Optimieren der Durchsatzraten von Modems

Wenn Sie ein 33,6-Kbit/s-Modem (V.34-Protokoll) verwenden und konstante Übertragungsraten von 26 Kbit/s oder höher erzielen, oder wenn Sie ein 56-Kbit/s-Modem (V.90-, K56flex- oder X2-Protokoll) verwenden und von Ihrem Internetdienstanbieter oder Onlinedienstanbieter regelmäßig Daten mit einer Übertragungsrate von 40.000 bit/s oder höher empfangen, sind nahezu alle Optimierungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Höhere Übertragungsraten werden von den meisten Telefonnetzen nicht unterstützt. Die nominalen Modemraten werden nur bei einer nahezu optimalen Verbindungsqualität erreicht.

Wenn Sie ständig Verbindungen mit niedrigeren Übertragungsraten (24 Kbit/s oder weniger bei einem 33,6-Kbit/s-Modem oder weniger als 40 Kbit/s bei einem 56-Kbit/s-Modem) herstellen, können Sie Folgendes versuchen:

Normalerweise wird von Telefongesellschaften keine bestimmte Datendurchsatzleistung zugesichert. Wenn Sie die Telefongesellschaft bitten, ein Rauschen in der Leitung zu unterdrücken, erhalten Sie möglicherweise die Auskunft, dass Sie eine Datenleitung oder einen angepassten Sprechkreis benötigen. Dies stellt in der Regel eine teure Lösung dar. Die Modemleistung ist mit einem qualitativ hochwertigen Sprechkreis normalerweise zufriedenstellend. Im Idealfall lassen Sie Ihr System mit einem hochentwickelten Leitungsprüfprogramm (einem Prüfprogramm für die Bitfehlerhäufigkeit oder einem Datentestset) anstatt mit einem normalen Leitungsprüfgerät testen. Sie können die Telefongesellschaft auch bitten, Sie von der Zentrale aus auf ein anderes Kabelpaar umzuschalten. Gelegentlich lässt sich dieses Problem durch Beantragen einer anderen Telefonnummer beheben.

Weitere Informationen finden Sie unter Erreichen hoher Übertragungsraten mit einem 56-Kbit/s-Modem, Datenübertragungsrate und Optimieren der Datenübertragungsrate