Bildschirmfreigabe – so gelingen Onlinebesprechungen

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Remotearbeit ist das Arbeitsmodell der Zukunft. Den Übergang erleben wir hier und jetzt. Studien zeigen, mit welcher Häufigkeit US-Beschäftigte remote arbeiten: 54 % mindestens einmal pro Monat, 48 % einmal pro Woche und 30 % in Vollzeit. Da die Teams nicht mehr im selben Raum, sondern von zu Hause, in Cafés, Satellitenbüros, Zügen oder am Flughafen arbeiten, kommt es mehr denn je auf die richtigen Tools an. Nur so gelingen reibungslose Zusammenarbeit, Kommunikation und Brainstorming unabhängig von Ort und Endgerät.  

Videokonferenz-Software spielt eine wichtige Rolle für gute Zusammenarbeit in einem Remoteteam, reicht aber alleine nicht aus. Für Onlinebesprechungen gibt es ein leistungsfähiges Onboardingtool, das wirklich alle auf den gleichen Stand bringt: die Bildschirmfreigabe

Heute muss in Meetings niemand mehr Dokumente, Bilder oder Websitelinks per E-Mail verschicken. Die Möglichkeit, den Bildschirm in Echtzeit zu teilen, ist der Schlüssel zu produktiven und erfolgreichen Meetings. Somit gehören langatmige, unübersichtliche und nahezu ineffiziente Meetings der Vergangenheit an.  

Die Frage ist: Was macht die \”Bildschirmfreigabe\” so besonders und wie fördert sie die Effizienz und den Erfolg ganzer Teams? Schauen wir uns einfach an, wie die Bildschirmfreigabe zu produktiven Onlinebesprechungen beitragen kann: 

Besseres Verständnis 

  • \”Seeing is believing\” ist ein äußerst wirksames Konzept, um einen Gedanken oder eine Idee zu vermitteln. Daher überrascht es nicht, dass 66 % der Führungskräfte Videos von Mobilgeräten und die Echtzeit-Datenfreigabe als Hauptbestandteile ihrer täglichen Kommunikation ansehen. Aber das ist noch längst nicht alles: Stellen wir uns einfach ein Schulungsmeeting für neue Mitarbeiter vor. Die Teilnehmer lernen gleichzeitig und in Echtzeit, wie etwas funktioniert – ohne unnützes theoretisches Wissen. So fördern wir die Kommunikation und visuelle Wahrnehmung und demonstrieren Schritt für Schritt, worauf es ankommt.  
  • Manche Collaboration-Software bietet noch mehr: Die Teilnehmer können während des Meetings in einem separaten Fenster neben der Bildschirmfreigabe chatten, entweder miteinander oder mit dem Gastgeber. Wenn jemand eine Frage hat, die anderen aber nicht stören will, kann er dezent eine Chatnachricht an einen anderen Teilnehmer oder den Gastgeber senden. Das Meeting läuft ohne Unterbrechung weiter. So entfalten die Kommunikationskanäle und das Meeting ihre volle Dynamik.  

Volle Konzentration 

  • Die Bildschirmfreigabe spart Zeit und sorgt dafür, dass alle auf dem gleichen Stand sind. \”Erinnert ihr euch noch, wie wir letztes Jahr ein ähnliches Projekt für den Kunden X durchgeführt haben?\” – Besser so: nicht lange fragen, sondern aktiv die Kontrolle übernehmen. Dann ist jeder sofort im Thema und verfolgt gebannt, was auf dem Bildschirm passiert.  
  • Ein hohes Maß an Kontrolle ermöglicht dynamische, fesselnde und effiziente Besprechungen, damit das ganze Team mehr erreichen kann.  

Effizientes Brainstorming  

  • Für alle Branchen gilt: Neue Ideen und innovative Lösungen sind der Motor für den Erfolg eines Unternehmens. Eine beliebte Methode ist das Brainstorming. Die Bildschirmfreigabe ist perfekt, um alle Teilnehmer einer Onlinebesprechung zusammenzubringen, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln oder in Echtzeit gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten.  
  • Einige Softwaretools bieten auch ein digitales Whiteboard für spontane Einfälle oder Kommentare, die für alle Betrachter eines Dokuments sichtbar sind. Der gemeinsame Zeichenbereich lädt dazu ein, seinen Ideen mit Skizzen und Notizen freien Lauf zu lassen.   
  • Aussagekräftige Notizen sind unverzichtbar für jede Brainstorming-Sitzung. So lassen sich wichtige Schlussfolgerungen, weiterführende Fragen und To-dos effizient zusammenfassen. Zu einer guten Bildschirmfreigabe-Lösung gehört, dass sich alle Teilnehmer gleichzeitig Notizen machen können. So bleiben alle Informationen an einem Ort.  

Meetings: eine echte Teamleistung  

  • Bildschirmfreigabe bedeutet nicht, dass nur eine Person eine Präsentation hält (was jedoch vorkommen kann). In der Arbeitswelt dreht sich alles um Teamarbeit. Warum also nicht die Kontrolle an jemand anderen übergeben? Diese Person kann dann eine Datei ändern, bei der Präsentation zur Hand gehen oder Schritte demonstrieren. Einige Bildschirmfreigabe-Tools bieten mehreren Teilnehmern die Möglichkeit, die Kontrolle zu übernehmen und ihre Bildschirme zu teilen. Mit dieser Option bleiben alle Teammitglieder fokussiert, weil sie parallel zur Diskussion ihre Bildschirme untereinander teilen. Außerdem kann die Kontrolle jederzeit wieder zurückgeholt werden.  

Ganz nah dabei: Remotearbeitskräfte 

  • Wenn Kollegen über Länder und Kontinente zusammenarbeiten, kann man nicht einfach am Nachbarschreibtisch nach einem Projekt schauen. Doch – mit der Bildschirmfreigabe!  
  • Remoteteams können fremde Arbeitsschritte umfassend verstehen, effektiv zusammenarbeiten und Projekte ohne Chaos und Unklarheiten abschließen.  
  • Mit einigen Softwaretools können die Teilnehmer Onlinebesprechungen auch aufzeichnen. Das macht die Bildschirmfreigabe noch interessanter. Eine Besprechung kann ganz schön komplex werden, z. B. durch Prozesse oder Modelle für neue Softwareanwendungen. Die Aufzeichnung ist eine tolle Hilfe, um nachträglich noch einmal hineinschauen. 

Die Bildschirmfreigabe ist eine äußerst praktische und leistungsfähige Methode, um Remoteteams auf bisher einzigartige Weise zusammenzubringen. Die gute Nachricht: Die Bildschirmfreigabe gehört in einigen kostenlosen Konferenzsoftware-Lösungen zu den Schlüsselfunktionen. Das macht die tägliche Kommunikation noch einfacher und sorgt für produktive, erfolgreiche und effiziente Besprechungen. 

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