Mit Windows Vista werden die so genannten Suchordner neu eingeführt: Mit diesem leistungsstarken Werkzeug lassen sich Dateien einfach suchen und finden – wo immer sie sich auch auf dem Computer befinden. Ein Suchordner ist nichts anderes als eine gespeicherte Suche: Das Öffnen des Suchordners startet umgehend die Suche und listet sofort die aktuellen Treffer auf.
Ein Beispiel: Sie erstellen eine Suche nach allen Dokumenten, dessen Autor Hans heißt und die das Wort Projekt enthalten. Unter dem Namen "Autor Hans/Schlüsselwort Projekt" haben Sie diese Suche als Suchordner abgespeichert. Wenn Sie nun diesen Suchordner öffnen, startet die Suche und zeigt Ihnen umgehend die Ergebnisse an. Fügen Sie dem Computer weitere Dokumente hinzu, die von Hans verfasst wurden und das Wort "Projekt" enthalten, erscheinen diese neben anderen passenden Dateien im Suchordner, unabhängig davon, wo diese physikalisch auf dem PC gespeichert sind. Ganz einfach, ganz schnell.
Die Möglichkeit, den Inhalt Ihres Computers als gespeicherte Suchordner zu sortieren, verschafft Ihnen eine unglaubliche Flexibilität im Umgang mit Ihren Daten.
Zusätzlich unterstützt Windows Vista weiterhin die klassischen, Speicherort-abhängigen Ordner. Diese sind überaus nützlich, um Dateien von einem zum anderen Computer zu überspielen. Darüber hinaus kommen vorhandene Programme nicht ohne diese Ordner aus. In Windows Vista speichern Sie zwar weiterhin Ihre Dateien in Ordner, aber es ist einfacher diese zu verwenden – auch dank der neuen Sofortsuche und der Sortierfunktion über die Dateilistenüberschriften.