Prüfung
70-518

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  • Veröffentlicht:
    2. Juli 2010
  • Sprachen:
    Englisch
  • Zielgruppen:
      Partner, Entwickler
  • Technologie:
    Microsoft Visual Studio 2010
  • Anrechnung für Zertifizierung:
    Microsoft Certified Professional Developer (MCPD)

Pro: Designing and Developing Windows Applications Using Microsoft .NET Framework 4

Diese Prüfung wurde eingestellt.

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Bewertete Fähigkeiten

Mit dieser Prüfung werden Ihre Fähigkeiten bei der Ausführung der unten aufgeführten technischen Aufgaben bewertet. Die Prozentangaben geben Aufschluss über die relative Gewichtung der einzelnen Schwerpunktthemen. Je höher der Prozentsatz, desto mehr Fragen wird die Prüfung zu diesem Bereich enthalten. Sehen Sie sich Video-Tutorials zu den verschiedenen Arten von Fragen in Microsoft-Prüfungen an.

Bitte beachten Sie, dass sich die Prüfungsfragen auf die Themen in den nachfolgenden Aufzählungen beziehen, jedoch nicht darauf beschränkt sind.

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Entwerfen von Lösungsebenen (22 %)
  • Entwerfen von lose gekoppelten Architekturschichten
    • Trennung von Bereichen, einschließlich Präsentation, Geschäftslogik und Daten; logische Abhängigkeiten auf ein Minimum reduzieren; entscheiden, wie Schichten miteinander in Verbindung stehen (z. B. inhaltsbasiertes oder inhaltsbasiertes gefiltertes Routing)
  • Interaktion von Designdiensten
    • Servicegranularität (Kohäsion); Schnittstellengranularität (Betriebsverantwortlichkeiten), Versionierung, Daten- und Serviceverträge (Nachrichtenvertrag statt Datenvertrag); Hosting und Protokoll; Datenintegrität verwalten (Neuvalidierung von Daten über Vertrauensstellungsgrenzen hinweg); Nutzung von RESTful-Schnittstellen evaluieren (URI/Ressourcenstruktur); Muster für den Nachrichtenaustausch auswählen; synchronen oder asynchronen Vorgangsaufruf auswählen; Entscheidung über benutzerdefinierte Simple Object Access-Protokollkopfzeilen (SOAP)
    • Interagieren mit vorhandenen/externen Systemen
  • Entwerfen der Sicherheitsimplementierung
    • Schutz der Daten während der Übertragung (Verschlüsselung/Hash-Algorithmus), Authentifizierung (Client-/Proxyanmeldeinformationen) und Autorisierung (Gruppen, integrierte oder benutzerdefinierte Rollenanbieter, Ansprüche, Verbundsicherheit), Design für geringste Rechte (Identitätswechsel und/oder Delegierung), Umgebungen für Benutzerzugriffssteuerung (UAC) planen; Überwachung
  • Design der Interoperabilität mit externen Systemen
    • Geeignete Strategie für die Kommunikation mit COM-Komponenten, Mainframediensten und Webdiensten wählen
  • Entwurf einer optimalen Verarbeitung
    • Parallelverarbeitung; asynchrone Verarbeitung; Servicebus; Gatewayprozesse; Skalierbarkeit (Scale-out oder Scale-up); Designebenen zur Minimierung der Latenz (Datenabruf im Batchbetrieb, mehrere Small-Aufrufe)
  • Design für die Globalisierung und Lokalisierung
    • Dienste für mehrere Gebietsschemata; Zeitzonen, Sortierung, UI-Überlegungen; Überlegungen zum Datenbankdesign

Weiterführende Links für die Vorbereitung

Design der Darstellungsschicht (21 %)
  • Wahl der geeigneten Windows-Clienttechnologie
    • Windows Forms, WPF oder eine entsprechende Kombination wählen; entsprechende Darstellungsmuster (Model View Presenter [MVP], Model View/View Model [MV-VM]) wählen; Bereiche für eine mögliche Migration/Interoperabilität von Windows Forms zu WPF identifizieren
  • Design des Layouts und der Struktur der Benutzeroberfläche
    • Bewertung des konzeptionellen Entwurfs und entscheiden, wie die Benutzeroberfläche zusammengesetzt ist (z. B. statischer oder dynamischer Bildschirm); Vererbung planen und visuelle Elemente wiederverwenden (z. B. Stile und Ressourcen); Überlegungen zu Eingabehilfen; entscheiden, wann benutzerdefinierte Steuerelemente benötigt werden
  • Entwurf des Anwendungsworkflows
    • Benutzernavigation, Design-Assistenten, modal oder nicht modal; Abhängigkeiten zwischen UI-Elementen; Eingabetypen basierend auf Umgebung und Zielgruppe entwerfen (Kiosk, sehr großes Display, kleines Display, Innenbereich und Außenbereich)
  • Entwerfen von Datendarstellung und -eingaben
    • Datenvalidierung entwerfen; Datenbindungsstrategie entwerfen; Berichtsstrategie entwerfen; Mediendienste wählen (Audio, Video, Bilder oder Animation); in mehreren Formularen gemeinsam genutzte Daten verwalten
  • Design des Darstellungsverhaltens
    • Bestimmen, welches Verhalten wie implementiert werden soll; Drag & Drop-Funktionalität
  • Entwerfen der Reaktionsfähigkeit der Benutzeroberfläche
    • Auslagerungsvorgänge aus UI-Thread und Fortschrittsberichte und Vermeiden von unnötigen Bildschirmaktualisierungen; Medienpuffer; clientseitige oder serverseitige Datensortierung und -filterung; UI-Speicherprobleme beheben

Weiterführende Links für die Vorbereitung

Entwerfen der Datenzugriffsschicht (21 %)
  • Wählen der geeigneten Datenzugriffsstrategie
    • Geeignete Datenzugriffstechnologie (Entity Framework, LINQ to SQL, Microsoft ADO.NET) wählen; Unterstützung von Datenquellen wie XML-Daten, Flatfiles und relationale Datenbanken
  • Entwerfen des Datenobjektmodells
    • Zuordnung zum beständigen Speicher (Zuordnen zu Tabellen, XML-Dateien), Zusammenfassung der Dienstschicht (Kapselung der zugrunde liegenden Schemadetails); Änderungsverwaltungsstrategie für Schema entwerfen
  • Entwerfen der Datenzwischenspeicherung
    • Datencache (Lebensdauer, Ziele, Größe, Umfang) verwalten; Datenstatus verwalten (Änderungsbenachrichtigung, Cacheinvalidierung/-synchronisierung)
  • Design des Offlinespeichers und der Datensynchronisierung
    • Offlinedaten verwalten, Datenspeicher dem lokalen Cache zuordnen, Designsynchronisierung; Zieldatenumgebung analysieren (z. B. Microsoft SQL Server, SQL Express, Workstation-Funktionen, BS, Bandbreite, Zuverlässigkeit)
  • Design einer gleichzeitigen Mehrbenutzerumgebung
    • Parallelität planen und Konflikte vermeiden, optimistisches oder pessimistisches Sperren, verteilte Transaktionen über mehrere Schichten
  • Analysieren von Datendiensten zur Optimierung
    • Leistung der objektrelationalen Zuordnung (ORM), Roundtrips optimieren, verzögertes und vorzeitiges Laden, Zwischenspeichern von häufig verwendeten Daten

Weiterführende Links für die Vorbereitung

Planen einer Lösungsbereitstellung (17 %)
  • Definieren eine Clientbereitstellungsstrategie
    • Installationsmethode (Xcopy, ClickOnce, MSI, Drittanbieter) empfehlen; Voraussetzungen identifizieren (Zielframework und Bootstrapanforderungen), COM-Komponenten bereitstellen
  • Planen einer Datenbankbereitstellung
    • Vorhandene oder freigegebene Instanz; Remoteserver; eingebettete Datenbank; neue Objekte (z. B. Tabellen, gespeicherte Prozeduren und Ansichten) für eine neue oder vorhandene Datenbank bereitstellen; Datenbanksicherheitsprobleme erkennen (z. B. freigegebene Instanzen und Zugriff); Remote- und lokale Datenbank
    • Diese Zielsetzung beinhaltet nicht: DLL-Bereitstellung; gemeinsam genutzte GAC-Bereitstellung
  • Entwerfen einer Aktualisierungsstrategie für die Lösung
    • Freigegebene Komponenten, Datenintegrität und Benutzeranpassungen beibehalten; Übermittlungsmethode für Updates entwerfen (z. B. automatisierte Updateerkennung vom Client aus), Versionskonflikte (lokale Binärdateien und Dienstschnittstellen)
  • Planen der Bereitstellung in n-Schichten
    • Lösung der Topologie zuordnen (erforderliche Hardware, z. B. Server, Router und RAM sowie erforderliche Software, z. B. BS); Reihenfolge der Installation von Komponenten festlegen; Sicherheitsanforderungen prüfen

Weiterführende Links für die Vorbereitung

Entwerfen der Stabilität und Wartung (19 %)
  • Entwurf für Fehlerbehandlung
    • Benutzerfeedback bei aufgetretenen Fehlern einholen, Ausnahmenbehandlung über Schichten hinweg
    • Diese Zielsetzung beinhaltet nicht: „try/catch“-Blöcke
  • Evaluieren und Empfehlen einer Teststrategie
    • Funktionstests und Zuverlässigkeitstest empfehlen (Leistungstests, Belastungstests, Skalierbarkeitstests und Tests zur Dauer)
    • Diese Zielsetzung beinhaltet nicht: Komponententests
  • Entwerfen einer Diagnose- und Überwachungsstrategie
    • Profil, Trace und Leistungsindikatoren, Überwachungspfade (Ereignisse und Informationen); Nutzungsberichte; entscheiden, wo Ereignisse protokolliert werden sollen (lokale oder zentralisierte Berichterstellung)

Weiterführende Links für die Vorbereitung

Wer sollte diese Prüfung ablegen?

Die Kandidaten für diese Prüfung arbeiten im Team in einer Entwicklungsumgebung mit Microsoft Visual Studio .NET 2010 und Microsoft .NET Framework 4 an der Entwicklung von Desktopanwendungen. Sie sollten über mindestens drei Jahre Erfahrung in der Anwendungsentwicklung verfügen, davon ein bis zwei Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Windows-basierten Anwendungen. Kandidaten sollten fundierte Kenntnisse zu Windows Presentation Foundation und Windows Forms-Technologien in .NET Framework 3.5 und 4 vorweisen können.

Weitere Informationen zu Prüfungen

Auf eine Prüfung vorbereiten

Wir empfehlen, dass Sie diesen Leitfaden zur Prüfungsvorbereitung komplett durchlesen und sich mit den Ressourcen auf dieser Website vertraut machen, bevor Sie Ihren Prüfungstermin festlegen. In der Microsoft-Zertifizierungsübersicht finden Sie Informationen über die Registrierung, Videos zu typischen Prüfungsfragenformaten und anderen Ressourcen zur Vorbereitung. Informationen zu Prüfungsrichtlinien und Bewertung finden Sie in den Microsoft-Zertifizierungsprüfungsrichtlinien und häufig gestellten Fragen und Antworten.

Hinweis

Dieser Leitfaden für die Vorbereitung kann jederzeit ohne vorherige Ankündigung und nach eigenem Ermessen von Microsoft geändert werden. Microsoft-Prüfungen enthalten unter Umständen adaptive Testtechnologien und Simulationen. Microsoft gibt nicht das Format vor, in dem Prüfungen dargestellt werden. Bitte verwenden Sie diesen Leitfaden für die Vorbereitung auf die Prüfung, unabhängig von deren Format. Um Sie bei der Vorbereitung auf die Prüfung zu unterstützen, empfiehlt Microsoft, dass Sie praktische Erfahrungen mit dem Produkt sammeln und die angegebenen Trainingsressourcen verwenden. Diese Ausbildungsressourcen decken nicht unbedingt alle der im Abschnitt „Bewertete Fähigkeiten“ aufgeführten Themen ab.