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Windows Media-Dienste 9-Reihe - Infodatei
März 2005

Diese Datei enthält Informationen, die nach Fertigstellung der Dokumentation bekannt wurden, sowie weitere Informationen, die die Dokumentation zu Windows Media-Dienste 9-Reihe ergänzen.

Hinweis   Windows Media-Dienste 9-Reihe wurde in Windows Server 2003 mit Service Pack 1 (SP1) aktualisiert.

Inhaltsverzeichnis

Systemanforderungen

Bekannte Probleme
Rechtliche Hinweise

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Systemanforderungen

Bei der Standardinstallation von Windows Media-Dienste wird folgende Software auf der Serverfestplatte installiert:
  • Dienst "Windows Media-Dienste". Mit diesem Dienst können Sie digitale Medieninhalte über ein Intranet oder das Internet per Streaming an Clients übertragen.
  • Windows Media-Dienste-Snap-In. Mit diesem Snap-In können Sie Windows Media-Dienste unter Verwendung der Microsoft Management Console (MMC) verwalten und konfigurieren.

Sie können zusätzlich auch die folgenden optionalen Komponenten auf dem Server installieren, um Unterstützung für zusätzliche Features bereitzustellen:
  • Administrator von Windows Media-Dienste für das Web. Diese Komponente bietet Unterstützung für die browserbasierte Remoteverwaltung des Windows Media-Servers. Diese Komponente installiert eine Reihe von Active Server Pages (ASP) für die Verwendung mit Internet Information Services (IIS). Wenn diese installiert ist, wird die Verwaltungssite von Windows Media-Dienste im Ordner für die IIS-Websites angezeigt. Die Komponente Administrator von Windows Media-Dienste für das Web kann auch separat vom Dienst "Windows Media-Dienste" installiert werden.
  • Agent zum Protokollieren von Multicasts und Anzeigen. Mit dieser Komponente können Sie Statistiken von Playern aufzeichnen, die Inhalte über einen Webserver abrufen. Durch diese Komponente wird eine Erweiterung zum Internet Information Services-Webserver installiert, mit der die Protokollierungsinformationen gesammelt und in eine Protokolldatei am von Ihnen festgelegten Speicherort geschrieben werden.

Mithilfe der Tabellen in den folgenden Abschnitten können Sie die Mindestanforderungen für Ihr System je nach den von Ihnen ausgewählten Komponenten ermitteln:

Dienst "Windows Media-Dienste" und Windows Media-Dienste-Snap-In

In der Windows Media-Dienste-Standardinstallation sind der Dienst "Windows Media-Dienste" und das Windows Media-Dienste-Snap-In enthalten. Das Windows Media-Dienste-Snap-In bietet Ihnen vollständigen Zugriff auf den Server und ermöglicht eine Verwaltung von Gruppen von Windows Media-Servern über die Microsoft Management Console.

In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für den Computer beschrieben, auf dem der Dienst "Windows Media-Dienste" und das Windows Media-Dienste-Snap-In ausgeführt werden.

KomponenteVoraussetzungEmpfehlung
Betriebssystem
Microsoft Windows Server 2003 Standard Edition
Windows Server 2003 Enterprise Edition mit Service Pack 1 (SP1)

Windows Server 2003 Datacenter Edition mit SP1

x64-Versionen dieser Betriebssysteme
Prozessor
233 MHz (Megahertz)
550 MHz oder höher
Speicher
256 MB RAM
1 GB RAM oder höher
Netzwerkkarte
Ethernetkarte und Transmission Control-Protokoll/Internetprotokoll (TCP/IP)
Wie oben
Freier Festplattenspeicher
21 MB (6 MB für Systemdateien und 15 MB für Installation); ausreichender Speicherplatz für Inhalte
21 MB (6 MB für Systemdateien und 15 MB für Installation); 500 MB zum Speichern von Inhalten

Das Windows Media-Dienste-Snap-In kann für Clients hinzugefügt werden, die die folgenden Anforderungen erfüllen und über die entsprechenden Administratorrechte verfügen.

KomponenteVoraussetzung
Betriebssystem
Windows Server 2003 Standard Edition; Windows Server 2003 Enterprise Edition; Windows Server 2003 Datacenter Edition; oder alle x64-Versionen von Windows Server 2003
Software
Microsoft Management Console

Administrator von Windows Media-Dienste für das Web

Um die Verwaltung von Windows Media-Dienste von einem Remotecomputer aus zu unterstützen, können Sie die Komponente Administrator von Windows Media-Dienste für das Web auf einem Netzwerkserver installieren. Der Administrator von Windows Media-Dienste für das Web ist eine browserbasierte Schnittstelle, die Active Server Pages (ASP) von Internet Information Services (IIS) verwendet. Diese Reihe von Active Server Pages befindet sich auf der Windows Media-Verwaltungssite in IIS.

In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für den Server beschrieben, auf dem sich die Komponente Administrator von Windows Media-Dienste für das Web befindet.

KomponenteVoraussetzungEmpfehlung
Betriebssystem
Windows Server 2003 Standard Edition
Windows Server 2003 Enterprise Edition mit SP1

Windows Server 2003 Datacenter Edition mit SP1

x64-Versionen dieser Betriebssysteme
Prozessor
233 MHz (Megahertz)
550 MHz oder höher
Speicher
256 MB RAM
1 GB RAM oder höher
Netzwerkkarte
Ethernetkarte und Transmission Control-Protokoll/Internetprotokoll (TCP/IP)
Wie oben
Freier Festplattenspeicher
3.4 MB
3.4 MB
Software
Microsoft Internet Information Services (IIS) zur Unterstützung der browserbasierten Komponente Administrator von Windows Media-Dienste für das Web
Wie oben
Dateisystem
NTFS
Wie oben

Nach der Installation der Komponente Administrator von Windows Media-Dienste für das Web auf dem Server ist ein Zugriff durch Clients möglich, die die folgenden Anforderungen erfüllen und über die entsprechenden Administratorrechte verfügen.

KomponenteVoraussetzung
Betriebssystem
Windows 98, Windows Millennium Edition, Windows NT 4.0, Windows 2000, Windows XP oder Windows Server 2003
Software
Microsoft Internet Explorer 5.5 oder höher, oder Netscape Communicator 6.0 oder höher

Hinweise

Für eine ordnungsgemäße Ausführung muss die Windows Media-Verwaltungssite Cookies auf dem Remoteclientcomputer installieren können. Stellen Sie daher sicher, dass der Clientbrowser eine Sicherheitsoption verwendet, die Cookies unterstützt.

Um die Sicherheit für diese Website zu gewährleisten, lesen Sie die Informationen unter Sichern der Windows Media-Verwaltungssite in der Hilfe zu Windows Media-Dienste.

ASP-Dokumente sind nicht mit der FAT32-Dateistruktur kompatibel. Wenn beim Anzeigen des Administrators von Windows Media-Dienste für das Web Probleme auftreten, stellen Sie sicher, dass Ihr Dateisystem nicht die FAT32-Architektur verwendet.

Agent zum Protokollieren von Multicasts und Anzeigen

Um Statistiken von Playern zu protokollieren, die eine Verbindung zu einem Webserver für den Empfang von Multicastübertragungen oder das Anzeigen von Werbeinhalten herstellen, können Sie den Agenten zum Protokollieren von Multicasts und Anzeigen auf einem Netzwerkserver installieren. Der Agent zum Protokollieren von Multicasts und Anzeigen ist eine IIS-Anwendungserweiterung, die die Datei Wmsiislog.dll zum Sammeln von Informationen von Playern verwendet. Diese Datei ist im Verzeichnis %systemdrive%\WMPub\Wmiislog installiert.

In der folgenden Tabelle werden die Systemanforderungen für den Computer beschrieben, auf dem sich der Agent zum Protokollieren von Multicasts und Anzeigen befindet.

KomponenteVoraussetzungEmpfehlung
Betriebssystem
Windows Server 2003 Standard Edition
Windows Server 2003 Enterprise Edition mit SP1

Windows Server 2003 Datacenter Edition mit SP1

x64-Versionen dieser Betriebssysteme
Prozessor
233 MHz (Megahertz)
550 MHz oder höher
Speicher
256 MB RAM
1 GB RAM oder höher
Netzwerkkarte
Ethernetkarte und Transmission Control-Protokoll/Internetprotokoll (TCP/IP)
Wie oben
Software
Microsoft Internet Information Services (IIS)
Wie oben


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Bekannte Probleme

Überwachen der Leistung auf x64-Versionen von Windows Server 2003

Wenn Windows Media-Dienste auf Computern mit x64-Versionen von Windows Server 2003 installiert wird, kann die 32-Bit-Version der Software zur Leistungsüberwachung (z. B. das Windows Media-Dienste-Managementpack für Microsoft Operations Manager) möglicherweise nicht auf die Leistungsindikatoren von Windows Media-Dienste zugreifen. Um sicherzustellen, dass alle Leistungsindikatoren für die Software zur Leistungsüberwachung zur Verfügung stehen, können Sie ein Hotfix auf dem überwachten Windows Media-Server installieren. Weitere Informationen finden Sie im Artikel 896421, "Installing 32-bit Windows Media Services 9 Series performance counters on x64-based versions of Windows Server 2003", in der Microsoft Knowledge Base.

Entwickeln von Windows Media-Dienste-Anwendungen für x64-Versionen von Windows Server 2003

Die Entwicklung und Bereitstellung von Softwareanwendungen, die gemeinsam mit Windows Media-Dienste auf x64-Versionen von Windows Server 2003 verwendet werden, wird erst unterstützt, wenn eine aktualisierte Version des verwalteten Programmiermodells für Windows (Microsoft .NET Framework) für dieses Betriebssystem zur Verfügung steht. Die weitervertreibbaren Komponenten von Windows Media-Dienste, die für das Schreiben von verwaltetem Code benötigt werden, sind nicht auf x64-Computern installiert.

Remoteverwaltung von Windows Media-Dienste in Windows Server 2003 SP1 von einem Windows Server 2003-Computer aus

Mehrere neue Features in der Komponente Windows Media-Dienste in Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1) stehen möglicherweise nicht zur Verfügung, wenn Sie einen Compter für die Remoteverwaltung von Windows Media-Dienste verwenden, auf dem Windows Server 2003 ausgeführt wird. Dieses Problem tritt auf, da .DLL-Dateien (Dynamic-Link Library) für Windows Media-Dienste in Windows Server 2003 SP1 aktualisiert werden. Um diese Features für die Remoteverwaltung verfügbar zu machen, installieren Sie Windows Server 2003 SP1 auf dem Remotecomputer.

Archivierung von verteilten Wiedergabelisten

Sie können einen Remote-Übertragungspublishingpoint auf einem anderen Windows Media-Server (dem Ursprungsserver) als Quelle für einen Übertragungspublishingpoint verwenden. Wenn der Publishingpoint Inhalte von einem Remote-Publishingpoint bezieht, wird Ihr Server als Verteilungsserver für den Ursprungsserver verwendet.

Sie können auch die Inhalte vom Ursprungsserver archivieren. Wenn Sie die Archivierung auf dem lokalen Publishingpoint anhalten und neu starten, wird jedoch möglicherweise eine falsche Archivdatei zusammen mit der normalen Archivdatei erstellt. Diese Datei wird als Folge eines Synchronisierungsfehlers erstellt und tritt unter den folgenden Bedingungen auf.
  • Der Remote-Übertragungspublishingpoint auf dem Ursprungsserver bezieht Inhalte von einer Wiedergabeliste.
  • Die Eigenschaft Publishingpoint starten, wenn sich der erste Client verbindet ist auf dem Remote-Übertragungspublishingpoint aktiviert.
  • Der Verteilungsserver stellt eine Verbindung über HTTP zum Ursprungsserver her.

Diese Datei kann aus dem Archivspeicherort gelöscht werden. Damit diese Datei nicht erstellt wird, können Sie folgende Aktionen durchführen:
  • Deaktivieren Sie die Eigenschaft Publishingpoint beim Herstellen der Verbindung des ersten Clients starten auf dem Ursprungsserver. Dieses bedeutet, dass Sie den Remote-Publishingpoint manuell starten müssen.
  • Starten Sie den lokalen Publishingpoint nicht, bevor das Verbindungszeitlimit auf dem Ursprungsserver abgelaufen ist. Weitere Informationen zu Verbindungszeitlimits finden Sie unter "Setting Connection Timeouts" (Einstellen von Verbindungszeitlimits) auf derWindows Server 2003-Website.

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Rechtliche Hinweise

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