ICM 2.0 (Image Color Management) ist eine Schnittstelle für Anwendungsprogrammierung (API), mit denen eine exakte und zuverlässige Farbdarstellung auf allen Publishinggeräten gewährleistet wird. In der Regel variierte die Farbreproduktion aus verschiedenen Gründen, je nachdem, ob sie über Scanner, Bildschirme, Drucker oder Anwendungen erfolgte. Ohne ein Standard-Farbverwaltungssystem fielen die Ergebnisse, abhängig von Programm und Hardwarevorrichtung, sehr unterschiedlich aus. Jedes Programm musste Farbprofile nicht nur für die Software, sondern auch für verschiedenartige Geräte bereitstellen. Als Folge davon wurde Farbkonsistenz häufig über verschiedene Wege erzielt.
Ein Farbverwaltungssystem hilft Ihnen dabei, diese Schwierigkeiten zu umgehen, indem es eine Kommunikationsstruktur für Software- und Publishinggeräte bereitstellt. Bei jedem Anschluss eines neuen Geräts an den Computer wird ein Farbprofil installiert, das bei allen Scann-, Anzeige- oder Druckvorgängen auf die Farben angewendet wird. Die Farbverwaltung kann bei einfachen Publishingprogrammen so konfiguriert werden, dass sie automatisch abläuft. Profianwender, z. B. Grafiker und DTP-Fachleute, sollten über Vollzugriff verfügen, um beispielsweise manuell anzugeben, welches Farbprofil für einen Scanner, Bildschirm oder Drucker verwendet wird oder welche Wiedergabepriorität für Bilder oder Seiten mit besonderen Anforderungen an die Farbreproduktion verwendet wird. ICM stellt eine einfache Methode zum Auswählen von alternativen Profilen bereit.
Über die Option Anzeige in der Systemsteuerung können Sie einige Farbverwaltungseinstellungen festlegen. Weitere Informationen über ICM 2.0 finden Sie unter Siehe auch.
Installieren eines Farbprofils
Synchronisieren der Farbwiedergabe von Bildschirm und Drucker
Korrigieren der Farbreproduktion eines anderen Ausgabegeräts