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Schützen Sie Ihre Kinder vor Cybermobbing

Schützen Sie Ihre Kinder vor Cybermobbing

Rüpel belästigen ihre Opfer in der Schule, auf dem Spielplatz oder beim Sport. Heute sind solche Belästigungen durch Cybermobbing (oder Online-Bullying) über Computer, Mobiltelefone, Spielkonsolen oder andere mit den Internet verbundene Geräte jedoch rund um die Uhr möglich.

  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Cybermobbing. Fragen Sie Ihre Kinder, was sie online machen und ermutigen Sie Kinder, Sie über Cybermobbing zu informieren. Versprechen Sie, dass Sie Maßnahmen ergreifen werden und erklären Sie, was Sie tun werden. Versichern Sie Ihren Kindern, dass Sie die Telefon- oder Computerprivilegien der Kinder deswegen nicht einschränken werden.

  • Stellen Sie den Familiencomputer an einer zentralen Stelle auf. Wenn Ihre Kinder Videospiele spielen, stellen Sie die mit dem Internet verbundenen Spielkonsolen ebenfalls an einem zentralen Ort auf. Teenager haben so viele Möglichkeiten, auf das Internet zuzugreifen, dass das Aufstellen des Computers an einer zentralen Stelle nicht immer effektiv ist. Offene Diskussionen sind insbesondere mit älteren Kindern wichtig.

  • Halten Sie nach Anzeigen von Cybermobbing Ausschau,beispielsweise wenn das Kind aufgebracht ist, wenn es online ist, oder nicht zur Schule gehen möchte.

  • Tolerieren Sie kein Cybermobbing zuhause. Lassen Sie Ihre Kinder wissen, dass sie unter keinen Umständen jemanden schikanieren dürfen. Machen Sie die Konsequenzen klar.

  • Halten Sie Kennwörter geheim. Ermahnen Sie Ihre Kinder, Kennwörter oder andere Informationen, die für Cybermobbing verwendet werden können, nicht preiszugeben, und ihre Handys oder Laptops nicht zu verleihen.

  • Ermutigen Sie Ihre Kinder, Freundschaften zu schließen und auf Freunde aufzupassen. Cyberbullys wählen Kinder mit soliden Freundschaften weniger wahrscheinlich als Opfer aus. Wenn ein Opfer Freunde hat, die sich zusammenscharen, wird das Mobbing normalerweise beendet.

  • Nutzen Sie die Technologie. Aktivieren Sie die Sicherheitsfeatures, die in den meisten Programmen und Services verfügbar sind, beispielsweise in Windows 7, Windows Vista, Xbox LIVE, und dem Zune Digital Media-Player herunter.

Was Sie tun können, wenn Ihr Kind das Opfer von Cybermobbing ist

Die beste Hilfe für ein Kind, das Opfer von Cybermobbing wird, ist eine positive, aktive, sachkundige und vorhersehbare Unterstützung.

  • Handeln Sie sofort. Ihr Kind muss wissen, dass Sie ihm helfen können und werden. Warten Sie nicht darauf, dass der Missbrauch endet. Wenn Ihr Kind möglicherweise einer physischen Gefahr ausgesetzt ist, rufen Sie umgehend die Polizei an.

  • Es sollten alle Bemühungen unternommen werden, um den Cyberbully zu finden und zur Verantwortung zu ziehen. Wenn der Cyberbully ein/e Schüler/in ist, können Sie ihn/sie bei der Schulleitung melden. Melden Sie das Mobbing bei der Website, auf der das Mobbing stattfindet. Viele Services verfügen über Moderatoren und die Möglichkeit, Missbrauch zu melden, beispielsweise über abuse@microsoft.com. Fordern Sie das Mobilfunkunternehmen auf, Anrufe nachzuverfolgen und Maßnahmen zu ergreifen.

  • Weisen Sie Ihre Kinder an, nicht auf den Cyberbully zu reagieren oder sich zu revanchieren, da Cyberbullys auf eine Reaktion warten. Beantworten Sie weder Telefonanrufe noch Textnachrichten oder Kommentare.

  • Blockieren Sie Cyberbullys. Die meisten Webservices ermöglichen es, Benutzer zu blockieren, deren Verhalten unangebracht oder bedrohend ist. Von Ihrem Service (soziales Netzwerk, IM, Handy-Netzbetreiber) erfahren Sie, wie Sie eine Person blockieren können.

  • Speichern Sie Beweise. Speichern Sie Textnachrichten, E-Mails und andere Beweise von Cybermobbing für den Fall, dass diese von den Behörden benötigt werden.