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Windows Vista wurde entwickelt, um Ihnen mit neuen Features wie "Ruhezustand", SuperFetch, EMD (External Memory Drive, Gerät zur Arbeitsspeichererweiterung) und Hybridlaufwerken eine höhere Produktivität zu ermöglichen. SuperFetch verbessert die Speicherverwaltung, um den verfügbaren Arbeitsspeicher (RAM) optimal auszunutzen. Die EMD-Technologie sorgt für eine Leistungssteigerung, ohne dass Arbeitsspeicher im Computer hinzugefügt wird. Windows Vista unterstützt auch die Hybridlaufwerkstechnologie, um die Lebensdauer, Leistung und Zuverlässigkeit von Akkus zu optimieren. Dank Windows Vista ist Ihr System bereit, wenn Sie es sind.

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Ruhezustand

Windows Vista bietet mit "Ruhezustand" einen neuen Betriebszustand. Wenn Sie unter Windows XP Ihren PC herunterfahren, dauert es lange, in wieder einzuschalten. Bei dem neuen Ruhezustand von Windows Vista wird die Geschwindigkeit des Standbymodus mit den Datenschutzfeatures und dem niedrigen Stromverbrauch des Ruhezustands früherer Windows-Versionen kombiniert. Die Reaktivierung des PCs aus dem Ruhezustand dauert nur 2-3 Sekunden. Bei Verwenden des neuen Ruhezustands müssen Sie Ihren Computer weniger häufig herunterfahren und neu starten. Durch dieses neue EIN/AUS-Verfahren über einen Mausklick wird nicht nur der Stromverbrauch reduziert, sondern auch der Schutz Ihrer Daten verbessert.

Ruhezustand auf Desktop-PCs

Der Ruhezustand funktioniert auf Desktop- und Laptopcomputern mit Windows Vista unterschiedlich. Wenn Sie einen Desktopcomputer mit Windows Vista ausschalten, werden alle gegenwärtig verwendeten Dokumente, Anwendungen und Daten an zwei Stellen gespeichert. Zuerst werden sie im Arbeitsspeicher gespeichert, wodurch ein schneller Zugriff möglich ist (unter Windows XP wurde dieser Modus "Standby" genannt). Gleichzeitig werden die Informationen auf der Festplatte des Computers gespeichert (unter Windows XP wurde dieser Modus "Ruhezustand" genannt). Im Ruhezustand unter Windows Vista werden die aktuellen Benutzerinformationen gleichzeitig sowohl im Arbeitsspeicher als auch auf der Festplatte gespeichert.

Im Ruhezustand verwendet Windows Vista die im Arbeitsspeicher gespeicherten Daten, um nach längeren Phasen der Inaktivität den Neustart zu beschleunigen. Sie müssen nur die Maus bewegen oder eine Taste auf der Tastatur drücken, woraufhin der Computer binnen Sekunden gestartet wird.

Der Ruhezustand verwendet die auf der Festplatte gespeicherten Daten, um diese für den Fall eines Stromausfalls zu schützen. Wenn Sie die Arbeit auf dem Desktopcomputer nach einem Stromausfall wiederaufnehmen, startet Windows Vista unter Verwendung der auf der Festplatte gespeicherten Daten aus dem Ruhezustand neu, wobei alle Ihre Daten und Anwendungen intakt sind.

Ruhezustand auf Laptop-PCs

Auf Laptop-PCs können Sie durch Drücken der Einschalttaste oder Schliesen des Laptopdeckels in den Ruhezustand wechseln. Ihre Daten werden im Arbeitsspeicher gespeichert, wodurch die Reaktivierung beschleunigt wird. Sobald die Akkuleistung nachlässt, überträgt Windows Vista die Daten rasch auf die Festplatte, um diese abzusichern. Unter Windows Vista können Sie den Computer schneller und zuverlässiger als unter früheren Versionen von Windows reaktivieren.

SuperFetch

SuperFetch, ein neues Feature unter Windows Vista, ermöglicht ein wesentlich schnelleres Laden von Anwendungen und Dateien als auf Computern mit Windows XP. Bei früheren Windows-Versionen konnte die Reaktionsschnelligkeit des Systems uneinheitlich sein. Nach dem Hochfahren, einem schnellen Benutzerwechsel oder nach der Mittagspause konnte es vorkommen, dass der Computer träge reagierte. Wenn Sie sich nach dem Mittagesse träge fühlen, kann dies an zu vielen Kohlenhydraten liegen. Ihr Laptop wird jedoch aus anderen Gründen ausgebremst. Wenn Sie den Computer nicht aktiv nutzen, nutzen Hintergrundaufgaben, einschlieslich Anwendungen für eine automatische Sicherung oder Virenschutzsoftware, diese Gelegenheit zur Ausführung, wenn Sie dadurch am wenigsten gestört werden. Diese Hintergrundaufgaben können Systemspeicher belegen, den Ihre Anwendungen verwendet hatten. Nachdem Sie den PC zur weiteren Nutzung gestartet haben, kann es einige Zeit dauern, bis die Daten wieder in den Speicher geladen werden, wodurch sich die Leistung verlangsamt.

SuperFetch, eine neue Technologie unter Windows Vista, erkennt, welche Anwendungen Sie am meisten verwenden, und lädt diese vorab in den Arbeitsspeicher, sodass Ihr System schneller reagiert, wenn Sie es hochfahren oder zu einem anderen Benutzerprofil wechseln. SuperFetch nutzt ein intelligentes Priorisierungsschema, das erkennt, welche Anwendungen Sie am meisten verwenden, und kann sogar unterscheiden, welche Anwendungen Sie zu verschiedenen Zeitpunkten am ehesten verwenden (z. B. am Wochenende oder an Arbeitstagen). Dadurch ist der Computer bereit, die an ihn gestellten Anforderungen zu erfüllen. SuperFetch kann auch Ihren Anwendungen gegenüber Hintergrundaufgaben eine höhere Priorität einräumen, sodass der Computer nach einer Phase der Inaktivität immer noch reaktionsschnell ist.

Externe Arbeitsspeichergeräte

Das Hinzufügen von Arbeitsspeicher (RAM) ist oft die beste Möglichkeit, die Leistung eines PCs zu steigern. Mehr Arbeitsspeicher bedeutet, dass mehr Anwendungen ausgeführt werden können, ohne dass Festplattenzugriffe erfolgen. Doch eine Erweiterung des Arbeitsspeichers ist nicht immer einfach. Sie müssen herausfinden, welchen Speichertyp Sie benötigen, diesen beschaffen und Ihren Computer öffnen, um die Speichermodule einzubauen, wodurch ggf. Ihr Supportvertrag unwirksam wird. Auserdem bieten einige Computer nur beschränkte Speichererweiterungsmöglichkeiten, die das gewünschte Erweitern des Arbeitsspeichers verhindern.

Windows Vista bietet ein neues Konzept für das Hinzufügen von Arbeitsspeicher zu einem System. USB-Flash-Laufwerke können als EMDs (External Memory Devices, Geräte zur Arbeitsspeichererweiterung) genutzt werden, um den Systemspeicher zu erweitern und die Leistung zu verbessern, ohne dass das Gehäuse geöffnet werden muss. Der Computer kann wesentlich schneller auf Arbeitsspeicher auf einem Gerät zur Arbeitsspeichererweiterung als auf Daten auf der Festplatte zugreifen, wodurch die Systemleistung gesteigert wird. In Kombination mit der SuperFetch-Technologie kann dies zu einer beeindruckenden Beschleunigung der Reaktionsschnelligkeit des Systems führen.

Die EMD-Technologie ist zuverlässig und sicher. Sie können ein Gerät zur Arbeitsspeichererweiterung jederzeit ohne Datenverlust oder negative Auswirkungen auf das System entfernen. Dabei kehrt jedoch die Leistung auf das Niveau vor dem Hinzufügen des Geräts zurück. Verschleis des USB-Laufwerks ist bei Verwenden eines Geräts zur Arbeitsspeichererweiterung kein Problem. Ein besonderer Algorithmus optimiert Verschleismuster, sodass ein USB-Laufwerk - auch bei hoher Beanspruchung - viele Jahre als Gerät zur Arbeitsspeichererweiterung ausgeführt werden kann Schlieslich sind Daten auf dem Gerät zur Arbeitsspeichererweiterung verschlüsselt, um nach Entfernen des Geräts einen unbefugten Zugriff zu verhindern.

Hybridlaufwerke

Ein Hybridlaufwerk ist ein neuer Laufwerkstyp mit einem integrierten nicht flüchtigen Flash-Speicherpuffer. Wenn Ihr Computer mit einem Hybridlaufwerk ausgestattet ist, kann Windows Vista diese Hardware nutzen, um den Computer schneller zu starten, in den Ruhezustand zu versetzen und zu reaktivieren. Die Hybridlaufwerkstechnologie kann auch die Systemzuverlässigkeit und Akkulebensdauer verbessern.

Hybridlaufwerke sind für mobile PCs mit Windows Vista gedacht. Ihre Daten werden in den Flash-Speicher geschrieben, wodurch die mechanische Festplatte weniger leisten muss, was den Akku weniger belastet. Dank des Hybridlaufwerks kann Windows Vista aus dem Ruhezustand schneller reaktiviert werden, da Daten aus dem Flash-Speicher schneller als von der mechanischen Festplatte abgerufen werden können. Und da die mechanische Festplatte bei einem Hybridlaufwerk im Ruhezustand nicht arbeitet, besteht ein geringeres Risiko von Hardwareproblemen mit dem Festplattenlaufwerk, wenn Sie unterwegs sind. Windows Vista nutzt auch Hybridlaufwerke, um die Lebensdauer von Akkus zu optimieren, die Reaktivierung aus dem Ruhezustand zu beschleunigen und die Zuverlässigkeit zu steigern.