Problembehandlung bei Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen

Welches Problem liegt vor?

Das Modem funktioniert nicht.

Ursache:  Das Modem ist inkompatibel.

Lösung:  Wenn ein anderer Computer mit einer Verbindung zum Internet zur Verfügung steht, überprüfen Sie die Liste der kompatiblen Modems in der Microsoft Windows-Hardwarekompatibilitätsliste in der Microsoft-Website.

Ursache:  Das Modem ist nicht ordnungsgemäß angeschlossen oder wurde ausgeschaltet.

Lösung:  Stellen Sie sicher, dass das Modem ordnungsgemäß mit dem richtigen Anschluss an Ihrem Computer verbunden ist. Bei externen Modems stellen Sie sicher, dass das Gerät eingeschaltet ist.

Siehe auch:  Problembehandlung

Verbindung zu einem RAS-Server kann nicht aufgebaut werden.

Ursache:  Der RAS-Server ist nicht eingeschaltet.

Lösung:  Lassen Sie Ihren Systemadministrator überprüfen, ob der RAS-Server eingeschaltet ist. Wenn der Server heruntergefahren ist, muss der Administrator den Fehler überprüfen und den Grund aus den Protokollen ermitteln, aus dem der Dienst angehalten wurde. Sobald das Problem behoben ist, starten Sie den Dienst neu. Wenn der RAS-Dienst ausgeführt wird, muss der Administrator überprüfen, ob andere RAS-Clients eine Verbindung korrekt herstellen können. Ist dies bei anderen Clients der Fall, kann es sich um ein spezifisches Problem Ihrer Arbeitsstation handeln.

Ursache:  Sie besitzen kein gültiges Benutzerkonto, oder Sie verfügen nicht über RAS-Berechtigungen.

Lösung:  Fragen Sie Ihren Systemadministrator, ob Ihr Benutzerkonto eingerichtet wurde und ob Sie RAS-Berechtigungen erhalten haben.

Ursache:  Sie haben entweder die falsche Nummer gewählt, oder Sie haben die richtige Nummer gewählt, jedoch vergessen, eine zusätzliche Ziffer für die Amtsleitung (beispielsweise 0) voranzustellen.

Lösung:  Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Nummer gewählt haben.

Ursache:  Das Modem kann keine Verhandlungen mit dem Modem des Servers führen.

Lösung:  Verwenden Sie denselben Modemtyp wie im Server.

Ursache:  Die Verkabelung des Modems ist fehlerhaft.

Lösung:  Verwenden Sie keine 9-auf-25-Konverter, die häufig mit der Maushardware geliefert werden, da einige dieser Konverter keine Modemsignale übertragen. Um ganz sicher zu sein, verwenden Sie einen speziell für diesen Zweck angefertigten Konverter.

Ursache:  Die Telefonleitung (beispielsweise im Hotelzimmer) ist für die Modemgeschwindigkeit nicht ausgelegt.

Lösung:  Wählen Sie eine niedrigere Baudrate (bit/s), oder fordern Sie beim Hotelmanager eine direkte Leitung an.

Siehe auch:  So ändern Sie die maximale Modemübertragungsrate

Ursache:  Sie verwenden eine digitale Leitung.

Lösung:  Die meisten Modems funktionieren nur mit analogen Telefonleitungen. Überprüfen Sie, ob analoge Telefonleitungen installiert sind bzw. (falls digitale Telefonleitungen installiert wurden) ob die Server und Clients mit digitalen Modems ausgerüstet sind.

Beim Aufbau der Verbindung wird eine Meldung angezeigt, dass der RAS-Server nicht antwortet.

Ursache:  

  • Bei höheren Baudraten (bit/s) ist Ihr Modem inkompatibel mit dem Modem des Servers.
  • Die Telefonleitung ist stark verrauscht; die Modems können keine Verbindungen mit einer höheren Baudrate (bit/s) herstellen.
  • Zwischen dem Client und dem Server befindet sich eine Vermittlungseinrichtung, die verhindert, dass die Modems eine höhere Baudrate (bit/s) aushandeln.

Lösung:  Stellen Sie Ihr Modem auf eine niedrigere Baudrate (bit/s) ein.

Siehe auch:  So ändern Sie die maximale Modemübertragungsrate

Ursache:  Der RAS-Server ist nicht eingeschaltet.

Lösung:  Lassen Sie Ihren Systemadministrator überprüfen, ob der RAS-Server eingeschaltet ist.

Das Modem stellt die Verbindungen stets mit einer niedrigeren Übertragungsrate (bit/s) als angegeben her.

Ursache:  Das Modem und die Telefonleitung arbeiten nicht ordnungsgemäß. Eine stark verrauschte Telefonleitung kann zum Abbruch von Sitzungen führen.

Lösung:  Überprüfen Sie den Modembetrieb anhand der Modemdiagnose.

Siehe auch:  So protokollieren Sie Modembefehle und zeigen sie an

Ursache:  Der Zielserver arbeitet nicht ordnungsgemäß.

Lösung:  Lassen Sie Ihren Systemadministrator überprüfen, ob der Zielserver ordnungsgemäß arbeitet. Versuchen Sie von einer anderen Arbeitsstation aus, eine Verbindung zum Zielserver herzustellen. Wenn andere Arbeitsstationen dieselben Schwierigkeiten haben, liegen möglicherweise Probleme mit Serveranwendungen oder -hardware vor. Andernfalls handelt es sich um ein spezifisches Problem Ihrer Arbeitsstation.

Ursache:  Die Qualität der Leitung ist zu gering.

Lösung:  Wenden Sie sich an Ihre Telefongesellschaft, und lassen Sie die Qualität der Leitung überprüfen.

Ursache:  Die angewählte Leitung wirkt sich auf die Geschwindigkeit aus.

Lösung:  Wenn Sie die Verbindung zum RAS-Server über verschiedene Rufnummern herstellen können, wählen Sie eine andere Rufnummer, und überprüfen Sie, ob eine höhere Geschwindigkeit erzielt wird.

Ursache:  Die Modemsoftware muss aktualisiert werden.

Lösung:  Fragen Sie den Hersteller Ihres Modems, ob eine Aktualisierung für die Modemsoftware zur Verfügung steht.

Die Sitzungen mit einem RAS-Server im Netzwerk werden ständig abgebrochen.

Ursache:  Die Verbindung wird durch die Wartefunktion gestört.

Lösung:  Überprüfen Sie, ob Ihr Telefon über eine Wartefunktion verfügt. Wenn dies der Fall ist, deaktivieren Sie die Wartefunktion, und wählen Sie erneut.

Siehe auch:  So ändern Sie Wählparameter für einen Standort

Ursache:  Der RAS-Server wurde aufgrund von fehlenden Aktivitäten getrennt.

Lösung:  Wählen Sie erneut.

Ursache:  Eine Person hat den Anruf entgegengenommen. Beim Abnehmen des Hörers wird Ihre Verbindung automatisch getrennt.

Lösung:  Wählen Sie erneut.

Ursache:  Das Modemkabel wurde getrennt.

Lösung:  Stellen Sie sicher, dass das Modemkabel ordnungsgemäß angeschlossen ist.

Ursache:  Die Modemsoftware muss aktualisiert werden.

Lösung:  Fragen Sie den Hersteller Ihres Modems, ob eine Aktualisierung für die Modemsoftware zur Verfügung steht.

Ursache:  Die Einstellungen für das Modem müssen angepasst werden, weil Änderungen am RAS-Server vorgenommen wurden.

Lösung:  Fragen Sie Ihren Systemadministrator nach den richtigen Modemeinstellungen.

Verbindungen werden nicht ordnungsgemäß beendet.

Ursache:  Der RAS-Server ist nicht eingeschaltet.

Lösung:  Lassen Sie Ihren Systemadministrator überprüfen, ob der RAS-Server eingeschaltet ist.

Ursache:  

  • Das Modem kann keine Verhandlungen mit dem Modem des RAS-Servers führen.
  • Die ausgewählte Geschwindigkeit ist zu hoch für den seriellen Anschluss des Computers.

Lösung:  Verwenden Sie eine niedrigere anfängliche Übertragungsrate.

Siehe auch:  So ändern Sie die maximale Modemübertragungsrate

Ursache:  Die Modemsoftware muss aktualisiert werden.

Lösung:  Fragen Sie den Hersteller Ihres Modems, ob eine Aktualisierung für die Modemsoftware zur Verfügung steht.

Beim Aufbau der Verbindung tritt ein Hardwarefehler auf.

Ursache:  Das Modem ist ausgeschaltet.

Lösung:  Stellen Sie sicher, dass das Modem eingeschaltet ist. Wenn das Modem ausgeschaltet war, schalten Sie es ein, und wählen Sie erneut.

Ursache:  Das Modem arbeitet nicht ordnungsgemäß.

Lösung:  Testen Sie die Verbindung. Aktivieren Sie hierzu die Protokollierung der Modembefehle.

Siehe auch:  So protokollieren Sie Modembefehle und zeigen sie an

Ursache:  Das Kabel ist inkompatibel.

Lösung:  Wenn die Kommunikation des Modems nicht über die Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen erfolgt, sondern über das Terminal, ist das Verbindungskabel zwischen Modem und Computer wahrscheinlich inkompatibel. Verwenden Sie ein kompatibles Kabel.

Konflikte zwischen seriellen Anschlüssen führen zu Verbindungsproblemen.

Ursache:  Es liegt ein Konflikt der seriellen Anschlüsse vor.

Lösung:  COM1 und COM3 verwenden beide die Interruptanforderung (IRQ) 4, COM2 und COM4 nutzen IRQ 3. Bei der seriellen Kommunikation können Sie daher COM1 und COM3 bzw. COM2 und COM4 nicht gleichzeitig einsetzen. Es ist beispielsweise nicht möglich, die Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen über COM1 und gleichzeitig Terminal über COM3 zu verwenden.

Diese Regel trifft auch zu, wenn Sie eine serielle Maus zusätzlich zu anderen seriellen Kommunikationsprogrammen verwenden (z. B. Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen oder Windows 2000-Terminal). Diese Regel trifft nicht zu, wenn Sie intelligente serielle Adapter wie die seriellen Karten von DigiBoard verwenden.

Siehe auch:  So konfigurieren Sie eine Verbindung; So ändern Sie den COM-Anschluss für ein Modem

Beim Aufbau der Verbindung über ISDN wird die Meldung "Keine Antwort" angezeigt.

Ursache:  Der RAS-Server konnte nicht antworten, weil der Server ausgeschaltet oder das Modem nicht angeschlossen ist.

Lösung:  Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.

Ursache:  Die Leitung ist besetzt.

Lösung:  Wählen Sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut, oder wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.

Ursache:  Es liegt ein Problem mit der Hardware vor.

Lösung:  Stellen Sie sicher, dass die ISDN-Adapter installiert und ordnungsgemäß konfiguriert wurden.

Ursache:  Ihre Rufnummer wurde nicht ordnungsgemäß konfiguriert.

Lösung:  In bestimmten Fällen besitzen die B-Kanäle einer ISDN-Leitung jeweils eine eigene Rufnummer, in anderen Fällen dagegen gilt jeweils dieselbe Rufnummer für beide B-Kanäle. Fragen Sie Ihre Telefongesellschaft, wie viele Rufnummern Ihrer ISDN-Leitung zugeordnet wurden.

Ursache:  Wenn Sie sich in den USA oder in Kanada befinden, wurde Ihr SID (Service Profile Identifier) nicht ordnungsgemäß konfiguriert. Die SPID umfasst in der Regel die Rufnummer sowie zusätzliche Ziffern vor und/oder nach der Rufnummer. Mit Hilfe der SPID kann der Vermittlungstyp ermitteln, welche Geräte mit der Leitung verbunden sind, und Anrufe an die entsprechenden Geräte weiterleiten. Wenn ein ISDN-Kanal eine SPID erfordert und diese fehlerhaft eingegeben wurde, kann das Gerät weder Anrufe tätigen noch Anrufe entgegennehmen.

Lösung:  Stellen Sie sicher, dass die SPID fehlerfrei eingegeben wurde.

Ursache:  Die Verbindung wurde aufgrund einer schlechten Leitung getrennt (beispielsweise wegen zu starken Rauschens).

Lösung:  Warten Sie einige Minuten, und wählen Sie dann erneut.

Ursache:  Die Aushandlung des Leitungstyps wurde nicht aktiviert, oder die Verbindung kann nicht mit dem ausgewählten Leitungstyp hergestellt werden.

Lösung:  Aktivieren Sie die Aushandlung des Leitungstyps.

Ursache:  Die ISDN-Vermittlung ist besetzt.

Lösung:  Wählen Sie erneut.

Ursache:  Die DigiBoard-Karte ist veraltet.

Lösung:  Wenn Sie nicht die neueste Version der PCIMAC-ISA-DigiBoard-Karte besitzen (Seriennummer A14308 oder höher), wenden Sie sich an DigiBoard, um die Karte auszutauschen.

Verbindungen über X.25 scheitern.

Ursache:  Das DFÜ-PAD wurde mit fehlerhaften X.3-Parametern oder falschen seriellen Einstellungen konfiguriert.

Lösung:  Wenn der RAS-Server läuft und Clients über eine X.25-Netzwerkkarte (Smart Card) oder ein externes PAD keine direkte Verbindung mit ihm herstellen können, ändern Sie die X.3-Parameter bzw. die seriellen Einstellungen für das DFÜ-PAD. Fragen Sie Ihren Systemadministrator nach den richtigen Einstellungen.

Siehe auch:  So konfigurieren Sie eine Verbindung

Ursache:  Neu hinzugefügte Einträge in der Datei PAD.INF sind fehlerhaft.

Lösung:  Überprüfen Sie die Einträge für direkte Verbindungen und externe PADs in der Datei PAD.INF, und überprüfen Sie die zugehörigen Kommentare. Eventuell benötigen Sie einen Leitungsanalysator oder ein Terminalprogramm, um die Antwort für das PAD einzusehen. Bei Einträgen für DFÜ-PADs verwenden Sie einen Eintrag in PAD.INF als Beispiel, und achten Sie auf die Begleitkommentare.

Ursache:  Das Modem ist inkompatibel.

Lösung:  Wenn das Modem die Verbindung zu einem DFÜ-PAD mit einer niedrigeren Geschwindigkeit als angegeben herstellt, ersetzen Sie das Modem durch ein kompatibles Gerät.

Siehe auch:  Modem kann nicht mit den Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen eingesetzt werden

Ursache:  Die Leitung des RAS-Servers ist ausgelastet. Wenn die Netzlaufwerke nach Aufbau einer Verbindung getrennt werden, so dass Sitzungen abgebrochen werden oder Netzwerkfehler auftreten, kann dies auf eine Auslastung der Standleitung zum RAS-Server hinweisen.

Haben sich beispielsweise vier Clients mit 9.600 bit/s über DFÜ-PADs angemeldet, muss die zum Server führende Standleitung eine Übertragungsgeschwindigkeit von 38.400 bit/s (4 mal 9.600) aufweisen. Falls die Standleitung keine ausreichende Bandbreite hat, kann sie Zeitüberschreitungen verursachen und dafür verantwortlich sein, dass den verbundenen Clients eine geringere Leistung zur Verfügung steht. In diesem Beispiel wird vorausgesetzt, dass die gesamte Bandbreite für Routing und RAS genutzt wird. Wird die Bandbreite auf Routing und RAS aufgeteilt, können weniger Verbindungen hergestellt werden.

Lösung:  Lassen Sie Ihren Systemadministrator sicherstellen, dass die Baudrate der Standleitung sämtliche seriellen Anschlüsse (COM) bei allen Baudraten, mit denen sich Clients einwählen, unterstützen kann.

Verbindungen über PPTP scheitern.

Ursache:  Aufgrund von Problemen bei TCP-Verbindungen ist es nicht möglich, eine Verbindung zum PPTP-Server aufzubauen.

Lösung:  Überprüfen Sie die Verbindung zum Server mit Hilfe der Befehle ipconfig und ping, oder lassen Sie dies von Ihrem Systemadministrator erledigen.

Ursache:  Ein Winsock Proxy-Client ist aktiv.

Lösung:  VPN-Verbindungen können nicht mit einem aktiven Winsock Proxy-Client zusammenarbeiten. Winsock Proxy leitet Pakete unmittelbar an den Proxy-Server um, bevor sie zur Einkapselung von einer VPN-Verbindung verarbeitet werden können. Bitten Sie Ihren Systemadministrator, den Winsock Proxy-Client zu deaktivieren.

Ursache:  Sie verfügen nicht über die notwendigen Verbindungs- und Domänenberechtigungen für den RAS-Server.

Lösung:  Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.

Ursache:  Wenn Sie das TCP/IP-Protokoll einsetzen, besitzen Sie keine eindeutige TCP/IP-Adresse.

Lösung:  Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.

Ursache:  Aufgrund von Problemen bei der Namenauflösung ist es nicht möglich, eine Verbindung zu einer IP-Adresse aufzubauen.

Lösung:  Geben Sie die vollständigen Domänennamen und IP-Adressen für die Verbindung an.

Siehe auch:  So konfigurieren Sie TCP/IP-Einstellungen

Verbindungen über PPP- oder TCP/IP-Dienstprogramme scheitern.

Ursache:  Der Server unterstützt keine LCP-Erweiterungen.

Lösung:  Wenn Sie mit einem Server, der PPP verwendet, keine Verbindung herstellen können oder der Remotecomputer die Verbindung unterbricht, unterstützt der Server evtl. die LPC-Erweiterung nicht. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen LCP-Erweiterungen aktivieren in den Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen.

Ursache:  Die Dienstprogramme können aufgrund der IP-Headerkomprimierung nicht ausgeführt werden. Wenn Sie über PPP eine Verbindung zu einem RAS-Server herstellen können, wobei die Ausführung der TCP/IP-Dienstprogramme jedoch nicht möglich ist, liegt das Problem möglicherweise in der IP-Headerkomprimierung.

Lösung:  Deaktivieren Sie die IP-Headerkomprimierung, und versuchen Sie erneut, eine Verbindung herzustellen.

Siehe auch:  So lassen Sie das Anfordern von LCP-Ausdrücken bei PPP beenden; So deaktivieren Sie die IP-Headerkomprimierung bei PPP

Verbindungen über die Freigabe von Internetverbindungen scheitern.

Ursache:  Es wurde nicht der richtige LAN-Netzwerkadapter freigegeben.

Lösung:  Für einen Computer mit Freigabe von Internetverbindungen werden zwei Verbindungen benötigt. Über die erste Verbindung (in der Regel ein LAN-Adapter) stellen Sie die Verbindung zu den Computern im privaten Netzwerk her, über die zweite Verbindung wird das Netzwerk mit dem Internet verbunden. Hierbei muss die Internetverbindungsfreigabe für die Verbindung des Netzwerks daheim mit dem Internet aktiviert sein.

Ursache:  TCP/IP wurde auf den Netzwerkcomputern daheim nicht installiert.

Lösung:  Standardmäßig wird das TCP/IP-Protokoll auf Computern installiert, auf denen Windows 2000, Windows 98 oder Windows NT 4.0 ausgeführt wird. Wenn die Benutzer im Netzwerk daheim ein anderes Betriebssystem verwenden, stellen Sie sicher, dass TCP/IP auf den betreffenden Computern installiert ist.

Ursache: Wenn die Benutzer über das Netzwerk daheim nicht auf das Internet zugreifen können, wurde TCP/IP auf den Computern im Netzwerk daheim nicht ordnungsgemäß konfiguriert.

Lösung: Legen Sie die folgenden TCP/IP-Einstellungen für die LAN-Verbindungen aus dem Netzwerk daheim fest:

  • IP-Adresse: IP-Adresse automatisch beziehen (über DHCP)
  • DNS-Server: DNS-Serveradresse automatisch beziehen
  • Standardgateways: Nicht angegeben

Bei Computern mit Windows 9x oder Windows NT 4.0 finden Sie die TCP/IP-Einstellungen unter Netzwerk in der Systemsteuerung.

Ursache: Wenn die Benutzer über das Netzwerk daheim nicht auf das Internet zugreifen können, müssen die Internetoptionen geändert werden.

Lösung: Legen Sie die Internetoptionen der Benutzer im Netzwerk daheim für die Freigabe von Internetverbindungen fest. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter So konfigurieren Sie Internetoptionen für die Freigabe von Internetverbindungen

Ursache:  Der Dienst zur Freigabe der Internetverbindungen wurde nicht gestartet.

Lösung:  Überprüfen Sie mit der Ereignisanzeige, dass der Dienst zur Freigabe der Internetverbindungen gestartet wurde.

Siehe auch:  Verwenden der Ereignisanzeige

Ursache:  Der Computer für die Freigabe der Internetverbindungen wurde nicht ordnungsgemäß für die Namenauflösung konfiguriert.

Lösung: Konfigurieren Sie den Dienst zur WINS- oder DNS-Namenauflösung auf dem Computer. Wenn die Auflösung der Namen in IP-Adressen bei den Computern im Netzwerk im Büro oder daheim nicht möglich ist, überprüfen Sie die Konfiguration der Namenauflösung auf dem Computer für die Freigabe der Internetverbindungen. Verwenden Sie hierzu den Befehl ipconfig. Der ISP kann die Namenauflösung auf zwei Arten konfigurieren:

  • Statisch zugewiesene Namenserver
  • Konfigurieren Sie das TCP/IP-Protokoll manuell mit der oder den IP-Adresse(n) der Namenserver Ihres ISPs. Bei statisch zugewiesenen Namenservern können Sie mit dem Befehl ipconfig jederzeit die IP-Adressen der konfigurierten Namenserver abrufen.

  • Dynamisch zugewiesene Namenserver
  • Eine manuelle Konfiguration fällt nicht an. Die IP-Adressen der Namenserver beim ISP werden dynamisch zugewiesen, sobald Sie sich beim ISP einwählen. Bei dynamisch zugewiesenen Namenservern müssen Sie den Befehl ipconfig nach dem Aufbau der Verbindung zum ISP ausführen.

Ursache:  Wenn Sie ein Spiel nicht über das Internet spielen können, kann das von der Anwendung verwendete Protokoll nicht übersetzt werden.

Lösung:  Führen Sie die Anwendung auf dem Computer für die Freigabe der Internetverbindungen aus. Wenn die Anwendung auf diesem Computer ordnungsgemäß arbeitet, nicht jedoch auf einem Computer im Netzwerk daheim, kann die Anwendung möglicherweise nicht übersetzt werden.

Ursache:  Wenn Sie ein Spiel nicht über das Internet spielen können, wurde die Anwendung nicht auf dem Computer für die Freigabe der Internetverbindungen konfiguriert.

Lösung:  Stellen Sie sicher, dass die Anwendung ordnungsgemäß konfiguriert wurde (dies umfasst auch die Anschlussnummern).

Siehe auch:  So konfigurieren Sie die Freigabe von Internetverbindungen für Anwendungen und Dienste

Ursache:  Wenn die Dienste im Netzwerk daheim (beispielsweise ein Webserver) für die Internetbenutzer nicht sichtbar sind, wurde der Dienst nicht ordnungsgemäß konfiguriert.

Lösung:  Stellen Sie sicher, dass der Dienst ordnungsgemäß konfiguriert wurde (dies umfasst auch die Anschlussnummern und die TCP/IP-Adressen).

Ursache: Wenn die Benutzer im Netzwerk daheim nicht über angezeigte Namen auf die gewünschten Websites im Internet zugreifen können, liegt ein Problem bei der DNS-Namenauflösung vor.

Lösung:  Lassen Sie die Benutzer im Netzwerk daheim die vollständigen Domänennamen und IP-Adressen für den Zugriff auf Ressourcen im Internet eingeben.

Siehe auch:  So konfigurieren Sie die Freigabe von Internetverbindungen für Anwendungen und Dienste; Freigabe von Internetverbindungen; So konfigurieren Sie TCP/IP für den Einsatz von WINS; So konfigurieren Sie TCP/IP für den Einsatz von DNS; So testen Sie eine TCP/IP-Konfiguration mit dem Ping-Befehl

Bei einer lokalen Netzwerkverbindung wird keine Antwort empfangen.

Ursache:  Es liegt ein Problem mit dem Netzwerkadapter vor.

Lösung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

  • Überprüfen Sie das Symbol für die lokale Verbindung. Abhängig vom Status der lokalen Verbindung wird das Symbol im Ordner Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen auf unterschiedliche Weise angezeigt. Wurde das Medium für die Verbindung getrennt (beispielsweise wurde das Kabel entfernt), wird außerdem ein Statussymbol in der Taskleiste dargestellt. Weitere Informationen finden Sie unter Lokale Verbindungen
  • Überprüfen Sie die Funktion des Netzwerkadapters mit Hilfe des Geräte-Managers

Ursache:  Das LAN-Kabel ist nicht mit dem Netzwerkadapter verbunden.

Lösung:  Stellen Sie sicher, dass das LAN-Kabel am Netzwerkadapter angeschlossen ist.

Beim Aufbau einer Verbindung zu einem ISP über einen Laptopcomputer können nicht alle Anwendungen problemlos ausgeführt werden.

Ursache:  Der Winsock Proxy-Client kann dazu führen, dass Sie die Anwendungen über die Verbindung zum ISP nicht ordnungsgemäß ausführen können.

Lösung:  Wenn Sie den Laptopcomputer als mobiler Benutzer in der Arbeitsumgebung Ihrer Firma einsetzen, deaktivieren Sie den Microsoft Winsock Proxy-Client (WSP-Client in der Systemsteuerung), wenn Sie mit dem Laptopcomputer eine Verbindung zu einem ISP oder einem anderen Netzwerk aufbauen möchten. Wenn Sie beispielsweise einen Laptopcomputer im Büro verwenden und sich mit diesem Laptopcomputer von daheim bei einem ISP oder einem anderen Netzwerk anmelden, können Sie bei der ISP-Verbindung möglicherweise nicht alle Ihre Anwendungen ausführen. (Die Anwendungen können beispielsweise nicht auf alle notwendigen Ressourcen oder Server zugreifen.) In diesem Fall deaktivieren Sie den Microsoft Winsock Proxy-Client (WSP-Client in der Systemsteuerung). Auf diese Weise können Sie die Anwendungen ausführen, die Sie in der Regel verwenden, wenn Sie den Laptopcomputer im Büro einsetzen.

Für die Clients eingehender Verbindungen ist lediglich der Computer für die eingehende Verbindung sichtbar, nicht jedoch andere Ressourcen.

Ursache: Gehören die Adressen, die den eingehenden Clients zugewiesen wurden, nicht zu einer Teilmenge des Netzwerks, in dem sich der Computer für die eingehende Verbindung befindet, müssen Sie auf den Intranetcomputern eine Route zu den eingehenden Clientcomputern anlegen.

Lösung: Konfigurieren Sie den Bereich der IP-Adressen neu, die eingehenden Clients zugewiesen werden. Verwenden Sie hierzu eine Teilmenge des Netzwerkes, in dem sich der Computer für eingehende Verbindungen befindet. Falls dies nicht möglich ist, konfigurieren Sie die Intranethosts als Standardgateway mit der IP-Adresse des Computers für eingehende Verbindungen.

  • Falls die Intranethosts automatisch eine IP-Adresse beziehen sollen und ein DHCP(Dynamic Host Configuration Protocol)-Server vorliegt, können Sie den DHCP-Server so konfigurieren, dass der Standardgateway zugewiesen wird.
  • Sollen die Intranethosts automatisch eine IP-Adresse beziehen, ohne dass ein DHCP-Server vorhanden ist (Sie verwenden also die Funktion für private IP-Adressen von Windows 2000 oder Windows 98), müssen Sie sämtliche Intranethosts manuell mit einer IP-Adresse, einer Subnetzmaske und einem Standardgateway konfigurieren.

Siehe auch: So konfigurieren Sie einen Standardgateway, Eingehende Verbindungen und IP-Adressen

Ursache: Der berechnete Adressbereich, der den eingehenden Clients zugewiesen werden kann, ist größer als der konfigurierte Bereich.

Lösung: Bei den meisten TCP/IP-Netzwerken werden Subnetze eingesetzt, um geroutete IP-Adressen effizient verwalten zu können. Windows 2000 berechnet das am besten geeignete Subnetz für den Bereich zwischen Von und Bis. Der Adressbereich in diesem Subnetz überschreitet unter Umständen den angegebenen Bereich. Falls die Adressen unter Von und Bis keine Subnetzgrenzen bezeichnen, ist der Bereich im berechneten Subnetz größer als der angegebene Bereich. Um diese Situation zu vermeiden, legen Sie den Bereich mit Hilfe von Subnetzgrenzen fest. Sie nutzen beispielsweise die private Netzwerk-ID 10.0.0.0 für Ihr Intranet. Einer der Bereiche, die über Subnetzgrenzen definiert werden, lautet beispielsweise 10.0.1.168 bis 10.0.1.175. Wenn Sie die private Netzwerk-ID 192.168.0.0 für Ihr Intranet verwenden, liegt einer der Bereiche, die über Subnetzgrenzen definiert werden, zwischen 192.168.1.0 und 192.168.1.255.

Siehe auch: So konfigurieren Sie eingehende Verbindungen für TCP/IP