Windows 10 April 2018 Update – Mehr Dynamik für Intelligent Edge durch Windows IoT

Frau mit Schutzbrille in einer Fabrik
Mit Windows 10 IoT steigern Sie Lernfähigkeit und Produktivität und verbessern die Geräteleistung an der Peripherie.

Unsere Partner entwickeln auch weiterhin spannende und innovative IoT-Lösungen. In Zusammenarbeit mit ihnen suchen wir stetig nach Möglichkeiten, die Herstellung von Geräten mit Windows IoT zu vereinfachen. In unserer jüngsten Hauptversion – dem Windows 10 April 2018 Update – sind neue Funktionen verfügbar, mit denen die Entwicklung, Bereitstellung und Verwaltung von IoT-Lösungen über Windows 10 IoT Core und Windows 10 IoT Enterprise beschleunigt werden kann.

Entwicklung optimieren mit Windows 10 IoT Core

Die Entwickleroberfläche für Windows 10 IoT Core reicht von Windows Dev Center bis hin zu den Visual Studio-Werkzeugen. Im Rahmen des Updates von April 2018 haben wir beide Elemente optimiert und den Funktionsumfang erweitert, um die Leistungsfähigkeit von Edgegeräten weiter zu steigern.

  • Der Windows IoT Hub in Windows Dev Center verfügt nun über einen Community-Bereich , einen zentralen Ort für alle communitybezogenen Ressourcen, Videos, Online-Kurse, persönlichen Schulungen, Nachrichtenforen und vieles mehr. Dieser Hub verbindet unsere Community mit den Hilfeoptionen und Ressourcen, die sie benötigt, um Antworten zu finden, sich mit anderen zu vernetzen und Informationen zu Windows 10 IoT Core abzurufen.
  • Beim Schreiben von Komponententests für ein Projekt in Visual Studio 2017, das auf Windows 10 IoT Core ausgerichtet ist, können Entwickler die Tests auf dem Gerät nun in Visual Studio remote ausführen. Sie müssen nicht mehr auf dem Gerät bereitgestellt und manuell ausgeführt werden.
  • In den neuesten Versionen von Windows und Azure haben wir beträchtlich in künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning investiert. Entwickler, die KI in Ihre Anwendungen und Geräte einbinden möchten, können die Funktionen der KI-Plattform von Windows nutzen, um intelligente Geräte zu schaffen und Kundenbeziehungen zu vertiefen.
  • OEMs, die an der raschen Markteinführung eines sprachgestützten Geräts interessiert sind, können mit dem Cortana-Geräte-SDK [Preview] problemlos Cortana-Support integrieren. Über das SDK können Entwickler auf die große Funktionspalette von Cortana zugreifen, sprachliche Interaktion in ihr Gerät integrieren und ein Produkt entwickeln, das höchsten Ansprüchen genügt.
  • Azure IoT Device Management bietet viele Möglichkeiten der Remotekonfiguration und Remoteverwaltung. Diese neue Beispielimplementierung ist eine Kombination aus lokalem Client, Clouddienst und Verwaltungsportal und ermöglicht IoT-Betreibern die Geräteverwaltung über die Cloud. Im Gegensatz zu Plattformen von Mitbewerbern nutzt diese Lösung die große Bandbreite von Konfigurationsdienstanbietern (Configuration Service Providers, CSPs) auf der Windows-Plattform, um Aktionen wie Wunschkonfigurationen, Firmware-Updates und Factory Resets remote über die Cloud auszuführen.
  • Konsolenbasierte Anwendungen sind besonders wichtig für die Ausführung von Aufgaben und Hintergrundprozessen auf „kopflosen“ IoT-Geräten. Die neue Version ermöglicht das Schreiben von UWP-Konsolen-Apps die auf einem Konsolen-Server wie einer Befehlskonsole oder PowerShell ausgeführt werden. UWP-Konsolen-Apps können darüber hinaus die für UWP-Apps verfügbaren Win32-APIs verwenden und über den Microsoft Store veröffentlicht und aktualisiert werden.
  • Mit Miracast kann der Bildschirminhalt eines Geräts auf ein entferntes Empfangsgerät übertragen werden. Wir haben ein neues Miracast-Funktionspaket für IoT Core sowie eine Reihe von Casting-APIs hinzugefügt, damit Geräte als Miracast-Sender oder -Empfänger fungieren können.. Darüber hinaus wird jetzt auch das Profil Bluetooth A2DP-SRC unterstützt, damit Geräte beim Streamen per Bluetooth als Audioquelle dienen können. Über das AVRCP-Profil sind auch Remotesteuerungsfunktionen über Bluetooth verfügbar.
  • Eine der beliebtesten Platinen von Qualcomm, das DragonBoard 410c lässt sich mit dieser Version wesentlich leichter flashen. Mit der neuesten Version von Windows 10 IoT Core-Dashboard, schließen Sie das Board einfach an, aktivieren den Flash-Modus und flashen das Gerät direkt vom Dashboard aus.
  • Zum Finden von und Verbinden mit WLAN-Netzwerken haben wir das WiFi Connector-Sample aktualisiert und an den zuvor veralteten netcmd-Befehl angepasst. In diesem Beispiel werden die WiFiAdapter-APIs zur Verwaltung von drahtlosen Netzwerkverbindungen und -adaptern verwendet.
  • Wenn ein Gerät weltweit einsatzbereit sein soll, muss es unterschiedliche geographische Regionen und Zeitzonen unterstützen. Um OEMs die Möglichkeit zu geben, optimierte, benutzerfreundliche Produkte auf den Markt zu bringen, haben wir neue zeitbezogene APIs zur automatischen Einstellung der Systemuhr auf die Ortszeit und Zeitzone bereitgestellt. Die Einstellungen basieren auf dem Gerätestandort. Darüber hinaus gibt es neue Sprach-APIs für die Einstellung der bevorzugten Benutzersprache, Region, Standardsprache für die Spracherkennung und Standardstimme.

Das volle Potenzial von Windows für IoT-Lösungen ausschöpfen

Mit Windows 10 IoT Enterprise können Gerätehersteller die gesamte Funktionspalette von Windows 10 ausschöpfen, um spezifische Geräte wie Kiosksysteme zu entwickeln. Wir bieten zahlreiche Funktionen zum Sperren von Geräten und haben darüber hinaus eine Feedback-Funktion eingerichtet, um die Erfahrung von Geräteherstellern und Endbenutzern zu optimieren.

  • In früheren Versionen haben wir die Konfiguration und Verwaltung von Kioskgeräten durch eine Erweiterung der Funktion „Zugewiesener Zugriff“ bereits vereinfacht. In unterschiedlichen Szenarien ist es beispielsweise möglich einem Kioskgerät das Ausführen einer einzigen App zu erlauben oder einen Kiosk zu erstellen, auf dem mehrere Apps ausgeführt werden. In der aktuellen Version ist nun mit dem Support mehrerer Bildschirme bei der Verwendung als Präsentationssystem eine weitere Optimierung hinzugekommen. Außerdem kann Shell Launcher nun zusätzlich zu den vorhandenen UWP-Store-Apps konfiguriert und ausgeführt werden.
  • Für den zugewiesenen Zugriff ist jetzt eine Systemüberwachung von Kioskgeräten möglich, über die IT-Experten den aktuellen Status eines eingesetzten Kiosks abfragen können. Geräte mit aktivierter Systemüberwachung können so konfiguriert werden, dass sie proaktiv Pushbenachrichtigungen an den MDM-Server senden. Überwacht werden drei App-Zustände: App wird ausgeführt, App nicht gefunden und App-Aktivierung fehlgeschlagen. Eine weitere Neuerung ist Logik zum automatischen Neustart der App für bis zu drei Abstürze. Wenn die App abstürzt, können Protokolle zur weiteren Analyse an das Benachrichtigungsportal gesendet werden.
  • Beim Einrichten von Geräten mit Einschränkungen können IT-Experten die Funktion „Zugewiesener Zugriff“ verwenden, um den Zugriff eines bestimmten Benutzerkontos auf eine einzige Windows-App zu beschränken. Eine vielfach geforderte Funktion für den zugewiesenen Zugriff war die Möglichkeit, dieselbe Beschränkung für mehrere Benutzer einrichten zu können. In der aktuellen Version unterstützt der zugewiesene Zugriff nun auch Benutzergruppen. IT-Experten haben die Möglichkeit, Benutzergruppen statt einzelner Benutzer zuzuweisen. In Frage kommen lokale Gruppen, AD-Gruppen oder AAD-Gruppen.

Informieren und durchstarten

Wir legen Wert darauf, unserer Plattform mit jedem Update zu optimieren. Weitere Informationen zur Entwicklung von IoT-Lösungen mit Windows 10 IoT sowie zusätzliche Angaben zum Windows 10 April 2018 Update für IoT finden Sie unter windowsondevices.com.


Die in diesen Blogartikeln beschriebenen Merkmale und Funktionen können je nach Markt unterschiedlich sein. Ausführliche Informationen zu den Produktangeboten für Ihren Markt finden Sie unter Microsoft 365, Office 365, Windows 10 oder Enterprise Mobility + Security.
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