Windows Media-Dienste 9-Reihe
Neue FeaturesNeue Features und Funktionen machen Windows Media-Dienste 9-Reihe zum idealen Medienserver für hochwertige On-Demand- und Live-Streamingerlebnisse.
Hinweis Die Features in Windows Media-Dienste unterscheiden sich je nach ausgeführter Version von Windows Server 2003. Eine vollständige Liste der verfügbaren Features für die jeweilige Version von Windows Media-Dienste finden Sie unter Auswählen der geeigneten Version.
Erweiterter SchnellstartDer Schnellstart ermöglicht eine sofortige Wiedergabe, da keine Pufferungszeit mehr erforderlich ist. Wenn ein Betrachter eine Verbindung zu einem Stream herstellt, werden die ersten Sekunden an Daten unter Nutzung der maximal verfügbaren Bandbreite gesendet. Deshalb kann die Wiedergabe zum frühest möglichen Zeitpunkt beginnen. Erweiterter Schnellstart ergänzt die Funktionalität des vorhandenen Schnellstarts, da Windows Media Player Inhalte abspielen kann, sobald der Puffer eine Mindestmenge an Daten empfängt. Dadurch wird die Wartezeit eines Benutzers auf den Empfang des Streams noch weiter reduziert.
Wiedergabe während der ArchivierungVor diesem Update von Windows Media-Dienste konnten Übertragungsinhalte zwar in einer Datei archiviert werden, die Inhalte jedoch nicht für On-Demand-Anforderungen oder eine erneute Übertragung zur Verfügung gestellt werden, bis die Archivierung beendet war. Bei dieser Version werden die archivierten Dateien für On-Demand-Anforderungen oder eine erneute Übertragung sogar noch vor Beendigung der Archivierung der Übertragung zur Verfügung gestellt.
Erweiterter Schneller Vorlauf/RücklaufDurch eine verbesserte Funktionalität für Vorlauf und Rücklauf ("Trickmodus") für die Videoabschnitte von Inhalten wird die Verfügbarkeit der Netzwerkbandbreite stabilisiert, indem separate Dateien für jede Vorlauf-/Rücklaufgeschwindigkeit verwendet werden. Dies führt zu festen Anforderungen an die Bandbreite pro Client, unabhängig von der Wiedergabegeschwindigkeit, und sorgt für einen außergewöhnlich reibungslosen Vorlauf/Rücklauf. Potenzielle Engpässe bei der Serverleistung werden reduziert, da der Server weniger Präsentationsdaten vom Datenträger mit den Quellinhalten lesen muss. So wird dem Client eine nahtlose Wiedergabe ermöglicht.
AutoStart-ÜbertragungIm Falle einer Unterbrechung, beispielsweise eines Stromausfalls, müssen Sie Übertragungspublishingpoints nicht länger manuell neu starten. Sie können nun die Übertragungspublishingpoints so konfigurieren, dass der Betrieb beim Start des Windows Media-Servers automatisch wieder aufgenommen wird. Dadurch müssen Betrachter weniger Unterbrechungen bei der Wiedergabe von Streaminginhalten in Kauf nehmen.
Absolute WiedergabelistendauerDurch die absolute Wiedergabelistendauer wird der Wert der Wiedergabelistendauer zur Wallclock hinzugefügt. Mit dem Wallclock-Wert können Sie Übertragungszeitpläne automatisieren, indem reale Uhrzeitwerte in der UTC-Zeit (Coordinated Universal Time) Attributen in Serverwiedergabelisten zugewiesen werden.
URL-Modifizierer für Encoder-FailoverWenn der primäre Encoder ausfällt oder angehalten wird, können Sie Windows Media-Dienste so konfigurieren, dass nach einer bestimmten Zeit Inhalte von einem anderen Encoder oder einer anderen Inhaltsquelle entnommen werden, indem URL-Modifizierer im Pfad zum primären Encoder verwendet werden. Durch die Verwendung von redundanten Encodern oder anderen Inhaltsquellen wird die Zuverlässigkeit des Quellinhalts erhöht.
Zusätzlicher Support für die Windows Server-Systemplattform (x64)Windows Media-Dienste steht als Komponente in x64-Versionen des Betriebssystems Microsoft Windows Server 2003 zur Verfügung. Auf diesen x64-Computern werden 64-Bit-Prozessoren mit erweiterter x86-Unterstützung ausgeführt, z. B. die Prozessorreihen Advanced Micro Devices (AMD) AMD64 und Intel Extended Memory 64 Technology (EM64T). Die Verwendung einer 64-Bit-Version von Windows Media-Dienste kann einen Anstieg der Skalierbarkeit von mehr als 40 % im Vergleich zur auf derselben Hardware ausgeführten 32-Bit-Version bewirken.
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VorteileWindows Media-Dienste 9-Reihe bietet ein außergewöhnliches Streaming mit hoher Geschwindigkeit, dynamische Programmierung für eine personalisierte Übertragung von Inhalten und eine äußerst leistungsfähige Plattform, die eine problemlose Verwaltung, benutzerdefinierte Anpassung und maximierte Skalierbarkeit garantiert.
Optimale StreamingqualitätDurch die Funktionen zum schnellen Streaming in Windows Media-Dienste 9-Reihe werden die Pufferungszeit und die Wahrscheinlichkeit einer Wiedergabeunterbrechung durch bestimmte Netzwerkbedingungen verringert. Features wie Schnellstart, Schnellcache und schnelle Wiederverbindung garantieren eine ununterbrochene Wiedergabe, indem Inhalte mit minimalen Pufferungs- und Ausfallzeiten gestreamt werden, sogar bei Netzwerkverbindungen mit hoher Latenz, beispielsweise in drahtlosen Netzwerken und bei Satellitenverbindungen.
In Kombination mit Windows Media Player 10 ermöglicht Windows Media-Dienste 9-Reihe eine sofortige und ständige Wiedergabe für Benutzer in Breitbandnetzwerken. Außerdem werden Zuverlässigkeit und Reaktionszeiten des Streamings für DFÜ-Benutzer drastisch verbessert. Dabei werden störende Pufferungsverzögerungen und Unterbrechungen bei der Wiedergabe von digitalen Medieninhalten faktisch beseitigt. Neue Features von Windows Media-Dienste wie erweiterter Schnellstart, erweiterter schneller Vorlauf/Rücklauf und Wiedergabe während der Archivierung tragen ebenfalls zu einem optimalen Wiedergabeerlebnis für IPTV-Zuschauer bei.
Dynamische InhaltsprogrammierungWindows Media-Dienste 9-Reihe ermöglicht ein dynamisches Programmieren von Inhalten, sodass Sie Inhalte sofort aktualisieren und personalisieren können und so Benutzern die bestmögliche Qualität bieten. Nutzen Sie die Vorteile von folgenden Programmierfunktionen:Automatisches Programmieren und nahtlose Echtzeit-Aktualisierung von digitalen Medieninhalten. Durchführen von Programmänderungen auf Anforderung (On-Demand) oder live während Übertragungen, Ändern der Reihenfolge von Clips, Einfügen einer Anzeige oder eines neuen Clips sowie viele weitere Vorgänge, ohne dass der Betrachter gestört wird. Steigerung Ihres Umsatzes durch umfassende Werbemöglichkeiten, einschließlich Werbeanzeigen im einleitenden Teil und in Zwischenräumen, die problemlos in Anzeigenserver von Drittanbietern integriert werden können. Durch erweiterte Berichte kann umfassend protokolliert werden, wie und wann Anzeigen betrachtet werden. Automatische Erstellung benutzerdefinierter Wiedergabelisten, die an einzelne Zuhörer angepasst werden können. Streaminginhalte gewinnen somit an Bedeutung und Nutzen für den einzelnen Benutzer.
Plattform nach IndustriestandardWindows Media-Dienste 9-Reihe bietet eine einfachere, flexiblere Verwaltung und unterstützt im Vergleich zur Vorgängerversion doppelt so viele gleichzeitige Benutzer bei höherer Zuverlässigkeit und Sicherheit. Entwickler können mit dieser Plattform, die im Branchenvergleich über die besten Erweiterungsmöglichkeiten verfügt, Streamingumgebungen optimal integrieren und erweitern. Diese Plattform bietet:Maximierte Skalierbarkeit. Windows Media-Dienste unterstützt ungefähr doppelt so viele gleichzeitige Benutzer pro Server bei jeder Bandbreite. Dadurch werden die Kosten reduziert und selbst für größte Unternehmen und CDNs ein wirtschaftliches Streaming ermöglicht. Bei den 64-Bit-Versionen von Windows Media-Dienste kann die Skalierbarkeit sogar um weitere 40 % erhöht werden. Durch so genanntes "Rich Media Streaming" können Multicastingfunktionen nicht nur auf Audio- und Videoinhalte, sondern auch auf Webseiten, Folien und Bilder angewendet werden. Dadurch wird die Skalierbarkeit umfangreicher Medienübertragungen maximiert. Angepasste Cache-/Proxylösungen. Entwickler können streamingfähige Cache-/Proxylösungen entwickeln, um die Anpassung und Erweiterung standardmäßiger Cache- und Proxyrichtlinien zu steuern. Cache-/Proxylösungen sind kostengünstig und effizient, sodass Organisationen Netzwerkbandbreite einsparen und netzwerkbedingte Verzögerungen sowie die Auslastung auf dem Ursprungsserver vermindern können. Flexible Verwaltung. Sie können Server in nahezu jeder Umgebung über die bekannte Microsoft Management Console (MMC), einen Webbrowser oder Befehlszeilenskripts verwalten. Diagnostizieren Sie mögliche Dienstausfälle oder Konfigurationsprobleme mit dem Windows Media-Dienste-Managementpack für Microsoft Operations Manager, und verwenden Sie diese Informationen, um Serverprobleme zu beheben oder die Leistung des Servers zu optimieren. Zuverlässige Limitparameter. Windows Media-Dienste 9-Reihe verfügt über die branchenweit zuverlässigste Gruppe von Eigenschaften, mit denen IT-Experten Limits bis zur individuellen Transaktionsebene setzen können. So kann sichergestellt werden, dass durch die Übertragungen die Kapazität des Servers, Netzwerks oder Players nicht überschritten wird. Sichere Übertragung. Für eine sichere Inhaltsübertragung von Server an Server und Server an Clients werden verschiedene verbreitete Authentifizierungs- und Autorisierungsmechanismen verwendet, beispielsweise werden nunmehr auch Kerberos und HTTP Digest unterstützt. Außerdem unterstützt Windows Media-Dienste die digitale Rechteverwaltung (DRM, Digital Rights Management) und bietet so ein weiteres Sicherheitsplus während der Übertragung und auf dem Client. Flexible Programmier- und Plug-In-Architektur. Benutzerdefinierte Anwendungen zur Konfiguration und Überwachung können mit dem standardmäßigen WBEM/WMI und einem Objektmodell mit einer branchenweit unübertroffenen Erweiterbarkeit, mit mehr als 1.000 Serverschnittstellen, problemlos erstellt werden. Die Funktionalität lässt sich auf einfache Weise erweitern und nahtlos in bestehende Systeme und Lösungen für Speicherung, Abrechnung und Protokollierung integrieren. Dazu können Programmiersprachen, wie Visual C++, Visual C#, Visual Basic Scripting Edition und Perl, verwendet werden.
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