchsuchen oder X.509 für Zertifikate verwenden, um z. B. E-Mail-Konversationen zu schützen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Crypto-API dahingehend geändert wird, dass Zertifikatsnamen mit Null-Terminatoren abgelehnt werden.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2009-2510 zugewiesen.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Microsoft ist bekannt, dass Codebeispiele veröffentlicht wurden, die einem Angreifer ermöglichen, diese Sicherheitsanfälligkeit in begrenzten Szenarien auszunutzen. Microsoft lagen jedoch keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Sicherheitsanfälligkeit durch Ganzzahlüberlauf in Objektbezeichnern von X.509 – CVE-2009-2511

In der Microsoft Windows Crypto-API-Komponente liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Spoofing vor, wenn ASN.1-Objektbezeichner aus X.509-Zertifikaten analysiert werden. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann einen anderen Benutzer oder ein anderes System nachahmen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-2511.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Ganzzahlüberlauf in Objektbezeichnern von X.509 – CVE-2009-2511

Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es noch keine schadensbegrenzenden Faktoren.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Ganzzahlüberlauf in Objektbezeichnern von X.509 – CVE-2009-2511

Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Ganzzahlüberlauf in Objektbezeichnern von X.509 – CVE-2009-2511

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit durch Spoofing. Durch Kombination mit bestimmten anderen Angriffen, wie z. B. DNS-Spoofing, kann ein Angreifer u. U. erfolgreich das digitale Zertifikat einer Website für beliebige Anwendungen, die die Crypto-API verwenden, imitieren.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Die Windows Crypto-API hat einen Ganzzahlüberlauf, wenn ASN.1-Objektbezeichner von X.509-Zertifikaten analysiert werden, etwa der Gemeinsame Name (CN). Ein Angreifer kann ein schädliches Zertifikat generieren, das von der Windows Crypto-API nicht richtig analysiert wird. Dadurch kann der Angreifer einen anderen Benutzer oder ein System nachahmen.

Was ist die Windows Crypto-API?  
Die Crypto-API stellt Dienste bereit, mit denen Anwendungsentwickler die Verschlüsselung/Entschlüsselung von Daten hinzufügen können, und die außerdem die Authentifizierung mithilfe digitaler Zertifikate sowie das Codieren in und Decodieren aus Abstract Syntax Notation One (ASN.1) für ihre Windows-basierten Anwendungen ermöglichen. Anwendungsentwickler können die Funktionen der Crypto-API verwenden, ohne Details der zugrunde liegenden Implementierung zu kennen, ähnlich wie sie eine Grafikbibliothek verwenden können, ohne etwas über die besondere Grafikhardwarekonfiguration zu wissen. Die Crypto-API arbeitet mit einigen Kryptografiedienstanbietern zusammen, die die eigentlichen kryptografischen Funktionen durchführen.

Was ist ASN.1?  
Abstract Syntax Notation 1 (ASN.1) ist ein Datenstandard, der von vielen Anwendungen und Geräten in der Technologie-Branche verwendet wird, um die Normalisierung und das Verständnis von Daten über verschiedene Plattformen hinweg zu ermöglichen. ASN.1 hat keine direkte Beziehung zu einem bestimmten Standard, einer Codierungsmethode, Programmiersprache oder Hardwareplattform. Es ist einfach eine Sprache zum Definieren von Standards. Standards werden in ASN.1 geschrieben.

Weitere Informationen zu ASN.1 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 252648.

Was ist der X.509-Standard?  
Die X.509-Spezifikation definiert einen Standard zum Verwalten öffentlicher Schlüssel durch eine Public Key-Infrastruktur (PKI). Öffentliche Schlüssel werden in X.509-Zertifikaten gepflegt. Das sind digitale Dokumente, die den Identitätsanspruch eines Themas an einen öffentlichen Schlüssel eines öffentlichen/privaten asymmetrischen Schlüsselpaars binden. Identitätsansprüche können von Menschen meist verstanden werden, z. B. der vollständige Name einer Person oder eine E-Mail-Adresse, der Hostname eines Geräts oder der Domänenname. X.509-Zertifikate werden von einem vertrauenswürdigen Drittanbieter unterstützt und ausgegeben, der als Zertifizierungsstelle (CA) bekannt ist.

Was ist ein Objektbezeichner oder OID?  
Objektbezeichner (OID) sind eindeutige numerische Werte, die von verschiedenen ausgebenden Stellen veröffentlicht werden, um Datenelemente, Syntaxen und andere Bestandteile verteilter Anwendungen zu identifizieren. OIDs sind in OSI-Anwendungen, X.500-Verzeichnissen, SNMP und anderen Anwendungen zu finden, in denen Eindeutigkeit wichtig ist. OIDs basieren auf einer Strukturansicht, in der eine übergeordnete ausgebende Stelle wie die ISO eine Teilstruktur der Strukturansicht einer untergeordneten Stelle zuteilt, die wiederum untergeordnete Teilstrukturen zuteilen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer kann u. U. einen anderen Benutzer oder ein System nachahmen. Anwendungen, die diese Daten mit der Crypto-API analysieren, geben u. U. Informationen an den Benutzer zurück, die ihn dazu verleiten können, falsche Entscheidungen hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit zu treffen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit missbrauchen, indem er eine für den Client vertrauenswürdige Zertifizierungsstelle dazu bringt, ein Zertifikat zu signieren, das einen fehlerhaften Objektbezeichner enthält. Der Angreifer kann dann eine schädliche Website einrichten, die dieses Zertifikat einem Windows-Client anbietet. Diese Clientanwendung analysiert daraufhin das Feld „Gemeinsamer Name“ nicht richtig und bietet dem Benutzer falsche Vertrauensinformationen an.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Von dieser Sicherheitsanfälligkeit sind insbesondere Clientanwendungen betroffen, die HTTPS-Websites durchsuchen oder X.509 für Zertifikate verwenden, um z. B. E-Mail-Konversationen zu schützen.

Was bewirkt das Update?  
Dieses Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Crypto-API veranlasst wird, ASN.1-Objektbezeichner ordnungsgemäß zu überprüfen.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2009-2511 zugewiesen.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows-Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Hinweis: Am 1. August 2009 hat Microsoft den Support für Office Update und das Inventurprogramm für Office-Update eingestellt. Verwenden Sie Microsoft Update, um weiterhin die aktuellen Updates für Microsoft Office-Produkte zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie in Informationen zum Microsoft Office Update: Häufig gestellte Fragen (FAQs).

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.1

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Ja

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Ja

Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2

Ja

Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2

Ja

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2

Ja

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Ja

Windows 7 für 32-Bit-Systeme

Ja*

Windows 7 für x64-basierte Systeme

Ja*

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme

Ja*

Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme

Ja*

*Dieses Sicherheitsupdate wurde vor der allgemeinen Verfügbarkeit von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 veröffentlicht. MBSA 2.1.1, der zum Zeitpunkt der allgemeinen Verfügbarkeit bereitstehen wird, unterstützt die Erkennung dieses Sicherheitsupdates auf diesen Betriebssystemen.

Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003 mit SUITSMS 2003 mit ITMUConfiguration Manager 2007

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Nein

Ja

Ja

Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten.

Ja

Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten.

Ja

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten.

Ja

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten.

Ja

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Nein

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten.

Ja

Windows 7 für 32-Bit-Systeme

Nein

Nein

Nein

Ja

Windows 7 für x64-basierte Systeme

Nein

Nein

Nein

Ja

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme

Nein

Nein

Nein

Ja

Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Nein

Nein

Ja

Für SMS 2.0 und SMS 2003 kann das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) von SMS verwendet werden, um Sicherheitsupdates zu erkennen. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 Microsoft Systems Management Server 2003 mit Service Pack 3 enthält Unterstützung für Windows Vista und Windows Server 2008-Verwaltbarkeit.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows 2000 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Windows2000-kb974571-x86-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Windows2000-kb974571-x86-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

kb974571.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB974571$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 974571.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB974571\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3:
Windowsxp-kb974571-x86-enu /quiet

 

Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
WindowsServer2003.WindowsXP-kb974571-x64-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3:
Windowsxp-kb974571-x86-enu /norestart

 

Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
WindowsServer2003.WindowsXP-kb974571-x64-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB974571.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB974571$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 974571.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB974571\Filelist

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB974571\Filelist

Hinweis: Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:Pfad

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-kb974571-x86-enu /quiet

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003.WindowsXP-KB974571-x64-enu /quiet

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-KB974571-ia64-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-kb974571-x86-enu /norestart

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003.WindowsXP-KB974571-x64-enu /norestart

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-KB974571-ia64-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB974571.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

HotPatching

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.

Informationen zur Deinstallation:

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB974571$\Spuninst.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 974571.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB974571\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:Pfad

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:Pfad]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Vista (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB974571-x86 /quiet

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB974571-x64 /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB974571-x86 /quiet /norestart

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB974571-x64 /quiet /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

HotPatching

Nicht anwendbar.

Informationen zur Deinstallation:

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 974571.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?, /h, /help

Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.

/quiet

Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.

/norestart

Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

Windows Server 2008 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB974571-x86 /quiet

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB974571-x64 /quiet

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB974571-ia64 /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB974571-x86 /quiet /norestart

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB974571-x64 /quiet /norestart

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB974571-ia64 /quiet /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

HotPatching

Nicht anwendbar.

Informationen zur Deinstallation:

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 974571.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?, /h, /help

Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.

/quiet

Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.

/norestart

Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

Windows 7 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB974571-x86 /quiet

Für alle x64-basierten Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB974571-x64 /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB974571-x86 /norestart

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB974571-x64 /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

HotPatching

Nicht anwendbar.

Informationen zur Deinstallation:

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 974571.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?, /h, /help

Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.

/quiet

Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.

/norestart

Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

2.

Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

3.

Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

4.

Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

5.

Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue, bzw. aktualisierte, Dateiversion vergleichen.

Windows Server 2008 R2 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung:

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB974571-x64 /quiet

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB974571-ia64 /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB974571-x64 /quiet /norestart

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB974571-ia64 /quiet /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung:

 

Neustart erforderlich?

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

HotPatching

Nicht anwendbar.

Informationen zur Deinstallation:

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen:

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 974571.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?, /h, /help

Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.

/quiet

Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.

/norestart

Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

Ian Wright und Jean-Luc Giraud von Citrix für die Zusammenarbeit mit uns an der Sicherheitsanfälligkeit durch Nullabschneidung im gemeinsamen Namen von X.509 (CVE-2009-2510).

Dan Kaminsky von IOActive für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Nullabschneidung im gemeinsamen Namen von X.509 (CVE-2009-2510) und die Sicherheitsanfälligkeit durch Ganzzahlüberlauf in Objektbezeichnern von X.509 (CVE-2009-2511).

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (13. Oktober 2009): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (14. Oktober 2009): Dem Abschnitt „Bekannte Probleme“ in der Kurzzusammenfassung wurde eine Verknüpfung zum Microsoft Knowledge Base-Artikel 974571 hinzugefügt.


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