SAM-Bestandsaufnahme

SAM-Bestandsaufnahme: eine vollständige, wertbasierte Beurteilung

SAM Baseline Review: An end-to-end, value based assessment

Die SAM-Bestandsaufnahme soll Ihrem Unternehmen eine komplette Übersicht über Ihre aktuellen Microsoft-Produktbereitstellungen und Lizenzposition bieten. Sie erhalten auch ein SAM-Optimierungsmodell (SOM)-Assessment, das als Grundlage und Wegweiser für die Implementierung eines effektiven SAM-Programms dient und sich an den ISO-Normen ausrichtet. Das Modell basiert auf der Norm ISO/IEC 19770-1, dem Goldstandard für SAM-Prozesse.

Im Rahmen dieses Projekts lernen Sie Möglichkeiten kennen, Verbesserungen in Bereichen wie Beschaffung, Lizenzoptimierung und -verwaltung sowie Außerbetriebnahme zu erzielen. Sie erfahren, wie Sie interne Abläufe verbessern können, um Kosten zu senken, Risiken zu reduzieren und die Produktivität zu steigern. Indem Sie eine professionelle, klare und umfassende Bestandsaufnahme erhalten, wird es für Sie leichter, IT-Probleme wie die Optimierung von SQL-Workloads, Cloud-Implementierung und Virtualisierung zu lösen.

Erschweren es Ihnen wichtige Technologietreiber wie Datenverwaltung, Cloud-Computing und Mobile Computing, Ihre Softwarebestände effektiv zu verwalten?

SAM unterstützt effektive Bestandsverwaltung

Es stellt sich mitunter als schwierig heraus, das Meiste aus Ihren Softwareinvestitionen herauszuholen. Ein SAM-Programm kann sicherzustellen helfen, dass Sie ordnungsgemäß lizenziert sind und die richtigen Richtlinien definieren und implementieren, mit denen Sie die Softwarebestände Ihres Unternehmens korrekt verwalten können. Ein solides SAM-Programm bietet Ihrem Unternehmen das Wissen, die Einblicke und die Abläufe, um neue Lösungen und Technologien effektiv einzuführen. Wenn Sie sich kein umfassendes Bild von Ihrer IT-Umgebung machen können, wird es schwierig:

  • In Ihrer Umgebung bereitgestellte IT-Bestände zu identifizieren, die unbekannt oder unverwaltet sind.
  • Die IT-Anforderungen interner Business-Benutzer zu erfüllen.
  • IT-Entscheidungen zu treffen, z.B. ob Sie Ihre lokalen Lösungen skalieren oder Workloads doch eher in die Cloud verlagern sollten.
  • Systeme zu identifizieren, die leer laufen und operative Ressourcen verschwenden.
  • Gesetzliche und branchenspezifische Compliance-Anforderungen zu erfüllen.

Vorteile einer SAM-Bestandsaufnahme

Indem Sie mit einem SAM-Partner zusammenarbeiten und an einer SAM-Bestandsaufnahme teilnehmen, helfen Sie Ihrem Unternehmen:

  • Hardware- und Softwareinvestitionen und -kosten zu optimieren.
  • Hardware-Einkaufs- und -Wartungskosten zu überwachen und zu kontrollieren.
  • Risiken zu steuern, die sich aus nicht ordnungsgemäßer Softwarebereitstellung ergeben.
  • Die IT an den Unternehmenszielen auszurichten.
  • Permanente Prozesse einzurichten, durch die Bestände überwacht und bereitgestellt werden können.
  • Chancen für Migration und Konsolidierung hervorzuheben.
  • Best-Practice-Ansätze zur erfolgreichen, fortlaufenden Verwaltung Ihrer Bestände einzuführen.

Ihre langfristigen IT-Pläne zu definieren

Ihre langfristigen IT-Pläne zu definieren

Wenn Ihr Unternehmen die Möglichkeiten der Einführung neuer Technologien und Optimierung bestehender Systeme untersucht, ist es unerlässlich, dass Sie über ein umfassendes Bild Ihrer aktuellen Umgebung verfügen, damit Sie den richtigen Pfad wählen. Ferner unterstützt das Verständnis der allgemeinen SAM-Reife sowie der SAM-Stärken und -Schwächen Ihres Unternehmens die Erstellung eines Verbesserungsprogramms. Ihr SAM-Partner arbeitet mit Ihnen zusammen, um anhand des SAM-Optimierungsmodells (SOM) die Vorteile und Einsparungen in jedem Schritt der SAM-Optimierung zu visualisieren. So kann Ihr Unternehmen den vollen Wert Ihrer Software- und IT-Investitionen nutzen, Kosten beherrschen und Wachstum und Innovation fördern.

Interpretation der Inventurdaten

Die Interpretation der Ergebnisse der Bestandsaufnahme Ihrer bestehenden Infrastruktur bildet einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung von Empfehlungen für die optimale Softwarebereitstellung und die besten Lizenzierungsmodelle. Das Inventar bildet die Grundlage der SAM-Erkenntnisse, -Empfehlungen und -Hinweise, die fundierte Entscheidungen unterstützen. Es kann in Abhängigkeit von spezifischen Herausforderungen in Ihrem Unternehmen auch den Anfangspunkt für zusätzliche SAM-Analysen bilden. Ihr Partner arbeitet mit Ihnen zusammen, um über- und unterlizenzierte Software zu identifizieren, Ereignisse zu erkennen, die zu Ungenauigkeiten geführt haben könnten, Lizenzlücken abzugleichen und Hinweise dazu zu geben, wie Sie Ihre Softwarebestände in Zukunft am besten verwalten können.

Lizenzierungsüberlegungen

Nachdem Sie eine umfassende, detaillierte Darstellung der Bestände Ihrer bestehenden IT-Umgebungen erhalten haben, lautet der nächste Schritt, mit einem SAM-Partner zusammenzuarbeiten, um Ihr Lizenzierungsprogramm zu optimieren. Softwarelizenzen können einen bedeutenden Anteil an Ihrem IT-Budget ausmachen. Wenn Ihre Software nicht ordnungsgemäß lizenziert ist – weil sie entweder über- oder unterlizenziert ist – stehen Ihnen potenzielle Compliance- oder Budgetierungsprobleme ins Haus. Viele Faktoren können die richtige Lizenzierung beeinflussen, wie z.B. Ihre Branche, die Unternehmensgröße, Ihre Wachstumspläne, Ihre globale Präsenz sowie zukünftige IT-Projekte bzw. Implementierungspläne. Prüfen Sie diese Daten mit Ihrem Partner, damit dieser Sie bezüglich der optimalen Lizenzierungsprogramme für Ihr Unternehmen beraten kann.

Richtlinien und Abläufe für SAM

Nachdem Sie Ihre Gesamt-Technologiestrategie und Ihren Plan zur Verwaltung der Softwarebestände festgelegt haben, besteht der nächste Schritt darin, Richtlinien und Vorgehensweisen zu überprüfen, um den Kauf, die Nutzung, die Notfallwiederherstellung sowie regulierungs- und lizenzbezogene Compliance-Fragen zu regeln. Sie arbeiten mit Ihrem Partner zusammen, um Richtlinien zu entwickeln oder zu verbessern, die fortlaufende Optimierung, Verwaltung und Compliance unterstützen. Die Festlegung von Standardvorgehensweisen kann dazu beitragen, Verschwendung zu reduzieren, unnötige Kosten und Geschäftsrisiken zu vermeiden und das gesamte Unternehmen zu verschlanken.

SAM-Optimierungsmodell (SOM)

Beim SOM handelt es sich um ein von Microsoft entwickeltes Schema, das sich an der Microsoft-Infrastrukturoptimierung (IO) orientiert. Es erlaubt es Partnern und Kunden, SAM effektiv und objektiv auszuwerten. Durch dieses Modell kann Ihr Unternehmen einschätzen, wie effektiv Sie Ihre Softwarebestände anhand von Richtlinien, Vorgehensweisen, Werkzeugen und einer Zukunftsvision verwalten.

SAM-Optimierungsmodell und ISO SAM

Das SAM-Optimierungsschema dient als Grundlage und Leitfaden zur Vorbereitung einer erfolgreichen SAM-Programmimplementierung, die die Ausrichtung an ISO-Normen unterstützt. Das Modell basiert auf der Norm ISO/IEC 19770-1, dem Goldstandard für SAM-Prozesse. Sie beschreibt zehn Kompetenzen, die die Schlüsselprozesse im Unternehmen ins Auge fassen, die bei der Implementierung eines SAM-Projekts berücksichtigt werden müssen. Die Analyse basiert auf 10 Kernkompetezen, und jede Kompetenz wird anhand vier verschiedener Reifegrade eingeschätzt. Die SAM-Reifegrade sind mit denen des IO-Schemas identisch.

Microsoft SOM-Reifegrade

Microsoft SOM Maturity Levels

Basic (Ad-hoc): Wenig Kontrolle darüber, welche IT-Vermögenswerte wo benutzt werden. Es fehlen Richtlinien, Vorgehensweisen, Ressourcen und Werkzeuge.

Standardisiert (Vermögenswerte werden nachverfolgt): SAM-Reifegrade existieren, sowie ein Ablageort für Werkzeuge/Daten. Informationen mögen unvollständig und ungenau sein, und werden nicht zur Entscheidungsfindung benutzt.

Rationalisiert (aktives Management): Eine Vision, Richtlinien, Vorgehensweisen und Tools werden benutzt, um den IT-Lebenszyklus bei Softwarebeständen zu verwalten. Es werden zuverlässige Informationen benutzt, um die Vermögenswerte anhand von Unternehmenszielen zu verwalten.

Dynamisch (optimiert): Anpassung an sich wandelnde geschäftliche Anforderungen fast in Echtzeit. SAM gilt als strategisch wichtiger Vermögenswert für die Gesamt-Unternehmensziele.

Wesentliche Fragen bei einer SAM-Bestandsaufnahme

Wenn Sie eine SAM-Bestandsaufnahme erwägen, gibt es einiges zu berücksichtigen, z.B. die Partnerschaft mit dem richtigen Berater, die Nutzung des richtigen Inventurtools sowie die Implementierung neuer Richtlinien. Diese Entscheidungen können den Erfolg Ihres Einsatzes bremsen und Ihr Unternehmen für den fortlaufenden Erfolg bzw. die Verwaltung Ihrer Technologieinvestitionen positionieren.

Was man bei der Auswahl eines SAM-Partners berücksichtigen sollte

Zögern Sie nicht, bei der Evaluierung eines SAM-Partners Fragen zu stellen. Lässt sich bezüglich des Partners bestätigen:

  • Bietet der Partner wertvolle Erfahrungen bzw. nützliches Wissen zu SAM?
  • Verfügt er über fundierte Kenntnisse der Softwarelizenzierung für unterschiedliche Szenarien?
  • Hat er einen soliden IT-Hintergrund, der es ihm erlaubt, die Vor- und Nachteile verschiedener SAM-Tools einzuschätzen?
  • Bietet er auch andere Dienstleistungen an, wie Migration und Implementierung? Wenn nicht, verfügt er über Beziehungen mit anderen Partnern, die solche Dienstleistungen anbieten können?

Wahl des richtigen Inventurtools

Choosing the right inventory tool

Um sicherzustellen, dass Sie ein komplettes Bild Ihrer Umgebung erhalten, ist es notwendig, Daten von verschiedenen Quellen, möglicherweise durch Nutzung mehrerer Tools, zu sammeln. Manche Tools können Informationen über virtualisierte Umgebungen oder Remote-Mitarbeiter besser sammeln als andere. In einer Hybridumgebung müssen Sie möglicherweise verschiedene Tools benutzen, um Daten über lokale und Cloud-Bereitstellungen zu sammeln. Ferner sollten die Tools eine Vielzahl unterschiedlicher Datenpunkte zu allen Server-Instanzen und Datenbankdetails sammeln, welche anschließend zur Planung von Konsolidierungen, Migrationen oder Erweiterungen benutzt werden können.

Definition der richtigen Richtlinien

Der letzte Schritt in jedem SAM-Projekt besteht darin, die Richtlinien und Abläufe zu prüfen und zu beurteilen, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen fortlaufendes, ordnungsgemäßes Software Asset Management (SAM) durchführen kann. Die erfolgreiche Verwaltung Ihrer Softwarebestände setzt voraus, dass Sie Ihre SAM-Richtlinien erstellen und implementieren können, um:

  • IT-Kontrollen zu benutzen, um ungenehmigte Einkäufe und Bereitstellungen einzuschränken.
  • Rollen in Ihrem Unternehmen anzusprechen, die den IT-Einkauf bzw. die IT-Verwaltung beeinflussen oder bestätigen.
  • Den Zugriff auf Server, Desktops und Anwendungen zu steuern, je nach Lizenzgestaltung pro Benutzer oder pro Gerät.
  • Regulierungs-Compliance

Der SAM-Prozess

Erfahren Sie mehr darüber, was Sie in einem Microsoft SAM-Projekt erwartet und wie Sie einen SAM-Partner finden können.

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