3 Möglichkeiten, Videokonferenzlösungen zur Verbesserung des Geschäfts zu nutzen

Videokonferenzen bieten die Video- und Tonübertragung in Echtzeit zwischen mindestens zwei Personen. Es handelt sich um eine Technologie, die es seit den 1960er Jahren gibt, als das sogenannte „Picturephone“ erstmals auf der Weltausstellung 1964 in New York vorgestellt wurde. Heute ist die Technologie natürlich weitaus ausgereifter und bereits in den Alltag integriert.

So werden beispielsweise Remote-Meetings immer notwendiger. Fast drei Viertel der Führungskräfte geben an, dass ihr Netzwerk von Mitarbeitern und Zulieferern global ist, so Forbes Insight Research. Außerdem ist es in praktisch zwei Dritteln der Unternehmen möglich, in erheblichem Umfang remote zu arbeiten und zu interagieren. Das ist mehr als nur praktisch. Studien zeigen, dass das Arbeiten außerhalb des eigentlichen Arbeitsplatzes die Produktivität steigern und die Fluktuation reduzieren kann.

Wenn Sie ein Team nicht einfach persönlich zusammenbringen können, sind Videokonferenzen die beste Lösung. Warum? Untersuchungen zeigen, dass ein persönliches Treffen mit Kollegen – auch virtuell – ein Gefühl der Verbundenheit und somit Vertrauen schafft. In einer globalen Umfrage aus dem Jahr 2017 unter Tausenden von Arbeitnehmern gaben 92 Prozent der Befragten an, dass Videokonferenzen verbesserte Teamarbeit und Beziehungen schaffen.

Doch es gibt einen großen Unterschied zwischen guter und erstklassiger virtueller Zusammenarbeit. Jedes Tool, das Sie verwenden, sollte Ihr Team dabei unterstützen, intelligenter zu arbeiten. Videokonferenzen sind eine dieser unternehmenskritischen Lösungen. 

Die Vorteile von Videokonferenzen

Es folgen drei Möglichkeiten, wie Videokonferenzen dabei helfen, alle Teams produktiver, vernetzter und innovativer zu machen. 

1. Onlinevideokonferenzen

Onlinevideokonferenzen sind eine Lösung, die die meisten Unternehmen für virtuelle Meetings nutzen. In Unternehmen fördern Videomeetings die Moral und das Engagement, insbesondere innerhalb von Remote-Teams. Das liegt zum Teil daran, dass – wie Studien zeigen – der überwiegende Teil der Kommunikation auf nichtverbalen Zeichen basiert. Diese kommen bei der Videoübertragung zur Geltung, nicht aber bei ausschließlicher Übertragung von Ton. Einige der besten Lösungen für Onlinevideokonferenzen verfügen auch über integrierte Tools wie Notizen, Chat, Planung und Bildschirmfreigabe – Funktionen, durch die Arbeitsabläufe integrierter und effizienter ablaufen. Die meisten Tools bieten auch mobile Lösungen, sodass sich Mitarbeiter von überall aus einloggen und Videokonferenzen abhalten können.

Onlinevideokonferenzen sind ideal für: 

  • tägliche „Stand-ups“ oder regelmäßige Meetings in kleinen Teams, die schnell ablaufen sollen (auch hier ist persönliche Kommunikation wichtig).
  • regelmäßige Mitarbeitermeetings, in denen Videokonferenzen als Konferenzraum Ihres Teams fungieren.
  • Bewerbungsgespräche mit potenziellen Mitarbeitern.
  • die Verbindung zu Kunden und die Freigabe von Daten, Fortschritten und Ideen.
  • Meetings mit allen Beteiligten oder internen Organisationsmitgliedern, in denen wichtige oder vertrauliche Daten geteilt werden.

2. Liveübertragungen

Liveübertragungen sind eine weitere Form der Onlinevideokonferenz, die äußerst effektiv sein kann – insbesondere für die Verbindung mit Personen außerhalb Ihres Unternehmens. Das bedeutet, dass Sie ein Meeting, eine Präsentation, eine Konferenz, einen Workshop oder eine Live-Veranstaltung an Tausende von Onlinezuschauern übertragen können. 

Außerdem können die Zuschauer in Echtzeit teilnehmen. Sie können das Ereignis auch aufzeichnen und für die spätere Verwendung durch Mitarbeiter oder Kunden aufbewahren. So können Sie Ihre Arbeit präsentieren oder verschiedene Personen durch einen spannenden Vortrag oder eine Podiumsrede für Ihr Unternehmen gewinnen. 

Liveübertragungen sind ideal für:

  • virtuelle Ereignisse aller Art, einschließlich Vertriebs- und Marketingevents, die der Öffentlichkeit zugänglich sind.
  • große Meetings mit der gesamten Belegschaft 
  • Keynote-Sprecher bei einer Konferenz oder Unternehmensveranstaltung für ein internes oder externes Publikum.
  • virtuelle Organisationsräume als Forum für den Dialog zwischen Mitarbeitern oder mit der Öffentlichkeit.
  • Webinare.

3. Cloudvideokompatibilität

Cloudvideokonferenzen dienen einfach als virtueller Treffpunkt, der online abläuft und sich nicht in Ihrem Büro befindet. Diese Kompatibilität bedeutet, dass verschiedene technische Systeme ineinandergreifen können. Das Tolle dabei ist, dass selbst bei unterschiedlicher Technologie oder Software der Teilnehmer trotzdem alle auf eine Videokonferenz zugreifen können. Das ist besonders nützlich, wenn Sie Klienten, Kunden oder unabhängige Auftragnehmer, die nicht die gleichen Systeme wie Sie verwenden, zu einem Meeting oder einer Veranstaltung einladen möchten. 

Cloudvideokompatibilität ist ideal für:

  • nahtlose Integration und Verbindung verschiedenster Geräte und Konferenzräume.
  • den Austausch von Daten, Dashboards und visuellen Hilfsmitteln während eines Meetings – auch mit Personen, die verschiedene Arten von Geräten und Software verwenden.
  • den Abbau von Kommunikationssilos und die Verbesserung der Kundenbeziehungen.

Einige Best Practices für Videokonferenzen

Das Ausprobieren mindestens eines dieser Modelle kann dazu beitragen, die Motivation im Unternehmen zu verbessern und die Teamarbeit zu optimieren. Doch Sie können so auch Ihre Arbeit bei einem größeren Publikum bekannt machen und Ihren Kundenstamm erweitern, was zu besseren Geschäftsergebnissen führt. Einige einfache Tipps können Ihnen dabei helfen, das zu gewährleisten. 

Zu den Best Practices für Videokonferenzen zählen: 

  • Vor Beginn des Meetings sicherstellen, dass die gesamte Technologie funktioniert – von der Internetverbindung bis hin zu Mikrofonen 
  • Agenda festlegen, damit das Meeting zielgerichtet und fokussiert bleibt
  • Teammitglieder aktiv nacheinander einbinden, um Überschneidungen oder ungenutzte Zeit zu vermeiden
  • Visuelle Hilfsmittel, Bildschirmfreigabe und andere Tools zur Zusammenarbeit nutzen, um das Engagement zu erhöhen

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